DEP0040074DA - Kontaktmasse für die Herstellung von Alkyl- bzw Arylhalogensilanen - Google Patents
Kontaktmasse für die Herstellung von Alkyl- bzw ArylhalogensilanenInfo
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Description
ρ 40 074 lTe/i2o Patent Abteilung, den 23' Horontoer 1950
vom 16. April 1949 H/Str
KontaktEasse für die Herstellung von Alkyl— bzw
Köntalctiaassen aus Silisiiaa und Kupfer bsw* Kupferverbindungen werden beispielsweise bei eier Herstellung τοη Alkyl—bsw* Aryl—
iialogensilanen benötigt? wobei das Silizium der Kontaktmasse Mt AUjyl— bzw* Arylhalogeaidea bei !Eemperatwren το» «twa
200 — 500° -umgesetzt wirä»
Se ist bereits bekannt* dass die Hon'tak.tmasse in imrseMedeaer Weise liergestellt weräea kaxm* Es können Kupfer pulper* Kupfer—
vexbindiangsa, s*B* XupfercsxMy eine Misciiung τοη beiden oder
ein besonders präpariertes -Kupferoxydaaltiges Kupfer Terwendet werden* Zar ih?zielung einer innigen Sisenang land eines
gleiclmässigen Umsatses ist emp£onlen worden^ das öesiiscn τοη Kupfer taad Silisiiam in inerter oder reduzierender Atmosphlre#i
S8-B* in Wasserstoff, sti sintern9 vorzugsweise bei temperature^/
unterhalb der Seimelsteioperatur des Kupfers»
Bei der Ifa&harbeituag des Verfahrens, insbesondere bei der OmsetsiHig τοη Hetiiylclilorid axt nacn den soeben erwäiaiten
Terfaiiren liergestellten Kontaktmassen stellte sdch laeraus, dass die limsetzungsgescloELnäiglceit unbefriedigend bleibt| im
speziellen ^aIIe, dass Sinterkörper verwendet wurden, konnte bei "aolien Sister tempera türen, ©bgleieh noch unterhalb des
Sciuaelzpunlrtes τοη Kupfer, der JPaIl eintreten, dass die JSassen so dient versintert mjrdens dass aucn die Ausbeute an Alkylhzw*
Aryliaalogensilanen, speziell Metnylchlorsilanen, weit Mnter der tlieoretisela zu erwartenden suriiekblieb»
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vom 16,April 1949
Is worse nun gefimäeas dass eine poröse
säs Silicium tand Kupfer in der leise erhalten dass pi£Lverförffiige& Siliaim und 2Lxip£er bsw«· eine
reduaierbare Etepferverbäjadtäztg Edt eine® palverföraigeaj bei höherer üenper&ter flüchtigen Stoff mter Zus&ts einer
Flüssigkeit Tet^ixmt,, die geformts tlasse "bis ζτχτ
des g-ulTerfSasaigea Zusatzstoffes erMtst xtnd in Atmosplaäre tüie^pmiecli behandelt wird»
Weiterhin wurde gefimdenj dass die KontaktmaBse in ragender Weise dada^öh Terljessert wia?dt dass der läaese
4er ferformmig ein Kupfer bsw« die Torlie^ends Eupferrer— bindimg lösender Stoff angesetzt wird» fetnrgemäss Icana Merbei
eia solcher pulverförmiger* bföi iiöherea? feiaperator flüchtiger Stoff angewendet werden, der selbst oder im Ziisainnienwirlcen
mit Uez flüssigkeit eine lösende Wiriamg axcE das Eupfer fcsw, die KTipferverbindxsngeii ausübt* todererseits
kann der flücixtige feste Stoff sxsoh inert sein xmü. die I5IUs siglseit eine lösende Wirlcsng auf das lupf er bsw* die
Kupfenrerbindting ausüben „
Wendet man bei der Herstellung der £cmtalrfcnasse anstelle von Kupfer eine Eupferverbindimg ans ao ist es vorteilhaft 3
Kupferosyd an irerwendem*
v&ls pulTerförnigen* bei hoixerer fempei'at'ur flüchtigen Stoff lcanii nan praictisoh. jeden Stoff anwenden» der bei
femperattJren lanterlialb des SonmelÄpianktes des Kupfers vergast oder verdampft ι also beispielsweise Eolsmeiil* Stearinsäure,
Ännaonohiorid, anaaoiiformiat usw, Yorteilhaft verwendet man einen solchen pulverförmigen-i bei höherer !!temperatur
flüchtigen Stoff, der gleichseitig die Eigenschaft aufweist» allein oder im Zusammenwirken Eit der Flüssigkeit
eine lösende Wirkung auf das Eupfer bsw» die vorliegende
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KupferrerMn&xmg aussialfoezu Hierfür kosassn in erster Idnie Salze dies Aiamonitsas in frage* wie liomoBearbonat, -Mcartoo«
nats -osalatj, ~taartrat* Als flüssigkeit Yerweii&et man claam vorteilhaft Wasser. San kmm. auch &.B» Alkohole, wie Hethanol,
I-feiianol, Glycerin als AmaiscMiüsBigkeiten ileii» Wird als jnalvexfönaiger, bei liöluerer femperati
flüchtiger Sto£f ein soleiier vemendety der Kupfer tier VDrliegeaaen Kapferverbindtaag gagßxäSXtttr inert ist, so
Tersendet man vorteilhaft als FlUeeiefceit eine solche, tie Kupfer baw* EupferirerfeiiidTmgeaf sum Mnaestea teilweise au
lösen Ye3?mgi, wie 2eBs wässriges JlisBCSiiskj, Amine, und
Der SffeJtt dieser Arbeitsweise liegt darin, dass Kontaktkörper erhalten werden^ die sehr poröse Struktur aufweisen
und infolge äer ^rossen Oberflachenentwicklung erhöhte
Seaktiortsfahiglreit besitzen. Ia lalle der Basetsuixg mit Alkyl— bzw· Arylhalogeiiiöea macht sich dies dadurch bemerkbar,
dass das Silisima derart hergestellter Foriskörper sieh wesentlich rascher zu Alkyl- bzw, Arylhalogensxlanen
läset als nach den bisher üblichen Terfahren*
eine derartiges wenigstens teilweise Iiösimg verteilt sieh äas Kupfer b-aw. die Kapferverbindtaig gleiehmässi^er
in der festen Maase, als es &?xeh rein mechanische Bischiiag zu erreichen wäre, waä wird nach iustreihen des JJösungsniittels
in fein verteilter Form imd disreh gleichseitige oder anschliessenäe Heäuktiim als feiirrerteiltes Eupfer auf Aem
Silizium niedergeschlagen* Infolge dieser feinen Terteilimg in ¥erbiiidtmg mit der porösen Struktur der Masse wird eine
Steigerung der Eeaktionsfähigkeit äer Kontaktkörper erzielt* Diese Steigerung &er EeaktionafShi£;keit ist also eine Folge
eowohl einer Be-chaxiisehen Auflecke rang als auch einer durch
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chemische Umsetzraig bewirkten feineren -and gleichmtlssigersn Yerteilung des Kupfers, Aueh in dieser Hinsicht mterssheidet
sich das hier beseh^iebene Verfahren graadsäzltek von. dem bisher bekanntem* wonach eine bessere Yernisökung Ton £upfer
■and Siliziiaa im EoBtalctfcörper ätircli Sintexii erreicht wird*
Der Ziasats an pul^erfoa^iigem flüchtigem Stoff w±rä zweelcmassig atif etwa. 5-50 Gewicktspr-ossnt y besogen auf das
SiiiziiaBHKupfergemiseii bzw» Äas Gtemiscii τοπ Silisiium woa
einer KupferrerbiBiolimgs s»B* Eupferoayd, eingestellt* Bin wesentlicii tauter difeseii Grenzea li-egeaäei· 2usata an feststoff
hat eiaas zu geriägen Effelrt, ein wesentlich MJa&rei? 2rasa.tz wirkt sieli axif die !festigkeit nachteilig aus* Ber
2v.sat3 an Plüssiglieit ^wie Wasoer^ wird so geweKLtj äass eiae verformbare Masse entsteht, Suxcii Terfoiiöiittg liöwaen Granali®&9
Pillen, 'sylinäer- oder raBchigringföraige Presstörper naoh "bekanaten ^erfahrexi angefertigt werden« Sweelonässig unsdttel»
bar aa den YerforKongsprozess sciiliesst sich die 3!ro<e!amrig 83I1 bei der äie Masse so hoch erhitzt wirä? öass öer augesetste
feststoff sich verflüßhtigt, !Dabei feaan sowohl in oxydierender wie in realisierender Atmosphäre gearbeitet
werden« Im letsten 3?alle erübrigt sich ein besonderer, angeschlossener E^.iJctiorigprosesSy wenn die femperatüren so
hoch, lagen, dass eine !Reduktion der acyclischen. Kupferverbindiangen zn üupfermstall erfolgt war. In ij^em anderen Falle
«äarä <iie Troeknxaig ""s6«» einifea- hesonderex in reönaierender Atmosphäre
Eine weitere Verbesserung äer Arbeitsweise wird dadurch eraielt, äass die wie vorstehend beschrieben präparierten
Massen in reäuaierender AtiEosphäre gesintert werden· Dadurch wird ihre Härte toid Festigkeit erheblich gesteigerts was
eich sowohl bei der Beanspructang dtareh leitang wie atieh Druclr bemerkbar macht« Derartige Sinterkörper 3Eömien ohne
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nennenswerten Abrieb bewegt werden* oirne dass die eines Zerfalls bestellt» Besonders bedeutsam ist, dass die
Festigkeit dieser formlinge sack ausreicht,,, im das fiateri&l bei der Ömsetsiang mit AUe^I— bsw» Arjlhalogeni&en. lange
genug sis stabil land jßorSg zu erhalten 9 dass das Ga® bia
Ende der Seaktioa die Masse gleieiaaässig aesjsntspreclienil das Silisiim Tsasetsea. kana»-
Es iet zwar bekannt t SetallpulTey dureii Sintern su war jedoeii im Torli^genäea spesiellea Pail nicht
, dass eine SiaterxHig ä@T porösen Ifessen den Erfolg geben wöxtief dass also trofs der Porosität
der Struktur die festigkeit a"asreielites im aucii "bei fortschreitender
Reaktio» taad siaaehaendezsi ^"erbraucJa äes Siüsixims die Saatorclilässigkeit des Materials so lange zu erhalten,
dass die Ifeiaetsxms turtex praktieok Tölliger kv£zeiirung des bis stsm Sade verlaufen
Beis-piel 1
Sewa-iPle» eiaea 98 Jl Si eatiialteaaen hanäelsübliolien
snetall©» das bis z\ai iliclietaxiiälosen kassieren eines Mnsiebes 0,09 gemahlen worden srar, werden mit
10 5ew,«*fln* K-apferpulTer in Fora einer ICspferbronse und 10 Sew^iElÄ* Ä3amoni,iai|&arbonat
vca& sodann mit soviel Wasser angeteigts dass sich, ein« iriöaelig £e*&ßlite Masee ergibt« Diese Masse
wird itarch. eine Strangpresse gedrüc]£t? in der sie zu syliaderartiger Beecnaffeniieit irerformt
wird* Die erhaltenen Formkörper werden bei etwa 200° Ms Z1USi Tölligen .tastreiben des Wassers tmd des
salzes erMtzt*
Bie formkörper werden sodann in faseerstoff&tmospliäre während einer Stimde bei 1020 - 1040° gesintert« Sie
stellen naen dieser Behandlung eine feste gefrittenef
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senr poröse Masse iron Isoksartigem Äu§seiien &ax~»
Sine soleiie iLontaktmasse erweist sich Gh3.02s1eth.3rl gegenüber als gut reaktionsfähig, Wird die Kontaktmasse
im Semperairurbereieii von etwa 500° - 550° mit strömendem C&Lormetbyl ^ehan-delt* so entstehest 4-Mmethyiaiehlörsilan
im Semiseli mit Methyltrienlorsilan*
Beisüiel 2?
Silisi-usaaetall wird so fein gemablea9 dass es aiif einem Dinsieb O9 09 keinen Süctstanö, klaterlässt,
85 0ei7efle* dieses 98 i> Si entiialtenden Sillzlxsm
werfen mit 15 S-ew*fln. pulveriörsiigem Eeixw impf er ρί uad 15 few »Tin* iimaoniumforiaiat^ txiiter ^us&ts
äer benötigten Menge fässer in einer Presse zu Granalien -yeriarmt* i)iese werden bei etwa 2ÖÖ° er-Mtat/Tiis
lasser und Anaaoni-umformiat Terdaiapft sind waä. anselilieBsend feei etwa 1020 * 1040° im Wassergtoffstrom
eine Stunde gesintert» Bs weräen harte» sear poröse Formlinge kükeartigen Aussehens eriialten»
Beim ITberleiten iron öiilorbensolaaiapf ^"ber diese Kontaktmasse bei 450 - 480° wItü. Biphenyldichlorsilan
neben Phenoltriohlorsilan erlialten»
Eine liiseiomg öes gleichen geptalirerten Siliaiiams Ed t äen gleichen Eupf erpulTer ? die onne 2-asats eines
Auf locke rxtngssiittels amd ohne Wasser in einer hydraulischen Presse zu i'omlingen τ-erpresst ??irds ergibt
nacli einstäncliger Sintenmg im Wasserstoff strom bei 1020 - 1040° narte und dickte G-ranalien, die a.Be
mit Ghlonaethyl bei 300 - 400° aiar sehr aciileoht oder gar niclit reagieren»
Claims (1)
- «is SiHslssa mi Rsysfer fSr ti©sitflii^istigsa Stoffes 2sests aiasr sstar1 imi gf ^» feel xsre ^sa öä©bssw» Sisdie lasseiß
Family
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