DEP0040699DA - Säwellenlager für Sämaschinen - Google Patents

Säwellenlager für Sämaschinen

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Publication number
DEP0040699DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bearing
shaft
shaft bearings
sowing
bearing block
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Maurius Dingolfing Glas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hans Glas GmbH
Original Assignee
Hans Glas GmbH
Publication date

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Description

Hens Glas Spesialfaferik für wIsarian Laadiraschinen 6#mAil
Es sind bereits Säwellealager bekannt, die eine Demon= tage eier Säweile gestatten» um die auf der Säwelle auf= gesteckten Säräder auswechseln zu können. Die bekannten Lager Gestehen aus zwei Hälften« Die untere Hälfte besitzt eine lange Rückwand, die Tttit zwei Schrauben fest mit der Sämaschine verbunden ist. Ferner "besitzt die un* tere Hälfte eine Haset an der die obere Hälfte des La» gers drehbar an gelenkt ist, und am oberen Ende der fiück* wand einen Schlitz, zwischen dessen Backen ein hochklapp» barer« Schraubenbolzen mit Kutter und Unterlegscheibe angebracht ist, der in einen Schlitz der oberen Hälfte des Lagers eingeklappt werden kann und mittels seiner Kutter die beiden Lsgerhälften zusammenhalt. Uffi das Lager zum Ausheben der Sämaschine zu öffnen, ist ein Schrao» benschlüssel erforderlich« Ferner muss ein Gewinde ge» schnitten, eine Mutter und eine Unterlegscheibe Iiergee stellt werden, ausser den beiden erfpyderlichen Schrau» benbolzen mit Muttern und Unterlegscheiben zur Befestigung des Lagers und ausser der Bohrung und dem Gewinde sur Aufnahme des Schiaiemippels· Diese Lager sind sehr schwer im Gewicht, wegen der komplizierten form sehr schlecht zu giessen und, <äa aus zwei Hälften bestehend, sehr schwer masshelfcig zu bahren. Letzteres ist für die fandoaseliiaenfebadkaMoa wn !besonders g»ssem Bachteil9 da die Ibleranzen naturgemäss liier viel grössere Slndj^
als z.B. "beim Automobielbau, der mit seinem Maschinenpark und seinen Fachkräften auf eine masslaaltige Arbeit eingestellt ist» Ba die Lager schräg nach vorn geneigte sind^kann sich die Mutter des hochklappbaren Verbindung®" boIzenjdurch die Erschütterung der Fahrt lösen, die obe* ren Lagerhälften können nach unten klappen und die Sä« welle kann aus der unteren Lagerhälfte fallen. Geschieht dies, so flieset der Samen aus dem Saatkasten heraus« Auch können durch ein Schrägstellen der Säwelle die Zahnräder zerstört werden, da in diesem Falle sich oftmals die Säwelle blockiert.
Zweck der Erfindung ist es, mit diesen Kachteilen aufzuräumen. Gemäss der Erfindung wird die Demontage der Säwelle dadurch ermöglicht, dass ein geschlossener Lagerblock mittels Steckbolzen an einem Lagerhalter befestigt ist, dessen Ausbildung eine seitliche Verschiebung des lagerblocks gestattet.
Nach dieser Ausbildung sind nurmehr vier Böhringen erforderlich. Der Unförmige Lagerhalter ist nur mit einem Schraubenbolzen an der Sämaschine befestigt. Der Lager= block ist ein in sich geschlossener Körper und kann da · her viel leichter und masshaltiger gebohrt oder auch gestanzt werden. Die Schmierung degrLagers ist vollkommener, da das Schmiermittel im Lager bleibt und nicht wie bei dem geteilten Lager an den seitlichen Schlitzen austre= ten kann. §as Gewicht des Lagers beträgt nur noch ein Drittel der früheren Ausbildung. Metungen und Schlitze sind nicht mehr erforderlich* Der Lagerblock und der La=
gerhalter weisen einfache und klare Formen aup, die sich leicht giessen lassen® Ein Herausspringen der I<age» aus den Haltern durch Erschütterungen während der ?ahrt ist ausgeschlossen« Die Demontage der Säwelle ist denk= bar einfach» Durch Herausziehen der Steckbolsen und seitliches Yerschieben der LagerblScke auf der Säwelle ( also durch zwei Griffe ) ist die Sawelle aushebbar» Hierzu sind keinerlei Werkzeuge erforderlich, was.für die Bauer*, von grossem Vorteil ist, da meist das erfor= derliche Werkzeug zu Hause gelassen wird und durch unsaeh = gemäss© Behandlung die Gewinde leicht überdreht werden können. Bs können keine Teile mehr, wie z.B. Muttern und Unterlegscheiben, verloren gehen9 da man die Steck= bolaen anketten kann^ während dies hei den Buttern und Unterlegscheiben nicht möglich ist. Der Steckbolaen kann euch an seinem Inde eine Cperrvorrichtung erhal» ten, z.B. einen Bajonettverschluss o. dergl. Dies ist aber nicht unbedingt erfοrderlicb^v/ie Versuche ergeben haben, da der lange Bolzen selbst bei grossen Ersehütte» run gen nicht herausspringen kann« Läuft ein Lager aus* so braucht nur ein neuer Lagerblock angefordert zu wer» den, den der Bauer selbst aufschieben kann, während bei den bisherigen Lagern der Schlosser das alte Lager ent= fernen und das neue Lager aufschrauben musste, da hierfür der Eauer nicht die erfÄrderlichen Fachkenntnisse besass, denn das Lager darf nicht schräg zur Säwelle stehen. Das Lager gemäss der Erfindung gibt in horizontaler { Drehung um den Steekbolzen ) und vertikaler Richtung ( Drehung um die Befestigungsschraube ) nach,
sojiass es sich stets der Lage der Säwelle anpasst.
Die Lagerausbildung lässt auch die Vewendung von
vielen Austauschstoffen zu, was bei der Anwendung der bisherigen Lager nicht möglich war.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführurgsform beispielsweise dargestellt.
Fig.1 zeigt die Aufsicht,
!ig«2 die Vorderansicht und
Pig,3 die *Iinteraae3refe% eines Sawellenlagers·
Zwischen den freien Backen des Unförmigen Lagerhalters 1 sitzt der geschlossene Lagerblock Lagerhalter 1
und Lagerblock 2 v/erden durch den Steckbolzen 3 verbun» den. In dem Lagerblock 2 lauft die Säwelle 4-* TTm die
Säwelle lV zur Ausweckselung der Säräder ausheben zu
können, zieht man die beiden Steckbolzen 3 heraus, und ver/
schiebt die Lagerblöcke 2 auf der Säwelle seitIicht
dass sie neben die Lagerhalter 1 zu liegen kommen. Die Säwelle A· kann nun zur Auswechselung der Säräder nach oben ausgehoben werden.

Claims (1)

  1. Paten t_a_n s_p_r_ü eJ^e_g_
    %) Säwellenlager für Samasciiinens welches die Demontage der Säwelle gestattet, dadurch gekennzeichnet, dass ein geschlossener Lagerhlock (2) mittels Steck=* bolzen ($) an einem Lagerhalter (1) befestigt ist, dessen Ausbildung eine seitliche Verschiebung des Lagerblocks (2) gestattet.
    2») Säwellenlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich= net, dass der Lagerhalter |1) U-förmig ist und den Lagerblock (2) zwischen seinen Backen aufnimmt♦
    3«) Säwellenlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich= net, dass der Steckbolzen (3) eine -Sperrvorrichtung besitzt»

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