DEP0037406DA - Vorrichtung zum Herstellen von dem Augapfel aufliegenden Augengläsern aus thermoplastischen Kunststoffen - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von dem Augapfel aufliegenden Augengläsern aus thermoplastischen Kunststoffen

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DEP0037406DA
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thermoplastic plastics
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English (en)
Inventor
Georg Stuttgart Janson
Original Assignee
Müller-Welt GmbH, Institut für Contact-Schalen, Stuttgart
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Description

Vorrichtungen zum Herstellen von Werkstücken beispielsweise Kämmen, Knöpfen o.dgl. aus thermoplastischen Massen, wie z.B. Akrylsäureester, sind bekannt. Die thermoplastischen Massen werden in Preß-, Gieß- oder Spritzgesenke eingedrückt, die zwei- oder mehrteilig sind und vor dem Einführen zusammengeführt, nach dem Erstarren des Werkstückes wieder auseinandergezogen werden, um das Werkstück herausnehmen zu können. Die einzelnen Teile der Vorrichtungen sind einzeln auf Untergestellen gelagert. Die Untergestelle nehmen also sämtliche beim Herstellungsvorgang auftretende Drücke auf.
Bei der Einführung dieser Fertigungsmethode in die Augenprothesen und vor allem Augengläser herstellende Technik traten große Schwierigkeiten auf. Es gelang nämlich nicht, die genau vorgeschriebenen Werkstückstärken einzuhalten. Bei einem Augenglas war die Wandstärke größer als beim nächsten Augenglas. Oft hat man auch unterschiedliche Wandstärken am gleichen Augenglas festgestellt. Man erhielt ferner stark verzogene Werkstücke. Die Ursache dieses viel Ausschuß verursachenden Mangels liegt in einer zu großen Nachgiebigkeit der Vorrichtung an sich begründet.
Die Abhilfe dieser Mängel erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß die Untergestelle von den Drücken entlastet werden und zwar derart, daß den Gesenkteilen Spannelemente, wie z.B. Pratzen, Spannbolzen, Klammern, Zangen, Renkverschlüsse zugeordnet sind, mit denen die Gesenkteile vor dem Einspritzen des Kunststoffes, dem Augenblick der größten Beanspruchung der Maschine, miteinander verspannt werden, wodurch die auftretenden Drücke unmittelbar vom Druckgeber auf das Gesenk einwirken. Das
Untergestellt wird somit entlastet. Eine wesentliche Verminderung des Ausschusses und eine Einsparung an Rohmaterial sind die Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele mehr oder weniger schematisch dargestellt und zwar zeigt:
Abb. 1 die Vorrichtung in der Stellung des Spritzens,
Abb. 2 die Vorrichtung nach dem Auseinanderziehen des Gesenkes,
Abb. 3 die Seitenansicht eines Gesenkes mit Renkverschluß (im Schnitt),
Abb. 4 die Stirnansicht des Matrizenteiles und die
Abb. 5 und 6 die Stirnansicht des Patrizenteiles, je im Schnitt, (Renkverschluß in der Schließ- und in der Schlußstellung strichpunktiert eingezeichnet).
Untergestelle der Vorrichtung sind der Träger 1 und die Lager 2, 3, 4 und 5, von denen gemäß der Erfindung Biegebeanspruchungen ferngehalten werden sollen. Ein Kniehebelgestänge steuert den die Matrize 6 tragenden Bolzen 7. Mit einem zweiten Kniehebelgestänge wird der Spritzkolben 8 geschaltet, der den im Gehäuse 9 erwärmten Kunststoff durch die Patrize 10 hindurch in die Formhohlräume drückt. Bolzen 11 dienen zur Führung der Patrize, während die Anschläge 12 mit Nuten 12a zur Begrenzung des Hubes der Patrize dienen.
Klammern oder die Renkverschlußhülse 14 sind Spannelemente zum Verspannen des Gesenkes. Die Klammern haben kegelig verlaufende Spannflächen. Bei Verwendung der Renkverschlußhülse 14, die auf der Matrize 6 gelagert ist und mit dem Hebel 14a verstellt wird, laufen die Zapfen 14b in an sich bekannter Weise beim Verspannen auf an der Patrize 10 befindliche Anlaufflächen auf. Axial verlaufende Nuten 10a in der Patrize 10 ermöglichen das Ausziehen der Renkverschlußhülse 14.

Claims (1)

  1. Vorrichtung zum Herstellen von auf dem Augapfel aufliegenden Augengläsern aus thermoplastischen Kunststoffen, bei der Preß-, Gieß- oder Spritzgesenke den Werkstücken die Form geben, dadurch gekennzeichnet, daß den Gesenken (6, 10) Spannelemente (14), wie z.B. Renkverschlüsse, Klammern, Zangen o.dgl. zugeordnet sind, mit denen die Gesenkteile nach ihrem Zusammenführen vor dem Einspritzen des Werkstoffes miteinander verspannt werden.

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