DEP0036281DA - Speiseeismaschine mit umlaufender Spatelschnecke - Google Patents
Speiseeismaschine mit umlaufender SpatelschneckeInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Verbesserungen und Erweiterungen auf dem Gebiete der Speiseeisbereitung nach Hauptpatent 641 441.
Als bekannt werden vorausgesetzt Speiseeisbereiter, bei denen innerhalb eines rasch umlaufenden, die Speiseeismasse aufnehmenden Kessels eine mehrgängige, die Kesselinnenwand an mehreren Stellen gleichzeitig berührende Schnecke Verwendung findet, die ihrerseits vom Kessel selbst angetrieben ist. Diese Ausführung bedingt eine hoch übersetzte Umdrehungszahl der Schnecke sowie deren übereinstimmende Drehrichtung mit allen sich hieraus ergebenden praktischen Mängeln, die bekannt sind.
Bei dem Hauptpatent 641 441, welches diese Mängel bereits wirksam beseitigt, ist die motorisch angetriebene Kesselwelle nur mittelbar, d.h. durch ein besonderes Zwischengetriebe mit einem nur zweigängigen Spatel in Beziehung gebracht und der Speiseeiskessel dreht sich in entgegengesetzter oder gleichlaufender Richtung der nur mit einem Bruchteil der Umdrehungszahlen gesondert angetriebenen Spatelschnecke, die aus einer die Kessel-Innenwand punkt- oder absatzweise berührenden Schaberspirale und einer sogen. Zubringerspirale besteht.
Gemäss der Erfindung kann nun die Ausbeute dadurch erhöht werden, dass man den zweiten Schneckengang, sog. Zubringergang ebenfalls mit einer Abstreiferauflage versieht. Diese kann von unten her nur zum Teil oder aber auch auf die
ganze Länge des Schneckenganges angeordnet werden. Bei der Anordnung auf nur einem unteren Teilstück dieses zweiten Schaberganges werden auch die kälteren, in der Regel am Boden des Kessels befindlichen Speiseeisschichten auf eine entsprechende Höhe abgeschabt, während die oberen, nicht so kalten Schichten zum Zwecke des genügenden Durchfrierens länger an der Kesselwand verbleiben können, um dann in grösseren Zeitabständen vom Abstreifergang abgeschabt zu werden.
Ein besonderer Vorteil dieser Ausführung liegt in dem geringeren Kraftbedarf und der schnelleren Ausbeute. Wird der im Hauptpatent dargestellte Zubringergang auf die ganze Höhe der Schnecke mit einer Abstreiferauflage versehen, so wird der Vorteil erzielt, dass die Kesselwand in derselben Zeit, in der sie bisher nur einmal abgestreift wurde, zweimal abgestreift und so das Eis wesentlich schneller fertig wird. Wenn hierbei die beiden Spatelgänge unter einem Winkel von 180° gegen einander versetzt werden, so kann in keiner Stellung eine gleichzeitige Berührung der Kesselwand durch die beiden Gänge eintreten, sodass diese Ausführung zu einer Höchstleistung der Maschine führt.
Man kann aber die Schnecke auch mit mehr als zwei Gängen und mit grösseren Steigungen versehen, wenn man anstatt eines punktweisen einen etwas breiteren Abstrich erzielen will.
Für gewisse Zwecke lassen sich auch mehrere, auf die ganze Höhe um 180 - 306° versetzte, entweder ganz durchlaufende oder in Abständen unterbrochene Spatelgänge anordnen.
Ferner erscheint es zweckmässig, die in der Mitte des Kesselbodens angebrachte, trompetenförmige Erhöhung (28) durch Knickung der Mantelfläche bis nahe an die Kesselwand herauszuführen, sodass der Spatel bei seiner Drehung von Zeit
zu Zeit, d.h. bei jeder Umdrehung einmal entgegen der Wirkung der Niederhaltefeder um eine gewisse Strecke hochwandert, um so eine entsprechend grössere Menge des Speiseeises von der Kesselwand abzuspateln, oder es kann für die Erreichung dieses Zweckes auf der den Spatel haltenden Befestigungsbüchse eine Schwankscheibe festgemacht werden, die gegen ein Widerlager am Maschinengestell wirkt, oder man kann den Kessel durch schräge Kurven mit oder ohne Absätze bzw. durch eine Schnecke heben und senken, sodass ihr Niedergang durch den Druck des Spatels selbsttätig erfolgt.
Wählt man die Umdrehungsverhältnisse des Kessels und des Spatels wie 160 : 17/min., so bedeutet dies, dass durch die bis zum Kesselrand erweiterte und um 4 mm höher als die Spatelspitze liegende Trompete der in einer Minute 17 mal um seine Achse zwangsläufig gedrehte Spatel anstatt des punktmässigen Abschabens der Kesselwand zwischenhinein durch das Auf- und Abwandern des Spiralkneters zusätzlich eine breite Fläche abspatelt, also intensiver knetet und ausserdem auch an der oberen Druckstelle des äusseren Trompetenabsatzes eine kräftige Durchknetung des auf dieser Stelle meist härter gefrorenen Eises veranlasst.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele in 7 Figuren dargestellt, es zeigen:
Fig. 1 den Spiralschaber mit 2 Schabergängen auf die ganze Spatellänge,
Fig. 2 denselben mit nur 1/3 Schabergang auf die ganze Spatellänge,
Fig. 3 den Grundriss gegen einen Spiralkneter mit unter 180° versetzten Schneckenwindungen,
Fig. 4 einen Spiralkneter mit 4 arbeitenden Windungen,
Fig. 5 die trompetenförmige Erhöhung und Isolierung des Kesselbodens,
Fig. 6 die Anordnung einer Schwankscheibe zur zwangsläufigen Hebung und Senkung des Spiralkneters,
Fig. 7 den Grundriss der Fig. 4.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel eines Spiralkneters nach Hauptpatent 641 441 ist der bisherige Zubringergang ebenfalls mit einem Abstreifer 13 ausgestattet, wodurch die eingangs erwähnten Vorteile erzielt werden. Mit Rücksicht darauf nun, dass, wie bekannt, die am Kesselboden kreisenden Eisschichten einer wesentlich stärkeren Abkühlung ausgesetzt sind, muss an dieser Stelle in Gegensatz zu den oberen weniger gekühlten Schichten eine öftere Abspatelung und Knetung vorgesehen werden. Diese erfolgt erfindungsgemäss dadurch, dass der bisherige Zubringergang von unten her auf 1/3 Spatelhöhe mit einer Abstreiferauflage 13 (Fig. 2) versehen wird, sodass bei einer Spatelumdrehung der Kessel in dem oberen Drittel einmal im unteren Drittel zweimal abgeschabt und die Eismasse entsprechend geknetet wird.
Man kann aber auch anstatt der bisher üblichen, unter 120° erfolgenden Versetzung der Spiralen eine solche unter 180° (Fig. 3) wählen, was sich jeweils nach der Kesselhöhe und der regelmässig eingebrachten Eismenge richtet.
Bei der 4-spiraligen Ausführungsform nach Fig. 4 u. 7 wird eine raschere Fertigbearbeitung des Speiseeises insofern erreicht, als die nunmehr wesentlich steileren Spiralen bei einer Umdrehung an 4 Stellen punkt- oder absatzweise von unten nach oben oder umgekehrt arbeiten, sodass das zwischen
die Kesselwand und die Spiralen eingeklemmte Eis besonders kräftig durchgeknetet wird.
Um nun neben diesen Vorteilen auch das sogen. Hockenbleiben eines Eisringes am Kesselboden zu verhindern, ist die bei 29 isolierte Trompete 28 geknickt ausgeführt. Dies hat zur Folge, dass der Spiralkneter 11 bei einer Umdrehung infolge Auflaufens seines äusseren Endes 11a auf die schräge Mantellinie 28a der Trompete von dieser zweimal um die Strecke x angehoben wird, wobei auch an dieser Stelle das Eis abgestreift und geknetet wird. Der jedesmalige Niedergang des Spiralkneters erfolgt auch hier durch die Wirkung der Feder 27 (Hauptpatent).
Eine ähnliche Wirkung wird erreicht, wenn man auf die Anschlussbuchse des Spatels gemäss Fig. 6 eine Schwankscheibe 30 befestigt, die durch Einbau eines mit Gleitrolle versehenen Widerlagers 31 in das Maschinengestell zwangsläufig gehoben und gesenkt wird. In ähnlicher Weise könnte der Kessel durch eine am Lager angeordnete Kurve oder Scheibe gehoben und gesenkt werden.
Claims (6)
1) Speiseeismaschine mit umlaufender Spatelschnecke nach Hauptpatent 641 441, dadurch gekennzeichnet, dass der Zubringergang als Abstreifer (13) ausgebildet ist.
2) Speiseeismaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zubringergang nur zum Teil als Abstreifer ausgebildet ist.
3) Ausführungsform des Speiseeiskneters, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneckenwindungen unter 180° gegen einander versetzt und der Zubringer als Schaber und Kneter ausgebildet sind.
4) Ausführungsform des Spiralkneters, dadurch gekennzeichnet, dass eine grössere Anzahl von Schneckenwindungen (z.B. 4 Stück) mit geringerer Steigung angeordnet sind.
5) Speiseeismaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trompete (28) geknickt ist und mit ihrem äusseren, sich der Kessel-Innenwandung nähernden Teil (28a) im Bereich des Spiralkneters (11, 11a) liegt, zum Zwecke, den von einer Feder niedergehaltenen Spatel zwangsläufig zu heben bzw. zu senken und auch auf der Kesselbodenfläche eine schabende und gleichzeitig knetende Wirkung auszuüben.
6) Spiralkneter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf seiner Haltewelle oder -Buchse eine Schwankscheibe (30) Anordnung findet, die zwecks Hebung oder Senkung des Spiralkneters mit einem Widerlager (31) zusammenwirkt.
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