DEP0039224DA - Druckknopfverschluß, insbesondere für Schuhwerk - Google Patents
Druckknopfverschluß, insbesondere für SchuhwerkInfo
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Description
Patent - Anmeldung der Firma Garl Dillen:Sus9 Pforssheiau
Druckknopf Verschlüss
Die Erfindung bezieht sich auf einen Druckknopfverschluss wie ex· Insbesondere in Vorbindung, mit Schnallen an Schuh- und
ähnlich stark auf Zug beanspruchten Schlieesen Verwendung findet. Er besteht aus einem Knopf und einem federgehäuse, in welchem hinter einer Lochplatte Federschenke1 angeordnet sinds
die in den Bereich des Loches der genannten !'latte greifen, und hierdurch den Hals des in das Gehäuse eingestecktes Knopfes
umklammern und so den letzteren festhalten*
Bei den bekannten Druekknopfverschlüssen dieser Art ist der tibergang vom allseitig abgerundeten Knopf zum Hals ebenfalls
so abgerundet oder abgeschrägt t dass zwecks öffnens des Verschlusses der in der Lochplatte mittels der hinter der genannten
Platte befindlichen VederecHeukel gefangene Knopf aus der Umklammerung herausgezogen werden kann» da sich die i'edeiv·
schenkel unter der Wirkung der beschriebenen Gestalt des Knopfes selbsttätig spreizen und dadurch den Knopf freigeben. Die
Sppeizung der Federsehenkel wird also allein durch den Zug am Knopf oder aa ä©r Lochplatte hervorgerufen und so kommt emt
dass, insbesondere beim Nachlassen der Federkraft der Foderschenkell f der Verschluss sich bei Beanspruchung durch einen
mehr oder minder starken Zug unerwünscht und ohne jedes Zutun des Benut&ex-s öffnen kann»
Diesem übelstand soll die Krfindung abhelfen* Daß Heue besteht erstens in der Gestaltung des Knopfes
an seiner Unterseite t m* er in den Hals überseht, derart, dass
die auf der Unterseite anliegenden Federschenkel durch Zug am Knopf nicht in Spreisästelluiie, g,ehens und zweitens in der Anordnung eines durch Fingerdruck zwischen die landen der Federsehenkel
einschiebbaren Keiles, der die gewollte Spreizung der Pederschenkel zwecks Freigabe des Knopfes hervorruft und beim
Nachlassen OeB Fingerdruckea wieder unter der Einwirkung; der auf die Keilflachen drückenden Knden der Pederschenkel in seine
Ausgangsstellung zurückkehrt»
Im einzelnen kann die Unterseite des Knopfes, we er in den Hals übergeht, die Gestalt einer umlaufenden, also ringförmigen
iibene haben, die rechtwinklig auf der littellängsachse
des Knopfes steht« line derartige Ebene ist nicht imstande die Federschenkel durch Zug am Ksopf au spreizen, sodass der Verschluss sich durch eine blosee Zugbeanspruchung auch nicht öffnen kann.
Des weiteren kann der im Innern des Federgehäuses zwischen die Enden der Federschenkel greifende Keil mit einem Griff derart
seitlich an einer Öffnung des Federgehäuses und unter der Jüängskante einer auf dero letzteres befestigten Schnalle hervorgehen, dass er beim Fassen der Schnalle laitgefaest und dadurch
bequem dem Fingerdruck ausgesetzt werden kann, durch den er zwecks fipreisseas der Federschenkel zwischen deren Enden getrie~
nen wird«
Weitere Eitiaelheiten sollen an Hand der Zeichnung erläutert werden,in der zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargesteilt
sindβ Ks zeigen;
Fig» 1, 2 und 3 den Mittellängsschnitt« die Draufsicht und den Mittelquerschnitt des neuen Druckten opfν erf? chlus~
ses in geschlossenem Zustand»
Pig. 4 und 5 die Draufsieht auf das durch den Schnitt nach Linie IV-IV der Fig* 1 geöffnete Federgehäuse mit
in Ruhe- bssw« in Spreiasteilung befindlichen B'ftderschenkeln,
Fig» 6 die Draufsicht des Deckels des Federgehäuse*»» Fig* 7 die Draufsicht auf ein ebecfallB geöffnetes Federgehäuse^ mit in Ruhestellung befindlichen Federechenkeln,
der«n Form eine andere als diejenige der in Fife«. 4 χιηά 5 dargestellten Federschenkel ist«
Der Knopf 1 steht mit dem Hals 2 auf der Knopfplatte 38 die an dem einen der miteinander durch den Verschluss zu verschllessenden
Teile befestigt üu denken ist* Me Unterseite 4 des Knopfes 3„ wo er in den Hals 2 überseht, stellt erfindungsgemäss
eine umlaufendes ringförmige Ebene dars die rechtwinklig auf der TJittellängsachse dos Knopf kippers steht (Fife* I und 3)*
Das Federgehäuse besteht aus einer Kapsel 5t deren Boden zugleich die mit ftinsteckloch 6 versehene Lochplatte 7 des
Druckknopfverschlus©es ist und deren aufgesetzter Deckel 8 (Fig« (/) ebenfalls ein Überstehloch 9 für den verhMltnismässig
kräftig ausgebildeten Knopf 1 besitzt» Beim ersten in Fig«, I
"bis 5 gezeichneten Äusführungsbeispiel weißt die Kapsel 5 im Innern kleine Klötze Ios 11 auf, die als Stüfcae für deas Deckel
8 dienen.» Ferner hat die seitliche Kapselwand vier Ohren 12 (Fig. 1 "bis 5)? äi© durch kleine Hechtecklöcher der auf dem
Deckel 8 ruhenden Schnalle 13 gesteckt und auf deren Schauseite niedergebogen oind (Fig* 2)t um Kapsel 5 und Schnalle 13 miteinander
zu verbinden* Durch die mit Ziickenraiid ausgerüsteten Querschlitae 14 der Schnalle 13 wird in bekannter Weis© der Schnal*-
lenrleinen 15 gezogen, der an den zweiten der beiden miteinander zu versehliessenden !'eile befestigt zu denken ist«
Im Innern der Kapsel 5 liegt die awei Schenkel 16, 16 (Fig· 4) bzw* 17» 1? (Pig* 7) bildende Feder. In der Ruhestellung
greif ei* die Schenkel 16, 16 bzw, 17» 17 in den Bereich des linsteckloche® 6,treten aber beim Einführen des auf seiner Oberseite
allseitig abgerundeten Knopfes 1 aus diesem Lochbereieb. heraus (Fig« 5) u&d lassen auf dies© Weise den £nopf 1 passie~
ren, bis sie beim eintreten des Halses 2 in die Kapsel 3 die Sprei^stellung wieder verlassen uud unter Umklammerung des Halses 2 zusammenfedera (Fig. 4)» Der Knopf 1 ist nun gefangen und
kann durch einfaches 2ug nicht Bichr der Kapsel 5 entnommen werden, da seine "Eteterseite 4 nicht so abgerundet oder abgeschrägt
ist» das® si® durcla Zag am Knopf 1 die Federeekeskel 161 16 bzw« 17f 17 spreizen könnte·
Gemüse der Irfindtmg ist zur Spreizung der federschenkel 16, 16 bzw« 17} 17 ein zwischen die letzteren greifender £eil
18 im i'Hdergeh§uee angeordnet, der mittels e»ines Griffea 19 seitlich aus der Kapsel 5 und unter einer Einbuchtung 2q der
Längsseite der Schnall® 15 hervorsieht (Fig* 2)* Wird die letztere zwecks Abhebens vom Knopf l/-v-^d*h« ίδ*Β* zwecks öffnens
des Schuhverschluss©» pv Ewischen awei Fingern in den Kinbuch.« tungen 2o gefasst, so kommt der eine Finger sowieso auch auf
den Griff 19 au liegen» Der dabei auf dan letzteren ausgeübte Druck in Sichtung A treibt den Keil 18 zwischen die iiäaden der
Federschenkel 16t 16 bzw.. 17, 17» die in iopreizstellung gehen
uaä unter Anhebten der Schnalle 13 den Knopf 1 aus der Lochplatte 7 ausschlüpfen lassen (Fig* 5)«
Zwecks angenehmeren Änfasaens und zur besseren Führung bei Schiebebewegung ist das freie ■Rpde des Griffes 19 umgebör-
deIt (FIk* 3)« Die erwähnte bessere Führung wird durch die Anordnung e3nes in die Umbordelung greifenden Stieles 21 an der
Lochplatte 7 erreicht und kann noch unterstützt werden durch einen ebensolchen, vom Deckel 8 gebildeten tftiel 22* Der Stiel
?1 bildet ausserdem eines Anschlag, der die Schiebebewegung des Griffes 19 und somit auch des Keiles 18 begrenzt«
Die Federschenkel 16, 16 sind mit ihrem gemeinsamen Scheitel auf den Klotz 11 gesteckt und auf diese Weise im Gehäuse
festgelegt« Dies erübrigt sich bei den Federschonkelia 17, 17 s da diese ^emeilB an der am Keil 18 anliegenden Stelle nach aussen
umgebogen sind and auf diese Weise D©pjfelschenkel bilden, die mit ihren äusseren Schenkelteilen im Federgehäuse eingesprengt
sind, was aber ihre Spreizung durch Binsehieben des Keiles 18 nicht bindert,
Das unerwünschte Selbstöffnen za B* eines mit Hilfe des neuen Druckknopfverschlusses geschlossenen Schuhes ist ausgeschlossene
Claims (1)
- patent - Anspruches1. Druckknopfverschluss, der aus einem Knopf und einem Federgehäuse besteht» in welchem hinter einer Lochjjlatte Federschßnkel angeordnet sind, die in den Bereich des Loches der genannten Platte greifen und hierdurch den Hals des in das Gehäuse eingesteckten Knopfes umklammern, gekennzeichnet erstens durch die<Gestaltung des Knopfes (1) an seiner ümfcerseite (4), wer er in den aals (2) übergeht, derart, dass die auf der Unterseite (4) anliegenden Fedex'schoskel (16S 16 bzw* 17» 17) durch Zug am Knopf (1) nicht in Spreizstellung gohen, und zweitens durch die Anordnung eines durch Fin&erdruek zwischen die Enden der Federschenkel (16S 16 bzw, 17, 17) einschiebbaren Keiles (18)s der die gewollte Spreizung der Federsehenkel zwecks Freigabe des Knopfes (1) hervorruft und beim Wachlassen des Fingerdruckes wieder unter der Einwirkung der auf die Ecilflachen drückenden Kndcn der Federschenkel in seine Ausgangsstellung zurückkehrt«2» Druckknopfverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dassdie Unterseite (4) des Knopfes (1) die Gestalt einer umlaufenden, also ringförmigen Ebene hat, die rechtwink-— 5 —lig auf der littelläiigsachse des Knopfes (X) steht*3* Druckknopfverschluss nach Anspruch 1 und 2S dadurch gekennzeichnet t dass der im Innern des j?odergehäuses (5, 7> 8) zwischen die r^den der Federschenkel (16* 16 bzw, 17» 17) greifende KoIl #8) mit einem Griff (19) seitlich aus dem Federgehäuse Ο» 7s 8) und unter einer Längskante einer auf dem letzteren befestigten Schnalle (W) hervorsieht, wodurch er "beim Fassen der Schnalle (13) zwischen zwei Fingern mitgefasst wird*ή-« Druckknopf verschluss nach Anspruch 3e dadurch gekennzeichnet« dass der Griff (19) unter einer Einbuchtung (2o) der I&ugskante der Schnalle (13) hervorsteht.5«. Druckknopfverschluss nach Anspruch 3S dadurch gekennzeichnet, dass das freie Bas de des Griffes (19) um&ebördelt ist und dadurch einen seitlich am Federgehäuse (5S 7, 8) hervorstehenden Stiel (21) überfasst, der als Fiihrung und !»schlag bei den Schiebebewegungen des Griffes (19) bzw. Keiles (18) dient»6· Druckknopf verschluss nach Anspruch 5, dadurch gekennzeiehnetj dass auch auf derjenigen Seite des Griffes (19), die der Unib(5rdeihling abgekehrt ist, ein seillich am Federgehäuse (^, 7t 8) hervorstehender Stiel (22) zur önterstut&utiß der Führung des Griffes (19) vorgesehen ist»7. Druckknopfverschluss nach ÄB&pruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beides Ifederschenkel (16, 16) mit ihrem gemeinsamen Seheitel auf elaen im Federgehäuse (5* 7» S) befestigten. Klotε (11) aufgesteckt; sind.8» Druckknopf verschluss nach. Anspruch 1, dadurch gekeim.« aeiehnet, dass die Foderschenkel (17» 17) jeweils an der am Keil (18) anliegende» Stelle nach aussen umgebogen sind und dadurch Doppelschenkel bilden» die mit ihren äusseren Scheakelim !'eder^ehäuse eingesprengt sii3<1»
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