DEP0042228DA - Rütteltisch mit zweidimensionaler Schwingung - Google Patents
Rütteltisch mit zweidimensionaler SchwingungInfo
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Description
Für bestimmte technologische Zwecke ist es erwünscht, das Rüttelgut mehrdimensionalen Schwingungen zu unterwerfen. Man hat hierfür bereits Rütteltische entwickelt, die vorzugsweise in zwei zueinander senkrechten Richtungen Schwingungen von verschiedener Amplitude, Phase und Frequenz ausführen (Lissajoufiguren). Diese Anordnungen haben den Nachteil, daß die an der Tischplatte angreifenden Erreger sich gegenseitig beeinflussen, was sich besonders bei elektromagnetischen Erregern störend bemerkbar macht. Dieser Nachteil wird bei dem Rütteltisch mit zweidimensionaler Schwingung gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß zwischen die Tischplatte und jeden der beiden Erreger ein Zwischenglied geschaltet ist, das in der Antriebsrichtung des zugehörigen Erregers möglichst steif, mindestens in der Antriebsrichtung des anderen Erregers jedoch möglichst nachgiebig ist, so daß die Kraft des zugehörigen Erregers möglichst ungeschwächt übertragen wird, die Einwirkung der beiden Erreger aufeinander aber möglichst gering ist. Verwendet man beispielsweise Blattfedern als Zwischenglieder, so muß ihre Längsachse mit der Antriebsrichtung des zugehörigen Erregers übereinstimmen, während sie mit ihrer Breitseite senkrecht auf der Antriebsrichtung des anderen Erregers stehen, so daß dessen Bewegung möglichst wenig behindert wird. In analoger Weise ist bei Verwendung steifer Zwischenglieder zu verfahren, die über an jedem ihrer Enden angebrachten Drehgelenke oder über biegeweiche Gelenke an die Tischplatte bzw. den zugehörigen Erreger angeschlossen sind.
Die Figuren zeigen in schematischer Darstellung Ausführungsbeispiele des Rütteltisches gemäß der Erfindung.
Der auf den Federn 2 ruhende Rütteltisch 1 wird durch die beiden Erreger 3 in zwei zueinander senkrechten Richtungen, nämlich vertikal und horizontal, gerüttelt. Wenn die Erreger wie bei den bekannten Rütteltischen starr mit dem Tisch
verbunden sind, beeinflussen sie sich gegenseitig, weil jeder den anderen quer zu dessen Arbeitsrichtung rüttelt. Dieser Nachteil wird bei dem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Rütteltisches nach Fig. 1 dadurch vermieden, daß jeder Erreger 3 über eine Blattfeder 4 mit dem Rütteltisch verbunden ist. Diese Blattfedern sind so angeordnet, daß ihre Breitseite senkrecht auf der Antriebsrichtung des nichtzugehörigen Erregers steht.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind steife Zwischenglieder 5 vorgesehen, die an ihren Enden Drehgelenke 6 tragen, deren Drehachsen so gerichtet sind, daß die Zwischenglieder in der Antriebsrichtung des nichtzugehörigen Erregers leicht ausgelenkt werden können.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 dienen dem gleichen Zweck biegeweiche Gelenke 7, vorzugsweise den vorhergehenden Erläuterungen entsprechend angeordnete Blattfedern.
Es ist nicht erforderlich, daß die Zwischenglieder bzw. ihre Gelenke ausschließlich in der Antriebsrichtung des nichtzugehörigen Erregers nachgiebig bzw. auslenkbar sind; es werden solche Anordnungen jedoch in der Regel den Vorzug verdienen, die bei einer verlangten Steifigkeit in der Antriebsrichtung des zugehörigen Erregers eine möglichst geringe Steifigkeit in der Antriebsrichtung des nichtzugehörigen Erregers aufweisen.
Die Erfindung ist auch auf Rütteltische mit dreidimensionaler Schwingung anwendbar. In diesem Falle wird sie dadurch verwirklicht, daß zwischen die Tischplatte und jeden der drei Erreger ein Zwischenglied geschaltet wird, das in der Antriebsrichtung des zugehörigen Erregers möglichst steif, zumindest in den Antriebsrichtungen der beiden anderen Erreger möglichst nachgiebig ist. Auch in diesem Falle kann die Nachgiebigkeit durch Eigenschaften der Zwischenglieder selbst oder aber durch die sie mit der Tischplatte bzw. dem zugehörigen Erreger verbindenden Gelenke erzielt werden.
Claims (4)
1. Rütteltisch mit zweidimensionaler Schwingung, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Tischplatte und jeden der beiden Erreger ein Zwischenglied geschaltet ist, das in der Antriebsrichtung des zugehörigen Erregers möglichst steif, mindestens in der Antriebsrichtung des anderen Erregers jedoch möglichst nachgiebig ist.
2. Rütteltisch nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Zwischenglieder in mindestens einer Richtung steife, in mindestens einer Richtung jedoch nachgiebige Elemente, vorzugsweise Blattfedern, vorgesehen sind.
3. Rütteltisch nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Zwischenglieder steife Elemente vorgesehen sind, die an ihren beiden Enden über Drehgelenke mit zueinander parallelen Drehachsen an die Tischplatte bzw. den zugehörigen Erreger angeschlossen sind.
4. Rütteltisch nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Zwischenglieder steife Elemente vorgesehen sind, die an ihren beiden Enden über biegeweiche Gelenke, vorzugsweise Blattfedern, an die Tischplatte bzw. die zugehörigen Erreger derart angeschlossen sind, daß die beiden Gelenke jedes Zwischengliedes in der gleichen Richtung die größte Nachgiebigkeit aufweisen.
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