DEP0043670DA - Vorrichtung zur therapeutischen Schallbehandlung - Google Patents
Vorrichtung zur therapeutischen SchallbehandlungInfo
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Description
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen für die therapeutische Schallbehandlung in Körperhöhlen geeigneten Schallstrahler zu schaffen. Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, normale Schallstrahler mit besonderen, in die Körperhöhlen einführbaren Körperstücken zu versehen, welche den Schall von dem Schwinger der Körperhöhle zuführen, wo er an der freien Stirnfläche des Vorsatzstückes austritt. Diese Anordnungen haben jedoch den Nachteil, dass mit dem mehr oder weniger langen Übertragungsweg eine starke Intensitätseinbuße verknüpft ist und dass die Benutzung eines Schallleitkanals mit stirnseitigem Austritt keine ausreichenden Anpassungsmöglichkeiten bezüglich der Strahlrichtung an der Behandlungsstelle bietet.
Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, den Schwinger selbst an die zu behandelnde Stelle der Körperhöhle heranzubringen. Zu diesem Zweck sind in ein zäpfchenförmiges, in die Körperhöhle einführbares Gehäuse ein oder mehrere Schwinger so eingebaut, dass sie durch die Wandung des Zäpfchens unmittelbar auf die zu behandelnde Körperstellen einwirken. Vorzugsweise verwendet man zu diesem Zweck magnetostriktive Schwinger, weil diese mit Niederspannung betrieben werden und nicht, wie piezoelektrische Schwinger, durch zusätzliche Raumbeanspruchung für elektrische Isolation die erforderliche gedrungene Bauweise erschweren.
Auf der zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. 1 eine Anordnung mit magnetostriktivem Stabschwinger, in Seitenansicht mit Schnitt durch das Gehäuse, in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1,
Fig. 3 und 4 eine Anordnung mit magnetostriktivem Ringschwinger und Stabschwinger, in gleicher Darstellung wie Fig. 1 und 2,
Fig. 5 eine Anordnung mit magnetostriktivem Rohrschwinger, in Längsschnitt.
Der in der Körperhöhle, z.B. in den Magen, einzuführende Beschallungskörper hat äußerlich die Form eines kreiszylindrischen, an den Enden abgerundeten Körpers 1 mit einem Stutzen 2 zum Anschluss einer Schlauchleitung 3, 4 für Kühlwasser und einer elektrischen Leitung 5 für den Erregerstrom der magnetostriktiven Schallerzeuger.
Fig. 1 zeigt einen Schallerzeuger 6, der aus rechteckigen Wickelblechen aufgebaut ist und zwei streifenförmige Strahlflächen 7, 8 aufweist, welche eine gerichtete Strahlung in zwei um 180° gegeneinander versetzten Sektoren des Schallkörperumfanges ergeben. Im Bedarfsfalle kann durch leichte Drehung um die Längsachse die Beschallung auf den ganzen Umkreis erstreckt werden.
Fig. 3 zeigt eine Anordnung mit einem Ringschwinger 9, der über einen ganzen Umfang gleichmäßig strahlt und einem Stabschwinger 10 am freien Ende des Beschallungskörpers, der zusätzlich in der Achsrichtung des Ringschwingers strahlt.
Fig. 5 schließt zeigt eine Anordnung mit Schallstrahlung in der Achsrichtung an beiden Enden. Sie besteht aus zwei, an den Enden durch Massen 11, 12 aus magnetisch leitendem Material zu einem Schwinger verbundenen Nickelrohren 13, 14, welche die Erregerwicklung 15 in dem zwischen ihnen gebildeten Hohlraum aufnehmen.
Claims (8)
1.) Vorrichtung zur therapeutischen Schallbehandlung in Körperhöhlen, gekennzeichnet durch ein zäpfchenförmiges, in die Körperhöhle einführbares Gehäuse, in welches ein oder mehrere, vorzugsweise magnetostriktive Schwinger so eingebaut sind, dass ihre Strahlung durch die Wandung des Zäpfchens hindurch unmittelbar auf die zu behandelnde Körperstelle gerichtet ist.
2.) Abänderung der Vorrichtung zur Schallbehandlung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der magnetostriktive Schwinger selbst in Zäpfchenform ausgebildet ist und ganz oder zum Teil die Außenwandung des Zäpfchens bildet.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen magnetostriktiven, aus Blechmetallen aufgebauten Stabschwinger mit streifenförmigen Strahlflächen, der in ein rohrförmiges Gehäuse so eingebaut ist, dass die Schallstrahlung radial zur Rohrachse gerichtet ist.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen magnetostriktiven Ringschwinger, der in Längsachsenrichtung des Zäpfchens angeordnet ist.
5.) Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringschwinger von dem zäpfchenförmigen Gehäuse in freiem Abstand umschlossen wird.
6.) Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlfläche des Ringschwingers die Außenwandung des Zäpfchens bildet.
7.) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden Ansprüchen,
gekennzeichnet durch Kombination von radial und axial strahlenden Schwingern.
8.) Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Verwendung rohrförmiger Schwingungsgebilde, welche ganz oder teilweise die Außenwandung des Zäpfchens bilden.
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