DEP0039046DA - Vorlegierung für die Herstellung von gesinterten Dauermagnetkörpern - Google Patents
Vorlegierung für die Herstellung von gesinterten DauermagnetkörpernInfo
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Description
Es ist bekannt, bei der Sinterung von Dauermagnetlegierungen auf der Basis Eisen-Nickel-Aluminium unter Zusatz von Titan, Kupfer, Kobalt, einzeln oder zu mehreren, eine erschmolzene oder gesinterte Vorlegierung zu verwenden, die alsdann vorzugsweise pulverförmig zerkleinert, mit den übrigen Bestandteilen der Endkörper zusammen verpresst und gesintert wurde. Die Methode hat sich bewährt und überhaupt erst die Erzeugung der erwähnten Dauermagnetlegierungen auf dem Sinterwege möglich gemacht. Die Vorlegierung bestand grundsätzlich aus Eisen und Aluminium, wobei verschiedene Zusammensetzungen gewählt wurden. Im allgemeinen hat es sich indes als zweckmässig erwiesen, eine Vorlegierung zu benutzen, die etwa 50% Eisen und etwa 50% Aluminium enthält. Unter Benutzung solcher Vorlegierungen sind sowohl diejenigen Dauermagnetlegierungen hergestellt worden, die ausschliesslich aus Eisen, Nickel und Aluminium bestehen, als auch diejenigen, die ausser diesen drei Grundkomponenten noch weitere Legierungsbestandteile enthielten.
Die Verwendung der Legierung mit etwa 50% Aluminium und 50% Eisen empfahl sich auch deshalb, weil die Legierung verhältnismässig spröde ist und sich daher leicht zerkleinern bzw. pulvern lässt.
Überraschenderweise ist nun erkannt worden, dass es besondere, nicht zu erwartende Vorteile bringt, wenn in die Vorlegierung noch weitere Komponenten eingeschlossen werden, die entweder einen gegenüber der Endlegierung niedrigeren Schmelzpunkt besitzen, wie Kupfer, oder leicht oxydabel sind, wie Titan, so dass eine Legierung entsteht, die aus Eisen, Aluminium und Kupfer und gegebenenfalls Titan besteht. Mit einer solchen Vorlegierung gelingt es, in einwandfreier Weise die besonders schwierige Gattung der
Eisen-Aluminium-Nickel-Legierungen herzustellen, die noch Gehalte an Kupfer, Titan und Kobalt einzeln oder gemeinsam aufweisen. In dieser Vorlegierung kann im übrigen auch der Eisenrest ganz oder teilweise durch Kobalt und/oder Nickel ersetzt sein.
Als zweckmässig hat sich eine vorzugsweise auf dem Schmelzwege erzeugte Vorlegierung erwiesen, die 40 - 60% Aluminium, 15 - 40% Kupfer und Rest Eisen enthält. Die Legierung kann zusätzlich noch 10 - 20% Titan enthalten. In manchen Fällen ist es vorteilhaft, den Eisenrest ganz oder teilweise durch Kobalt und/oder Nickel zu ersetzen, so dass die Vorlegierung gestattet, ausser den bereits genannten Komponenten auch noch Kobalt bzw. Nickel auf diesem Wege in den Endsinterkörper einzuführen.
Ganz besonders bewährt hat sich eine Vorlegierung mit etwa 50% Aluminium, 35% Kupfer und Rest Eisen, wobei der genannte Rest ganz oder teilweise durch Kobalt und/oder Nickel ersetzt sein kann. Die Legierung kann ebenfalls Titan in den angegebenen Mengen enthalten.
Die Legierungen sind trotz ihrer zusätzlichen Legierungsbestandteile, ebenso wie eine reine Eisen-Aluminium-Legierung, verhältnismässig spröde und lassen sich daher leicht zerkleinern bzw. pulvern.
Obwohl an sich die Verwendung einer Eisen-Aluminium-Vorlegierung bekannt war und laufend angewendet wurde, konnte nicht erwartet werden, dass die Einverleibung weiterer Komponenten in die Vorlegierung in Bezug auf das Endergebnis besondere Vorteile bringen würde. Die Wirkung, die darin besteht, die Sinterung dieser an sich diffusionsträgen Dauermagnetlegierungsgruppe in jeder Beziehung wesentlich zu erleichtern, war daher überraschend.
Claims (5)
1. Verfahren zur Herstellung von gesinterten Dauermagnetkörpern auf der Basis Eisen-Nickel-Aluminium unter Zusatz von Titan, Kupfer, Kobalt, einzeln oder zu mehreren, unter Verwendung einer erschmolzenen oder gesinterten und alsdann vorzugsweise pulverförmig zerkleinerten Vorlegierung, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus Eisen, Aluminium, Kupfer und gegebenenfalls Titan bestehende Vorlegierung verwendet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorzugsweise auf dem Schmelzwege hergestellte Vorlegierung aus 40 - 60% Aluminium, 15 - 40% Kupfer und Rest Eisen besteht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vorzugsweise auf dem Schmelzwege hergestellte Vorlegierung aus etwa 50% Aluminium, 35% Kupfer und Rest Eisen besteht.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorlegierung zusätzlich 10 - 20% Titan enthält.
5. Verfahren nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Eisenrest ganz oder teilweise durch Kobalt und/oder Nickel ersetzt ist.
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