DEP0036302DA - Verfahren zum Einbinden von Büchern - Google Patents

Verfahren zum Einbinden von Büchern

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DEP0036302DA
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Ludwig Wilhelm
Original Assignee
Wilhelm, Ludwig,München
Publication date

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Description

DR FRITZ ZUMSTEIN
Ludwig Wilhelm, München- ürosshadern _u 1 it ,. b ^ r f a h r s η
Die v^A4®@äim!ä. Erfindung betrifft ein
der Buchblock aus einzelnen Lagen bezw. Bogen zusammengefügt wird« i»i~a^g—e@uas
Bisher wurden tfüeher mit der Buchdraht- oder Buchfadenheftmsschine in der Weise gebunden, dass die einzelnen Lagen bezw» Bogen auf Gaze geheftet wurden und zwar derart, dass die Dra&tklammern bezw. der Heftzwirn durch die Gaze durchgestochen wurden. Jt)ei diesem Verfahren werden die einzelnen Bogen durch den Zwirn fest untereinander verbunden.
Der Nachteil des bekannten Verfahrens liegt darin, dass die einzelnen Lagen bezw. uogsn nur an wenigen Stellen ihrer Falzung geheftet werden, sodaes es immer wieder vorkommt, da©8^in dem fertigen Buohverband der eine oder andere äogeia. aus der Heftstelle ausreis st „
Das erfinäuagsgemä3S^(Verfahren, bei dem wie bei dem bekannten Verfahren, die einzelnen Lagen mittels eines, den Buohrüeken umfassenden StreifenSaus Gaze, Schirting oder einem anderen sogenannten Hinterklebstoff verbunden werden, besteht darin, dass zunächst einzeln die verschiedenen Lagen mit einer NähmascMne oder einer naderen Steppstichmaschine oder mittels Drahtheftklasunern über die gesamte Länge lhr-r
Faltung abgeheftet werden. Dabei wird gleichzeitig dieoberstQ der in de.n Buehbloek zu vereinigendes Lagen an den, Sen Buchrücken umfassenden Streifen aus Gase oder dergl. angeheftet, hierauf wird dieser Streifen über die untere Kante des aus den einzelnen Lagen zusammengefügten Buchblokkes gespannt und mit einem elastischen Klebstoff an dem Buchrücken verleimt. Auf jeder Seite des Buohbloekes steht ein schmaler Rand des Streifens aus Gaze oder dergl. über und dient zur Befestigung der Vorsatsblätter. Anschllessend wird dann das uuoh in üblicher Weise fertiggestellt.^
Der Vorteil des erfindungsgemässeei^Verfährens gegenüber dem bekannten Verfahren liegt darin, dass durch den mit der Nähmaschine oder dergl. bewirkten Steppstich die einzelnen Blätter entgegen der sonst üblichen hand·· oder Maschinenheftung über die gesamte Länge der Falzung abgeheftet werden, eedass infolgedessen die einzelnen Viertelbögen sich nicht mehr lockern können und wesentlich festerji im Buchbloek sitzen,, als es bei den bekannten Verfahren der Fall ist. Selbst wenn bei dew etien oder anderen Stich der Faden bricht, könntn die einzelnen Bögen nicht herausfallen. Ausserdem wird erreicht, dass duroh die vilen^i Stiche der Klebstoff durch die dadurch entstandenen zahlreichen öffnungen viel stärker als bti Anwendung nur einzelner Heft stellen in die Bögen eindringen kann, sodass eine innigere Verbindung erzielt wird. Der Klebstoff wird etwa 2-2 nun tief zwischen die einzelnen Bogen eingesaugt und verschwelest dieselben fest mit dem Streifen aus Gaze oder derg-.. Dadurch, dass die einzelnen Lagen &@zw. Bogen untereinander nicht mittels Zwirn oder Heftdrahx verbunden sind, wird der Buchrücken elastischer. B©iß> Steppen kann man ein wesentlich dünneres Garn verv.er.den
als bei der üblichen Hand» pdsr Masühlnenheftung una ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Bildung der scgeaazuaten Butzen, die durch das Durchstossen des Papiers mittels der Vorsteohnadel im Innern des ßogens bei dem bekannten Verfahren entstehen, vermieden wird. Auoh kann es aioflt vorkoramm, dass die aufgeklebten Vorsätze^ angestochen werden. ·, n ,
•Üie üexohführung des @&e»e»&a Verfahrene ^ erfolgt in bevorzugter Weise unter Abheftung der einzelnen
ei
Lages duroh ©tippen mittels einer Nähmaschine. Bei einfachen Büchern und Broschüren können die einzelnen Lagen aber auch mittels Heftdraht an möglichst zahlreichen, über die Falzung sich erstreckenden Stellemrabgeheftet werden. Dieses Abheften kann auf der uuchdrahtheftmasohine, auf einfaohen Blookheftmaschinen und sogar mittels Handapparaten erfolgen. Zweckmassig heftet man so ab, dass der Verschluss der Drahtheftin den BüohjDjrüoken zu liegen koount.
Bei einer besonderen Ausführungsform des
Verfahrens werden^zum gleichzeitigen Binden mehrerer Buohesemplare solche Lagen verarbeitet, bei denen mehrere Bog©a übereinander gedruckt sind. ¥or dem Anleiraen des Streifens aus Gaz© oder dergl. an den Buohrüoken^ werden diese Lagen quer zu ihrer Längsrichtung zu linzelexemplaren durchschnitten. Diese AusfUb-rungefonn des -m®B&- Verfahrens wird dadurck ermuglieht« dass durch die Nähmasohinensteppung bezw. duroh das Abheften mittels einer einfaohen Blockheftmaschine oder dergl., Bogen von beliebiger Länge abgeheftet werden können. IXirch ein besonderes AussÄhiessverfahren kann man ohne weiteres die Bogen so drucken, dass die Falzmaschine!* in hochstzulässigem Masehiaeüformat volle Ausnutzung finden.Das gleichzeitige Ab-
heften« Zusammentragen und Kollationieren von mehreren Buehexeoiplaren bedeutet eine erhebliche Einsparung an Arbeitslohn beaw. eine Steigerung der Ma chinenleistun-
Die Verwendung einer Nähmaschine bezw. Blookh®ftmaschine als einfachstes und billigstes Hilfsmittel zum Abheften mehrlagiger Büofeer bei Bogenverarbeitun^ ermöglicht auch Klein- und Mittelbetrleben ohne kostspielige
In ^Ιι<&ά6ιΛ^ Buchfaden·» oder Buohdrahtheftmaschinen das ^auaaiue- Binden von Büchern Iu gfösseren Auflagen. Bestehende Grossbetriebe können ihre bisherige Leistung wesentlich steigern.
An Hand der Figuren 1 und 2 soll die Durchführung d©8 ®Kf±aSuageg«€sä®s«e- Verfahrens /'und das dabeislt-ea £ Zeugnis näher erläutert werden, ohne dass eine Beschrän-
kung auf die in an dargestellte Ausführungsform be-
■•rf
absiohtigt wtt&e*
In Fig. 1 bedeutet 1 die aus einer bestimmten Sei« teasahl bestehende oberste Lage eines Buchblocks» Mittels einer Nähmaschine erfolgt das Zusammenheften ier einzelnen Blätter dieser Lage längs der Falzung 2, wobei gleichseitig der Streifen 3 aus Gaze oder dergl. mitgesteypt wird. Die übrigen Lagen werden ebenfalls udt der Nähmaschine einzeln geheftet und in der aus Fig.2 ersichtlichen ''/eise zu f& dem Buchblock 4 aufgesohiohtet. Statt mit der Nähmaschine kann das Abheften der einzelnen Lagen auoh mittels Drahtheftklammern erfolgsn, was in der Zeichnung nicht besonders dargestellt ist. Dann wird der an der obersten Lage 1 angeheftete Streifen 3 aus Gase oder dergl. über die untere Kante 5 des Buchblöcken. gespannt uad an den Buchrücken 6 mittels eines elastischen Klebstoffs angeklebt. Die Ränder 7 und 8 des Streifens 3 wer-
den nicht verleimt, ά>.ι at« zur bei'eutiguny der / or s;*;. ssb I^tlt-r bbstimftt sind« uie 4inbrin.g.uiii dieser /crs^tzbl .tttr and u.'ts ..int»-in 4es öuchblooks In den Buchdeckel eri'olßt in üblicher ..eist:.
r 3 ist ersichtlich, wie nach den, t-r gemäßseatfνerfahren mehrere Buchexemplnre gleichzeitig ver· ri-eitet werden können. In dem dargestellten Fall sind zvaei überein^unaer liegende üogen 9 und 10 auf die einzelnen Lagen gefiruckt und :i,'.ch erfolgter Heftung derselben durch Steppung V9ird der hachblock ll-in£s 4©r Linie 11 in zwei Buchblocks durchschnitten, die annn entsprechend den im vorstehenden angegebenen Verfahrensmassnahmen vu warden»

Claims (2)

Patentansprüche
1.) *®@fefe4Äd®Verfahrery^ bei dem"der Buchblock aus einzelnen Lag^n, die mit einem den Buchrücken umfassenden Streifen aus Gaze oder dergl verbunden sind, zusammengefügt wird, dadurch gekennzeichnet, dsüä die verschiedenen Lagen mit einer Nähmaschine oder dergl. oder mittels Drahtheftklammern einzeln über die Gesamtlänge ihrer Falzung algeheftet werden, wobei beim Abheften der obersten Lage dieselbe gleichzeitig an den den Buchrücken umfassenden Streifen aus üaze oder dergl. angeheftet wird, worauf der Streifen, von dem je ein schmaler Rand an der Ober- und Unterseite des ßuchblockes übersteht, nach dem Zusammenfügen der einzelnen Lagen mit dem Buchrücken mittels eines elastischen Klebstoffes verleimt und das -"uch in üblicher weise fertiggestellt wird.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeihhnet, dass zuir bini@n mehrerer auchexetnplare soche Lagen verarbeitetfwerden, bei denen i@»e@· mehrere /Bogen überei.i'inder^gedruckt sind, und diese L'.
4©8 Verleimen dee Streifens aas Qaze oder dergl. nn deu bjchrU-kea trfolgfc, qu@r ®u ihrer^Längsrichtung durchschnitten «erden.
tee Bueh, dessen Block aae verschiedenen Lagen susam^engeYugt ist, tie ©i&g®ln Über die Gesamtlänge ihrer_^£ßi2u'ng mittels einer Mähmaschine od@r dergl. oder mit^if^Drahtheftklam^ern abgeheftet sind, f§©b©i Si® oberst©J^€^a-° den den Buchblock umfassenden Streifen aas Game 0&§£"Sf?gl> angeheftet und der Streifen mit dem Buchrücken verit-trtr*

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