DEP0039584DA - Elektrisch beheizter Durchlauferhitzer - Google Patents
Elektrisch beheizter DurchlauferhitzerInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Durchlauferhitzer, der neben dem Waschbecken befestigt werden kann. Seine Aufgabe ist es, sofort warmes Wasser zu liefern.
Das Gerät besteht aus einem zylindrischen Behälter, der zwei Anschlüsse für Wasser und einen dritten für die Zuführung des Stromes für das elektrisch beheizte, schraubenförmig gewundene Heizrohr besitzt. Der Behälter weist zwei in sich geschlossene Räume auf, von denen der eine das Heizrohr mit Wasserumlenkrohren, der andere die dem Ein- und Ausschalten dienenden Mittel und die Stromzuführungen enthält. Das schraubenförmig gewundene Heizrohr umschliesst zwei konzentrisch ineinander angeordnete Umlenkrohre, von denen das äussere einen mit Bohrungen versehenen Flansch besitzt, mit dem es im Gehäuse gelagert ist, während das zweite Umlenkrohr mit dem das Gehäuse abschliessenden Bodenteil eine Einheit bildet. Das Heizrohr wird mit seinen beiden Enden durch die Gehäusezwischenwand geführt und mit ihr mit zwei Muttern wasserdicht verschraubt.
Das Wasser strömt durch die Bohrungen des Flansches in den Heizraum ein, wird vom Heizrohr erwärmt und steigt zwischen den beiden Rohren von unten nach oben auf, fliesst in das innere Rohr und von dort zur Entnahmestelle. Der untere Gehäuseboden ist eingeschraubt und dadurch leicht abnehmbar. Um ein Einschalten des Heizstromes, ohne dass Wasser durch das Gerät fliesst, zu vermeiden, ist die Einschaltung vom Wasserzufluss abhängig gemacht. Öffnet man den Wasserhahn, so fliesst das Wasser über einen am Gehäuse sitzenden Stutzen in der Wasserzuführleitung, in dem ein Ventilkörper sitzt, der ausser einem vorzugsweise kegeligen Teil ein zylindrisches Teil besitzt. Das einströmende Wasser drückt gegen die Bodenfläche des zylindrischen Teiles und hebt es damit an. Dadurch kann Wasser in den Heizraum einströmen. Hebt sich der zylindrische Teil des Ventils, dann wirkt er gleichzeitig auf einen unter Federkraft stehenden Stift, welcher einen die Ein- und Ausschaltung des Heizstromes steuernden Quecksilber-Kippschalter oder einen anderen, die gleiche Wirkung hervorrufenden
Schalter betätigt. Zwischen dem zylindrischen Teil des Ventiles und dem Stift bezw. einem an diesem sitzenden Teller ist eine Membran, vorzugsweise aus Gummi bestehend, vorgesehen, die den oberen Teil des Gehäuses wasserdicht abschliesst. Verändert man den Wasserzufluss, dann ändert sich auch der Druck auf den zylindrischen Teil des Ventils und dieses wird dann mehr oder minder angehoben. Hierdurch lässt sich die Wassertemperatur leicht regeln.
Durch diese Art der Schaltung, sowie durch die Anordnung der Umlenkrohre wird ein Glühen des Heizrohres, was gleichbedeutend mit seiner Vernichtung ist, und ein unnötiger Stromverbrauch einwandfrei verhindert.
Weitere Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes werden in der Beschreibung erläutert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens veranschaulicht.
Der Durchlauferhitzer besteht aus einem Gehäuse 1, das durch einen Deckel 2, durch den die Zuführungsleitungen für das Heizrohr geführt nach oben und durch ein Bodenteil 3 nach unten abgeschlossen sind. In dem Raum 4 ist das Schaltgerät 5 für die Ein- und Ausschaltung des Stromes angeordnet, während der Raum 7 das Heizrohr 6 und die Umlenkrohre 8 und 9 aufnimmt. In der Zwischenwand 10 ist das Heizrohr wasserdicht verschraubt. Das zu erwärmende Wasser gelangt durch die Zuführungsleitung 11 in das Gehäuse 1. Der in der Wasserleitung herrschende Druck hebt den zylindrischen Teil 13 des Ventils an und zwar umso stärker, je höher der Wasserdruck ist, sodass dadurch der freiwerdende Querschnitt am Durchtritt 14 bestimmt wird. Das durch den Durchtritt 14 fliessende Wasser füllt den Raum 7, in dem es von unten nach oben immer höher steigt, also das Rohr 9 umspült, während es das Rohr 8 vorläufig nur von aussen berührt. Inzwischen wurde aber durch das Heben des Ventils 12 die Gummimembran 15 nach oben gedrückt und dadurch auch der mit einem Teller verbundene Stift 16 angehoben, welcher an dem Hebel 17 anliegt. Auf dem Hebel 17 sitzt im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Quecksilberschaltröhre 5, deren Quecksilber durch das Anheben des Stiftes 16 den Stromkreis schliesst. Das Wasser im Raum 7 wird erwärmt
und wird schliesslich über den Rand 20 des Rohres 8 in das Innere dieses Rohres einströmen und dann der Entnahmestelle zufliessen.
Es empfiehlt sich, den Durchlauferhitzer vor dem ersten Gebrauch nur an die Wasserleitung auszuschliessen und Wasser solange laufen zu lassen, bis es aus der Entnahmestelle läuft. Erst jetzt wird man das Gerät an das Stromnetz anschliessen und angeschlossen lassen.
Es ist zweckmässig, wenn man den Stift 16 in einem Teil 21 lagert, das gleichzeitig der Einspannung der Gummimembran 15 dient. Im vorliegenden Beispiel sind hierfür zwei Teile vorgesehen, die beide im Gehäuse verschraubt sind. Durch die Feder 22 wird der Stift 16 nach unten gedrückt, wenn der Wasserdruck in der Leitung 11 sinkt und kehrt in die dargestellte Stellung zurück, wenn kein Wasser mehr fliesst. Die Quecksilberschaltröhre wird dann auch in ihre Ruhestellung zurückkehren und der Stromkreis unterbrochen.
Wurde der Durchlauferhitzer nach dem Anschliessen der einzelnen Leitungen einmal in Betrieb genommen, dann befindet sich also ständig Wasser im Raum 7 und zwar liegt der Wasserspiegel dann in Höhe des Randes 20 des Rohres 8, also oberhalb der Bohrungen 23 des Flansches 24 des Rohres 9.
Claims (8)
1. Elektrisch beheizter Durchlauferhitzer zum Anschluss an die Wasserleitung, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wasserzuführungsleitung (11) ein Wasserschalter vorgesehen ist, der nur vom durchfliessenden Wasser betätigbar ist und beim Durchfliessen von Wasser den Strom einschaltet, beim Aufhören des Durchfliessens den Strom wieder abschaltet.
2. Durchlauferhitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Wasserschalter unter anderem ein wasserdruckabhängiges Schaltglied, insbesondere ein Druckventil, Verwendung findet.
3. Durchlauferhitzer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil aus einem vorzugsweise kegeligen Teil (12) besteht, dessen zentrale Zuflussbohrung durch einen zylindrischen, durch den Wasserdruck abhebbaren Teil (13) abgedeckt ist.
4. Durchlauferhitzer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der betätigbare Ventilteil (13) auf einen unter Federkraft stehenden Stift (16) einwirkt, der den Heizstrom über einen Quecksilber-Kippschalter (5) oder dergleichen ein- bezw. ausschaltet.
5. Durchlauferhitzer nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Ventil und Stift (16) zur Schalterbetätigung eine der Abdichtung dienende Membran (15) angeordnet ist.
6. Durchlauferhitzer nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran (15) durch die den Stift lagernden Teile (21) eingespannt ist.
7. Durchlauferhitzer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei voneinander dicht abgeschlossene Räume, von denen der eine das Heizrohr (6) mit den Wasserumlenkrohren (8, 9), der andere den Wasserschalter mit den Stromzuführungen enthält.
8. Durchlauferhitzer nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zulauf des Kaltwassers in den Heizraum (7) erst
in der Endstellung des Wasserschalters freigegeben ist, also nach Einschaltung des elektrischen Stromes.
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