DEP0038310DA - Herstellung von Phosphorpentafluorid - Google Patents

Herstellung von Phosphorpentafluorid

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DEP0038310DA
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Germany
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phosphorus
rid
phosphorus pentafluoride
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salt
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Heinz Dr. Jonas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
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Description

Professor Dr,Bayer und Drβ Dauer* Leverkusen
Fi/Pa
-7 OEZ. 1950
, 1949
In reiner Form konnte Phosphorpent&fXüorid bisher relativ glatt nur durch Synthese aus den Elementen gewonnen werden« Dieses ?erfahren' 'ist jedoch an die Anwendung von elementarem fluor gebunden und dementsprechend teuer« Die Umsetzung von PhosphorpentaehXoriö mit Fluorwasserstoff verläuft zwar sehr lebhaftf aber das bti der Umsetzung erhalten© Semiseh von Phosphorpentafluorid mit Chlorwasserstoff läßt sich wegen der sehr ähnlichen physikalischen und chemischen Eigenschaften der beiden Stoffe nur sehr schwer trennen» Die Anwendung von Phosphorpentabrosaid anstelle von R&O8ph0?penta~ chlorid ist nur ein beheifssoässige? und teurer Ausweg. In neuerer Zeit wurde bekanntg dass K&liumhexafiuerphosphat sich in der Hitze unter Bildung von Phoephorpentafluorid sersstzt* Aber auch diese H@aktion verläuft eogsr bei hohen TesiperatureE · nur unvollständig und ist daher zur rationell en Gewizinung von Phosphorpentafluerid nicht geeignet» Ebensowenig konnte die Reaktion von Pho&phorpentaehlorid mit £rdalk&liisetallfluorids2is die an sich Phosphorpentafluorid lieferte zu einer lohnenden Darstellungsvorschrift für das letzte ausgebaut werden« Auch bei der Einwirkung von Phpspherpentexyd auf Caieiurafluorid 'bildeι sich Phosphorpentafluorid mr ia schlechter Ausbeuten
Es wurde nun überraschend®rweise g@ftanden$ dass die Salze der Hssafluorpfcosphorsäur® au&ser d@a Kaliuffi-g Hubidiuü'= und Ga@siumsai&, al©© &en Salzen mit schwächer basischen Kat1-onen als das Kalium, sich schoii bei massiges Temperaturen zwischen etwa 3QQ-IOQO0 glatt und vollständig in Üuorid und Pho.sphorpentafluorid zersetzen« Besonders das Hatriumsalz und die Erdalkalisalze sind für dieses Verfahren geeignet. Em genügt ρ die betreffenden Salz® in einem geeigaetea MetaLlgefäS zu erhitzen, um einen gleiehssässigen Strom von praktisch Phosphorpentafluorid zu erhalten» Xm Büekstsnd hinterbleibt neutrales
Ie' A 134-

Claims (1)

  1. Ausgelegt: -7. DEZ. 195 O
    * 168 g latriushess&fluorphßsp&at werden in einer Platiur@t©2?te erhitzt* lit &®m Schmelzen, ö&s Salzes, bei etwa 400°; beginnt die ,Entwicklung von P&ospherpentafluerlds, die bei mittlerem Botglut beendet ist« Bereit® während d®r Uasetsöng selieidet eiuh Batriumf2m©rid ®,us9 das gehlieeslieh als alleiniges» Eü&kstand praktisöh phosphürfrei hinterbleifet« Die Ausbeute ®ώ Biosphofpeataflusrid mit 125 g entsprietet
    430 g Bariiamtiexafluorpliospliat w©rä@n wie in Beispiel 1 im Silbe^tisgel ©rfaitst« 33i@ Abspaltung yoa Plsosphoipeiata'» flueriö erfolgt bei etwas niederer ftiuperatur als bei &®m Unter Gewinnuag v®n 250 g Ph©spki©rp@nt©flu©rid
    180 g BariumAluorid. Msl©g verläuft &i& setsimg mit Galsiusih@x©fluo2?ph©®pfeat als Ausgangsstoff ο
    Herstellung von Phosphorpent&fluoriä, dadurch kennzeichnete aa®s Sals© der HexafliabrphoephoreäureB ffiit Ausnahme -öea Kaliöi&»p Rubidium«» und Ga@siuffisalses9 thermiseh sersetat werden«,

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