DEP0039898DA - Vorrichtung zur Messung und stetigen Veränderung des Teilungsverhältnisses eines Flüssigkeitsstromes. - Google Patents
Vorrichtung zur Messung und stetigen Veränderung des Teilungsverhältnisses eines Flüssigkeitsstromes.Info
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Description
PA140905
Professor Dr0 Otto Bayer und Dr0 Ernst Cauer, Leverkusen
Fi/Str Leverkusen, den 17ο1.1950
ρ 39.898 IXb/42e D
Vorrichtung zur Messung und stetigen Veränderung des Teilungsverhältnisses eines Flüssigkeitsstromes«,
Es ist bekannt, zur Messung von Flüssigkeitsmengen die Flüssigkeit aus unter dem Flüssigkeitsspiegel liegenden
Öffnungen ausströmen zu lassen, wobei aus der sich einstellenden Flüssigkeitshölle, dem Querschnitt der IFessöffnung und der
Aus fluss zahl die ausströmende Menge "berechnet werden kann« Derartige Auslaufsiesser bringen ohne grossen Messaufwand einwandfreie
lessresultate«
Es ist weiter bekannt, für die Aufteilung eines Flüssigkeitsstromes in stetig veränderlichem Teilungsverhältnis
eine Torrichtung zu verwenden, bei der zwei quersohnittsgleiche kreisrunde Öffnungen wechselseitig so abgedeckt werden, dass
die Summe der Auslaui^uersehnitte bei allen Stellungen der Abdeckvorrichtung die gleiche bleibt.
Um eine einwandfreie Messung eines Flüssigkeitsstromes und seine gleichzeitige Teilung in stetig veränderlichem
Terhältnis ohne grossen Messaufwand vorzunehmen, sind gemäss der Erfindung Auslaufmesser und Teilgerät derart miteinander
verbunden, dass die beiden Öffnungen des Teilgerätes gleichzeitig die MessöffnunggnjdLes Auslaufmessers darstellen,, Dazu
sind im Boden des Auslsafmessers die Teileröffnungen und die Abdeckvorrichtung für diese relativ zueinander beweglich angeordnet
undman hat es in der Hand, das Teilungsverhältnis während des Hessvorganges auf einfache Weise zu verstellen.
Je nach der Yerstellung weichen nun die Querschnitte der Teileröffnungen in ihrer Form voneinander ab, was eine
unerwünschte Terschiedenheit der Auslauf zahlen zur Folge hat. Das fäl3t besonders ins Gewicht, wenn hochviskose Flüssigkeiten
gemessen und geteilt werden sollen.
Um die Genauigkeit von Messung und Teilung zu verbessern, besteht erfindungsgemäss jede der Öffnungen des Teil—
gerätes aus einer "Vielzahl nach. Querschnitt, Lage und Zahl gleicher, vorzugsweise kreisrunder Öffnungen« Hierdurch wird
erreicht, dass die Auslauf zahlen "bei allen Stellungen der Abdeckvorrichtung praktisch gleich bleiben,, da nur ein geringer
Bruchteil der bei der Verstellung freigelegten Querschnitte verschieden geformt isto Natürlich bedeutet diese Anordnung
der Vielzahl der Teileröffnungen auch gegenüber dem bekannten Teiler mit zwei Öffnungen eine Verbesserunge
Um die Ein- und Ausbaumb'glichkeit sowie als Bedienung des Teilers zu erleichtern sind vorteilhafterweise die Messöffnungen
an einem seitlich herausgezogenen Bodenteil des Auslaufmessers angeordnet«
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, die sich vorzugsweise auf die Messung von stetig veränderlicher
Teilung des Kondensates einer Rektifizierkolonne in Rücklauf und Destillat beziehen* sind im Schnitt in Figo 1 für einen
unten am Auslaufmesser angeordneten Teiler für kleinere Kondensatmengen und in Fig„2 für einen seitlich am Auslaufmesser
angeordneten Teiler für grosser e ELondens atmeng en dargestellt»
In Figur 1 bedeuten 1 das Messgefässs 2 das an dieses angeflanschte Teilergehäuse mit dem Ablauf 3 des Rücklaufes
und dem Destillatablauf 4» Eine senkrecht zur Schnittebene verlaufende Trennwand im Sammelraum des Teilergehäuses 2 verhindert
ein Vermischen der beiden Teilstromeo
Die feststehende Schlitzscheibe 5 mit dem Schlitz 6 dient als Abdeckvorrichtung für die in der Lochscheibe 7 angebrachten
Teileröffnungen 8. Diese Teileröffnungen 8 sind gleichzeitig die Messöffnungen des Messgefässes 1„ Die Einstellung
des gewünschten Teilverhältnisses und die stetige Veränderung desselben geschieht durch Drehung der Lochscheibe 7
zur feststehenden Schutzscheibe 5 mittels des Handrades 10 über die Spindel 11. die durch die Stopfbüchse 12 geführt und
Abdichtung abgedichtet wird„Um eine ausreichende der bei der Verstellung
der Auslaufquerschnitte relativ zueinander bewegten Scheiben 5 und 7 au erreichen, werden die beiden Scheiben mittels der
Feder 9 gegeneinander gedrückt« Ein mit dem Handrad 10 starr verbundener Zeiger 13 zeigt auf einer mit Anschlag versehenen
Skalenplatte 14 das jeweilige Teilungsverhältnis an.
Auf der Zeichnung Figo 1 sind zu "beiden Seiten des Haupt "bildes unten als Beispiele zwei verschiedene Stellungen des Schlitzes
zu den Teileröffnungen 8 dargestellt» Den freigelegten Auslaufquerschnitten entsprechen die Teilungsverhältnisseβ
In der Figa2 ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens schematisch dargestellt, bei dem ausser der seitlichen
Anordnung des Teilers am Messgefäss die Aufteilung jeder der beiden Teileröffnungen in eine Yielzahl nach Querschnitt, lage und
Zahl gleicher, kreisrunder Öffnungen Torgenoramen ist, um möglichst wenig rerschieden-geformte freigelegte Auslaufquerschnitte und
damit bei allen Teilungsverhältnissen praktisch gleiche Auslaufzahlen zu erhaltene Es bedeutet 15 das Messgefäss mit dem seitlich
angebrachten Teilergehäuse 16* Am Boden des Teilergehäuses 16? der auch gleichzeitig der seitlich herausgezogene Boden des
Messgefässes 15 ist, befindet sich fest angeordnet die Teilerscheibe 17 mit den querschnitt gleichen Öffnungen 18, die in Anordnung
und Zahl symmetrisch zur Trennwand 19 angebracht sind. Auf der Teilerscheibe- 17 ist die mit dem Schlitz 21 -versehene
Abdeckseheibe 20 drehbar angeordnet« Mit Hilfe der Spindel 22, deren freies Ende einen mit Zeiger 23 versehenen Hebelgriff 24
trägt, wird die Abdeckscheibe 20 zur Teilerscheibe 17 gedreht» Je nach Stellung des Schlitzes 21 der Abdeckscheibe 20 werden
die .zu beiden Seiten der Trennwand 19 liegenden Öffnungen 18 wechselseitig mehr oder weniger freigelegt oder abgedeckt.
Es kann auf diese Weise duroh Drehung am Hebelgriff 24 3"edes gewiinsohte Teilverhältnis eingestellt und an. der Skalenplatte
25 abgelesen werden. Da bei der Verstellung die freigelegten Querschnitte der Öffnungen 18 sich in der Form wenig
unterscheiden, bleiben auch die Auslaufzahlen bei den verschiedenen TeilungsVerhältnissen praktisch gleich«, Die Abdichtung
der bei der Torstellung der Auslaufquerschnitte gegeneinander bewegten Scheiben 17 und 20 geschieht durch die Feder 26 t die
die Abdeckscheibe 20 auf die Teilerscheibe 17 drückt. Die Trennwand 19 teilt das Teilergefäss 27 in den Raum 28 für den Rücklauf
und in den Raum 29 für das Destillate Der Rücklauf fliesst durch die leitung 30 bei R und das Destillat durch die Leitung
31 bei D ab„ Der am Eopf des Messgefässes 15 angebrachte Überlauf 32 mündet in die Rücklaufleitung 30.
PAUOO
Unterhalb des Hauptbildes Figo 2 sind beispielsweise swei verschiedene Stellungen der Abdeckscheibe 20 zur Teilerscheibe
17, die also zwei verschiedene Teilungsverhältnisse ergeben, dargestellte
Claims (1)
1.) Vorrichtung zur Messung und stetigen Veränderung des Teilungsverhältnisses eines Flüssigkeitsstromes, bestehend
aus einem Auslaufmesser und einem Teilgerät mit zwei querschnittsgleichen wechselseitig abdeckbaren Öffnungen^ wobei
Auslauf messer und heilgerät derart miteinander verbunden sinds dass die Öffnungen des Teilgerätes gleichseitig die Mess'dffnungen
des Auslaufmessers bilden»
2o) Vorrichtung naoh Anspruch 1 s dadurch gekennzeichnet, dass jede der Öffnungen des Teilgerätes aus einer Vielzahl
nach Querschnitt s lage und Zahl gleicher, vorzugsweise kreisrunder Öffnungen besteht=,
30 Vorrichtung nach Anspruch 1 und Z9 dadurch gekennzeichnet j, dass die Messöffnungen an einem seitlich herausgezogenen
Bodenteil des Auslaufmessers angeordnet sind«
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