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Radioempfangsgerät.
Die Erfindung betrifft ein Radioempfangsgerät, bei dem eine Bedienungswelle durch eine Öffnung in der Wand reicht. Gemäss der Erfindung hat diese Welle eine solche Form, dass sie alle
Stellungen innerhalb eines Raumkegels mit dem Scheitel in einem Punkt der Welle einnehmen kann.
Die Öffnung in der Wand ist durch einen kugelkalottenförmigen Teil abgedeckt, der an der Welle derart befestigt ist, dass er mit einem in der Wand angebrachten beweglichen Ring zusammenwirkt, der das Bedienungsorgan eines veränderlichen Elementes im Gerät bildet.
Durch die Tatsache, dass die Welle alle Stellungen innerhalb eines Kegels einnehmen kann, ist die Möglichkeit gegeben, mehrere veränderliche Elemente mit dieser Welle zu kuppeln, so dass bei der Bewegung der Welle innerhalb des erwähnten Kegels wenigstens zwei veränderliche Elemente im Gerät, z. B. eine Vorrichtung zur Änderung der Lautstärke und eine Vorrichtung zur Änderung der Bandbreite, unabhängig voneinander eingestellt werden können. Ferner kann die Welle der Abstimmkondensatoren z. B. derart mit der durch die Wand des Gerätes reichenden Welle verbunden sein, dass durch eine Drehung derselben die Abstimmkondensatoren eingestellt werden.
Um die Möglichkeit zu schaffen, die durch die Wand des Gerätes reichende Welle zu veranlassen, sämtliche Stellungen innerhalb eines Kegels einzunehmen, ist es notwendig, diese Wand mit einer Öffnung von verhältnismässig grossen Abmessungen zu versehen. Um zu verhüten, dass durch diese Öffnung Staub in das Gerät eindringt, wird diese Öffnung auf die vorher angegebene Weise mit einem kugelkalottenförmigen Teil und einem Ring abgeschlossen ; um staubsicheres Dichten zu erreichen, kann man zwischen dem kugeligen Teil und dem Ring einen Filz-oder Gummistreifen anbringen.
Die Verwendung des den kugelkalottenförmigen Teil umschliessenden Ringes als Bedienungsorgan eines veränderlichen Elementes im Gerät gibt die Möglichkeit, innerhalb eines sehr kleinen Raumes sämtliche Bedienungsorgane des Gerätes anzubringen. Dies ist ein Vorteil mit Rücksicht auf die kleinen Abmessungen, welche die heutigen Geräte oft aufweisen. Obgleich es möglich ist, die Anordnung so zu treffen, dass der Ring durch eine Zieh-und Druekbewegung das mit ihm gekuppelte veränderliche Element bedient, ist es empfehlenswert, dass bei Drehen des Ringes in sich das einzustellende Element, z. B. der Wellenlängenschalter, betätigt wird.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Fig. 1 ist ein Querschnitt durch die Welle, den kugelkalottenförmigen Teil, den Ring mit den dazugehörigen Kupplungsteilen und die Wand des Gerätes, durch welche die Bedienungswelle reicht.
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die am Ring befestigten Kupplungsteile nach Linie in-il der Fig. 1.
Der aus dem Gerät ragende Knopf 1 sitzt auf einer Welle 2, die alle Stellungen innerhalb eines Raumkegels mit dem Punkt A als Scheitel einnehmen kann. Eine Kreuzgelenkkupplung 3-4 ermöglicht es der Welle 2 in allen Stellungen innerhalb dieses Kegels eine Welle 5 anzutreiben, an der beispielsweise die Rotoren der Abstimmkondensatoren befestigt sind. Bewegt sich die Welle 2 in der Zeichenebene nach links oder rechts, so wird diese Bewegung über den Teil 6 auf den Arm 7 übertragen, der durch ein Kugelgelenk 8 mit dem Teil 6 verbunden ist. Ferner ist ein zweiter, ähnlicher, zur Zeichenebene senkrechter Teil 6 vorgesehen (in der Figur nicht dargestellt), der mit einem zweiten Arm 7 verbunden ist. Mit dem Arm 7 sind z. B. die beweglichen Organe eines Lautstärkereglers und eines Bandbreitenreglers verbunden.
Bei einer Bewegung der Welle 3 in der Zeichenebene nach links oder nach rechts ändert sich nur die Stellung des dargestellten Armes 7 ; infolge der Wirkung des Kugel-
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mehr oder weniger bewegt.
Wie die Figur erkennen lässt, weist die Wand 12 des Gerätes zwecks Ermöglichung der seitlichen Bewegung der Welle 2 eine Öffnung von ziemlich grossen Abmessungen auf. Diese Öffnung ist durch einen auf der Welle 2 sitzenden kugeligen Teil 9 und mit einem in der Wand 12 des Gerätes angebrachten Ring 10 verschlossen. Dieser Ring ist in der Wand 7% drehbar. Durch einen Filzring 11
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dieses Ringes erleichtert.
An dem Ring 10 ist mittels einer Schraube 14 ein Arm 15 befestigt, der an der Stelle 16 mit einem erweiterten Teil versehen ist. In diesem erweiterten Teil befindet sich eine Öffnung 77, durch
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An dem Teil 16 ist ein Arm 18 befestigt, an welchem bei 19 ein Hebel 20 angelenkt ist, der einen oder mehrere nicht dargestellte Schalter bedient. : Mit dem Arm 15 ist ferner noch eine Scheibe 22, welche mit Nocken versehen ist, mittels Nieten 87 verbunden. Bei Drehung der Scheibe 22 wird ein Hebel 2 : ; um eine Welle 24 geschwenkt, mit welcher ebenfalls ein oder mehrere Schalter verbunden sein können.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Radioempfangsgerät mit einer durch eine Öffnung in der Wand reichenden Bedienungswelle, dadurch gekennzeichnet, dass diese Welle derart eingerichtet ist, dass sie jede Stellung innerhalb eines Raumkegels mit einem Punkt der Wellenachse als Scheitel einnehmen kann und die Öffnung in der Wand von einem kugelkalottenförmigen Teil abgedeckt wird, der an der Welle derart befestigt ist, dass er mit einem in der Wand angebrachten Ring zusammenwirkt, wobei dieser Ring das Bedienungsorgan eines veränderlichen Elementes im Gerät bildet.