DEP0044552DA - Verfahren zum Betriebe von Abstichgaserzeugern - Google Patents

Verfahren zum Betriebe von Abstichgaserzeugern

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DEP0044552DA
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tapping gas
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gas
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English (en)
Inventor
Josef Dipl.-Ing. Duisburg Brugger
Original Assignee
Thyssensche Gas- und Wasserwerke GmbH, Duisburg
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Description

Bei luftbetriebenen Abstichgaserzeugern treten häufig Schwierigkeiten in der Beherrschung der flüssig abgezogenen Schlacke auf. Insbesondere beim Anfahren des Abstichgaserzeugers, bei wechselnder Belastung, vorübergehenden Stillständen und wechselnder Schlackenzusammensetzung kann es vorkommen, daß der Gaserzeuger einfriert.
Man hat versucht, durch Windvorwärmung diese Übelstände zu beseitigen. Aber die hierfür bekannten Einrichtungen zeigen den Nachteil, daß sie nicht genügend wirksam und vor allem nicht so schnell wirksam sind, daß sie den wechselnden Temperaturverhältnissen im Schlackenbett des Abstichgaserzeugers folgen können. Zudem sind sie kostspielig in Anschaffung und Betrieb, so daß man in der Regel auf ihre Anwendung verzichtet.
Die vorliegende Erfindung zeigt nun einen neuen Weg zum Betriebe von Abstichgaserzeugern, die mit Luft betrieben werden und besteht darin, daß die Windblaseformen des Abstichgaserzeugers als Brennkammern ausgebildet sind und in ihnen der Blasewind, trocken oder mit Dampf gemischt, durch Teilverbrennung mit einem gasförmigen, flüssigen oder staubförmigen Brennstoff vorerhitzt wird. Durch Steuerung der Wind-, Dampf- und Brennstoffzufuhr hat man es beliebig in der Hand, den Temperaturanforderungen des Schlackenbettes jeweils wirksam und schnell zu folgen.
Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist nachstehend anhand einer schematischen Skizze in Abbildung 1 und 2 beschrieben.
Rund um den Abstichgaserzeuger a ist eine Reihe von Brennkammern b angeordnet, denen durch die Leitung c Gebläsewind trocken oder mit Dampf gemischt und durch die Leitung d Gas zur Vorverbrennung zugeführt werden. Der Dampf kann den Brennkammern auch gesondert zugeführt werden. Durch die Regelorgane e und f können Wind- und Gaszufuhr so geregelt werden, daß die Temperatur des Windes beliebig einstellbar ist. Die durch Teilverbrennung von Wind und Gas im Heißwind entstandenen Mengen von Kohlensäure und Wasserdampf werden beim Eintritt in das Brennstoffbett wieder zu Brenngasen reduziert. Bei Verwendung von Eigengas erfolgt also durch die Vorerhitzung des Windes nur ein Gaskreislauf, jedoch kein Gasverbrauch.
Anstelle des eigen erzeugten Gases kann man auch Fremdgase, flüssige und staubförmige Brennstoffe beliebiger Art und Gemisch solcher verwenden und auf diese Weise vergasen. Ebenso kann man die Vorerhitzung des Windes nach der vorliegenden Erfindung auch in der Weise durchführen, daß man nicht den gesamten Blasewind durch Brennkammern führt, sondern nur einen Teilstrom und diesen entsprechend hoch vorerhitzt.
Die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens bietet insbesondere den Vorteil, daß Abstichgeneratoren auch aus kaltem Zustand schnell und auf einfache Weise angefahren und unter wechselnden Betriebsverhältnissen ohne Schwierigkeiten betrieben werden können.

Claims (2)

1.) Verfahren zum Betriebe von Abstichgaserzeugern, die mit Luft betrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Windblaseformen des Abstichgaserzeugers als Brennkammern ausgebildet sind und in ihnen der Blasewind, trocken oder mit Dampf gemischt, durch Teilverbrennung mit einem gasförmigen, flüssigen oder staubförmigen Brennstoff vorerhitzt wird.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur des vorerhitzten Blasewindes durch Regelung der Wind-, Dampf- und Brennstoffzufuhr den Temperaturanforderungen der Schlackenschmelze angepaßt wird.

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