DEP0042065DA - Heizeinrichtung für Niederfrequenzinduktionsöfen - Google Patents
Heizeinrichtung für NiederfrequenzinduktionsöfenInfo
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Description
Die Heizung von Niederfrequenz-Induktionsöfen erfolgt nach dem Prinzip eines Transformators, dessen sekundäre Wicklung aus einer einzigen, kurzgeschlossenen Windung der Schmelzrinne besteht, wobei die gewünschte Stromaufnahme der primären Wicklung durch Zwischenschalten geeigneter Regelvorrichtungen zwischen Ofen und Stromquelle fallweise eingestellt wird.
Gemäß der Erfindung ist der Ofen mit zwei voneinander unabhängig einschaltbaren Primärwicklungen ausgestattet. Durch wahlweises Schalten dieser Spulen, einzel oder hintereinander, ergibt sich entsprechend der jeweiligen Windungszahl bei gleichbleibender Spannung eine unterschiedliche Stromaufnahme der Primärwicklung und damit ein unterschiedlicher Induktionsfluss, der seinerseits wieder den sekundären Stromfluss bzw. die sekundäre Leistung und dadurch die erzeugte Stromwärme in der Schmelzrinne beeinflusst. Durch Zuschalten der zweiten Spule kann dabei z.B. die sekundäre Leistungsaufnahme soweit verkleinert werden, dass die für das Warmhalten des Ofens nur erforderliche geringere Energieaufnahme ohne besondere Regeleinrichtung erzielbar ist.
Eine weitere erfindungsgemäße Umgestaltung besteht in der konzentrischen Anordnung der Primärspulen zur Schmelzrinne. Die äußere, der Schmelzrinne zugekehrte Spule, welche vorzugsweise mit Wasser gekühlt wird, legt man dabei zweckmäßig so eng an das Mauerwerk an, dass sie für diese als Kühlmantel wirkt, während für die innere, dem Transformatorkern zugekehrte Spule Luftkühlung normalerweise genügt.
Die Erfindung und dazugehörige weiter Einzelheiten werden an Hand der Abb. 1-3 beispielsweise erläutert.
Abb. 1 zeigt in schematischer Zeichnung die beiden Primärwicklungen, die selbstverständlich auch verschieden dimensioniert sein können, von denen im vorliegenden Fall nur die linke Wicklung während der Ofenreise angeschlossen ist.
In Abb. 2 ist angedeutet, dass die beiden Wicklungen hintereinander geschaltet sind und somit infolge der höheren Windungszahl bei gleichbleibender Spannung der Primärstrom und dementsprechend auch der Induktionsfluss verkleinert ist.
Abb. 3 zeigt einen Ofen mit erfindungsgemäßer Primärwicklung im Querschnitt. Der Eisenkern 1 trägt zwei Spulenwicklungen, von denen die eine, dem Tranformatorjoch benachbarte Spule 2, in der Zeichnung mit rundem Querschnitt angedeutet ist, während die konzentrisch dazu angeordnete Spule 3, in der Zeichnung mit rechteckigem Querschnitt, möglichst eng an der Ofenausmauerung 4 anliegt. Konzentrisch um jede Spule bzw. das Transformatorjoch liegt die Schmelzrinne 5, welche als sekundäre Kurzschlussschleife wirkt. Für die Wasserkühlung wird die äußere Spule 3 vorteilhaft aus Rohren gebildet, durch welche das Kühlwasser geleitet wird.
Claims (4)
1.) Heizeinrichtung für Niederfrequenz-Induktionsöfen, dadurch gekennzeichnet, dass diese aus zwei Primärspulen (2, 3) besteht, welche wahlweise einzeln oder hintereinander schaltbar sind.
2.) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen (2, 3) konzentrisch zur Schmelzrinne (5) angeordnet sind.
3.) Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine innere, dem Transformatorkern (1) zugekehrte Spule (2) vorzugsweise mit Luft, eine äußere, der Schmelzrinne (5) zugekehrte Spule (3) vorzugsweise mit Wasser gekühlt wird.
4.) Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere, vorzugsweise mit Wasser gekühlte Spule (3) unmittelbar an der Ausmauerung anliegt und für diese gleichzeitig als Kühlmantel dient.
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