DEP0036609DA - Weichmachungsmittel. - Google Patents

Weichmachungsmittel.

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DEP0036609DA
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DE
Germany
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sub
esterified
aralkyl
cycloalkyl
plasticizers
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Heinrich Dr. Weber
Carl Dr. Wulff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Huels AG
Original Assignee
Chemische Werke Huels AG
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Description

Es wurde gefunden, dass Carbonsäureamide der Formel in der R(sub)1 einen Alkyl-, Cycloalkyl-, Aralkyl- oder Arylrest R(sub)2 eine veresterte Alkyolgruppe und R(sub)3 ein Wasserstoffatom, einen Alkyl-, Cycloalkyl-, Aralkyl- oder Arylrest oder eine veresterte Alkyolgruppe bedeuten, vorzügliche Weichmachungsmittel für plastische Massen aller Art, vornehmlich für Polyvinylchlorid und Butandien-Styrol-Mischpolymerisate mit überwiegendem Styrolanteil, darstellen.
Verbindungen dieser Art können z.B. aus Mono- oder Dialkylolaminen und aliphatischen, cycloaliphatischen oder aromatischen Carbonsäuren durch Erhitzen der Komponenten unter Entfernung des anfallenden Reaktionswassers erhalten werden, wobei eine Molekel der Carbonsäure mit dem Stickstoff des Alkylolamins eine Säureamidbindung eingeht, während eine zweite und gegebenenfalls dritte Molekel der Carbonsäure mit der bzw. den Hydroxylgruppen des Alkylamins unter Esterbildung reagiert. Die Mono- und Dialkylamine können durch Umsetzung von Ammoniak oder primären Aminen mit Alkylenoxyden hergestellt werden, insbesondere kommen die leicht zugänglichen Verbindungen Mono- und Diäthanolamin in Frage. Die Säuren können aliphatischer, cycloaliphatischer oder aromatischer Natur sein, z.B. Essig-, Butter-, Vorlauffett-, Paraffinfett-, Stearin-, Hexahydrobenzoe-, Benzoesäure usw.
Beispiel
Ein bei 120° vorgelatiniertes Gemisch aus 60 Gewichtsteilen Polyvinylchlorid und 40 Gewichtsteilen des Kondensationsproduktes, das man aus 3 Mol der sogenannten Vorlauffettsäure (O(sub)7), die bei der Paraffinoxydation anfällt, und
1 Mol Diäthanolamin durch längeres Erhitzen auf 160° unter Abdestillieren des Reaktionswassers (3 Mol) erhält, wird 10 Minuten lang bei 160° verwalzt. Man erhält helle, transparente Folien mit einer Zerreissfestigkeit von 167 kg/cm(exp)2 bei 373% Dehnung. Bei einer 5-tätigen Heissluftalterung bei 70° erleiden die Folien praktisch keinen Gewichtsverlust und keine Veränderungen der mechanischen Eigenschaften. Ihre Kältebeständigkeit ist sehr gut, der Bruch erfolgt erst beim Abkühlen auf - 35°.

Claims (1)

  1. Weichmachungsmittel für plastische Massen aller Art, als Verwendung von Carbonsäureamiden der Formel in der R(sub)1 einen Alkyl-, Cycloalkyl-, Aralkyl- oder Arylrest, R(sub)2 eine veresterte Alkylolgruppe und R(sub) ein Wasserstoffatom, einen Alkyl-, Cycloalkyl-, Aralkyl- oder Arylrest oder eine veresterte Alkylolgruppe bedeuten.

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