DEP0035052DA - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Steinen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Steinen

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DEP0035052DA
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pressure
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stones
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Josef München Seibert
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Description

In dem Hauptpatent ist eine Vorrichtung zum Herstellen von Steinen, insbesondere Hohlsteinen, geschützt, wobei ein Schwingrahmen verwendet wird, der nach dem Einfüllen der Steinmasse in eine Steinform mittels Druckleisten einen geringen Druck auf die Oberfläche des durch Vibration hauptsächlich in seinen Unterschichten verdichteten Steines auszuüben gestattet. Diese Druckleisten dienen dabei, beim Ausschalen des Steines oder der Steine aus der Form, als Widerlager. Der Druck auf die Steinmasse wird dabei nur schlagartig und kurzzeitig beim Herunterschlagen des Schwingrahmens zum Einschnappen in Haltehaken ausgeübt und ist deshalb nicht geeignet, eine wesentliche Verdichtung des Oberteiles des Steines zu bewirken. Eine solche Verdichtung ist aber sowohl für das Ausschalen als auch später für den abgebundenen Stein wichtig, weil nur dadurch die Gefahr eines Ausbrechens von Teilen der verhältnismäßig dünnen Wandungen verhindert wird und scharfe Steinkanten erzielt werden.
Eine Verdichtung ist dabei vorgesehen, z.B. unter Federeinwirkung stehende Stößel, die beim Ausschalen durch aufwärts gerichteten Druck den Schwingrahmen eine Kleinigkeit anheben und dadurch die Druckleisten von der Steinmasse lösen.
Die vorgeschriebenen Nachteile werden durch das Verfahren und die Vorrichtung nach der Erfindung beseitigt, indem am Ende der Rüttelbewegung oder nach derselben auf die in der Form enthaltenen Steinmasse über eine wesentliche Zeit ein allmählich steigender kräftiger Druck ausgeübt wird.
Die Erfindung ist in der anliegenden Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, es stellt dar:
Fig. 1 eine teilweise Seitenansicht einer Vorrichtung nach dem Hauptpatent mit einer Vorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 2 eine teilweise Vorderansicht der Vorrichtung nach Fig. 1.
In der Zeichnung sind gleiche Teile wie im Hauptpatent mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet, wie Rahmen 1, Räder 2, Tragarme 3, 4, 6, Form 7, Schwingarm 21, 21a, Haltehaken 31 und deren Anlenkenden 32.
Erfindungsgemäß ist für die Ausübung eines allmählich steigenden kräftigen Druckes auf die in der Form enthaltene Steinmasse das Unterende 32 der Haltehaken 31 an Kurbeln 43 oder dergleichen einer Kurbelwelle 44 oder einer ähnlichen Vorrichtung angelenkt. Die Kurbelwelle ist in beliebiger Weise, z.B. bei 45, an den Rahmen 1 gelagert. An dieser Stelle ist ein Handhebel 46 angebracht.
Wenn der Schwingrahmen 21, 21a heruntergeschlagen wird, so schnappt er zunächst in die Haltehaken 31 ein (ausgezogene Stellung des Schwingrahmens 21), wobei die Anordnung so getroffen ist, dass die Druckleisten 11 gerade mit leichtem Druck auf der Steinmasse a aufliegen. Durch Umlegen des Handhebels 46 in Richtung des Pfeiles P werden die Haltehaken in Richtung des Pfeiles Q nach unten gezogen und über den Schwingrahmen 21, 21a, die Streben 19 und die Druckleisten 11 ein allmählich steigender, kräftiger Druck auf die Steinmasse ausgeübt (Schlussstellung der einzelnen Teile 21', 21a'-19'-11'-46'-43'-32'- strichpunktiert), der bis zum Gewicht der gesamten Vorrichtung gesteigert werden kann.
Je nach Bedarf vor, während und nach Abziehen der Form 7 vom fertigen Stein wird der Handhebel 46 wieder in seine Ausgangslage zurückgebracht.
Statt der Zugfeder bei der Anordnung nach dem Hauptpatent wirkt hier eine Druckfeder 47 auf die Haltehaken 31.
Bei der Vorrichtung nach der Erfindung sind die federnden Stößel 35 so angeordnet, dass der Schwingrahmen 21, 21a erst während der Senkbewegung der Haltehaken 31 zweckmäßig kurz vor der Tieflage derselben mit den Köpfen 36 dieser Stößel in Druckberührung kommt, so dass die Stößelfedern dieser Senkbewegung nicht hinderlich sein können.

Claims (3)

1) Verfahren zum Herstellen von Steinen, insbesondere Hohlsteinen unter Verwendung einer Vorrichtung, nach Patent ...(Patentanmeldung p 7318), dadurch gekennzeichnet, dass am Ende der Rüttelbewegung oder nach derselben auf die in der Form enthaltene Steinmasse über eine wesentliche Zeit ein allmählich steigender kräftiger Druck ausgeübt wird.
2) Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltearme (31) des Schwingrahmens (21, 21a) in ihrer Längsrichtung mittels einer Kurbel (43) oder dergleichen und Handhebel (46) senkbar sind und so über den Schwingrahmen (21) und die damit verbundenen Druckleisten (11) einen Druck auf die Oberfläche des Steines und eine Komprimierung der oberen Steinpartien gegebenenfalls während des Endes der Vibration oder während einer erneuten Schüttelbewegung auszuüben gestattet.
3) Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Köpfe (36) der federnden Stößel (35) so angeordnet sind, dass der Schwingrahmen (21, 21a) erst während der Senkbewegung des Haltehakens mit diesen Köpfen in Druckberührung kommt.

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