DEP0041804DA - Selbstablaßvorrichtung für Bandstuhlketten - Google Patents

Selbstablaßvorrichtung für Bandstuhlketten

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DEP0041804DA
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DE
Germany
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drum
brake
self
spring
attached
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Application number
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English (en)
Inventor
Robert Ifang
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Description

FateHfimmft Wuppertal - ilberf eld, den 22, Apsil 1949
·„„„,, _,-, ,. Bismarckstrasse 37»
Ruf 36439
Hobert Jfangrs^'üP?e:c'tal~ Barmen,
lichenstrasse 6 5
Helmuth Jfang9Wupper. tal- Barmen, HUltschinerstrasse 37*
Selbst ablas sei? für Bandstuhlketten*
Ste££f£i$£
Die Bpfinaung~betpift\/t^BTbSt^6lassery1 fuv Banfl-stuhl-
k-etten.Sie hat eine ÄusMläung eines solchen Eettenablasseps zum Gegenstand,welche sich von bekannten Ausführungen zunächst in grundsätzlicher Hinsicht dadurch unterscheide:^ dass er -nicht wie diese mit einer an der Kette angehängten Gewichtsbelastung arbeitet,sondern mit eine? mit der Eettspule kuppBibaren Bremstrommel deren Bremswirkung durch eine Federkraft erzeugt wirdeDiese Arbeitsweise ermöglicht es?für Bandwebstühle Selb&tablasser zu schaffen,welche gegenüber den bekannten Ausführungen wesentliche Vorteile bieten»Jls können im Band· stuhl die Spannungsgewiehte und die bei deren Anwendung erforderlichen Führungsrollen für die Kettesfääen in Portfall kommen»Das hat eine Vereinfachung der Bandstuhl einrichtung., sowie eine einfacüere3übersichtlieüere und weniger der Versehmutzungsgefahr ausgesetzte Kettfadenführung zur Folge.Aussepdem vfird eine ünfallgefahr vermieden,die ein beim Reissen der Kette heriabstfttfzen«" des Spannungsgewieht hervorrufen kannfwenn dieses den an der Absturzstelle gerade im Stuhl beschäftigten Band* Wirker treffen sollte·
Doch auch die Wirkung des Selbst aiii assers als solchen lasst sich auf dem von der Erfindung beschnittenen
-S-
neuen Weg wesentlich pefeniTber der/der bekannten Ausfühnungen verbessern* Wahrend die bekannten,mit Gummibpemsklotzchen gegen den Umfang der Kettscheiben druckenden Selbstabiasser dazu neigen,-die Kette entsprechend dem Materialverbrauch sd oh ruckweise abwickeln zu lassen, wodurch im Gewebe des Bandes Un a? eg elm as si gk ei ten entstehen, vermag man mit einem der Erfindung cemass ausgeführten SelTostablasser, ein dem Materialverbrauch entspre« chendes, vollkommen gleichmassiges, zugiges 'Ablaufen der Kette zu erreichen^sodass selbst die empfindlächsten Bander durchweg gleiehmassig damit gewebt werden können* Bei den erfincTungsgemässen Ablassen! wird auch die bei den bekannten Ausfüllungen öfter entstehende Gefahr ver-* mieden,dass sich die Kette infolge Abgleitens des Brems« klotzchens vom Scheibenumfeng abwickelt«Ein solches Abgleiten kann leicht durch zufalligen Stoss gegen den Bremshebel oder auch dadurch eintreten^dass die Spule seitliche Verschieben^smogliehi-eiten besitzt und hiergegen niüht £esiehert ist·Auch gegen Ausheben der Spule aus ihren Pfannenlaceiungen bedurften die bekannten Selbstabi asser besonderer Sieherim gen,um ein Herausfallen der Kette zu vermeiden.Alle diese gesonderten Siehe— rungsmassnahmen gur Wahrung eines störungsfreien Betriebes kommen bei dem neuen Sclbstablasser in Fortfall,wie aus der nachstehenden,des auf der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläuternde und noch weitere vorteilhafte Wirkungen derselben erkennbarmachenden Beschreibung hervorgehen wird. Es zeigt Abb« 1 in Ansicht und
Abbe S im Schnitt nach der Linie II » II der Abbe
1 die Anordnung dieses Selbstabi asjsers am
Bandstuhl»
Abb# 3 "bis 5 veransehsuliehen in gross er em Mass«
st übe ilen Selbst ablasser in Auf-?i>eiten~
■und Grundriss«
Auf einem Hohlzapf en al pin er Schiene a ist eine Bremstrommel \b drehbar5die ebenso vie der auf dem Zapfen drehbare Trommeldeekel c durch einen Sprengring gegen seitliche Verschiebungen auf dem Zapfen gesichert ist.Um die Trommel ist ein Bremsseil d geschlungen?dessen eines EnSe an eiern Schienenkopf '"a, und dessen ande«* res Ende an dem Kürzeren Arm eines zweiarmigen,an der Schiene a gelagerten Hebels e befestigt isteJn der Trommel liegt eine Spiralfeder f «,die mit ihrem einen Ende an der Trommel und mit ihrem anderen Ende am Trom« meldeelrel eingehängt ist«An dem längeren Arm des Hebels e greift über eine linsteilschiene g eine Feder h, ans7/elche mit ihrem anderen Ende am Schienenkopf ^a^ an» gehängt istβJe nach der Anspannung der Feder h wird das Br em s s eil d mehr oder T<-enigör stark gegen die Trommel b gedrückt»Die Spannung der Feder Jb. laset sich rltirch Verhangen der Einstellschiene g in die in dem Hebel e zu diesem Behufe vorgesehenen Essten? sowie ferner auch durch Einhängen des Hebels e in ein anderes der in der Schiene g vorgesehenen Löcher gl weitgehend und feinfühlig regeln«Aus dem Trommeldeckel e ist eine Hohlnase i h er au sgeds/ücLt, welche bei, der Ablassclrehung der Spule die Kupplung derselben mit der Bremstrommel, wie in Abbe 4 punktiert erläutert,in der Weise bewirkt,dass ein in der Keilscheibe eingesetztes Schraub-
chen k mit ihrem vorstehenden Kopf in die Nase eingreift und dabei die Spule gleichzeitig gegen seitliehe Verschiebungen sicherte Der wie vor erläuterte Ablasse]? wird an den Kettpfosten 1 des Getsllrahmens mit einer durch das Loch m der Schiene a hindurchgehenden Schraube derart angebracht.,dass die Mittellinie der Bremstrommelachse mit der Lagermittellinie der Kettspu«* lenachse zusammenfällt.Der Ablasser lässt sich in die in Abbe 2 punktiert angedeutete Lage kippen,in welcher das Einsetzen und Auswechseln der Spulen unbehindert vor genommen werden kann·Beim Eins-etzen einer Kettspule wird der Ablasser mit seiner Hohlachse a^ auf die Spul erwachse geschoben und diese alsdann in üblicherweise in ihre Lagerst eilen eingelegt»Schiebt man die Spule an den Ablasser«an welchem vorher die erforderliche Bremsspannung bereits eingestellt wärySann stelltsich bei Freigabe der Kette der Ablasser selbsttätig arbeitsbereit ein9 wobei er das vorgezogene Kettenstüek wieder aufwickelt» Der Ablasser wirkt dann wie folgteDer von der Webstelle aus ausgeübte Zug an der Kette hat das Bestreben., die Spul-e im Abwicklungssinne zu drehen«Dieses Bestreben überträgt sich über D? rommelde ekel e und Feder f auf die Bremstrommel5deren Mitnahme aber durch den Bremsdruckj den das Bremsseil entsprechend seiner Anspannung durch die Feder h auf die Trommel b ausübt5gehemmt wird*Der Zug der Kette spannt nun unter entsprechendem Kettablass von der Spule zunächst die Feder f soweit an,bis diese den Bremsdruck auf der Trommel zu überwindet und diese bei der Drehung von Spule und Trommel mitzunehmen vermagoDie Kette steht alsdann unter der eingestellten Bremsdruckspannung und wickelt sich mit dieser
gleichmassig entsprechend dem fortschreitenden Material' verbrauch von der Spule abeDiese Spannung lasst sich in weitgehendem Umfange den durch die jeweilig herzuSteilei den Bander "bedingten Anforderungen in einfacher Weise ai passen5zunächst durch Verlegung des Stützpunktes der
Schiene g in eine andere Raste des Hebels e 5 sodann
auch durch Einhängen des Hebels e in eins der anderen SchienenlSeher gl 9 wobei jeweils wieder der ganze Rastenbereicb des Hebels e für weitere Abstimmung der U spannung der Feder h und damit des von dieser ausgeübten Druckes des Bremsseiles auf die !Trommel zur Verfügung steht«

Claims (1)

  1. Patentanspruches
    Selbstablass'S^'TuF^Bandstuhllfettenj deren Spannus
    Bremsung der Kettfadenspule erzeugt wird5dadurch
    gekennzeichnet, dass die Kett/spule bei ihrer Ablassdre»
    hung mit einer durch Federkraft gebremsten Trommel ^&*«
    'Wirffi*-JjTh t*<kj
    Se Selbst ablasst n'aen Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet 9dass die Übertragung der Spulendrehung auf die Bremstrommel unter Einschaltung eines federnden Zwischei gliedes (f) zwischen Smile und Bremstrommel --
    Se SelTDstablassB¥lTlunr*A3ispruehpil oder 23 dadurch
    gekennzeichnetjdass behufs Übertragung der Spulendrehung auf die Brernstrommel in der Spulenscheibe ein Mitnehmer (k) mit vorstehendem Kopf angebracht ist?welche3? bei der übertragung in eine aus dem !Erommeldeckel herausgedrückte Hohlnase (i) eingreift
    4β Selb st ablasse*? "nach AnsprüchjjL, 2 oder S 9 dadurch gekennzeichnet,dass die Bremstrommel auf einer Hohl achse einer Schiene angebracht ist5die kippbar am Kettpfosten des Bandstuhles befestigt ist·
    5e Selbstablass^FTTfien den vorhergehenden Ansprü« ehen,dadurch gekennzeichnet,dass der Bremsdruck auf die Trommel von einer Pedei^ (h) ausgeübt wird9die über einen zweiarmigen Hebel (e) einen um die Bremstrommel geschlungenen Bremsdraht anspannt»
    6« Selbstaölass^nffacT^Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Angriffspunkt der Feder (h) am Hebel (e) in Richtung des Hebeldrehpunktes,sowie in Richtung des Stützpunktes (r;&i &er Feder (h) verstellbar ist·

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