DEP0048016DA - Gleisfreimeldung mit isolierten Fahrschienen und Drosselstößen bei wechselstrombetriebenen Bahnen. - Google Patents

Gleisfreimeldung mit isolierten Fahrschienen und Drosselstößen bei wechselstrombetriebenen Bahnen.

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DEP0048016DA
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Germany
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Inventor
Karl Dipl.-Ing. Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag Krauss Maffei GmbH
Original Assignee
Krauss Maffei AG
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Description

Im elektrischen Bahnbetrieb ist es üblich, die der Gleisfreimeldung dienenden Gleisstromkreise mit sogenannten Drosselstössen zu betreiben. Diese Drosselstösse dienen einerseits zur Uebertragung der Blockströme zwecks Freimeldung des Gleisabschnitts, andererseits zur Uebertragung der Fahrströme des elektrischen Bahnbetriebs.
Zur einwandfreien Uebertragung der Blockströme ist auf eine vollständige bzw. annähernde Symmetrie der beiden Teilströme, die über die beiden Wicklungshälften des Drosselstosses fliessen, zu achten, um die Wirkung der Drosselstösse hinsichtlich der angeschlossenen Gleisfreimeldeeinrichtung nicht zu beeinträchtigen. Bei grösseren Unsymmetrien besteht die Gefahr, dass die Uebertragungsfähigkeit des Drosselstosses unzulässig herabgesetzt wird.
Von noch grösserer Bedeutung ist diese Frage bei wechselstrombetriebenen Bahnen. In diesem Falle würde eine erhebliche Unsymmetrie der Triebströme in den beiden Wicklungshälften, herrührend von ungleichen Schienenwiderständen, unter Umständen zu einer Falschmeldung führen, da die elektrische Wirkung der beiden Ströme sich gegenseitig nicht mehr aufhebt.
Nach Abb. 1 liegt (wie üblich) an Anfang und Ende eines isolierten Gleichsabschnitts mit seinen isolierten Fahrschienen i(sub)1, i(sub)2 je ein Drosselstoss D(sub)R bzw. D(sub)S. Die Gleiswicklungen w dienen gleichzeitig zur Uebertragung der Block- und Gleisströme,während die Oberspannungswicklungen W mit den Sicherungs-Einrichtungen in Verbindung stehen. Die Rückleitung der Fahrströme geschieht dabei über Mittelverbindungen m.
Bisher wurden die Drosselstösse so ausgeführt, dass die Spule des Drosselstosses auf dem Kern fortlaufend gewickelt und mit einer Mittel-Anzapfung versehen war. Man erhält auf diese Weise zwei gleiche in Reihe geschaltete Spulenhälften.
Eine verschiedenartige Durchflutung der beiden Wicklungshälften, herrührend von ungleichen Schienenströmen i(sub)1 und i(sub)2, führt naturgemäss zu erheblichen, sich über die Luftwege schliessenden Streufeldern, die sich im wesentlichen unabhängig voneinander ausbilden können. Die gegenseitige Induktivität ist dabei ausserordentlich gering, d.h. eine z.B. in der Wicklungshälfte w(sub)1 um einen gewissen Betrag grössere Durchflutung würde in der zweiten Wicklungshälfte eine geringere Spannung erzeugen, als ihr eigener induktiver Spannungsabfall beträgt. Die Summe der beiden Teilspannungen würde somit nicht Null werden.
Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, dass zur Vermeidung der Stromunsymmetrie in den beiden Fahrschienen die Streuung der beiden Wicklungshälften <Nicht lesbar> herabgesetzt wird. Dies wird nach dem Ausführungsbeispiel der Abb. 2 z.B. dadurch erreicht, dass in der Gleisspule die Windungen der beiden Wicklungshälften w(sub)1 und w(sub)2 abwechseln. Der Anfang der in Reihe geschalteten Hälften ist 1. Die letzte Windung von w(sub)1 ist an die erste Windung der Hälfte w(sub)2 angeschlossen, die ihrerseits zwischen die Windungen von w(sub)1 gewickelt ist. Das ende von w(sub)2 liegt bei 3. Die Streufelder der mit den Windungen verketteten Kraftlinien werden in erheblichem Masse infolge des zunehmenden Streuwiderstandes herabgesetzt. Ein von einer Wicklungshälfte herrührender, durch Stromunsymmetrie bedingter höherer Kraftfluss wäre damit gleichzeitig mit der zweiten Wicklungshälfte gekoppelt und würde in derselben eine entgegengesetzte Spannung induzieren. Würde z.B. der Strom in der Wicklungshälfte w(sub)1 grösser sein als in der Wicklungshälfte w(sub)2, herrührend von enem grösseren Widerstand der an w(sub)2 angeschlossenen Fahrschiene, so würde sofort nicht nur in w(sub)1 eine Gegenspannung, sondern in w(sub)2 eine Zusatzspannung induziert werden. Diese beiden Spannungen stehen praktisch in geometrischer Addition zu den Spannungsabfällen in den beiden Fahrschienen, d.h. der Widerstand in der Fahrschiene i(sub)1 würde scheinbar erhöht, während der Widerstand der Fahrschiene i(sub)2 scheinbar herabgesetzt würde.
Man erhält auf diese Weise einen selbsttätig wirkenden Ausgleich der beiden Schienenströme und damit eine praktisch gleichmässige Belastung der beiden Wicklungshälften.

Claims (2)

1.) Gleisfreimeldung mit isolierten Fahrschienen und Drosselstössen bei wechselstrombetriebenen Bahnen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung der Stromunsymmetrie in den beiden Fahrschienen Massnahmen zur Herabsetzung der Streuung der beiden Wicklungshälften (w(sub)1, w(sub)2) <Nicht lesbar> getroffen sind.
2.) Gleisfreimeldung nach Anspruch 1.), dadurch gekennzeichnet, dass in der Gleisspule des Drosselstosses die Windungen der beiden Wicklungshälften (w(sub)1, w(sub)2) abwechseln.

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