DE757151C - Amtsweiche fuer gleichzeitig niederfrequent und traegerfrequent ausgenutzte Telefonleitungen - Google Patents

Amtsweiche fuer gleichzeitig niederfrequent und traegerfrequent ausgenutzte Telefonleitungen

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DE757151C
DE757151C DEL97952D DEL0097952D DE757151C DE 757151 C DE757151 C DE 757151C DE L97952 D DEL97952 D DE L97952D DE L0097952 D DEL0097952 D DE L0097952D DE 757151 C DE757151 C DE 757151C
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DE
Germany
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frequency
switch
low
switch according
same time
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Expired
Application number
DEL97952D
Other languages
English (en)
Inventor
Eric Esping
Wolfgang Hagen
Theodor Nickel
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Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Publication date
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Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEL97952D priority patent/DE757151C/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M7/00Arrangements for interconnection between switching centres
    • H04M7/16Arrangements for interconnection between switching centres in systems employing carrier frequencies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)

Description

  • Amtsweiche für gleichzeitig niederfrequent und trägerfrequent ausgenutzte Telefonleitungen In den Vermittlungsistellen von Telefonnetzen werden die eingeführtem Leitungen im allgemeinen: an einen: sogenannten Hauptverteiler geführt, der im wesentlichen ajus waagerechten und senkrechten Ansch#luB-stneifen besteht, die eine Zusammenschaltung der Fernsprechleitungen mit den Fernsprech k:itungen der Vermittlungsstellen, z. B. mit den Wählern, ermöglichen und gleichzeitig als Prüfungsklinke turn Messen und Prüfen von Leitungen dienen.
  • In Abb. r ist der vorbeschriebene Leitungsweg in einer Prinzipskizze dargestellt. Das Kabel ist mit z und die Kabeleinführung mit a bezeichnet. Der waagerechte Klinkenstreifen 3 ist durch die Rangierleitung q. mit den senkrechten Klinkenstreifen, 5 verbunden. An diesem sitzt die Sicherung 6 in der Leitung, die zu dem Anschlußorgan 7, wie Varwähler u. dgl., führt.
  • Wenn, nun die Fernsprechleitungen durch Übertragung von Trägerfrequenzen mehrfach ausgenutzt werden, z. B.. Drahtfunk, Alarmübermittlung, ist zur Zuführung der Trägerfrequenz die Einschaltung von Weichen in die Leitungen erforderlich.. Die Einschaltung dieser Weichen muß im Amt zwischen den in Abb. i mit 2 und 7 bezeichneten Punkten erfolgen.
  • Die Weiche, deren bekannte Schaltung in Abb. 2 dargestellt ist, hat folgende Aufgaben zu erfüllen: Erstens dient sie zur Zuführung der Trägerfrequenz (Hochpaß, Abb. 2, Teil i), zweitens mu.ß die Leitung in Richtung der Vermittlungseinrichtung für die Trägerfrequenz gesperrt werden (Tiefpaß, Abb.2, Teil 2), während das niederfrequente Telefongespräch ungehindert durch den Tiefpaß gehen muß.
  • Es ergibt sich nu.n die Frage, wo die Weiche am besten unterzubringen ist.
  • Wird die Weiche in dem senkrechten, d. h. amtsseitig liegenden Anschlußstreifen angebracht, so ergeben sich folgende Nachteile: Die Trägerfrequenz geht auf dem Weg zum Teilnehmer durch die Rangierleitungen, die: bei einem großen Amt eine Länge von ioo m haben können und die aufs, betrieblichen Gründen nicht geschirmt sind. Folglich kann die Übertragung der Hochfrequenz auf andere Leitungen und die Aufnahme von Störungen aus anderen Leitungen stattfinden. Dadurch wird die Wirkung des Tiefpasses zum Teil aufgehoben. Ferner ist die Unterbringung der Leiter zur Zuführung der Trägerfrequenz an der senkrechten Seite aus Räumgründen schwierig, weil dort die für die Amtseinrichtung notwendigen Sicherungen sitzen. Außerdem ist aus dem gleichen Grunde die Unterbringung von Hoch- und Tiefpaß schwierig.
  • Es ist auch bekannt, Hoch- und Tiefpaß zu einer Einheit zu vereinigen. Bei der Unterbringung dieser Weichen tritt jedoch der Nachteil auf, da.ß zur Einschaltung der Weichen längere Zuführungsleitungen notwendig sind, so daß eine große Störanfälligkeit besteht; abgesehen davon, daß es überhaupt notwendig ist, besondere Verbindungen herzustellen.
  • Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, Hochpa.ß und Tiefpaß zu trennen, so daß an dem senkrechten und waagerechten Anschlußstreifen jeweils nur ein Teil des gesamten für die Weiche notwendigen Raumes erforderlich ist: Zwä:ngsläufig ergibt sich damit die Lagedes Tiefpasses an der senkrechten und die Läge des Hochpasses an der waagerechten. Seite. Diese Lösung hat- aber den: Nachteil, daß durch die Rangierleitung eine St5raufna.hme,wie im vorstehenden Fall, möglich ist. Weiterhin findet eine Leistungsverzweigung der Hochfrequenz statt, die nicht nur in die Teilnehmerleitung, sondern auch in die Rangierleitung fließt. Je nach Länge der Rangierleitung tritt also eine verschieden große kapazitive Belastung der Leitung auf, was sich besonders bei der Anwendung von Drahtfunk. verstärkern mit Gegenkopplung in einer Leistungsverminderung des Verstärkers infolge phasenveränderlicher Anpassung auswirkt.
  • Eine Haupteigenschaft des Tiefpasses, nämlich für Hochfrequenz einen größeren Scheinwiderstand zu besitzen, wird durch die vorhandene Rangierleitung zum Teil aufgehoben.
  • Aus diesen Gründen ist eine andere Unterbringung von Hoch- und Tiefpaß anzustreben.
  • Die erfindungsgemäße Amtsweiche kennzeichnet sich dadurch, daß Hoch- und Tiefpaß in einem Gehäuse angeordnet sind und in auf der Teilnehmerseite liegende Klinkenstreifen des Hauptverteilers so einsteckbar sind, daß einerseits gleichzeitig durch die Steckeranordr nung die Leitung aufgetrennt und der Tiefpaß eingeschleift wird und andererseits über zwei auf dem Klinkenstreifen befindliche Kontaktschienen die Hochfrequenz zugeführt wird. Durch diese "Maßnahmen tritt eine bedeutende Ersparnis von Leitungsmaterial ein, da es nicht notwendig ist, zwischen den Amtsverbindungen und den Weichen besondere Verbindungen, herzustellen, da das Einschleifen der Weichen unmittelbar in die Leitung erfolgt. Da also besondere Verbindungsleitungen fortfallen, ist weiterhin der Vorteil gegeben, daß die Störanfälligkeit bedeutend verringert ist. Die Herstellung besonderer Lötstellen in den 1,eitu-ngen ist d-a.bei nicht erforderlich.
  • Die Abb. 3, .I und 5 zeigen Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen- Weichenanordnung. Die Abb.3 zeigt zwei Weichen im waagerechten Klinkenstreifen. Mit i sind die Schienen des Gestells bezeichnet, die den Klinkenstreifen 2 tragen. Die Weichen 3 greifen mit Steckern in die Öffnungen des Klinkenstreifens 2 ein, während die Zuführung der Hochfrequenz über die Schienen ,M erfolgt.
  • In der Abb. q. ist dieselbe Ausführungsform der Weiche in der Seitenansicht gezeigt. Der Klinkenstreifen ist geschnitten dargestellt. 5 sind die geteilten Steckerstifte, die mit der Weiche 3 verbunden sind und zur Auftrennung der Leitungen, die an den beiden Federpaaren 6 liegen,- dienen. In der Abbildung ist von jeder Leitung nur J`e ein Federpaar dargestellt. Beim Einstecken der Steckerstifte 5 wird bei beiden Federpaaren die obere Feder von der zugehörigen unteren aufgetrennt und damit auch die Zweidrahtleitung zwischen den Anschlüssen aufgetrennt. Die übrigen- Bezugszahlen haben dieselbe Bedeutung wie in der Abb. 3.
  • In der Abb. 5 ist eine weitere Ausführung der erfindungsgemäßen Amtsweiche in der Seitenansicht gezeigt. Hierbei sind die Zuführungsleitungen 4 für die Hochfrequenz nicht über, sondern unter dem Klinkensareifen: a angeordnet. Dadurch wird :eine noch bessere Rau:mausnutz#ung und geringere Bauhöhe erreicht. Ein Hakeb:lech 7 für die Zuführungsschienen 4 der Hochfrequenz dient gleichzeitig zur Zuführung der Weichen in dem Rahmein. Die übrigen Bezugszahlen sind die gleichen, wie! in Abb. 3.
  • Die Weiche hat einen Isolierstoffrahrnen, in dem die beiden geteilten Steckers:tifte 5 und die Kontaktfedern sitzen-. Die" seitliche Begrenzung des Weichengehäuses erfolgt durch dünne Bleche, die gleichzeitig zur Abschirmung dienen. Die Weichen sind so: ausgeführt, daß sie einschließlich der beiderseitigen Abschirmflächen in einer Breite von. 4 bis 6,5 mm ausgeführt werden können, so daß die -Breite einer Weiche der Breite :eines Prüfsteckers, der für die Anlage verwendet wird, entspricht. Hierdurch kann beliebigen, gegebenenfallst allen an dem vom Teilnehmer aus gesehenen ersten und waagerechten Klinkenstreifen liegenden Leitungen - eine Weiche zuggeordnet werden,. Die übrigen Abmessungen der Weiche sind ebenfalls so groß, daß sie den verfügbarem. Platz des Klinkenstreifens; z im Betrieb nicht beeinträchtigen..
  • Weiterhin ist die Weiche zweckmäßig so ausgebildet, daß keine besondere Aufnahmevorrichtung im, Gestell oder am Klinkenstreifen z benötigt wird, sondern daß die 'Keiche durch die, beiden Trennstecker 5 gehalten wird. Auch die Hochfrequenz wird der Weiche auf einfache Art und Weise zugeführt. Es werden zwei bandförmige Leitungen 4 über oder unter dem. Klinken streifen z angebracht. Die bandförmigen Leiber beben über die ganze Breite des Klinkenstreifens und sind an beiden Enden mit Lötfahnen versehen. In einem Fernsprechgestell sitzen mehrere solcher Klinkenstreifen nebeneinander und übereinander. Die Lötösen sind so lang, daß die zur -Zuführung der Hochfrequenz dienenden Bendleiter eines Klinkenstreifens mit :dem nächsten Klinkenstreifen verbunden werden können. Man kann entweder alle Bandleiter 4 hintereinanderschalten und die Hochfrequenz, an einer Seite des Hauptve,Tteilers zuführen, oder man, kann beliebig viel Klinkenstreifen zusammenfassen und je über einten besonderen Übertrager die Hochfrequenz zuführen. Zur Befestigung dieser Hochfne:quenzleiter 4 auf den Klinkenstreifen bleiben letztere im Gestell festgeschraubt. Lediglich einige vorhandene Befestigun.gsechrauben@müssen zum Festschrauhen der Haltevorrichtung der Bandleiter 4 gelöst werden. Die Niederfnequenzverbin@ dungsstecker 5 sind federnd und: passen sich demnach den maßli.chen Ungenauigkeiten dies Klinkenstreifens, der nicht. für eine zusätzliche trägerfrequente Na:chricbtenübermittlung gebaut ist, an.
  • Durch dass Weglassen einer Haltevorrichtung ist erreicht, daß die Zugänglichkeit aller Federn 6 des waagerechten Klinkenstreifens :2 vorhanden: ist, wenn sämtliche Weichen herausgenommen sind. Die Weichen @ selbst reichen nicht höher hinauf als die zum Anschluß der Kabel vorhandenen Schrauben. Der Stecker 5 ist- zur AuftTennung der Leitung, was zum Einschleifen des Tiefpasses notwendig ist, in der Mitte geschlitzt, und die beiden Teile sind voneinander isoliert. Durch den Aufbau der Weiche können die Stecker 5 nur in einer Richtung in den Klinkenstreifen eingesteckt werden. Der in dem Hochpa.ß vorgesehene Übertrager kann in den verschiedenen Weichen ein verschieden großes Übe-rsetzu gsverhältnis aufweisen, so daß durch Auswechslung der Weiche die Hochfrequen:zspannung je nach den durch die angeschlossene Leitung bedingten Därnpfu.ngsverhältnissen eingestellt werden kann, obwohl allen Weichen eines gemeinsamen Streifens primär dieselbe Hochfrequenzspannung zugeführt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Amtsweiche für gleichzeitig niederfrequent und trägerfrequent ausgenutzte Telefonleitungen., dadurch gekennzeichnet, daß Hoch- und Tiefpaß in einem Gehäuse angeordnet sind und in auf der Teilnehmerseite liegende Klinkenstreifen des Hauptverteilers so einsteckbar sind, daß einerseits gleichzeitig durch die Ste@ckera,nordnung die Leitung aufgetrennt und der Tiefpaß eingeschleift wird und andererseits über zwei auf dem Klinikenstreifen befindliche Kontaktschienen die Kochfrequenz zugeführt wird.
  2. 2. Amtsweiche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckeranordnung so ausgebildet isst, daß sie gleichzeitig die Weiche hält. 3. Amtsweiche nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Amntsweicheneine Breite von 4 bis 6,5 mm a@ufv"neisien und die Stecker zur Herstellung der no:twendiben Verbindungen an der Schmalseite des Gehäuses; vorgesehen sind. 4. Amtsweiche nach den. Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochfrequenz den Weichen über- ban.dförmige Querleitungen, die auf oder unter dein Klinkenstreifen angeordnet sind, zugeführt wird.. . 5. Amtsweiche nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochp,äs:se Übertrager enthalten, deren Übersetzungsverhältnis in. verschiedenen Weichen verschieden groß ist. 6. Amtsweiche nasch Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Hochfrequenzspannung entsprechend der Dämpfung der angeschlossenen Leitung durch Auswechslung der Weichen erfolgt. 7. Amtsweiche nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Halterung der Hochfrequenzbandleiter dienende Blech gleichzeitig zur Führung der Weiche dient. B. Amtsweiche nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stecker zur Zuführung der Hochfrequenz und gleichzeitig zur Führung der Weiche in seitlicher Richtung dienen. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Siemens Zeitschrift, 1937, H. 5, S. 197 ff.; Telegraphen-, Fernsprech-, Funk- u. Fernsehtechnik, 1939, H.
  3. 3, S. 100 ff.
DEL97952D 1939-05-13 1939-05-13 Amtsweiche fuer gleichzeitig niederfrequent und traegerfrequent ausgenutzte Telefonleitungen Expired DE757151C (de)

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