DEP0040686DA - Schaltungsanordnung zur Brummkompensation - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Brummkompensation

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DEP0040686DA
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Germany
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voltage
tube
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compensation
anode
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English (en)
Inventor
Albert Dipl.-Ing. Dachau Troost
Original Assignee
Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegraphie m.b.H., Berlin
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Description

Es ist bekannt (DRP 330 275, Fig.4), parallel zur Anodenspannungsquelle einer Röhre einen Spannungsteiler zu schalten und die Kathode der Röhre an eine so gewählte Anzapfung dieses Spannungsteilers zu legen, dass die von dem einen Teilwiderstand dieses Spannungsteilers abgegriffene Gitterspannung den Brummstrom in der Röhre kompensiert. Es ist auch bekannt (USA-Patent 1 806 813), in diesen Spannungsteiler einen Kondensator einzuschalten, damit der Spannungsteiler keinen zusätzlichen Gleichstrom verbraucht.
Eine Brummkompensation ist - wie von Rundfunk-Empfängern bekannt - besonders dann notwendig, wenn die Anodenspannung der Endröhre vom Ladekondensator entnommen wird. Die Erfindung zeigt für diesen Fall, wie es möglich ist, zusätzliche Schaltelemente für den erwähnten Spannungsteiler zu vermeiden.
Erfindungsgemäss bilden bei unmittelbarer Entnahme der Anodenspannung der Endröhre vom Ladekondensator folgende Schaltelemente der Spannungsteiler für die Brummkompensation: Der für die Anoden- und evtl. Schirmgitterspannungen der Vorstufen dienende Siebwiderstand und Siebkondensator und der zur Erzeugung der negativen Gittervorspannung für die Endröhre dienende Widerstand.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der als Ausführungsbeispiel dienenden Abbildung näher erklärt. Die Endröhre des Verstärkers ist mit 3 und die Gleichrichterröhre des Netzteiles mit 1 bezeichnet. Die Anoden- und Schutzgitterspannung der Endröhre 3 werden unmittelbar vom Ladekondensator 2 entnommen.
Parallel zum Ladekondensator 2 liegt ein Spannungsteiler 4, 6, 5, an dessen Anzapfung 10 die Kathode der Endröhre 3 liegt. Der Kondensator 6 muss eine solche Grösse haben, dass der über den Spannungsteiler fliessende Wechselstrom gegenüber der zu kompensierenden Wechselspannung weder eine merkliche Verformung noch eine merkliche Phasenverschiebung erleidet. Da über den Spannungsteiler kein Gleichstrom fliesst, kann man die Teilwiderstände 4 und 5 des Spannungstellers niederohmig ausbilden und dem Widerstand 5 einen solchen Wert geben, dass man an ihm die richtige Vorspannung für die Röhre 3 abgreift. Das Verhältnis der Widerstände 4 und 5 zueinander muss entsprechend dem Verstärkungsmass der Röhre gewählt werden. Dann ist der Brummwechselstrom in der Röhre 3 kompensiert. Der Widerstand 4 und der Kondensator 6 bilden zugleich ein Siebglied für die Anoden- und Schirmgitterspannungen der Vorröhren.
Abschliessend sei darauf hingewiesen, dass man mit der beschriebenen Schaltung nicht nur Brummspannungen kompensieren kann, die durch die Anoden- und Schirmgitterleitung derjenigen Röhre zugeführt wird, deren Gitter man die Kompensationsspannung zuführt. In vielen Fällen wird dem Gitter dieser Röhre bereits eine störende Brummspannung zugeführt, beispielsweise von einer Vorröhre. Liegt dieser Brummspannungsanteil in Phase oder Gegenphase mit der Brummspannungskomponente, die man dem Gitter absichtlich zur Kompensation zuführt, so kann man durch entsprechende Veränderung der Kompensationsbrummspannung auch diesen zusätzlichen Brummanteil kompensieren.

Claims (2)

  1. Schaltungsanordnung zur Brummkompensation in der Endröhre eines Verstärkers unter Verwendung eines Spannungsteilers, der an der Anodenspannungsquelle liegt und an dessen Anzapfung die Kathode der Endröhre angeschaltet ist und von dessen positivem Ende die Anodenspannung der Endröhre ohne Siebglied und von dessen negativem Ende die Gittervorspannung der Endröhre ohne Siebglied entnommen wird, dadurch gekennzeichnet, dass bei unmittelbarer Entnahme der Anodenspannung der Endröhre (3) vom Ladekondensator (2) folgende Schaltelemente den Spannungsteiler für die Brummkompensation bilden: Der für die Anoden- und evtl. Schirmitterspannung der Vorstufen dienende Siebwiderstand (4) und Siebkondensator (6) und der zur Erzeugung der negativen Gittervorspannung für die Endröhre dienende Widerstand (5).
  2. 2) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Schutzgitterspannung der Endröhre unmittelbar vom Ladekondensator (2) entnommen ist.

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