DE554223C - Vorrichtung zur trockenen Aufbereitung von Mineralien, insbesondere von Kohle - Google Patents
Vorrichtung zur trockenen Aufbereitung von Mineralien, insbesondere von KohleInfo
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- DE554223C DE554223C DEM108457D DEM0108457D DE554223C DE 554223 C DE554223 C DE 554223C DE M108457 D DEM108457 D DE M108457D DE M0108457 D DEM0108457 D DE M0108457D DE 554223 C DE554223 C DE 554223C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
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Description
- Vorrichtung zur trockenen Aufbereitung von Mineralien, insbesondere von Kohle Zur trocknen Aufbereitung von Mineralien, insbesondere von Kohle, «-erden Luftherde oder Luftsetzmaschinen verwendet, auf denen das aufzubereitende Gut auf einem luftdurchlässigen Schütteltisch 'mittels durch die Gutschicht aufsteigender Luftströme in übereinanderliegende Schichten nach der Schwere geschieden wird. Die einzelnen Schichten werden dann in geeigneter Weise getrennt und für sich ausgetragen.
- Um die Einwirkung des Luftstroms den Widerständen und der Zusammensetzung des Setzbettes an den einzelnen Stellen des Luftherdes anpassen zu können, ist bereits vorgeschlagen worden, die Luftdurchlässigkeit des Schütteltisches durch Auflegen oder Unterlegen verschieden weiter Siebgewebe zu verändern. Da dabei während des Betriebes keine verschiedenartige Regelung der 1_uftmenge an den verschiedenen Stellen erfolgen kann, ist weiterhin auch vorgesehen worden, die Luftkammer unter der Schütteltischfläche in mehrere Abteile zu trennen, deren Durchlaß durch Drosselschieber o. dgl. geregelt werden kann. Bei diesen Einrichtungen tritt jedoch der Nachteil auf, daß die stärkere Drosselung der Luft unter einem 1.-lerdteil auch stets einen erheblichen Druckverlust zur Folge hat, da bei einer Drosselregelung eines Luftstroms die Luftmenge und der Luftdruck stets voneinander abhängig sind. Bei den vorbekannten Einrichtungen werden stets sämtliche Abteile der Luftkamtner von einem einzigen Gebläse aus versorgt, so daß die von diesem erzeugte Druckhöhe für die Regelung an allen Stellen des Luftherdes ausschlaggebend bleibt.
- Der Erfindung liegt nun die Erkenntnis zugrunde, daß für eine erfolgreiche Regelung des Aufbereitungsvorganges auf Luftherden oder Luftsetzmaschinen die Regelung der Luftmenge unabhängig vom Luftdruck erfolgen muß, insbesondere damit am Ende des Luftherdes, an dem sich das schwere und undurchlässigere Bergebett bildet, sowohl der Luftdruck als auch die Luftmenge gegenüber der Aufgabeseite des Luftherdes erhöht werden kann.
- Um dies zu erreichen, wird erfindungsgemäß für jede der verschiedenen unter der Herdfläche angeordneten Luftkammern ein besonderes für sich regelbares Gebläse vorgesehen. Neben der erwähnten Möglichkeit, Luftmenge und Luftdruck freier wählen zu können, wird dabei noch der Vorteil erreicht, daß eine Nachregelung beispielsweise am Austragende des Luftherdes ohne Rückwirl:ung auf die Luftverhältnisse am Aufgabeende bleibt, so daß in besonders leichter Weise eine Änderung der Einstellung des Herdes und eine Anpassung an Schwankungen in der Zusammensetzung des Aufgabegutes möglich werden.
- Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel dieser Erfindung wieder, und zwar zeigt Abb. i eine Schüttelvorrichtung im Längsschnitt, Abb. z diese im Grundriß. Abb. 3 gibt einen Schnitt nach der Linie A-A wieder, und Abb.4 zeigt das Austragsende invergrößertem Maßstabe.
- Die Schüttelvorrichtung a ist auf den Federn b gelagert und wird durch die Stoßstangen c angetrieben. Sie ist bedeckt mit einem Siebe d und nach dem Austragsende zu schräg abwärts 'geneigt. Unterhalb der Vorrichtung liegen, mit dieser fest verbunden, vier Luftkammern e1 bis e4. Dadurch ist die Vorrichtung in die vier Zonen I und IV eingeteilt. Jede Kammer ist-durch eine Leitung g mit einem Ventilator 1a verbunden. Der Ventilator kann, wie gezeichnet, durch eine Riemenscheibei angetrieben werden, oder er ist direkt mit einem Elektromotor gekuppelt. Der Luftdruck in den Kammern e1 bis e4 wird je nach der Schichtenbildung des darüberliegenden Gutes verschieden stark eingestellt; am einfachsten geschieht dies durch-Drehzahländerung des Ventilators. Man kann auch die Änderung des Luftdruckes durch" Verstellung einer Drosselklappe k in der Leitung g bewirken. Die Teile g, h, i und k sind zweckmäßig fest gelagert; die Leitung g ist alsdann durch ein nachgiebiges Schlauchstück b1 mit der Kammer e verbunden.
- Das Aufbereitungsgut gelangt durch den Trichter z und die Aufgabewalze a1 auf die Schüttelvorrichtung. Die Einlauföffnung kann durch den Regelschieber cl verändert werden.
- Gegen Ende der Schüttelvorrichtung sammelt sich das Gut in mehreren Schichten an (vgl. Abb. 4). Zuunterst liegen reine Bergem (z. B. Schiefer), darüber ein Gemenge von Kohle und Schiefer (Mittelprodukte n) und darüber reine Kohle o. In dem Austragsende sind in verschiedener Höhenlage entsprechend den Schichtstärken die Öffnungen p, q und die Auslaufschnauze r angebracht. Die öffnungen p und q können durch die Schieber s und t vergrößert und verkleinert werden.
- Um die Entnahme der verschiedenen Materialschichten besser regeln zu können, sind unterhalb der Öffnungen p und q die Austragswalzen at und v angeordnet. Ist z. B. die Entnahme der Berge durch die Walze zs zu stark, so erkennt man das daran, daß durch diese Walze auch Mittelprodukte mit ausgetragen werden. Man wird alsdann diese Walze mit verminderter Drehzahl laufen lassen. Fördert umgekehrt die Walze v zu wenig Mittelprodukte, so bemerkt man diesen Fehler daran, daß Berge zugleich mit reiner Kohle durch die Schnauze r austreten. Die gegenseitige Lage der Öffnungen p, q ist dabei so berechnet, daß sich die Materialschicht bei jeder Öffnung etwas anstauen kann, ehe sie in die nächsthöhere Öffnung überläuft.
- Um etwa entstehenden Staub abzuführen, kann die Schüttelvorrichtung mit einer Haube w überdeckt werden. Diese Haube wird durch eine Rohrleitung an eine Entstaubungsanlage angeschlossen.
- Am unteren Ende der Kammern e1 bis e4 sind Schieber x angebracht. Diese dienen dazu,- etwa durch das Sieb fallendes Material in eine Rohrleitung y entleeren zu können. Die abgezogenen Mittelprodukte werden erneut dem Aufgabetrichter z zugeführt.
Claims (1)
- PATEN TA.NSP RUCH: Vorrichtung zur trockenen Aufbereitung von Mineralien, insbesondere von Kohle, bei der das Aufggabegut als Ganzes auf einem luftdurchlässigen, z. B. mit Sieben ausgelegten Schütteltisch mittels durch die Gutschicht aufsteigender Luftströme in übereinanderliegende Schichten nach der Schwere geschieden wird und die Luftströme in regelbarer Stärke getrennten, unterhalb des Tisches angeordneten Luftkammern entnommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß für jede der Luftkammern ein besonderes für .sich regelbares Gebläse vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM108457D DE554223C (de) | 1929-01-24 | 1929-01-24 | Vorrichtung zur trockenen Aufbereitung von Mineralien, insbesondere von Kohle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM108457D DE554223C (de) | 1929-01-24 | 1929-01-24 | Vorrichtung zur trockenen Aufbereitung von Mineralien, insbesondere von Kohle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE554223C true DE554223C (de) | 1932-07-06 |
Family
ID=7326444
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM108457D Expired DE554223C (de) | 1929-01-24 | 1929-01-24 | Vorrichtung zur trockenen Aufbereitung von Mineralien, insbesondere von Kohle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE554223C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2759605A (en) * | 1951-11-29 | 1956-08-21 | Oliver W Steele | Gravity separator |
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1929
- 1929-01-24 DE DEM108457D patent/DE554223C/de not_active Expired
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