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Elektrischer Durchlauferhitzer
EMI1.1
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Schalter 8,9 betätigen, welche zwischen den Membranschaltern angeordnet sind. Die Schalterebenen der Schalter 8,9 liegen vertikal und senkrecht zur Frontfläche des Grundkörpers 1 und die Betätigung der elektrischen Schalter von den Membranschaltern 6,7 erfolgt über Winkelhebel 10, 11 (Fig. 2). Zwei Ansatzkörper 12,13 sind übereinander auf die Frontfläche des Grundkörpers aufgesetzt und enthalten Heizkanäle 14, in denen Heizwendeln 15 angeordnet sind, sowie je einen Membranschalter 16, welcher in noch zu beschreibender Weise jeweils einen Sicherheitsschalter 17 steuert. Am unteren Teil des Grundkörpers 1 sind die elektrischen Anschlussklemmen angebracht.
Die Kanalführung.
Von dem Einlassstutzen 2 führt ein einlassseitiger Widerstandskanal 18 nach oben, wo er in einer Bohrung 19 mündet, welche in der Frontfläche des Grundkörpers vorgesehen ist und mit der Überdruckkammer 20 des Membranschalters 6 in Verbindung steht. Von der Bohrung 19 führt ein waagrechter Querkanal 21 (Fig. 2) zu einer entsprechenden Bohrung 22, die in der Überdruckkammer 23 des Membranschalters 7 mündet. Von der Bohrung 22 führt ein Kanal 24 nach unten. An den Kanal 24 sind die beiden Ansatzkörper 12,13 parallel angeschlossen. Jeder der Ansatzkörper besitzt drei Heizkanäle 14 mit Heizwicklungen 15. Zwei dieser Heizkanäle werden dabei gleichzeitig durchflossen und stehen durch in der Frontfläche des Grundkörpers mündende Bohrungen 14a, 14b mit dem Kanal 24 in Verbindung, während der dritte Heizkanal jeweils mit diesen in Reihe liegt.
Der dritte Heizkanal des Ansatzkörpers 13 ist über eine Schrägbohrung 25 (Fig. 3) mit einem Kanal 26 verbunden, welcher einen der beiden auslassseitigen Widerstandskanäle bildet und zunächst nach oben und dann wieder nach unten zu dem Auslassstutzen 4 geführt ist. Durch einen Kanal 27 (Fig. 2) ist er mit der Unterdruckkammer 28 des Membranschalters 7 verbunden. Der dritte Heizkanal des Ansatzkörpers 12 ist über einen schräg nach unten geführten zweiten auslassseitigen Widerstandskanal 28 mit dem Auslassstutzen 3 verbunden.
Die Unterdruckkammer 29 des Membranschalters 6 (Fig. 2) steht über ein Verbindungsröhrchen 30 (Fig. 1) mit dem auslassseitigen Heizkanal des Ansatzkörpers 12 in Verbindung.
Bei der geschilderten Anordnung wird der Druckunterschied an den Membranschaltern allein durch den Strömungswiderstand des Gerätes erzeugt, ohne dass besondere Drosselstellen vorgesehen sind, die sich durch Verschmutzung oder Kalkablagerung zusetzen und Anlass zu Störungen geben könnten. Zu diesem Zweck sind die Membrankammer der Membranschalter mit dem vor-und dem nachgeschalteten Widerstandskanal verbunden. Das geschieht bei dem beschriebenen'Aufbau, obwohl es sich um ein Doppelgerät handelt, mit in einer Ebene in dem Grundkörper verlaufenden Kanälen, so dass eine sehr flache Bauweise möglich wird.
Die Schaltung.
Die Heizwicklungen des Ansatzkörpers 13 werden durch den Schalter 9 eingeschaltet, sobald Wasser durch den Ansatzkörper 13 und den Kanal 26 zum Auslaufstutzen 4 fliesst und dadurch der Membranschalter 7 anspricht. Entsprechend wird die Heizwicklung des Ansatzkörpers 12 durch den Schalter 8 eingeschaltet, wenn das Wasser durch diesen und den Kanal 28 zum Auslassstutzen 3 strömt und der Membranschalter 6 betätigt wird. Der Schaltkontakt jedes der Schalter 8 bzw. 9 liegt jedoch in Reihe mit einem Ruhekontakt des andern Schalters 9 bzw. 8. Dadurch wird sichergestellt, dass nicht alle Heizwicklungen des Gerätes gleichzeitig in Betrieb sein können, wodurch eine Überlastung der Leitung hervorgerufen werden könnte.
In Reihe mit jedem der Schalter liegt ferner noch ein Sicherheitsschalter 17, der im Normalzustand in seiner Schliessstellung verriegelt ist und bei plötzlichem Druckanstieg öffnet.
Die Membranschalter 6,7 enthalten'eine vorgeprägte Metallmembran 31 (Fig. 2), welche mit einer Führungshülse 32 auf einen in das Schaltergehäuse eingeschraubten Führungsstift 33 geführt ist. Der Füh- - ungsstift weist eine Schulter 34 auf, welche an der Führungshülse zum Anschlag kommt und den Hub der Membran begrenzt. An der Führungshülse 32 liegt ein Arm eines Winkelhebels 11 an, welcher bei 35 gelagert ist und an seinem andern Ende mit einer Isolierbrücke 36 verbunden ist, welche den Kontaktfedersatz des Schalters 9 miteinander verbindet.
Der Membranschalter 6 ist in gleicher Weise aufgebaut.
Der Sicherheitsschalter 17 (Fig. 3) ist im Normalzustand durch eine Kniehebelmechanik 37 (Fig. 3) in Schliessstellung verriegelt. Wenn sich im Heizkanal 14 Dampf bildet, so kann sich der dadurch bedingte Druckanstieg nicht sofort durch den Widerstandskanal 18 ausgleichen, sondern wird an der Membran 38 wirksam. Die Membran 38 liegt senkrecht zur Richtung des Heizkanals 14 in geradliniger Verlängerung desselben. Ein Druckanstieg wirkt daher auf die Membran unverzögert und ungedrosselt. Die Membran 38 wirkt mit einer Führungshülse 39, welche auf einem Stift 40 geführt ist, auf einen Hebel 41, durch welken der Kniehebelmechanismus 37 ausgelöst und damit der Sicherheitsschalter 17 geöffnet wird. Nach Entfernen des Gerätemantels kann mittels einer Taste 42 der Kniehebelmechanismus wieder eingerastet md der Sicherheitsschalter geschlossen werden.