DEP0036545DA - Mit Elektronenröhren ausgestattetes Gerät wie Empfänger, Verstärker o.dgl. - Google Patents
Mit Elektronenröhren ausgestattetes Gerät wie Empfänger, Verstärker o.dgl.Info
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf mit Elektronenröhren ausgestattete Geräte, wie Radioempfänger, Verstärker o.dgl., sowie auf eine neuartige Ausbildung der für solche Geräte ausser den Röhren erforderlichen Schaltungselemente, wie Widerstände, Kondensatoren, Transformatoren, Relaisschalter usw. Sie ist darauf gerichtet, die mit den Röhren ausgestatteten Geräte ebenso wie auch die Schaltungselemente so auszubilden, dass sich die letzteren unabhängig vom Zusammenbau des Chassis nachträglich leicht abnehmbar anbringen und jederzeit nach Bedarf auswechseln lassen. Damit soll erreicht werden, dass Störungen des Gerätes, die von Beschädigungen der Schaltelemente herrühren, jederzeit und schnell von den laienhaften Benutzer behoben werden könne, ohne dass er fachkundige Hilfe benötigt oder das Gerät zur Durchführung von Lötreparaturen fortgeben muss.
Das Gerät nach der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, dass ausser den Röhren auch sonstige Bauteile, wie Widerstände, Kondensatoren, Transformatoren und Relaisschalter, abnehmbar an Steckersockeln befestigt sind.
Vorzugsweise ist das Chassis des Gerätes nach der Erfindung so ausgebildet, dass es ausser den Steckersockeln für die Röhren lediglich zusätzliche Steckersockeln für alle sonstigen Schaltungselemente aufweist und auf seiner Unterseite ausser den die Steckersockel verbindenden Drähten keine Schaltungselemente enthält.
Für die Ausbildung der bei Geräten nach der Erfindung zu verwendenden Schaltungselementen ist neuerungsgemäss vorgesehen, dass diese Elemente nach ihrer Formgebung zu handlichen Einheiten zusammengefasst und mit einem Kranz von Steckerstiften versehen sind, wie man sie bisher nur bei den Elektronenröhren verwendet. Vorzugsweise sind hierbei die Widerstände und Kondensatoren eines Gerätes in einem mit Steckerstiften versehenen Gehäuse vereinigt. Dieses Gehäuse ist zweckmässig durch einen röhrenartigen Formteil gebildet, der eine mit Steckerstiften versehene Grundplatte aufweist. Weist das Gerät einen relaisgesteuerten Schalter auf, so soll er gleichfalls in einem mit Steckerstiften versehenen Gehäuse untergebracht sein, dem am Chassis des damit auszustattenden Gerätes ein entsprechender Steckersockel zugeordnet ist. Eine gleichartige Ausführung ist für den bei solchen Geräten üblicherweise vorhandenen Transformator versehen. Während man solche Transformatoren bisher als ortsfeste Bauteile mit Verschraubungen an dem Chassis des Gerätes befestigt und ihre Zuführungen an entsprechenden Klemmen und Drähten verlötet, soll der Gerätetransformator erfindungsgemäss eine mit Steckerstiften versehene Grundplatte aufweisen und das Chassis des Gerätes mit einem Steckersockel zur Aufnahme des Transformators versehen sein.
Die Erfindung schafft die Möglichkeit, mit Röhren versehene Geräte, wie Radioempfänger, Verstärker o.dgl., nicht nur mit einem zweiten Röhrensatz, sondern auch mit einem Reservesatz aller sonstigen Schaltelemente in Verkehr zu bringen, sodass der Benutzer bei Störungen in der Lage ist, die beschädigte Einheit jederzeit sofort zu ersetzen. Ein einfaches Schaltschema, das die Reihenfolge des Auswechselns der Einheiten zwecks Auffindens des Fehlers angibt, wird dann mitgeliefert. Nachdem die fehlerhafte Einheit gefunden und durch die Reserveeinheit ersetzt worden ist, kann die fehlerhafte Einheit an den Hersteller zwecks Reparatur oder Ersatzlieferung zurückgesandt werden. Der Benutzer ist so in der Lage, das Gerät stets arbeitsbereit zu halten und kann sich die Fortgabe des ganzen Gerätes und den meist umständlichen Transport zur Durchführung von Reparaturen ersparen.
Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für die Ausführung eines Gerätes nach der Erfindung, das hier aus einem Röhrenverstärker besteht, und zwar zeigen:
Fig. 1 ein Schaltschema des Verstärkers,
Fig. 2 das mit den auswechselbaren Teilen versehene Chassis im Grundriss,
Fig. 3 das Chassis mit den teilweise im Schnitt dargestellten Einheiten im Längsschnitt,
Fig. 4 das Chassis ohne die Schaltelemente im Grundriss und
Fig. 5 ein Schaltschema für ein Gehäuse, in dem die Widerstände und Kondensatoren zu einer mit Steckerstiften versehenen Einheit zusammengefasst sind.
Gemäss Fig. 1 enthält den Stromkreis des Röhrenverstärkers für eine Ein- und Ausschaltvorrichtung, zwei Elektronenröhren V1 und V2, einen Transformator T, einen Metallgleichrichter M,
eine Anzahl von Widerständen R1, R2 ... R7, Kondensatoren C2, C3 und C4, ein Relais 1 zur Betätigung von Schaltern 2 und 3, Eintrittsklemmen a und b, Austrittsklemmen x und y und eine Ein- und Ausschaltvorrichtung 4. Ein solcher Verstärker eignet sich besonders bei elektrischen Schaltungen für Zwecke der Temperaturregelung.
Sämtliche Schaltungselemente des Verstärkers sind zu auswechselbaren Einheiten zusammengefasst, deren Gestalt sich aus Fig. 2 und 3 entnehmen lässt und die mit Steckerstiften auswechselbar am Chassis angebracht sind. Das Chassis 5 ist gemäss Fig. 4 mit sechs entsprechend isolierten Steckersockeln 6, 7, 8, 9, 10 und 11 ausgerüstet. Jeder Steckersockel weist eine Mehrzahl von Steckerhülsen 12 auf zur Aufnahme der Steckerstifte 13, die sich an den einzelnen Schaltungseinheiten befinden. In einem zylindrischen Gehäuse, das auf einer mit Steckerstiften versehenen Grundplatte 14 angebracht ist, einen aus einem isolierten Rohr bestehenden Formteil 15 aufweist und nach oben durch einen Deckel 16 abgeschlossen ist, sind sämtliche Widerstände und Kondensatoren des Stromkreises vereinigt. Das Schaltschema nach Fig. 5 gibt die Verbindungen dieser Schaltungselemente mit den acht Steckerstiften 13 an, die sich an der Grundplatte 14 befinden und in den Steckersockel 6 des Chassis einpassen.
Das Relais 1 und die Schalter 2 und 3 sind in dem rechteckigen Gehäuse 17 untergebracht, das vier Steckerstifte 13 aufweist, die in den Steckersockel 7 passen. Die Gehäuse 16, 17 können fest verschlossen sein, um unbefugte Eingriffe zu vermeiden.
Der Transformator T ist auf einer Grundplatte 18 montiert, die fünf Steckerstifte 13 zum Einstecken in den Steckersockel 8 aufweist. Der Metallgleichrichter M wird mit zwei Steckerstiften in dem Sockel 9 befestigt. Die beiden Steckersockel 10 und 11 des Chassis sind zur Aufnahme der Röhren V1 und V2 bestimmt, wie dies für Röhren bekannt ist.
Die Steckerhülsen 12 der einzelnen Steckersockel sind auf der Unterseite des Chassis 5 nach der vorgesehenen Schaltung durch Drähte verbunden. Ebenso können auch die Ein- und Austrittsleitungen an der Unterseite des Chassis liegen. Jede Einheit kann mit einem mittleren Führungsstift versehen sein, der in die mittlere Öffnung 19 des zugeordneten Steckersockels passt, um das richtige Einsetzen der Ersatzeinheiten zu erleichtern. Ausser den Verbindungsleitungen liegen an der Unterseite des Chassis somit keine Widerstände und sonstigen Schaltungselemente, wie dies bisher meist üblich war.
Claims (7)
1.) Mit Elektronenröhren ausgestattetes Gerät, wie Radioempfänger, Verstärker o.dgl., dadurch gekennzeichnet, dass ausser den Röhren auch sonstige Bauteile, wie Widerstände, Kondensatoren, Transformatoren, abnehmbar an Steckersockeln befestigt sind.
2.) Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Chassis ausser den Röhrensteckersockeln mit Steckersockeln für alle sonstigen Schaltungselemente ausgerüstet ist und auf der Unterseite ausser die Steckersockel verbindenden Drähten keine Schaltungselemente aufweist.
3.) Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstände und Kondensatoren in einem mit Steckerstiften nach Art von Röhrenstiftsockeln versehenen Gehäuse vereinigt sind.
4.) Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstände und Kondensatoren zu einem röhrenartigen Formteil (15) vereinigt sind, der eine mit Steckerstiften versehene Grundplatte (14) aufweist und von einer büchsenartigen Gehäusekappe (16) umschlossen ist.
5.) Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein relaisgesteuerter Schalter mit seinem Relais in einem Gehäuse (17) angeordnet ist, das eine mit Steckerstiften versehene Grundplatte aufweist, und am Chassis des damit auszustattenden Gerätes ein Steckersockel zur Aufnahme dieses Gehäuses angeordnet ist.
6.) Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gerätetransformator auf einer mit Steckerstiften versehenen Grundplatte montiert ist und das Chassis des mit dem Transformator auszurüstenden Gerätes mit einem Steckersockel zur Aufnahme des Transformators versehen ist.
7.) Gerät nach Anspruch 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass das mit allen Schaltungselementen versehene Gerät mit einem Reservesatz von mit Steckerstiften versehenen Schaltungselementen ausgestattet ist.
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