DEP0040938DA - Strebausbau im Grubenbetrieb - Google Patents

Strebausbau im Grubenbetrieb

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DEP0040938DA
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Inventor
Hermann Buschmann
Original Assignee
Buschmann, Hermann, Duisburg
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Description

Strebausbau im Grubenbetrieb *
Die Erfindung bezieht sich auf einen Strebausbau im Grubenbetrieb und in Sonderheit auf einen eisernen Strebausbau? bei dem zwecks Schaffung eines stempelfreien Kohlenstosses die an den Kohlenstoss heranreichenden Stahlkappen frei vorgepfändet werden, und zwar in der Weise, dass sie nach Art eines Verzuges eingebracht werden* Dabei werden die Stahlkappen auf eine von zwei benachbarten Eeihenstempeln getragene, in Einfallrichtung des Flözes verlaufende Tragschiene aufgelegt und auf dieser mittels Heiles gegen das Hangende verspannt. Bei einem derartigen Strebausbau sieht die Erfindung die Aufbringung von Gehäusestücken auf den Ausbaustempeln vor, die zur Auflagerung der die Stahlkappen aufnehmenden Tragschiene dienen und mittels denen sich die Ausbaustempel gegen das Hangende abstützen.
Im Zuge der maschinellen Kohlengewinnung ist es bekannt f zwecks Schaffung eines stempelfreien Kohlenstosses die an den Kohlenstoss heranreichenden Stahlkappen frei vorzufrpänden, indem man. die Kappen nach Art eines Verzuges einbringt« Dies geschieht in der Weise, dass man die Stahlkappen auf eine von zwei benachbarten Eeihenstempeln getragene, in Einfallrichtung des Flözes liegende Tragschiene auflegt und auf dieser mittels Keiles gegen das Hangende presst* Bei derartigen Ausbauen bereitet die Verbindung der die Stahlkappen aufnehmenden Tragschiene mit den Eeihenstempeln nicht geringe Schwierigkeiten und es müssen zu diesem Zwecke seitlieh Konsolen an den Stempeln angebracht werdet die starken Beanspruchungen unterliegen und sehr häufig abreissen, da diese Konsolen über die Stahlkappen und Tragschienen hinweg den vollen Gebirgsdruck aufzunehmen haben»
-2-
Um nun bei eisernen Strebausbauen mit nach Art eines Verzuges eingebrachten Stahlkappen den vorerwähnten Kachteil zu vermeiden, schlägt die Erfindung für die Auflagerung der die Stahllcappen aufnehmenden Tragschienen besondere Gehäusestücke vor, die in einfacher Weise auf die Reihenstempel aufgebracht werden und in die die Tragschienen *@#@s4; eingreifen ,/dass der Druck vom Stempel aufgenommen wird« Dabei stützen sich die Stempel mittels der Gehäusestücke gegen das Hangende ab, die Stempel übernehmen also einen wesentlichen Teil des Gebirgsdruckes, sdäass die auf den Tragschienen aufliegenden Stahlkappen nur einen Teil des Gebirgsdruckes zu übernehmen haben, also verhältnismässig schwach gehalten werden können, was deren Handhabung und damit das Einbringen des Ausbaues sehr erleichtert»
In der Zeichnung ist in Abb. 1 das kohlenstosseitige Ende eines mit dem Erfindungsgegenstand ausgerüsteten Strebausbaues in perspektivischer Ansicht veranschaulicht, während die Abbe 2 bis 4 das auf die Ausbaustempel aufzubringende, für die Aufnahme der Tragschienen dienende Gehäusestück in drei verschiedenen Absichten darstellen.
Mit 1 ist der Eohlenstoss bezeichnet und 2 sind die hsiergegen frei v/orzufändenden Stahlkappen beliebigen Profils, die auf Tragschienen 3 ebenfalls beliebigen Profile aufliegen und auf diesen mittels Keiles 4 gegen das Hangende gepresst und gehalten werden. Die Tragschienen 3 fassen in auf die Ausbaustempel 5 aufgebrachte^
a¥@*e· Gehäusestücke 6 ein und liegen hie-
— nnV. — -*- — 1- - — J — « V. — T 1-
rin auf, wobei ein etwaiger durch die Höhe der Ausbaukappen bedingter Abstand zwischen dem Gehäusestück 6 und dem Gebirge durch Auflegen eines Ausgleiehstückes 7 zweckmässig in Form eines Quetschholzes ausgeglsichen wird, sodass sich also die Ausbaustempel 5 gegen das Hangende abstützen» Mit 8 ist das Strebfördermittel in Form einer Schüttelrutsche bezeichnet»
Das auf die Ausbaustempel 5 aufgebrachte Gehäusestück 6 (Abb» 2 bis 4) für die Aufnahme der Tragschienen 3 besteht aus einem äusseren in geeigneter Weise hergestellten Formstück 9 und aus den beiden hierin liegenden und lösbar mit dem Formstück 9 verbundenen Kastenstücken 1o für die Aufnahme der Tragschienen 3» Das dem Stempelkopf +Aa^djc i ao Kt-o-4&&k®4- angepasste Formstück 9 besitzt innen oben eine an ihm angeschweisste Platte 11, die von den kronenartigen Ansätzen des Stempelkopfes umfasst wird und wodurch das Formstück 9 gegen seitliche Verschiebung gehalten ist. Oben besitzt das Formstück 9 Warzen 12, mit denen es sich zwecks Schaffung eines festen Haltes in das Gebirge oder beim Aufliegen eines Ausgleichstückes 7 in dieses eindrückt und damit letzteres hält.
Soll das Gehäusestück 6 auf den Ausbaustempel 5 aufgebracht werden, so wird zunächst das Formstück 9 auf den Stempel 5 aufgelegt, wobei die angeschweisste Platte 11 im Innern des Formstückes 9 von den kronenartigen Ansätzen des Stempelkopfes umfasst und damit das Formstück 9 gegen SeitenverSchiebung gehaltem ist«, Alsdann werden die KastBnstücke 1o seitlich in das Formstück 9 eingeschoben* Dabei legen sich hochstehende Wände 13 der Kaetenstücke 1o gegen den mit seinem Kopfe über die Wände 13 hinausstehenden Innenstempel, wobei Verlängerungen 14 der Kastenstücke 1o den nicht durch die Wände 13 gedeckten Unterstempelteil umfassen, sodass das Gehäusestück einen allseitig gesicherten zentrischen Sitz auf dem Ausbaustempel 5 erhält® lach Festlegung der Kastenstücke 1 ο im Formstück 9 mittels der Schrauben 15 werden die Tragschienen 3 in die Kastenstücke 1o eingelegt oder eingeschoben, wobei dachförmige Seitenöffnungen 16 des Formstückes 9 das Einbringen der Tragschienen erleichtern»
An dem Jirfindungsgedanken wird nichts geändert, wenn fegdas Formstück so auf den Ausbaustempel aufgebracht wird, dass von ihm in Streiohrichtung des n„„. verlaufende Boblnm aufgenomneD

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1β- Strebausbau mit gegen den Kohlenstoss frei vorgepfändete] Stahlkappen, bei dem die Stahlkappen auf von benachbarten Reihenstempeln getragenen, in Einfallrichtung des Flözes verlaufenden Tragsehienen aufliegen und auf diesen gegen das Hangende verspannt sind* dadurch gekennzeichnet, dass auf den Ausbaustempeln (5) Gehäusestükke (6) für die Aufnahme der Tragschienen (3) aufgebracht sind, in die die Tragschienen (3) seitlich einfassen«,
    2„- Gehäusestück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem dem Stempelkopf angepassten Formstück (9) und aus zwei hierin einfassenden, mit ihm lösbar verbundenen Kastenstücken (1o) besteht*
    3β- Gehäusestück nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass es an seiner oberen Decke innen eine Formplatte (11^ und aussen Warzen (12) besitzt«
    4β- Gehäusestück nach Anspruch 2 oder 3» dadurch gekennzeich net, daß die in Richtung der Tragschienen (3) verlaufenden Seitenflächen des Formstückes (9) dachförmig gestaltet sind und Ausnehmungen (16) aufweisen»
    5»- Gehäusestück oaach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Eastenstüeke (1o) hochstehende Wände (13) und winklig hierzu über die Wände (13) hinaus verlaufende Verlängerungen (14) besitzen.
    6,- Gehäusestück nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem auf den Stempelkopf aufgebrachten Gehäusestück (9) Ausgleichstücke (7) aufgebracht sinde
    7«- Gehäusestück nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichstücke (7) aus Quetschhölzern bestehen.

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