DEP0044606DA - Verfahren zur Leistungsverbesserung bei Sicht- und Sortiervorrichtungen - Google Patents
Verfahren zur Leistungsverbesserung bei Sicht- und SortiervorrichtungenInfo
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Description
Sichtung und Sortierung der Zwischen- und Endprodukte, z.B. in der Getreidemüllerei, durch Plansichter, Grieß- und Dunstputzmaschinen, wie auch durch Sichtmaschinen, erfolgen durch hin- und hergehende, rundschwingende oder rotierende Siebe oder Siebsätze, die mit Draht- oder Seidengaze bespannt sind, wobei die Sichtwirkung der Siebe unterstützt wird durch umlaufende oder hin- und hergehende Bürsten oder z. T. durch Gummikugeln oder umlaufendes Putzgut.
Diese Maschinen oder ihre Zu- und Abläufe werden zumeist an eine Zentralaspiration - Entlüftung - eingeschlossen, wobei auszuscheidende Beimengungen, wie z. B. bei Grießputzmaschinen, durch Saugluft entfernt werden und zugleich eine Kühlung des zu sichtenden Gutes erfolgen soll.
Es wurde nun erkannt, daß die Sichtwirkung bezw. Leistung bedeutend verbessert werden kann, wenn die Sichtung unter Anwesenheit von Druckluft erfolgt. Die Passagenprodukte treten unter Druckluft in die Maschine ein, die Druckluft nimmt den gleichen Weg durch die Siebsätze, z. B. bei Plansichtern, wie die Produkte selbst. Hierdurch werden die Sieböffnungen besser offen und sichtungswirkungsvoller gehalten, ein Verlegen vermieden mit dem Erfolg eines schnelleren Durchlaufen und grösserer Leistung der Siebflächen.
Während die übliche Aspiration, z. B. bei Plansichtern, unnötigerweise durch Absaugung Beimengungen entfernt und trotz Absaugung Beimengungen entfernt und trotz ver-
schiedener Wertigkeit in einen gemeinsamen Aspirationskanal zusammenlaufen läßt,
was die vorderen Passagen ungünstig beeinflussen kann, so fällt bei der Druckluftzuführung zu den Sichtapparaten dieser Nachteil und zugleich auch die Aspiration selbst fort.
Hinzu kommt, daß die Druckluft (im Gegensatz zu der atmosphärischen Luft, die aus dem Mühlenraum entnommen wird und keine reine Luft ist) eine Außenluft ist, die eine vorherige Reinigung oder auch eine Vorbehandlung auf Temperatur und Feuchtigkeit erfahren und zugleich für die Weiterbeförderung der Zwischen- und Endprodukte auf pneumatischem Wege benutzt werden kann..
Unreinlichkeiten der Raumluft, die bei dem in neuerer Zeit angewandten Saugförderbetrieb, als Ersatz für die früher üblichen mechanischen Transporte, mit angesaugt werden, gelangen in die Vermahlung, während durch die Druckluftbelüftung und -beförderung die Unreinigkeiten von den Siebflächen der Sicht- und Sortierapparate ferngehalten werden und nicht in die Vermahlungspassagen gelangen.
Auch hierdurch werden die Siebe wirkungsvoller, weil die Beimengungen der ungereinigten Außen- und Raumluft zumeist kleinster Dimension sind und auch durch ihre sonstigen Eigenschaften ein Zulegen der Siebe leichter eintreten lassen.
Bei Grieß- und Dunstputzmaschinen mit einem oder mehreren Sieben erfolgt die übliche Aspiration ebenfalls durch Raumluft, die unterhalb der Siebe eintritt und oberhalb derselben mit Flugkleie beladen abgesaugt wird.
Bei diesen Maschinen soll ebenfalls der umgekehrte Prozeß stattfinden, indem die Siebe von der Raumluft abgeschlossen werden
und vorbereitete Druckluft unterhalb des untersten Siebes eintritt und oberhalb des obersten Siebes mit Flugkleie beladen unter Druck austritt, unter welchem die Weiterbeförderung der Abscheidungen pneumatisch erfolgt.
Während die Größe der Saugwirkung für Aspirations- und Transportzwecke an Grenzen gebunden ist, ist dies bei Benutzung von Druckluft für Entlüftungs- und Transportzwecke nicht der Fall, sodaß eine optimale Wirkung erzielbar ist.
Die Siebleistungen sind nach Vorstehendem unter Wirkung der Druckluft, die sich gleichmäßig auf die ganze Siebfläche ausdehnt, größer als bei dem bisher üblichen Verfahren, weil jedes Siebteil von der Druckluft bespült wird und die Siebflächen mit größerer Sicherheit für die Siebzwecke offen gehalten werden.
Bei Verwendung der frühen Sichtmaschinen ist bei Anwendung von Druckluft ebenfalls eine bessere Leistung zu konstatieren.
Obwohl im obigen nur als Beispiel die Getreidemüllerei angezogen ist, soll doch die Erfindung nicht auf dieses Gebiet beschränkt sein, weil in manchen anderen industriellen Anlagen ähnliche Verhältnisse vorliegen, auf die die Erfindungserkenntnisse mit Erfolg angewandt werden können.
Claims (4)
1. Verfahren zur Leistungsverbesserung bei Sicht- und Sortiervorrichtungen, z. B. in der Getreidemüllerei, dadurch gekennzeichnet, daß die zu sichtenden Produkte einer Wirkung von Druckluft ausgesetzt werden, die die ganze Siebfläche bespült.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluft ganz oder zum Teil eine Vorbehandlung erfährt zur Erzielung eines höchsten Reinheitsgrades und bestimmter Temperatur und Feuchtigkeit.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluft das Trägergas zur pneumatischen Förderung des Gutes aus den Vorrichtungen bildet.
4.Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckluft Stoffe pulver- oder gasförmiger Art, z. B. zwecks Erzielung besserer backtechnischer Eigenschaften od. dgl. zugesetzt werden.
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