DEP0037861DA - Auf eine Bohrstange aufklemmbarer Werkzeugträger - Google Patents

Auf eine Bohrstange aufklemmbarer Werkzeugträger

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DEP0037861DA
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Inventor
Ludwig München-Großhadern Hunger
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Description

Anmelder: Ludwig: Eunzer, > Werkzeugfabrikant, Münch en-Gro s sha^dern, Graf elf Ingers tr. 38
Patent- und EventualgelDrsiichsmustsr-Anmel dung
Das Ausbohren mehrerer hintereinander angeordneter Lsgerstellen -wird, bisher in der Weis© bewerkstelligt, dass ein ßuf einer durchgehendem Werkseugstange festklepsmbarer Bohrkopf angewendet wird, der eine Anzahl nach vorn uad seitwärts aus spreizbarer, gekrümmter Messer aufweist« Diese Bohrköpfe sind wegen der säbelartigen, gekrümmten ITesser und der BogenfUhrmig im Messerkopf teuer herzustellen. Ifechteili^ ist auch die verhältnismässig weite Aiisladung der Hessel*, die mit zunehmendem "Hohrdurchmesser ungünstiger wird,
Durch die vorliegende Erfindung wird nun. ein we sent-
IicIi verbesserter Bohrkopf offenbart. Dieser arbeitet nach einem vollkommen neuen Prinzip der Bohrstahl-Befestigiiiig uad gestattet infolge seiner besonderen Ausbildung die Ausführung verschiedener Arbeitsvorgänge, ohne lass ein Abnshr^n des Bohrkopfes von der Werkz eu^stanje erforderlich wäre ^und ohne dass -wesentliche Yerä^derungen bzw. Yerstellun,jen im Bohrkopf selbst vorgenommen werden müssen. Das ITeue besteht in der Hauntsnche Iarin, dass der besonders susgsbildete Bohrstahl wippend auf dem Bohrkopf gelagert uad durch den Yorschub einer Spennmutter einstellbar ist. Durch lies© wippende Lagerung des Bohrstohls hat dieser bei verschiedenen Bohrdurchniessern eine etwa gleichbleibaade Ausladung» diese Yiird bei grösserer Bohrung im Gegensatz zur bekannten Ausfijhrurig sogar günstiger, weil der Bohrstahl durch seine Aufwärtsdrehung seine horizontals Aus-1?.Iunl^ automatisch verkürzt. Zufolge der neuartigen Ausbildung 3ss Bohrstahls selbst kann dieser ohne wesentliche Umstellung zum Icgerbohren, ITontenbrschan und ^lnutenstachen verwendet werden. Ausserdem ist der Bohrkopf so ausgebildet, d: ss auf ihm in ainfscher Weise ein Stirnseitenstahl pufgespnnrt werden kann, sodass der Bohrkopf auch zum Stir*seitenfräsen verwendbar ist. Weitere Einzelheiten der Erfindung sind cus der n?ichf olgsnden Beschreibung und der Zeichnun- ersichtlich«, letztere stellt beispielsweise eine Ausfiihrunssform dar und zwar zeig^:
Pig. 1 'cine Ansicht eines "Bohr kopf es, teilweise ge schritt en, Fi^. 2 eine Orrufsieht,
Fig. 3 und 4 weitere Anwenduagsm o^jlichkeit en.
Dar Bohrkopf gemäss Fi^. 1 und 2 ist ouf eine iurch^shsnde Werkzeugst .n^e 1 verschiebbar rauf gesetzt und dient in der Hsuptsaöhe zum AushohreH mehrerer hintereinander angeordneter Is^er, z.B. Furbelv?« 11 enlajer. Kit der Gewindebuchse 2 besteht der beispielsweise in Flsnschform ausgeführte Bohr s t shl t r äj e r 9 aus einem Stück. In dem Lager 6 des Stahlträgers 9 ist der Bohrstphl 5 ■Wippemd gelagert, der durch Federdruck (z.B. Stahldraht 17) in Ruhestellung
drückt wird. Das der Arbeitsseite gegenüber liegende wippende Ende 8 des Bohrstohls greift in die Hut 7 eines radial feststehenden, s>xial beweglichen Druckrifges 4 ein. Die radiale Festhaltumg erfolgt beispielsweise durch einen mit einer Druckfeder 20 versehenen Arretierstift 10, der bei entsprechender axialer Verschiebung in die Bohrung eingreift. Die axiale Verschiebung des Druckringes 4 erfolgt durch if#y$rehun£ der o.uf 3er Gewindebuchse 2 verde Betätigung des erfindumgsgemässen Bobrkopfes geht in folgende^ Weise vor sich;
Zunächst wird der Bohrkopf in an sich bekannter Weise durch die Schraube 14 suf der Werkzeu^st nn ^e 1 festgeklemmt. Beim
p^Jfe-eliQB. der Speiimmrfcter 3 drückt der Spannring 4 den Bohrstahl 5 infolge» des konischen Verlaufes der Hut 7 in die Holiea ITach entsprechender Holiensinstallung· des Bohrstchls fit kc?nn das Lager 13 in. der aus Pig. 1 ersichtlichen Weise ausgebohrt werden.
Durch βίκδ auf der Spannfutter 3 vorgesehen© Skala kann eine genaue Einstellung "bzw. Yerstellung des Bohrdurchmessers erfolgen und zwar wird diese Skola zweckmässig so' eingeteilt, dass ein Teilstrich etwa 0,1 mm Durchmesser-Veränderung eat spricht.
Oer Bohrstahl 5 wird erfindungsgemäss in der Weise dachartig ausgeführt, dass mit wenigen (rewindegängen auf das Eaateabrecheii (Fig. 3) eingestellt werden kann. Das ölnut stechen, Icsnn ohne weteres im der aus Pig. 1 gezeigtem Stellung des BohrstahIs erfolgen. Weiter ist gemäss der Erfindung vorgesehen, eines Stirmseitenstahl 16 (Fig. 4) ia den Bohrkopf einzuspannen. Dies wird dadurch ermöglicht, dass der Stahllialter-Flansch 9 und der Druckring 4 mit Aussparungen 15 (Pig* 1 und 2) versehen sind, zwischen denen der Stirnseitenstahl 16 eingeklemmt wird. Die Plan-Bearbeitung des Lagers 19 erfägt dann in der ~us Fig. 4 ersichtlichen Weise. Wesentlich ist hierbei, dass die Aus sparungen 15 zur Aufnahme des Stirnseitanstshls derart schräg verlaufen, dass letzterer

Claims (1)

  1. %#is Verdrehen »ohr&g Ä«? ale irennflSoh· geteilter Lsgersoh&XejB hinweg geführt »erde» k&na, ti» eiamhak«n.
    "vut»" »*.»»*« 9 np7. 1950
    I« Amf niet Bohrstange »ftl«g%«er W**ltft4ragtv«g»r •Bf Bearbeiten mehrerer Mßt#«ttaust« aptriett« Lng*rstellen, dadurch ^kenatetebnett fasts der BohretahI 15If ▼ert&geveiee Is ti»*i fXitiiÄefe. (9) i#® Wefesteftrafew5 w|»fsi gelagert m»S Anreh «la· t* A»B§ri«htttng w» »teXlh&re Spjsanotttter 131 einetellear Iite
    Serkieugtr&ger naoh Aasprueh I, dadurch gekennteiohnet, dftfit i@r %a&»&t%«j? C?f ta Kiebtung de· BahretelsX· ein •JciftX ▼^rsehiebhiireart JeAooh ttadr«h%*rer Sraeteimg 14t ▼ergeXogert ist»
    3, ^erktengtrager jmüä Aneprttehen 1 Ui 2» #»ämyefe fttatns* «•Iohaett Aaee «er Üreeferlttg (4) »ä* #«? Bohr*tahl»*ite •in· rediale, eehr&g nsoh innen verteufende Kat Ifl hat, Ii?» ^mftAflnan· Ale StütifX&ohe für Ane 4er Sefcatl«« fläche gegenüberliegende Snde de» BohretafcXe« MMeti
    4» Werktengträger naoh Ansprüohen 1 fci» I® Aadnrob •^kewfc» «•lohnet» Aae· der Bohretahl Ifl Aurob Federitraft U7) la Roheetellueg gedrttokt Ut,
    5. Werke^ngtr&ger mm% Aneprüohec 1 ble 4t Asdaroh gekena-Belohnet, Aaee der Brastyleg |4l gegen Brehang Aaroh
    •lata ÄteageiifÄ (XO) geeiehert «stftf«
    ita Syask «ta» f%%m Ifdl gegen i»a ®®test»fei etui ver- **lti»Vba? let*
    δ» «erkteogtr&ger naoh Aoepriiohea 1 fet« S1 4*d«refe ftktfts* •elehaet, issit der Behretahl 15) alt eiaer ämkm%t§m Sttetilt sua ItpAAytR >·*. 0Xattteaeteohes mi im Xenteahreahea let,
    ?♦ tfemeagträger aaoh AaeprUehea X his δ» Mwrofe g«3c«»* «tiohaet» dme β aof tea «taaftt·* ittgekehrtea Stlmeeltea §m Fiaaeohee (9) and Druckriage* (ΑΪ Aaeeparangen fi$I IUP Amfssftse eine» Stiraeeiteoetshle {16} vorgesehen »Ina.
    S* Werksengtrager nach Aneprueh 7, dfcdoroh gekonntelehnet, 4ae« die Äuseparangen 1151 fßr den PUraeelteaetehX fl€| AtrmH echrtg irerl&afen» deee Xetsterer heia Verdrehen «ehr&g Uher die tmmftMhm geteilter LagereohaXea hinweg geführt werden kann, ehae •Insahalcerw

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