DEP0041434DA - Bedienungsanordnung für Rundfunkgeräte - Google Patents

Bedienungsanordnung für Rundfunkgeräte

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DEP0041434DA
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DE
Germany
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frequency
power switch
switch
control
actuated
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Friedrich Kreienfeld
Hans Harm Witthöft
Original Assignee
Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegraphie mbH, Berlin
Publication date

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Description

Zur Einsparung von Bedienungsgriffen bei Rundfunkgeräten sind zahlreiche Vorschläge bekannt, die eine Kombination von Einstellorganen in der Weise durchführen, dass durch einen einzigen Griff gleichzeitig bezw. nacheinander verschiedene Schaltvorgänge betätigt werden. So trifft man beispielsweise bei einer grossen Zahl von Rundfunkgeräten eine solche Kombination des Netzschalters mit dem Lautstärkeregler an, dass beim Drehen eines Einstellknopfes zunächst der Netzschalter und durch eine weitere Drehung desselben Knopfes das Potentiometer zur Lautstärkeregelung betätigt wird. Wenn man den Netzschalter nicht als Druck-Zug-Schalter ausbildet, hat diese Kombination den Nachteil, dass nach jedesmaligem Abschalten des Rundfunkgerätes das Lautstärke-Potentiometer erneut eingestellt werden muss.
Die Erfindung befasst sich ebenfalls mit dem Problem, die Bedienungsanordnung von Rundfunkgeräten zu vereinfachen. Es wird vorgeschlagen, den Netzschalter mit dem Regelorgan für die niederfrequente Klangfarbenregelung derart zu kombinieren, dass durch Drehung eines einzigen Einstellorgans zunächst der Netzschalter, und durch seine weitere Drehung die Klangfarbenregelung in solchem Sinne betätigt wird, dass das niederfrequente Frequenzspektrum mehr und mehr beschnitten wird.
Die erfindungsgemässe Kombination zwischen einem Netzschalter und dem niederfrequenten Klangfarbenregler besitzt gegenüber den bisher üblichen bekannten Bedienungsanordnungen erhebliche Vorteile. Beim Ab- schalten des Rundfunkgerätes muss der Hörer zwangsläufig die Tonblende zunächst so einstellen, dass das niederfrequente Tonfrequenzband vollständig durchgelassen wird, erst daran anschliessend kann er den Ausschalter betätigen. Diese Tatsache ist besonders wichtig. Das menschliche Ohr neigt bekanntlich dazu, sich an einen bestimmten Klangcharakter sehr schnell zu gewöhnen. Es wird also dann, wenn die Tonblende eines Rundfunkempfängers längere zeit auf "tief" eingestellt war, wenn also die hohen Frequenzen weitgehend abgeschnitten waren, diesen Zustand gar nicht mehr als anormal bezeichnen. Ausserdem gibt es eine ganze Anzahl von Rundfunkhörern, denen der tiefe Klang ihres Rundfunkapparates besonders angenehm ist. Auch bei diesen Hörern scheint es aus erzieherischen Gründen zweckmässig zu sein, wenn man sie dazu zwingt, zur Verschlechterung der Klangfarbe ihres Gerätes jedesmal eine besondere Initiative zu ergreifen.
Die vorgeschlagene Bedienungsanordnung kann man in zweckmässiger Weise axial zu einer weiteren Bedienungsanordnung anordnen. Es ist in diesem Fall speziell an den Lautstärkeregler und die zweckmässig im Zwischenfrequenzbereich erfolgende Bandbreitenregelung gedacht. Die Achse des Lautstärkepotentiometers wird in bereits bekannter Weise als Hohlachse ausgeführt. Diese Achse ist zusätzlich in Achsrichtung verschiebbar und schaltet bei dieser Axialbewegung die Bandbreite um. Sieht man beispielsweise 2 Stellungen für die Bandbreitenregelung vor, so empfiehlt es sich, die Schaltung so vorzunehmen, dass das Band bei herausgezogenem Drehknopf eng eingestellt ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Abbildungen 1 und 2 der Zeichnung dargestellt. Abb. 1 zeigt die Einstellanordnung in Achsrichtung, während Abb. 2 eine teilweise im Schnitt gezeichnete Ansicht darstellt. Die Einstellanordnung besitzt grundsätzlich zwei koaxiale Achsen 2 und 4. Die Achse 4 ist als Hohlachse ausgebildet und wird mithilfe des Einstellknopfes 3 betätigt. Der Antrieb der
Achse 2 erfolgt mithilfe des Drehknopfes 1. Die Hohlachse 4 mit dem Einstellknopf 3 gehört zu dem Potentiometer 7, das als Tonblende wirksam ist. Durch Drehung der Achse 4 wird über die Gabel 5 gleichzeitig der Netzschalter 6 betätigt. Die Achse 2 gehört zu dem Lautstärkepotentiometer 8, das mit einem die hochfrequente Bandbreite umschaltenden Schalter 9 kombiniert ist. Dieser Schalter ist als Druck-Zug-Schalter ausgebildet und kann also durch Bewegung des Einstellknopfes 2 in Achsrichtung betätigt werden.
Die vorgeschlagene Anordnung ermöglicht es, dass das Rundfunkgerät durch seine Abschaltung gleichzeitig auf grösste niederfrequente Bandbreite eingestellt wird. Man könnte die Anordnung sogar noch insofern verbessern, als man die Schalteinrichtung für die hochfrequente Bandbreitenregelung mit dem Netzschalter derart koppelt, dass bei Ausschaltung des Gerätes der Umschalter für die hochfrequente Bandbreitenregelung selbsttätig in eine solche Stellung gebracht wird, dass nach erfolgter Abschaltung auch die grösste hochfrequente Bandbreite eingestellt ist.
Die stufenweise Bandbreitenregelung erfolgt mit der vorgeschlagenen Anordnung auf elektrischem Wege, zweckmässig durch Bedämpfung der Zwischenfrequenzkreise. Es ist dabei nicht notwendig, die Schalteinrichtung in unmittelbare Nähe der Zwischenfrequenzkreise zu bringen. Die Praxis hat gezeigt, dass die Leitungen zu dem Umschalter 9 so geführt werden können, dass dadurch keine nachteilige Beeinflussung der Zwischenfrequenzkreise entsteht.

Claims (3)

1.) Bedienungsanordnung für Rundfunkgeräte, dadurch gekennzeichnet, dass der Netzschalter mit dem Regelorgan für die niederfrequente Klangfarbenregelung derart kombiniert ist, dass durch Drehung eines einzigen Einstellorgans zunächst der Netzschalter und durch seine weitere Drehung die Klangfarbenregelung in solchem Sinne betätigt wird, dass das niederfrequente Frequenzspektrum mehr und mehr beschnitten wird.
2.) Bedienungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass koaxial zu dieser Einstellanordnung das Lautstärkepotentiometer angeordnet ist, und dass dessen axial verschiebbare Achse eine Regelung der hochfrequenten Bandbreite ermöglicht.
3.) Bedienungsanordnung für Rundfunkgeräte nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Netzschalter mit den eine Regelung der hochfrequenten Bandbreite ermöglichenden Schalter derart gekoppelt ist, dass in der Ausschaltstellung des Netzschalters die grösste hochfrequente Bandbreite eingestellt ist.

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