DEP0039772DA - Einrichtung bei elektrischen Stellwerken - Google Patents
Einrichtung bei elektrischen StellwerkenInfo
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Description
Bei elektrischen Stellwerkenj insbesondere solchen mit elektrischen Verschlüssen,
beruht die Anhäufung von Relais, Kontakten und Zubehör hauptsächlich darauf, dass die einzelnen Weichen
bei den verschiedensten Pahrstrassen mit benutzt werden. Hinzu kommt, dass nicht nur die zu einer Fahrstrasse gehörigen
Weichen umgelegt, verschlossen und festgelegt werden müssen, was immer durch besondere Relais mit einer entsprechenden Anzahl von Kontakten erfolgt,
sondern dass auch die feindlichen Weichen und Signale in eine ungefährliche lage gebracht und in
dieser verschlossen werden müssen,, Man kann zwar die Anzahl der Relais und Kontakte dadurch etwas vermindern, dass man besondere
Dberwacherrelais , Z 0Ba einen Fahrst rassenüberwacher. vorsieht,
Jedoch ist das Aussmass der notwendigen kontakte auch hierbei imnie noch erheblich^ Eine besonders grosse Anzahl von Kc ηtakten ist
bei den bisher bekannten Anordnungen dadurch notwendig, dass bei jeder Fährt einzeln jede Weiche gestellt wurde ?: desgl <, die dazu
gehörigen Schutzweichen und dass auch die gleichen Weichen während der Fahrt verschlossen werden musstenc Das geschah bei den bisher
bekannten Anordnungen dadurch, dass jeder Fahratr^soe ein Stell-relais zugeordnet war. das so viel Stellkcntakte haben musste, wie
Weichen zur Fahrstrasse gehören, und da&s ein ^erschliesserrelaisf das ebenfalls so viel Kontakte haben musste, wie Weichen zur Fahrstrasse
gehören. Dadurch entstand nicht nur ein grosser Kontaktaufwand, sondern auch ein entsprechender Bedarf an Leitungen,, besonders
wenn berücksichtigt Wirdr dass der Verschluss der Weichen deppelpolig hergestellt werden muss a
Die vorliegende Erfindung bringt eine Vereinfachung und Verbesserung sowie eine wesentliche Er-yarais an ßelais, Kontakten usw«
und besteht darin, dass einer Gruppe von. sich gegen-
gegenseitig aussohliessenden Fahrstrassea einWvorrichtung zugeordnet wird, die verschiedene Stellungen^iB'hehmeh Kann;'
;:.i-„/S;tei^ii:ag, eine^ Fahrotrasse zugeordnet ist unii\yfß5|ie®^
(fiig^^Tsytwnei^ Man kann
5; ζ.B. einen Schrittschalter mit mehreren Bänden vorsehen, wobei jeder Weiche eine Kontaktbank zugeordnet ist und jedem Schritt
eine Fahrstrasse8 Willjman die unmittelbare Berührung von ortsfesten und drehbaren Jiontakten vermeiden, so kann man auch
Nockenecheiben verwenden, d«rtFiP%€l^e die ortsfesten Kontakte miteinander in Berührung gebr^1rfc(---^»-e*4e«pf wobei Z0B8 jeder
Weiche eine Nockenscheibe zugeordnet ist und die Nockenscheibe zu einem gemeinsam bewegten Schalter ähnlich einem Stufenschalter
zusammengefasst sind, Der Erfindungsgegenstand ist in den
Abbildungen beispielsweise erläutert te
>J MttiL 1 zeigt ein Gleisbild mit fünf Fahrstrassen, bei
>J MttiL 1 zeigt ein Gleisbild mit fünf Fahrstrassen, bei
Lwelchem die Umstellung der Weichen ^urch einen Schrittschalter ( Fig. 2 ) und der Verschluss durch einen zweiten Schrittschalte
( Fig.3) bewerkstelligt werden,, Die einzelnen oxontaictbänke der Schrittschalter sind, wie angegeben., den Weichen W 1 bis W 7
entsprechend zugeordnet und jedem Schritt eine bestimmte Fahrstrasse a 1 j a 2 usw.» Soll ZiB, die Fahrstrasse a 2 eingestellt
werden, so werden dureh einen entsprechenden Hebel oder eine Taste die Kontaktarme K 1 bis 1 C ües Schrittschalters
( Fig9 2) in die gestrichelt gezeichnete Lage gebracht. Wird nun der Kontakt S 1 geschlossen, der durch eine Taste,
einen Hebel oder ein Relais betätigt werden kann, so wird der Stromkreis zu den entspre-r^aden Stellrelais oder Schrittschaltern
oder was sonst für Vorrichtungen für die Umsteuerung der AntrIebe vorgesehen sind, geschlossen* Hierbei wird eine Umsteuerung
der Weiche 1 nach Plus. der Weiche 2 nach 9tm»t der Weiche 5 nach Minus usw wie aus der Figur ersichtlich, bewirkt
~3~
Die Verbindangen der Kontakte zu. den Kvus· -oder Minusstellern entsprechen also der Lage der notwendigen Weichen bei der te· ·
treffenden Pahrstrasse0
Ähnlich vollzieht sich der' Verschluss 'der Pahrstrasse nach Fige 3, wobei über die kontakte einer jeden Bank die Jeweils zu verschliessenden Stelleitu.ngen; Z oB0 der Weichen, geführt
sind, je nachdem, ob die zugehörige Weiche bei der betreffenden Fahrstrasse verschlossen werden muss oder nicht „
In der Grundstellung des Schritt schalters sind sämtliche Weichen stellbar«
Sobald die Kontaktarme £. 11 bis K 16 sich aus der Grundstellung heraus bewegen, unterbrechen sie die jeweils
zu verschliessenden Stelleitungen und machen damit ein Umstellen der Weichen unmöglich, d „h 0 der Verschlüssler Wuichen wird
herbeigeführt» So ist zum Beispiel beim Finstfcllen der Fahrstrasse a 4 der Stromkreis der'Weiche W 1 'über K'11 unterer oben, d *a.
die Weiche ist verschlossen, der Stromkreis der leiche W 2 geschlossen. 6. eh a die Weiche ist frei, ebenso Weiche
W 5t dagegen sind die Weichen W 4 ,W W öYvcr ce b1 essen ,
Wie aus der Bargten mg or eicht! icl^sind nur die fcurz.e/i Leitungsverbindungen zwischen den einzi] η ^ η •fcOftttpKten jedqr
Kontaktbank erforderlich anstelle der sonst notwendigen verschiedenen Leitungen zwischen den einzelnen fielais ,
Man kann die Anordnung auch so treffen, dass der κόη+aktf Schluss bzw . die üGontaktöffnuag durch Fcοke ηεοheibea erfolgt,
•wie ZsBe in Fig0 4 dargestellt , wobei der Nocken If^ der Schei1Oe
S 2 die beiden -Kontakte K 30 und S. 31 miteinander in. Berührung
bringt> sobald er bei der eiageseichneteη Erehriohtung den erste π
Schritt vollendet hat0 Beim nächsten Schritt auf der Stelle S würde wieder eine Unterbrechung erfolgen, während auf den
Schritten S 4 and S 5 der *oatakt geschlossen wäre usw 0 Durch
Zusammenf as sung mehrerer Nocicenscheiben auf eine gemeinsame Achse kann man das selbe erreichen wie durch einen Schrittschalter
mit mehreren Bänken. Statt zweier getrennter Schrittschalter für Stellung und Verschluss kann man auch nur einen
Schrittschalter vorsehen, der auf den ersten Schritten, wie in Pig, 2 dargestellt, die Stellung vornimmt und beim Weiter-SGhreiten
auf entsprechende Kontakte gelangt, die den Verschluß bewerkstelligena In diesem Falle würden bei der Bewegung des
Kontaktarmes über die ersten Kontakte entsprechende Relais betätigt werdefc, die den Auftrag übernehmen und festhalten-,
auch wenn der Kontaktarm weiter fortschreitet. Man kann die Bänke der beiden Schrittschalter der Pig, 2 und f^tffi¥ dieselbe
Achse setzen, se dass Stellung und Verschluss auf demselben Schritt erfOlgH^iiMan kann die Schrittscihalter much von Hand
in die jeweils gewünschte Stellung bringen»
Man kann bei langen Fahrstrassen auch eine Unterteilung in Teiifahrstrassen vornehmen, also für jede Teilfahrstrasse
einen besonderen Schrittschalter vorsehen* Man kann auch die Anordnung &> treffen, dass man mit dem gleichen Schrittschalter
Teilauflösungen vornimmt, derart; dass man dann den einzelnen Teilfahrcstrassen verschiedene Schritte zuordnet, wobei auf dem
ersten Schritt sämtliche Weichen verschlossen sind, auf dem zweiten der erste Teil des Weichengebietes aufgelöst wird,
auf dem dritten ein weiterer Teil und auf dem vierten der Rest, wobei diese Art der Aufteilung nur ein Beispiel ist „
Man kann dabei je nach den betrieblichen Erfordernissen mehr oder weniger weit gehen. Die Schritte von der ersten Stufe der
Fahrstrasse zu den weiteren würden hierbei selbsttätig vom Zuge bewirkt werden können in an sich bekannter Weise .
Anstelle von Schrittschaltern oder Nockenscheiben kann man auch Relaisketten verwenden, ähnlich wie diese zu Achszählern
verwendet werden, wobei dann je nach der einzustellenden bzw. zu verschliessenden Fahrstrasse eine andere Kombination aus den
vorhandenen Relais zum Ansprechen gebracht wird und die entsprechende Umstellung bzw * notwendigen Verschlüsse bewerkstelligte
Hierbei kann man einzelne Relais auch für andere Fahrstrassengruppen mit benutzen. Man kann auch ein Relais, das eine Weiche,
ζ ♦B» W 71 in der Plusstellung verschliesst, bei jeder Pahrstrasei
diese
zum Ansprechen bringen, in welcher Weiche diese Stellung ein nehmen und verschlossen sein muss . Man kann die Einrichtung auch
so treffen, dass nach eingetretenem Weichenverschluß durch einen oder mehrere Kontakte die Festlegung der Fahrstrasse und die
Stellung des Signals erfolgt,
Claims (6)
1) Einrichtuci^-Eu" SlcuTi . LUüll'werken,insbesondere solchen
mit elektr. Verschlussen, dadurch gekennzeichnet, dass einer Gruppe von sich gegenseitig,--ausschliessenden Fahrstrassen
eine Vorrichtung zugeordnet wird, die verschiede-
ne Stellungen einnehmen kann, wobei jede Stellung einer Fahrstrasse zugeordnet/istLund in dieser die notwendigen
Umstellungen bzw. Verschlüsse vornimmt.
2) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als solche Vorrichtung ein Schrittschalter gewählt ist,
bei dem die einzelnen iContaktbänke je einer Weiche zugeorä net sind und jeder Schritt einer entsprechenden Fahrstrass
3) Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass für Stellung und Verschluß je ein besonderer Schrittschalter
vorgesehen ist y ( ■ t A · 3J β
4) Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass an einem Schrittschalter sowohl die Aontaktbänke für
Stellung als auch die für Verschluß angeordnet sind.
5) Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4 dalurch gekennzeichnet, dass für die Steuerung der Kontakte Nockenscheiben verwendet
werden, die zweckmässig auf einer Aohse zusammengefasst sind. I ΪΑ^ΛΙ
6) Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, da^cßlaisketten verwendet werden, $^be|pler Stellung
bzw♦ dem Verschluss einer jeden Fahrstrasse eine kombination aus den verwendeten üelais zugeordnet wird.
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