DEP0037703DA - Kammer für Filterpresse - Google Patents
Kammer für FilterpresseInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kammer für Filterpressen, bei der die Filtertücher auf Siebblechen aufliegen.
Gebräuchlich waren bisher Filterpressen, deren Kammern aus einer gegossenen mittleren Platte mit angegossenen Rippen und einem äusseren angegossenen Rahmen bestanden. Diese Ausführungsform zeigte den Nachteil, dass die Filtertücher sich in die Rippen hineindrücken und den Abfluss des Filtrates hemmen. Man hat daher bereits auf die gerippten Platten Siebbleche aufgeschraubt. Aber auch bei dieser Ausführungsform ergab sich kein glatter Abfluss des Filtrates. Ausserdem zeigten alle diese bekannten Kammern ein zu hohes Gewicht, das ihre Verschiebung beim Öffnen der Presse sehr erschwert.
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen. Gemäss der Erfindung wird dieses Ziel dadurch erreicht, dass bei einer Kammer für Filterpressen der eingangs genannten Art die Siebbleche sich unmittelbar und lediglich an ihrem Umfang auf den Kammerrahmen abstützen, sodass der Raum zwischen ihnen von Rahmenteilen bezw. einer gegossenen Platte frei ist und das Filtrat ungehindert abfliessen kann.
Vorzugsweise stützen sich ferner die beiden Siebbleche an den beiden Stirnseiten eines vom Rahmen nach innen vorstehenden, den Abstand der Siebe voneinander bestimmenden Umfangsflansches ab.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können sich ausserdem die beiden Siebbleche durch hochkant zwischen ihnen angeordnete, vorzugsweise je an einem der Siebbleche befestigte Flacheisen und/oder einen oder mehrere sie miteinander verbindende und gegen die Stirnseiten des Rahmenflansches drückende Stehbolzenverschraubungen gegeneinander abstützen.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Abb. 1 zeigt eine Kammer einer Filterpresse in Ansicht.
Abb. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch die Kammer nach Abb. 1.
Abb. 3 zeigt den linken, mit Auslauf versehenen Teil der Kammer.
Abb. 4 ist ein senkrechter Teilschnitt durch die Kammer, jedoch gegenüber dem Schnitt nach Abb. 2 in grösserem Masstabe.
In den Abbildungen ist mit a der Rahmen der Filter-
kammer bezeichnet, der mit einem nach innen vorstehenden Flansch g versehen ist. Die beiden Siebbleche b stützen sich auf den beiden Stirnseiten des Flansches g längs ihres Umfanges ab und werden durch diesen in einem Abstand voneinander gehalten, der einen guten Ablauf des Filtrates zwischen den Sieben gewährleistet. Die Siebe b können auf beliebige Weise miteinander und mit dem Flansch g des Rahmens a verbunden werden. Zweckmässig werden sie jedoch mittels einer oder mehrerer Stehbolzenverschraubungen d, f miteinander verbunden und von entgegengesetzten Richtungen gegen die beiden Stirnseiten des Flansches g gedrückt. Ueber den oder die Stehbolzen stützen sich die beiden Siebbleche b auch gegeneinander ab. Ausserdem können in dem Raum e zwischen den Siebblechen b deren Abstand voneinander angepasste Flacheisen c oder dergl. angeordnet werden, die zweckmässig mit einem der Siebe verbunden werden und die Bleche b gegeneinander abstützen. Durch diese Abstützung wird eine Verstärkung der Siebbleche, die lediglich an ihrem Umfang auf dem Rahmen gelagert sind, erzielt.
Durch die erfindungsgemässe Ausbildung der Kammer wird einerseits ein ungehinderter Ablauf des Filtrates aus dem Raum e und andererseits eine Gewichtsverminderung der Kammer auf die Hälfte erreicht.
Im Rahmen der Erfindung sind natürlich Abänderungen konstruktiver Art möglich.
Claims (3)
1. Kammer für Filterpressen, dadurch gekennzeichnet, dass in einen gegossenen Filterrahmen zwei Siebbleche (b) derart eingesetzt sind, dass zwischen diesen ein durchgehender freier Raum besteht, durch den das Filtrat ungehindert ablaufen kann.
2. Kammer für Filterpressen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Siebbleche (b) an den beiden Stirnseiten eines vom Rahmen (a) nach innen vorstehenden Umfangsflansches (g) sich abstützen.
3. Kammer für Filterpressen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Siebbleche (b) durch hochkant zwischen ihnen angeordnete, vorzugsweise an einem der Siebe befestigte Flacheisen (c) und/oder durch eine oder mehrere die Siebe miteinander verbindende und gegen die Stirnseiten des Rahmenflansches (g) drückende Stehbolzen-Verschraubungen (f, d) gegeneinander abgestützt sind.
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