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Elektroherd
Die Erfindung betrifft einen Elektroherd mit einer schwenkbar am Herdkörper gelagerten Herdmulde, welche die Kochplatten trägt. Eine dieser Kochplatten soll mit einem eingebauten Regler versehen sein, welcher von einem ortsfest am Herdkörper gelagerten Betätigungsgriff aus über einen Trieb einzustellen ist. Bei bekannten Herden muss dieser Trieb wenigstens teilweise demontiert werden, wenn die Herdmulde zur Vornahme von Reparaturen hochgeklappt werden soll. Auch bei der Fertigung kann der Trieb erst bei herabgeschwenkter Herdmulde fertigmontiert werden. was als nachteilig empfunden wird, und was vor allem auch den Nachteil hat, dass das Einjustieren des Reglers wesentlich erschwert ist.
Die Erfindung, welche einen Elektroherd mit mindestens einer, in einer schwenkbar am Herdkörper gelagerten Herdmulde angeordneten Kochplatte, mit einem mechanisch von einem ortsfest am Herdkör- per gelagerten Betätigungsgriff aus über einen Trieb einzustellenden Regler betrifft, behebt die genannten Nachteile durch einen zwischen Regler und Betätigungsgriff eingeschalteten Winkeltrieb mit in Abhängigkeit von der Schwenkbewegung der Herdmulde veränderlichem Winkel, wobei der Winkeltrieb zumindest in der Nähe der Schwenkachse der Herdmulde angeordnet ist und über die Achse mit dem Betätigungsgriff sowie über die Achse mit dem Regler in Wirkverbindung steht. Durch diese.
Massnahme wird erfindungsgemäss ein Trieb geschaffen, der zumindest auch bei aus der Betriebslage hochgeschwenkter Herdmulde den Regler der Kochplatte mit dem Betätigungsgriff wirksam verbindet.
Weitere Merkmale der Erfindung und Einzelheiten der durch dieselben erzielten Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines in den beigefügten Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels.
Fig. l zeigt schematisch im Schnitt den oberen Teil eines Elektroherdes mit herabgeschwenkter Herdmulde. Fig. 2 zeigt denselben Teil des Elektroherdes mit hochgeschwenkter Herdmulde. Fig. 3 zeigt den Winkeltrieb im Querschnitt. Fig. 4 zeigt den Winkeltrieb in der Vorderansicht.
In den Figuren ist jeweils mit 1 der Herdkörper bezeichnet, an welchem die Herdmulde 2 schwenkbar gelagert ist. Die Herdmulde 2 weist mindestens eine Kochplatte 3 mit eingebautem Regler 4 auf, welcher über einen Winkeltrieb 5 mit dem in der Schalterfront 11 ortsfest gelagerten Betätigungsgriff 10 in Wirkverbindung steht. Der Winkeltrieb 5 ist zumindest in der Nähe der Schwenkachse der Herdmulde 2 angeordnet und über die Achse 9 mit dem Betätigungsgriff 10 sowie über die Achse 8 mit dem Regler 4 verbunden. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Winkeltrieb 5 am Herdkörper 1 befestigt, wobei die Achse 9 ortsfest gelagert ist und die Achse 8 gegenüber der Achse 9 schwenkbar angeordnet und mit einem Längenausgleich versehen ist. Die Achse 8 besteht aus den Teilen 8'und 8", welche gegeneinander ausziehbarsind.
Der Teil 8" ist mit dem Zahnrad 7 verbunden, welches auf das Zahnrad 6 des Reglers 4 wirkt. Es ist auch möglich, den Winkeltrieb 5 an der Herdmulde 2 zu befestigen, wobei in diesem Falle die Achse 9 mit einem Längenausgleich versehen werden muss.
In den Fig. 3 und 4 sind die Einzelheiten des Winkeltriebes dargestellt, welcher im wesentlichen aus zwei an den Enden der Achsen 8 und 9 angeordneten Zahnrädern 14 und 15 besteht, welche so ausgebildet und in den gelenkig miteinander verbundenen Lagerkäfigen 16 und 17 angeordnet sind, dass sie über
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den ganzen Schwenkbereich der beiden Achsen 8 und 9 miteinander kämmen. Die Lagerkäfige 16 und 17 können beispielsweise durch zwei Rohrnieten 13 miteinander gelenkig verbunden sein. Um ein sicheres
Ausschalten der mit dem Regler 4 versehenen Kochplatte 3 zu gewährleisten, muss mindestens eine Rastung vorgesehen sein, welche die Null-Stellung des Reglers und damit auch eine bestimmte Stellung des
Betätigungsgriffes 10 festlegt.
Vorteilhafterweise wird die Rastung für wenigstens eine Stellung des Reglers 4 am Winkeltrieb 5 vorgesehen. Es kann z. B. an einem der Zahnräder 14 oder 15 eine ringförmige Steuerkurve 18 vorgesehen sein, welche eine Unterbrechung 18'aufweist, in die bei Null-Stellung eine Wippe 19 unter der Wirkung einer Druckfeder 21 merklich einrastet. Die Wippe 19 dient gleichzeitig zur Betätigung des Signalschalters 20, welcher an dem Lagerkäfig 17 befestigt ist und mittels dem, in an sich bekannter Weise, das Eingeschaltetsein der Kochplatte 3 durch ein optisches oder akustisches Signal angezeigt wird.
Durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung des Elektroherdes wird erreicht, dass sowohl bei der Fertigung als auch bei eventuell später vorzunehmenden Reparaturarbeiten der Kochplattenregler bei hochgeschwenkter Herdmulde justiert und betätigt werden kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Elektroherd mit mindestens einer, in einer schwenkbar am Herdkörper gelagerten Herdmulde angeordneten Kochplatte, mit einem mechanisch von einem ortsfest am Herdkörper gelagerten Betätigungsgriff aus über einen Trieb einzustellenden Regler, gekennzeichnet durch einen zwischen Regler (4) und Betätigungsgriff (10) eingeschalteten Winkeltrieb (5) mit in Abhängigkeit von der Schwenkbewegung der Herdmulde (2) veränderlichem Winkel, wobei der Winkeltrieb (5) zumindest in der Nähe der Schwenkachse der Herdmulde (2) angeordnet ist und über die Achse (4) mit dem Betätigungsgriff (10) sowie über die Achse (8) mit dem Regler (4) in Wirkverbindung steht.