DEP0042620DA - Regelkleintransformator mit Anzapfungen auf der Sekundärseite - Google Patents
Regelkleintransformator mit Anzapfungen auf der SekundärseiteInfo
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Description
Für den Betrieb von Kleinststromverbrauchern, wie z.B. Spielzeugen, verwendet man Transformatoren, welche die Netzspannung von 110 oder 220 V auf die für derartige Zwecke ungefährliche Spannung von 20 V und weniger umwandeln. Darüber hinaus soll aber vielfach, z.B. für den Betrieb elektrischer Spielzeug-Eisenbahnen, die Sekundärspannung des Transformators noch regelbar sein. Dies lässt sich durch Ausbildung des Transformators als Stufentransformator mit Anzapfungen auf der Sekundärseite erreichen.
Die gebräuchlichen Bauarten solcher Stufentransformatoren sind aber für derartige Kleintransformatoren zu voluminös und zu teuer, die Abstufung ist auch zu grob, sodass beispielsweise bei Spielzeug-Eisenbahnen die Sekundärspannung und damit auch die Motordrehzahl und die Fahrgeschwindigkeit zu sprunghaft verändert wird.
Durch die Erfindung wird ein feinstufig regelbarer Kleintransformator von geringstem Raumbedarf bei grösster Betriebssicherheit und einfachster Herstellungsweise geschaffen, der allen Anforderungen bestens genügt.
Im wesentlichen beruht die Erfindung darauf, dass die Verbindungsdrähte der in Windungsgruppen aufgeteilten Sekundärwicklung
über eine Rippe o.dgl. aus isolierendem Werkstoff derart hinweggeführt sind, dass sie aus dem Verband der Windungen herausgehoben sind und zur Stromabnahme zur Verfügung stehen.
Ein Ausführungsbeispiel zeigt die Zeichnung.
Es zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Transformator,
Fig. 2 einen Querschnitt zu Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht dazu,
Fig. 4 einen Einzelteil aus Fig. 2,
Fig. 5 ein allgemeines Schaltschema des Transformators.
Über dem Eisenkern 10 und von ihm isoliert durch eine Spulenhülse 11 ist die Primärwicklung 1 angebracht. Auf ihr liegt ein aus elektrisch isolierendem Werkstoff bestehender Rippenkörper2. Die Sekundärwicklungen sind derart in die Nuten 4 des Rippenkörpers gewickelt, dass beim Übergang der Wicklung von der einen Nut in die andere der Draht 5 über die Rippen 6 hinweggeht. Dadurch ist diese Verbindung aus dem Verband der Windungen herausgehoben und zur Stromabnahme geeignet.
Zu diesem Zweck sind die Rippen 6 des Rippenkörpers 2 mit je einer schmalen Längsnut 7 versehen. In diese Nuten werden nach Fertigstellung der Wicklung Metallamellen 8 eingeschoben, die mindestens an ihrem einen Ende mit einem Schlitz 9 versehen sind. Dieser Schlitz ist etwas enger als der Sekundärwicklungsdraht 3 samt Isolierschicht, sodass beim Einschieben der Lamellen 8 in die Nuten 7 das unterhalb des
Schlitzes 9 hervorragende Ende 12 unter die Drahtwicklung tritt, die Isolierschicht des Drahtes etwas abgeschabt und dadurch stromleitende Berührung zwischen Draht und Lamellen hergestellt wird.
Dem Transformator ist ein Schleifhebel 13 zugeordnet, der mit Druck über die Lamellen 8 geführt werden kann. Auf diese Weise kann an jeder der Lamellen die der Windungszahl entsprechende Sekundärspannung abgegriffen werden. Die Abstufung kann durch entsprechende Aufteilung der Windungen zwischen den Lamellen beliebig fein gestaltet werden.
Bei dem neuen Kleintransformator ist demnach die Spannungsregelung praktisch verlustfrei und innerhalb der Leistungsabgabe des Transformators auch unabhängig von der entnommenen Leitung.
Claims (6)
1.) Regelkleintransformator mit Anzapfungen auf der Sekundärseite, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsdrähte der in Windungsgruppen unterteilten Sekundärwicklung über eine Rippe o.dgl. aus isolierendem Werkstoff derart hinweggeführt sind, dass sie aus dem Verband der Windungen herausgehoben sind und zur Stromabnahme zur Verfügung stehen.
2.) Regeltransformator nach Anspruch 1, dadruch gekennzeichnet, dass jede Rippe einen mit den Windungen parallel liegenden Leiterstreifen trägt.
3.) Regeltransformator nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterstreifen als aufrecht stehende Lamellen in entsprechende Nuten des isolierenden Auflagekörpers eingelegt sind.
4.) Regeltransformator nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen mit Schlitzen versehen sind, die etwas enger sind als der Sekundärwicklungs-Draht samt Isolierschicht, sodass beim Einführen des Drahtes in den Schlitz die Isolierschicht abgeschabt und stromleitende Berührung zwischen Draht und Lamelle hergestellt wird.
5.) Regeltransformator nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze an einer der Endflächen der Lamelle liegen.
6.) Regeltransformator nach Anspruch 1 bis 3 oder 4 oder 5, da-
durch gekennzeichnet, dass die äusseren Begrenzungsflächen der Lamellen eine Kontaktbahn für einen Stromabnahmeschleifer bilden.
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