DEP0047388DA - Bandrolle - Google Patents

Bandrolle

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Publication number
DEP0047388DA
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DE
Germany
Prior art keywords
tape
roller bearing
insert
outer tube
roll
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Enners
Original Assignee
Mark-Brennkraft-Maschinen GmbH, Wengern/Ruhr
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine Bandrolle, wie solche für Förderbänder o. dgl. benutzt wird, die erfindungsgemäss den Vorteil hat, dass sie trotz Verwendung einfacher und weniger Mittel selbstschmierend ausgestattet ist und weiterhin zur Verbindung der einzelnen Elemente besondere Hilfsmittel, wie Nieten, Stifte, Schrauben o. dgl., vermieden werden. Hierbei erübrigt sich ebenfalls das Schweissen, Löten o. dgl., wodurch eine Verbilligung in der Herstellung erzielt wird und trotzdem die Bandrolle alle gestellten Ansprüche voll und ganz erfüllt.
Bei den bisher bekannten Bandrollen, die selbstschmierend ausgebildet sind, besteht der Übelstand, dass eine absolute Dichtigkeit, um das Herausschleudern des Öles bzw. Schmiermittels zu vermeiden, nicht erreicht wurde bzw. nur dann, wenn eine grössere Anzahl Elemente verwandt wurde, wodurch aber weiterhin eine wesentliche Verteuerung in der Herstellung entsteht und schliesslich zur Verbindung der einzelnen Elemente besondere Verbindungsmittel, wie Schrauben, Nieten o. dgl., unbedingt notwendig sind, wodurch eine erneute Verteuerung entsteht.
Alle diese Übelstände werden durch die Erfindung beseitigt. Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
Erfindungsgemäss besteht die Bandrolle aus dem aus Stahl, zweckmässig jedoch aus Leichtmetall hergestellten Aussenrohr a. Das Aussenrohr a ist mittels entsprechend gestalteter Lager auf der feststehenden Achse b leicht drehbar angeordnet. In den Enden des Rohres a ist ein Einsatzstück c, welches topfartig ausgebildet ist, fest eingepresst, in welchem ein Wälzlager d, welches auf der feststehenden Achse b geführt ist, angeordnet ist. An den Wälzlagern d ist eine topfartig ausgebildete Lagerhülse f angeordnet, in deren Umfang Schlitze i angebracht sind. Die Stirnseite k der Lagerhülse f stützt sich auf der einen Seite des Wälzlagers d ab, wogegen die andere Stirnseite l sich gegen den mit der vorderen Stirnseite des Aussenrohres a abschliessenden Deckel h abstützt.
In der topfartigen Lagerhülse f ist eine Schleifdichtung g mit Gummiring g(exp)1 angebracht. Der Gummiring g(exp)1 sitzt schliessend auf der feststehenden Achse b und festgeklemmt in der Schleifdichtung g, so dass diese nicht an den Drehungen der Bandrolle teilnimmt. Durch die Druckfeder o wird in der Schleiffläche q ein Anpressungsdruck zur Erhaltung eines dauernden Schmiermittelfilmes erzeugt. Es können daher weder am Umfang der Achse noch an der Schleiffläche q Oel oder andere zur Verwendung kommende Schmiermittel austreten bzw. Verunreinigungen eintreten.
Die am Umfange der Lagerhülse f angeordneten Aussparungen i bedingen einen guten Durchlauf für das Schmieroel bzw. andere Schmiermittel von der Oelkammer r zu den Einzelteilen der Bandrolle, so dass eine gute und einwandfreie Dauerschmierung an der Lagerstelle erzielt wird.
Durch diese Gestaltung und Anordnung ist es erreicht, dass die Rolle nur beim Zusammenbau eine einmalige Schmiermittelfüllung, die für die Laufzeit der Rolle und bis zum natürlichen Verschleiss vollkommen genügt, erhält, die trotzdem eine einwandfreie Selbstschmierung verbürgt, wodurch einerseits die lästige Wartung und das Nachfüllen von Schmiermitteln völlig vermieden wird.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass bei der Bandrolle weder Niete, Stifte, Schrauben o. dgl. verwandt werden, noch ein Schweissen, Löten, Warmeinziehen o. dgl. erforderlich ist.
Zur Unterstützung der absolut sicheren Vereinigung der einzelnen Elemente, wie Einsatzstück c, Wälzlager d, Stahlscheibendichtung e, Lagerhülse f und Deckel h, können beim Schliessen der Rolle die Rohrenden durch einen entsprechenden Walzvorgang etwas verengt und somit die tragenden Elemente betriebssicher mit dem Rohr a verbunden werden.
Dadurch, dass zweckmässig ausser dem Rohr a auch die Einsatzstücke c und Abschlussdeckel h aus Leichtmetall hergestellt werden, kann ein wesentlicher Vorteil in Bezug auf Energieersparnis und wesentliche Erleichterungen im Transport erzielt werden.

Claims (4)

1.) Bandrolle, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Ende des Aussenrohres (a) ein fest eingepresstes Einsatzstück (c) angeordnet ist, in dessen Boden das Wälzlager (d) und hieran anschliessend die am Umfange mit Schlitzen (i) versehene Lagerhülse (f), deren vordere Stirnseite (k) sich an dem Wälzlager (d) und deren andere Stirnseite (l) sich gegen den Abschlussdeckel (h) abstützt, angebracht sind und insgesamt um die mit der feststehenden Achse (b) fest angeordnete Schleifdichtung (g), in welcher der festsitzende und abschliessende Gummiring (g(exp)1) angebracht ist, drehbar gelagert ist und zwischen der feststehenden Schleifdichtung (g) und dem Wälzlager (d) eine Druckfeder (o) angeordnet ist.
2.) Bandrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite zweckmässig an der Seitenfläche des Wälzlagers (d) eine abdichtende, federnde Stahlscheibendichtung (e) angeordnet ist.
3.) Bandrolle nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Aussenrohr (a) mit dem Einsatzstück (c), Lagerhülse (f) und Aussendeckel (h) ohne Verwendung von Nieten, Schrauben, Stifte, Schweissen, Löten o. dgl. vereinigt und mittels der nach der Montage durch einen Walzvorgang erfolgten Vereinigung der Rohrenden die feste Verbindung der einzelnen Teile erzielt wird.
4.) Bandrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Aussenrohr (a), Einsatzstück (c), Lagerhülse (f) und Abschlussdeckel (h) aus beliebigem Material, zweckmässig jedoch aus Leichtmetall, hergestellt sind.

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