DEP0039731DA - Verfahren zur Herstellung von Wachsemulsionen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Wachsemulsionen.

Info

Publication number
DEP0039731DA
DEP0039731DA DEP0039731DA DE P0039731D A DEP0039731D A DE P0039731DA DE P0039731D A DEP0039731D A DE P0039731DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
fatty acids
wax emulsions
acid
acids
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dr. Mannheim Behringer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
Badische Anilin and Sodafabrik AG
Publication date

Links

Description

BADISCHE ANILIN» & SOM - FABRIK I„G»Farbenindustrie Aktiengesellschaft "In Auflösung"
Unser Zeichens 0,Zo 15 486» Ludwigshafen a/Rh»sden 11= April 1949/Et
.7., Juni 195G_Et/Sehr8 ■p 59731 YfcV
Verfahren gar Herstellung von Wachsemulsionen, ^~k , Zusatz zum Patent . ». .. ■> (Anmeldung P.12379K"?O'-j/
Im Patent .», .., (Patentanmeldung P. 12 3791 ist ein Verfahren zur Herstellung von sogenannten gemischt-verseiften Wachsemulsionen aus wachsartigen linearen Polyestern von zweiwertigen Alkoholen mit Kohlensäure oder Dicarbonsäuren beschrieben. - Dabei werden ala Emulgiermittel solche esterartige Kondensationsprodukte aus Nachlauffettsäuren der Paraffinoxydation und mehrwertigen Alkoholen verwendet, in denen die überwiegende Anzahl der Oxygruppen verestert ist j diese werden mit'kleinen Mengen wässerigen Alkalis oder- anderer Basen verseift und mit den wachsartigen Polyestern,, gegebenenfalls zusammen mit anderen für Wachsemulsionen üblichen Stoffens in bekannter Weise zu Emulsionen verarbeitet ο
Es wurde nun gefunden, dass man bei diesem Verfahren anstelle der esterartigen Kondensationsprodukte aus Nachlauffettsäuren der Paraffinoxydation auch solche aus anderen, in der Natur vorkommenden|oder synthetischen h§h.er~ molekularen Fettsäuren mit'den gleichen mehrwertigen Alkoholen ''verwenden kamij, wobei man im übrigen wie im Hauptpatent verfährt ο
Als andere höhermolekulare Fettsäuren seien z»B» Stearinsäure j ölsäures Kokosöl-? Ricinusöl- oder Rübölfettsäure and die Hauptfraktionen, der Fettsäuren der Paraffinoxydation genannt; ein Teil der Oxygruppen des mehrwertigen Alkohols kann auch mit anderen Carbonsäuren, Z0B0 Benzoesäure,
Phenylessigsäure, Colophonium oder Thallöl, verestert sein.
Die in den Beispielen genannten Teile sind Gewichtsteile.
Beispiel 1;
Man stellt zunächst durch 5-stündiges Erhitzen von 14 Teilen Pentaerythrit mit 70 Teilen Stearin und 42 Teilen Olein unter Zusatz von 2 Teilen konzentrierter Schwefelsäure ajaf bis 200° ein esterartiges Kondensationsprodukt her» Es zeigt die Säurezahl 11,2 und die Verseifungszahl I63.
Ein Teil dieses Estersjwird mit 2 Teilen Stearin verschmolzen und die Schmelze mit 1,75 Teilen calc. Soda in 30 Teilen «7asser verseift. Dieses heisse Emulgiermittel rührt man in ein bei 160° zusammengeschmolzenes und dann auf 100° abgekühltes Genisch von 13 Teilen eines aus Phosgen und 1,4» Butandiol hergestellten wachsartigen Polykohlensäureester des 1p4- RutandiojLT. und 6 Teilen einer
durch stufenweise Versterun^ von 3 Mol
1.4-Butandiol und 4 Mol Bernsteinsäure hergestellten wachsartigen Carbonsäure, das man noch mit 5 Teilen Ceresin vermischt hat, ein. Man fügt unter weiterem Erwärmen und Rühren noch 25 Teile heisses Wasser und 20 Teile Terpentinöl oder einer entsprechenden Benzinfraktion hinzu und rührt weiter, bis da,s Gemisch auf etwa 45° abgekühlt ist ο Dann giesst man in Dosen. Man erhält eiDB homogene Paste von guter Glanzwirkung.
Beispiel 2 ι
Man verwendet anstelle des im Beispiel 1 beschriebenen esterartigen Emulgiermittels ein Produkt, das man durch mehrstündiges Erhitzen von 14 Teilen Pentaerythrit mit 84 Teilen Kokosölfettsäure auf 180 bis 200° erhalten hat. Dieses Produkt, das die Säurezahl 22 und die Verseifungszahl 168 hat, wird mit der dreifachen Gewichtsmenge Kokosölfettsäure verschmolzen.
3 Teile der Schmelze werden mit 1,75 Teilen Soda und 30 Teilen ffasser in der Hitze verseift. Dieses Gemisch dient anstelle des im Beispiel 1 genannten Verseifungsproduktes aus Ester-Stearin-Schmelze, Soda und Wasser zur Herstellung einer Paste von ähnlichen Eigenschaften, wenn man im übrigen die gleichen Stoffe und Mengen wie dort verwendet.
Beispiel 3 s
Man stellt ein esterartiges Emulgiermittel her, indem man 20 Teile Pentaerythrit zunächst mit 20 Teilen Stearineuf 180 bis 200° erhitzts dann 40 Teile Benzoesäure hinzufügt und weiter erhitzt und sohliesslich noch 60 Teile Stearin einträgt. Das fettartige Produkt zeigt die Säurezahl 21.
0f8 Teile dieses Produktes werden mit weiteren 0<,5 Teilen Benzoesäure, 0,8 Teilen Stearin und 0,2 Teilen Olein verschmol= zen? worauf man-das Gemisch in der Hitze mit einer Lösung von 1,75 Teilen Soda in 30 Teilen iVasser verseift»
Die erhaltene Masse wird anstelle des im Beispiel 1 genannten Emulgiermittels verwendet, wobei man im übrigen die gleichen Stoffe und Mengen wie dort benutzt. lian erhält eine gut gebundene, homogene Paste mit guter Polierwirkung»

Claims (1)

  1. Patentanspruch;
    Weiterbildung dejs. Verfahrens des Patents üldung P» 12 379 ; ^urA"IIers te llung von sog!
    (Anmeldung Ρ» 12 379) ^zuiF'IIersteilung von sogenannten ge« mischt-verseiften Wachsemulsionen auf der Grundlage wachsartiger linearer Polyester von zweiwertigen Alkoholen mit Kohlensäure oder Dicarbonsäuren, dadurch gekennzeichnet, dass man als Emulgiermittel hier solche esterartigen Kondensationsprodukte aus höhermolekularen, in der Natur vorkommenden oder anderen synthetischen Fettsäuren als Nachlauffettsäuren der Paraffinoxydation verwendets in denen die überwiegende Anzahl der Oxygruppen durch diese Fettsäuren und gegebenenfalls z«T. durch andere Carbonsäuren verestert ist»
    BADISCHE ANILIN= & SODA - PABEIK Γ,-

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
US2782124A (en) Bright-drying polish emulsions
DEP0039731DA (de) Verfahren zur Herstellung von Wachsemulsionen.
DE908733C (de) Verfahren zur Herstellung von Waschsemulsionen
DE2156762C3 (de) Fliessfähige Hektographenmassen
DE832001C (de) Verfahren zur Herstellung von Wachsemulsionen
DE530507C (de) Wachsmassen
DE2063734B2 (de) Wachse mit Schmelzviskositäten von 40 bis 700 cP/120 Grad C für ionogen/nichtionogene Selbstglanzemulsionen und Verfahren zu ihrer Herstellung
AT127790B (de) Verfahren zur Herstellung von Emulsionen.
DE550324C (de) Verfahren zur Gewinnung wachsartiger Produkte
DE500504C (de) Verfahren zur Darstellung von Harzen
DE876192C (de) Leimung von Papier und diesem aehnlichen Faserstoffgebilden
DE863977C (de) Verfahren zur Herstellung von praktisch neutralen Wachspasten fuer die Putzittelindustrie
DE686092C (de) Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten
DEP0039732DA (de) Verfahren zur Herstellung von Emulsionen
DE590165C (de) Verfahren zur Herstellung von Emulsionen
DE551403C (de) Verfahren zur Herstellung von Emulsionen
DE559631C (de) Verfahren zur Gewinnung hochwertiger wachsartiger Stoffe
DE582106C (de) Verfahren zur Herstellung von Emulsionen
DE739299C (de) Verfahren zur Herstellung von Arylaetherestern mehrwertiger Alkohole
DE815044C (de) Verfahren zur Herstellung von Emulsionen
AT258104B (de) Verfahren zum Herstellen von Freiharzdispersionen
DE721022C (de) Glanzgebende Oberflaechenpflegemittel
DE803355C (de) Verfahren zur Herstellung von Umsetzungsprodukten aus gesaettigten hoehermolekularen aliphatischen oder alicyclischen Carbonsaeuren
DE801989C (de) Verfahren zur Herstellung von wachsartigen Polyestern
DE668951C (de) Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten aus mehrbasischen Saeuren und mehrwertigen Alkoholen