DEP0042584DA - Wurzelfüllungsstift für Zähne - Google Patents
Wurzelfüllungsstift für ZähneInfo
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Description
Man verwendete zur Füllung der Zahnwurzelkanäle bisher die verschiedensten Stoffe und vor allem Gutba-Percha, aber keines der verwendeten Produkte hatte keimtötende Wirkung. Wurzelfüllungsstifte aus Silber, die später zur Verwendung gelangten, konnten auch nicht vollauf befriedigen, da ihre keimtötende Wirkung sehr beschränkt war und infolgedessen immer wieder Infektionen auftraten.
Um Silberwurzelfüllungsstifte nach ihrer Einführung in den Wurzelkanal eines Zahnes wieder entfernen zu können, wurden dieses Stifte mit abgeflachtem Kopf hergestellt, um sie mit einer Pinzette erfassen und herausziehen zu können. Dies war jedoch nur selten möglich, da im allgemeinen die Wurzelkanäle der Zähne so eng sind, dass es unmöglich ist, eine Pinzette, und gar eine offen Pinzette, einzuführen und selbst in jenen Fällen, in denen es gelang, den abgeflachten Teil eines Wurzelfüllungsstiftes zu erfassen, rutschte die Pinzette ab, da sie nicht genügend Kraft hatte, sich festzuklemmen.
Abgesehen von der sehr geringen Aussicht, Wurzelfüllungsstifte wieder entfernen zu können, wiesen diese bisher auch noch einen anderen Nachteil auf. Es war nämlich ausserordentlich schwierig, sie genügen tief in die Wurzelkanäle einzuführen, da sie dem nachstossenden Instrument keinen Angriffspunkt boten, so dass dieses vom Kopf des Wurzelfüllungsstiftes abglitt und infolgedessen nicht den notwendigen Druck ausüben konnte.
Ein Wurzelfüllungsstift für Zähne nach der vorliegenden Erfindung erlaubt nicht nur den Zahnwurzeln eine keimtötende, ausserordentlich leichte und sehr geschmeidige Füllung zu geben, die ausserdem im Röntgenbild sichtbar ist, sondern sie auch sicher in die Zähne einzuführen und gegebenenfalls wieder zu entfernen. Dieser Wurzelfüllungsstift für Zähne ist dadurch gekennzeichnet, dass er aus Aluminium, vorzugsweise aus reinem Aluminium hergestellt ist und/oder an seinem Kopfende mit einer Vertiefung und/oder einer Vorrichtung, die ein Einhaken ermöglicht, versehen ist. Durch die Verwendung von Aluminium wird dessen starke keimtötende Wirkung und seine Geschmeidigkeit, die sich leicht allen Krümmungen der Wurzelkanäle anpasst, nutzbar gemacht.
Die Vertiefung am Kopfende des Wurzelfüllungsstiftes bezweckt, dass das nachstossende Instrument nicht abgleitet und daher den Stift genügend tief versenken kann. Die die Einhakvorrichtung ist es möglich, den Wurzelfüllungsstift selbst dann herausziehen zu können, wenn er tief im Wurzelkanal steckt.
Da es für die Röntgendiagnostik von Wichtigkeit ist, die Lage des Wurzelfüllungsstiftes im Wurzelkanal feststellen zu können und da Aluminium allein und auch einige seiner Legierungen im Röntgenbild fast unsichtbar bleiben, wird der Wurzelfüllungsstift zweckmässig aus einer Legierung hergestellt, die einerseits Aluminium, vorzugsweise reines Aluminium und und andererseits ein für Röntgenstrahlen undurchlässiges Metall enthält. Bei Legierungen von Aluminium mit mehreren Metallen ist wenigstens eines derselben für Röntgenstrahlen undurchlässig. Das Verhältnis des Aluminiums zu den ihm beigemischten Metallen ist so gewählt, dass der Wurzelfüllungsstift einerseits seine keimtötende Wirkung bewahrt und andererseits für Röntgenstrahlen undurchlässig ist. Das oder die Legierungsmetalle, die dem Aluminium beigemischt sind, haben keinerlei toxische Wirkung. Kupfer ist daher im Hinblick auf seine Undurchlässigkeit für Röntgenstrahlen und weil es kein Blutgift ist, besonders geeignet, dem Aluminium zugesetzt zu werden.
Die am Kopfende des Wurzelfüllungsstiftes befindliche Vertiefung ist von beliebiger Form, vorzugsweise sphärisch.
Die Einhakvorrichtung des Wurzelfüllungsstiftes besteht beispielsweise aus mindestens einem Ring, an welchem ein kleiner Haken sich festhaken kann. Dieser, bzw. diese Ringe sind entweder aus Draht hergestellt, der am Kopf des Wurzelfüllungsstiftes durch jedes geeignete Verfahren, beispielsweise durch Löten, befestigt ist, oder sie werden dadurch gebildet, dass der Kopf, vorzugsweise nachdem er abgeflacht wurde, senkrecht zur Längsachse des Wurzelfüllungsstiftes durchlocht wird.
Die gleiche Wirkung wird erzielt, wenn der Kopf des Wurzelfüllungsstiftes als mindestens ein Haken ausgebildet ist. Der Wurzelfüllungsstift kann an diesem entweder durch einen Gegenhaken oder durch eine Drahtschlinge erfasst werden.
Auf der beigefügten Zeichnung sind vier Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes vergrössert und schematisch beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt den Aufriss eines Wurzelfüllungsstiftes, dessen Kopf mit einem Ring versehen ist und Fig. 2 ist ein Grundriss dieses Stiftes.
Fig. 3 ist ein Teilschnitt durch den Seitenriss eines anderen Wurzelfüllungsstiftes, dessen abgeflachter Kopf durchlocht ist. Fig. 4 zeigt den gleichen Stift im Aufriss.
Fig. 5 ist ein Seitenriss eines Wurzelfüllungsstiftes, dessen abgeflachter Kopf als Haken ausgebildet ist.
Fig. 6 stellt einen Teilschnitt durch den Seitenriss eines Wurzelfüllungsstiftes dar, bei dem durch Einschnitte und Ausbiegung des eingeschnittenen Teiles gleichzeitig eine Oeffnung und ein Haken entsteht. Fig. 7 schliesslich ist ein Aufriss dieses letztes Stiftes.
Der Körper 1 des Wurzelfüllungsstiftes hat an seinem Kopf, d.h. an seiner dicksten Stelle, eine Vertiefung 2. In den Fig. 1 und 2 ist ein halbkreisförmiger Ring 3 oberhalb dieser Vertiefung
2 befestigt.
In den Fig. 3 und 4 ist der Kopf des Wurzelfüllungsstiftes an einer Seite mit der Abflachung 4 versehen, die die Durchlochung 5 umschliesst.
In der Fig. 5 ist die Abflachung 4 an ihrem Ende 6 hakenförmig umgebogen.
In den Fig. 6 und 7 weist die Abflachung 4 Einschnitte 7 auf, die es ermöglichen, aus dem ausgebogenen Teil 8 einen Haken zu bilden und gleichzeitig eine Oeffnung 9 freizulegen.
Claims (11)
1. Wurzelfüllungsstift für Zähne, dadurch gekennzeichnet, dass er aus Aluminium, vorzugsweise aus reinem Aluminium hergestellt und/oder an seinem Kopfende mit einer Vertiefung (2) und/oder einer Vorrichtung (8), die ein Einhaken ermöglicht, versehen ist.
2. Wurzelfüllungsstift für Zähne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einer Legierung von vorzugsweise reinem Aluminium und einem für Röntgenstrahlen undurchlässigen Metall hergestellt ist, welches keine bluttoxische Wirkung hat.
3. Wurzelfüllungsstift für Zähne nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einer Legierung von vorzugsweise reinem Aluminium mit mehreren Metallen, von denen wenigstens eines für Röntgenstrahlen undurchlässig ist, hergestellt ist.
4. Wurzelfüllungsstift für Zähne nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis des vorzugsweise reinen Aluminiums zu den ihm beigemischten Metallen so gewählt ist, dass der Wurzelfüllungsstift einerseits eine keimtötende Wirkung bewahrt und andererseits für Röntgenstrahlen undurchlässig ist.
5. Wurzelfüllungsstift für Zähne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (2) im Kopf des Wurzelfüllungsstiftes von beliebiger Form, vorzugsweise sphärisch ist.
6. Wurzelfüllungsstift für Zähne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einhakvorrichtung aus mindestens einem Ring (3) besteht.
7. Wurzelfüllungsstift für Zähne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einhakvorrichtung durch Perforierung (5) des Kopfes des Wurzelfüllungsstiftes, senkrecht zu dessen Längsachse gebildet ist.
8. Wurzelfüllungsstift für Zähne nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der perforierte Kopf (4) des Wurzelfüllungsstiftes abgeflacht ist.
9. Wurzelfüllungsstift für Zähne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf des Wurzelfüllungsstiftes als mindestens ein Haken ausgebildet ist.
10. Wurzelfüllungsstift für Zähne nach Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Haken (6) durch Umbiegen des abgeflachten Kopfes (4) des Wurzelfüllungsstiftes gebildet ist.
11. Wurzelfüllungsstift für Zähne nach Anspruch 1, 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf des Wurzelfüllungsstiftes gleichzeitig mit einem Haken (8) und mit einer Oeffnung bzw. Perforation (9) versehen ist.
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