DEP0037981DA - Kraftwagenheizung. - Google Patents

Kraftwagenheizung.

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DEP0037981DA
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DE
Germany
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motor vehicle
vehicle heater
heat exchanger
car
heater according
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English (en)
Original Assignee
Nies, Hermann, Wintersdorf, Kr. Fürth
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Heizen des Innenraums von Kraftwagen, insbesondere Personenkraftwagen.
Da Heizeinrichtungen, welche mit anzündbaren Brennstoffen zu betreiben sind, sowohl feuergefährlich sind als auch zu einer schädlichen Vergasung des Wageninnern führen, so ist schon vorgeschlagen worden, die Wärme der Auspuffgase bzw. des Auspufftopfes für die Wagenheizung nutzbar zu machen. Die bekannten Heizungsgeräte sind aber ziemlich umständlich im Aufbau, verhältnismässig schwierig anzubringen und sehr schwer zu warten. Ausserdem kommt es bei vielen dieser Geräte immer wieder vor, dass Abgase ins Wageninnere geleitet werden.
Hier schafft die Erfindung dadurch Abhilfe, dass der Fahrtwind von einer Auffangvorrichtung erfasst, in einem Wärmetauscher erhitzt und durch eine Leitung ins Wageninnere geführt wird. Als Auffangvorrichtung ist zweckvoll hinter dem Kühler ein Trichter angeordnet, dessen grössere Oeffnung der Kühlerseite benachbart ist. Der Wärmeaustauscher besteht aus einem den Motor-Auspuffkrümmer umgebenden Gehäuse, dessen Durchgangsquerschnitt vorzugsweise wesentlich grösser ist als der Querschnitt von Zu- und Ableitung. Es empfiehlt sich, den Querschnitt der Zuleitung oder der Ableitung zur Regelung der Wagen-Innenwärme veränderbar, z. B. mittels eines Ventils einstellbar, vorzusehen.
Eine gemäss der Erfindung ausgebildete Kraftwagen-Heizung zeichnet sich durch ihre einfache Bauweise und ihre zuverlässige Wirkung aus. Da der Fahrtwind hinter dem Kühler in den Auffangtrichter getrieben wird, so wird der Warmluftstrom ins Wageninnere gedrückt, ohne dass ein zusätzliches Saug- oder Druckorgan, z. B. ein gesondert angetriebener Lüfter oder dgl., notwendig ist. Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung besteht darin, dass stets nur frische Aussenluft nach Erwärmung ins Wageninnere geleitet wird. Es ist unmöglich, dass mit Abgasen vermischte Luft aus der Motorumgebung als Heizluft in das Innere des Wagens gelangt. Die Vorrichtung bewirkt somit nicht nur ein angenehme Erwärmung des Wageninnern, sondern auch dessen gleichmässige Belüftung.
Darüber hinaus bringt die Erfindung den Vorzug, dass die Frischluft, welche schon während ihres Durchstreichens durch den Kühler etwas vorgewärmt wird, dort weiter erwärmt wird, wo die grösste Abgashitze verfügbar ist, nämlich im Bereich des Motor-Auspuffkrümmers. Weil der Durchgangsquerschnitt des diesen Krümmer umgebenden Gehäuses wesentlich grösser ist als der Querschnitt der Zu- und Ableitungen, wird der Wärmetauscher vom Luftstrom verhältnismässig langsam durchströmt, mithin dieser stark erhitzt.
Eine Heizvorrichtung, die erfindungsgemäss ausgebildet ist, kann auch in bereits in Gebrauch befindlichen Kraftwagen nach- träglich eingebaut werden. Sie ist mit wenigen Haltelaschen anbringbar. Dies ist wegen dem erleichterten Einbau in schon gebrauchte Fahrzeuge wichtig.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in schematischer Darstellung. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Kraftfahrzeug-Vorderteils,
Fig. 2 eine Draufsicht dazu.
Hinter dem Kühler 1 befindet sich die zweckvoll als Trichter gestaltete Auffangvorrichtung 2. Diese ist durch die Leitung 3 mit dem Gehäuse 4 verbunden, das zusammen mit dem von ihm umgebenen Motor-Auspuffkrümmer 5 den Wärmetauscher bildet. Das Gehäuse ist bis auf die Stellen, wo die Krümmerarme 6 und das Auspuffrohr 7 einmünden, geschlossen. Es kann mittels Schellen 8 am Motor bzw. am Krümmer 5 befestigt werden. An das Gehäuse 4 schliesst die Ableitung 9 an, durch welche die Warmluft in das Wageninnere gedrückt wird. Am Leitungsende kann ein Regulierklappe 10 angebracht sein, sodass die Temperatur im Wageninnern nach Bedarf eingestellt werden kann. Wie Fig. 1 zeigt, kann die Ableitung 9 mittels mehrerer Abzweigstutzen in das Wageninnere einmünden.
Wie schon ein Blick auf die Zeichnung erkennen lässt, ist die erfindungsgemässe Heizeinrichtung von ausserordentlicher Einfachheit. Sie besteht eigentlich nur aus einem Trichter, einem Blechkasten und den Zu- und Ableitungsrohren. Diese haben zweckvoll einem wesentlich kleineren Querschnitt als das Gehäuse 4. Es hält sich also die Luft im Wärmetauscher lange genug auf, um ausgiebig erhitzt zu werden. Empfehlenswert ist, die Anordung so zu treffen, dass die Strömungsrichtung der Heizluft entgegengesetzt zu derjenigen der Auspuffabgase ist.

Claims (5)

1) Kraftwagen-Heizung, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrtwind von einer Auffangvorrichtung erfasst, in einem Wärmeaustauscher erhitzt und durch eine Leitung ins Wageninnere geführt wird.
2) Kraftwagen-Heizung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Auffangvorrichtung hinter dem Kühler ein Trichter angeordnet ist, dessen grössere Oeffnung der Kühlerseite benachbart ist.
3) Kraftwagen-Heizung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher aus einem den Motor-Auspuffkrümmer umgebenden Gehäuse besteht.
4) Kraftwagen-Heizung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher einen grösseren Durchgangsquerschnitt als die Zuleitung und die Ableitung hat.
5) Kraftwagen-Heizung nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der wirksame Querschnitt der Zuleitung oder der Ableitung zur Regelung der Wagen-Innenwärme veränderbar, z. B. mittels eines Ventils, einer Drosselklappe oder dgl., einstellbar ist.

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