DEP0034980DA - Förderbrücke - Google Patents
FörderbrückeInfo
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Description
Der Abbau tiefliegender Flöze im Tagebaubetrieb ist schwierig und mit den bisher bekannten, im Tagebau verwendeten Geräten kaum wirtschaftlich. Die tiefliegenden Flöze haben durch die geologischen Ablagerungen und Wandlungen teilweise sehr starke Auswaschungen und Verwerfungen erfahren. Dies bedingt, dass die vorhandenen Gewinnungsgeräte nicht ohne weiteres voll eingesetzt werden können.
Die Erfindung betrifft eine Förderbrücke, die insbesondere für den Abbau tiefliegender Flöze im Tagebaubetrieb geeignet ist und mit deren Hilfe dieser Abbaubetrieb technisch einfach und wirtschaftlich gestaltet wird. Die Erfindung besteht darin, dass die Brücke zumindest über einen Teil ihrer Länge zwei oder mehrere Bandstrassen trägt, die vorzugsweise aus mehreren hintereinander liegenden Förderbändern gebildet werden. Dabei können diese beliebig miteinander verbunden und in beliebiger Laufrichtung eingestellt werden. Die erfindungsgemässe Förderbrücke hat den Vorteil, dass sie mehrere Funktionen ausüben kann. Die Brücke kann gleichzeitig den Abraum auf die Halde verstürzen, die aus den verschiedenen Kohlenflözen anfallende Förderkohle auf die Kohlenfördersohle transportieren und den Ton, der wegen der Gefährdung der Standsicherheit der Abraumhalde nicht mit dem Abraum zusammen auf die Halde ge-
kippt werden kann, ebenfalls zur Kohlenfördersohle fördern. Von dort kann der Ton durch Abraumzüge abgefahren und auf den verstürzten Abraummassen obenauf abgesetzt werden. Mit Hilfe der neuen Anlage ist es möglich, auch bei tiefliegenden Brankohlenflözen in Zusammenarbeit mit den bereits genannten Gewinnungsgeräten einen wirtschaftlichen Abbau der Flöze zu erreichen. Die Brückenform kann dabei beliebig ausgestaltet sein. Sie ist z.B. bei stark verworfenem Gelände den zulässigen Abbauhöhen bzw. Baggertiefen der vorhandenen Gewinnungsgeräte anzupassen.
Wenn die Bandstrassen aus mehreren Bändern gebildet werden, die in beliebiger Richtung laufen können, ist es möglich, die Bandstrasse für jede gewünschte Länge einzustellen und in jeder gewünschten Richtung laufen zu lassen. Z.B. kann eine Bandstrasse durch entsprechende Schaltung der Bänder gebildet werden, die etwa von der Kohlenfördersohle bis zur Abraumseite führt. Daneben kann eine Bandstrasse laufen, die in umgekehrter Richtung durchgehend oder nahezu durchgehend von der Abraumseite bis zur Kohlenfördersohle führt. Parallel zu ihr kann auch eine dritte Bandstrasse in gleicher Art und Weise laufen. Es ist aber auch möglich, durch entsprechende Verbindung der einzelnen Bänder von irgendeinem beliebigen Punkt der Brücke an nur einen Teil der Bandstrasse zur Abraumseite, dagegen den anderen Teil in anderer Richtung zur Kohlenfördersohle laufen zu lassen. Ein daneben liegendes zweites Band kann dann z.B. ebenfalls in Richtung der Kohlenfördersohle fördern. Die erfindungsgemässe Brücke lässt also jede gewünschte Förderrichtung und Förderlänge zu.
Eine den Anforderungen im allgemeinen genügende Bauform der neuen Brücke besteht darin, dass die Brücke auf dem der Abraumseite zugewendeten Teil eine aus einem bzw. mehreren hintereinander liegenden Bändern gebildete Bandstrasse und auf dem anderen Brückenteil mindestens zwei nebeneinander liegende Bandstrassen trägt, die vorzugsweise aus mehreren hintereinander liegenden Bändern gebildet sind. Die Abraumgewinnungsgeräte arbeiten, soweit die Abraummassen auf die Halde verstürzt werden können, auf die zur Abraumseite führende Bandstrasse. Die Kohle bzw. der Ton werden auf der bzw. den anderen Bandstrassen zur Kohlenfördersohle gefördert. Zweckmässig geht dabei die zur Halde führende Bandstrasse in die eine der zur Kohlenfördersohle führende Bandstrasse über, so dass sich diese Bandstrasse über die ganze Brücke erstreckt. Sie besteht zweckmässig aus mehreren einzelnen Bändern, die wahlweise miteinander verbunden werden können, und die weiterhin wahlweise in jeder beliebigen Laufrichtung eingestellt werden können. Auf diese Art und Weise ist es möglich, das Haldenband auf jede gewünschte Länge einzustellen. Das andere Ende der Bandstrasse kann dann zusammen mit der daneben liegenden zweiten Bandstrasse zur Förderung von Kohle und Ton auf die Kohlenfördersohle dienen.
Die einzelnen eine Bandstrasse bildenden Bänder können in jeder beliebigen Form miteinander zur Förderung verbunden werden. Eine sehr einfache Verbindung der hintereinander liegenden Bänder, mit der auch bei einer Laufrichtungsänderung schnell und einfach eine Förderverbindung zwischen aneinander grenzenden Bändern hergestellt werden kann, besteht darin, dass die hintereinander liegenden Bänder durch zwi-
schengeschaltete schwenkbare Bänder untereinander verbunden sind, deren Antrieb vorzugsweise über ihre Schwenk- bzw. Drehachse erfolgt. Dabei wird das zwischengeschaltete Schwenkband so eingestellt, dass es in Förderrichtung mit seinem Aufnahmeteil unter dem vorausgehenden Band und mit seinem Abwurfteil über dem folgenden Band liegt. Bei Änderung der Förderrichtung wird das Schwenkband um nahezu 180° geschwenkt und seine Förderrichtung geändert. Das Schwenkband kann in jeder beliebigen Form, z.B. allseitig raumbeweglich, ausgebildet sein. Eine einfache Ausführungsform besteht wie bereits angegeben darin, dass das Schwenkband um seinen Mittelteil drehbar ist, und dass weiterhin der Antrieb über die Schwenk- bzw. Drehachse erfolgt.
Die erfindungsgemässe Förderbrücke kann in jeder beliebigen Art und Weise in Zusammenarbeit mit mehreren Gewinnungsgeräten arbeiten, die beispielsweise auf getrennten Abbaustrossen seitlich unterhalb oder oberhalb der Brücke arbeiten. Zur Erleichterung der Abbauarbeit kann die Förderbrücke mit den Gewinnungsgeräten durch mehrere seitlich an der Brücke angeordneten und auf diese arbeitenden Zwischenförderbrücken verbunden sein. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass die Brücke nicht mehr wie bisher mit den arbeitenden Baggern ständig verfahren werden muss; vielmehr kann die Förderbrücke längere Zeit stehen bleiben. Dadurch ergibt sich ein erhebliches Energie- und Materialersparnis. Die Zwischenförderbrücken werden zweckmässig so ausgebildet, dass sie auch nur von Zeit zu Zeit bewegt werden müssen. Dafür können die Zwischenförderbrücken
an ihrem abbauseitigen Ende mit praktisch in der Ebene liegenden Zubringerförderern versehen sein, auf die die Gewinnungsgeräte arbeiten. Die Bagger arbeiten dabei im Blockabbau.
Die Zubringerförderer können auf der Brücke vorzugsweise in einer Kugelabstützung gelagert und auf der anderen Seite in zwei Punkten vorzugsweise auf einem schwenkbaren Unterwagen eines Fahrwerkes abgestützt sein. Dabei kann weiterhin die abbauseitige Abstützung vorzugsweise in einer Schlittenführung verschiebbar und verschwenkbar auf dem Fahrwerk gelagert sein. Die Zwischenförderbrücke kann dabei weiterhin so ausgebildet sein, dass die Lagerung der Zwischenförderbrücke um ein an der Brücke angeordnetes Konsol mit Kugelpunkt derart ausgebildet ist, dass die Zubringerbrücke um etwa 180° schwenkbar ist. Das abbauseitige Fahrwerk der Zwischenförderbrücken kann in jeder beliebigen Form ausgestaltet sein. Zweckmässig werden dafür Raupenfahrwerke verwandt.
Die Zwischenförderbrücken müssen nach Möglichkeit so ausgebildet bzw. mit entsprechenden Vorrichtungen versehen sein, dass sie wahlweise eins oder mehrere der nebeneinander liegenden Bänder der Förderbrücke beschicken können. In einfacher Form kann dies dadurch erreicht werden, dass den Zwischenförderbrücken brückenseitig verschiebbare kleine Verbindungsförderer vorgeschaltet sind, die eine wahlweise Verbindung mit einem und/oder mehreren nebeneinander liegenden Bandstrassen ermöglichen.
Um die Verteilung der von den Bandstrassen geförderten Massen zu erleichtern, können an einem oder beiden Brückenenden an
einer oder mehreren Bandstrassen vorzugsweise in der Horizontalen und/oder Vertikalen schwenkbare Auslegerförderer angeschlossen sein. An der Haldenseite genügt im allgemeinen die Anordnung eines vorzugsweise in jeder Richtung verstellbaren Abwurfbandes. Das Abwurfband ist zweckmässig verhältnismässig lang ausgebildet, um bei der im allgemeinen längere Zeit stillstehenden Förderbrücke die anfallenden Abraummassen sachgemäss in dem ausgekohlten Tagebau in einem grösseren Umkreis verteilen zu können.
An der der Abraumverstürzung gegenüberliegenden Seite werden zweckmässig zwei Verteilerbänder angeordnet, von denen z.B. eins zur Abgabe des Tons, das andere zur Abgabe der Förderkohle dienen kann.
Die Anordnung dieser beiden Abwurfbänder kann unterschiedlich sein. Sie kann sich je nach den vorliegenden Verhältnissen richten. So können z.B. die Abwurfbänder mit ihrem Schwenkteil zentrisch übereinander angeordnet werden. Es ist aber auch bei genügender Breite der Brücke möglich, die Schwenkachsen nebeneinander anzuordnen.
Eine einfache Ausführungsform besteht darin, dass auf der Seite der Kohlenfördersohle zwei nebeneinander liegende, unabhängig voneinander schwenkbare Verteilerbänder (Abwurfbänder) mit koaxialen Schwenkachsen angeordnet sind. Eine weitere Ausführungsform besteht darin, dass auf der Seite der Kohlenfördersohle zwei übereinander liegende, unabhängig voneinander schwenkbare Verteilerbänder (Abwurfbänder) mit nebeneinander liegenden vertikalen Schwenkachsen angeordnet
sind.
Die Brücke kann auf Gleichen oder Raupenfahrwerken laufen. Da die Brücke im allgemeinen mit längeren Standpausen arbeitet, genügen verhältnismässig kurze Gleisroste, die fortlaufend umgelegt werden können. Da die Brücke praktisch nur einmal über das verlegte Gleis fährt, ist es möglich, die Laufrollendrücke im Verhältnis zu den bisherigen Ausführungen höher zu verwenden. Beim Neuanschnitt wird die Rückbreite so gross, dass das Fördergleis auf einen nicht befahrenen Streifen zu liegen kommt.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung anhand zweier Beispiele schematisch dargestellt, und zwar zeigen
Abb. 1 eine Anlage eines Tagebaubetriebes im Grundriss,
Abb. 2 einen Schnitt entsprechend der Linie a-a der Abbildung 1,
Abb. 3 einen Schnitt entsprechend der Linie b-b der Abbildung 2,
Abb. 4 eine Anlage ähnlicher Art, nur im Grundriss,
Abb. 5 eine Einzelheit einer Bänderverbindung.
Die in Abbildung 1 dargestellte Anlage arbeitet in vier Abbaustrossen. Die Abbaustufen können auch bei grösseren Abbauhöhen oder grösseren Flözaufspaltungen verringert werden. Die Abbauhöhen bzw. Abbautiefen richten sich im wesentlichen nach den vorhandenen Geräten. Die in der Abbildung 1 gezeigte Anlage arbeitet in den oberen drei Abbaustufen I - III mit Schaufelradbaggern und in der vierten Abbaustufe IV mit einem Eimerketten-
tiefbagger.
Die Hauptbrücke 1 steht mit sechs Zubringerförderbrücken 2 in Verbindung. Auf diese arbeiten die sechs Schaufelradbagger 3 im Blockabbau. Ausserdem arbeitet auf die eine Zubringerförderbrücke 2 noch der Eimerkettentiefbagger 4 der vierten Abbaustufe.
Die Zubringerförderbrücken 2 stützen sich brückenseitig in Kugelabstützungen ab, die jeweils von einem an der Brücke 1 angeordneten Konsol 5 getragen werden. Die Zubringerförderbrücken ruhen auf dem anderen Ende in zwei Punkten auf den schwenk- und verschiebbaren Raupenfahrwerken 6. Diese Abstützung kann z.B. in einer Schlittenführung verschiebbar und verschwenkbar auf den Fahrwerken gelagert sein. Die Förderbrücken 2 sind weiterhin an dem Abbauende mit praktisch in der Ebene liegenden Förderern 2a versehen. Diese Ausbildung der Zubringerförderer ermöglicht, dass die Bagger 3 bzw. 4 über längere Strecken im Blockabbau arbeiten können, ohne dass die Hauptbrücke oder die Zubringerförderbrücken 2 verfahren werden müssen.
Die Hauptförderbrücke 1 trägt auf einer Seite zwei nebeneinander liegende Bandstrassen 7 und 8, von denen die Bandstrasse 7 in die Bandstrasse 9 des anderen Brückenteiles übergeht. Diese Bandstrassen bestehen aus mehreren, im einzelnen nicht gezeichneten, hintereinander geschalteten Bändern, die wahlweise miteinander verbunden und in jede beliebige Laufrichtung eingestellt werden können. Die Verbindung der die Bandstrassen bildenden einzelnen Bänder kann in jeder beliebigen
Form ausgebildet sein. Hierzu können kurze Schwenkbänder 14 dienen, wie sie in Abbildung 5 schematisch dargestellt sind. In der Hauptbrücke können noch mehrere Bänder untergebracht sein. Im dargestellten Beispiel sei angenommen, dass die Bandstrassen 7 und 9 so unterteilt und verwendet werden, dass der haldenseitige Teil Abraum zur Halde führt, während der andere Teil nicht standsicheren Abraum wie Ton zur Kohlenfördersohle fördert. Dieser Abraum wird durch Abraumzüge, die auf der Kohlenfördersohle verkehren, abgefahren und auf den verstürzten Abraummassen obenauf abgesetzt. Die Bandstrasse 8 fördert daneben Kohle ebenfalls zur Kohlenfördersohle. Bei Förderung in mehreren Abstufungen ist es so z.B. möglich, gleichzeitig in den tiefliegenden Abbaustufen Kohle, in den Mittelstufen Abraum und in den höheren Stufen Ton zu fördern.
Es sind alle möglichen weiteren Kombinationen der Förderungen denkbar, je nachdem, welches Material die Bagger fördern. Es ist auch weiterhin möglich, die Bänder 7 und 8 noch zu unterteilen und das Material von einem dieser Bänder auf das andere zu überführen.
Um die wahlweise Übergabe des Materials von den Zubringerförderern 2, die im allgemeinen nur ein Förderband besitzen, auf die Förderbänder 7 und 8 zu erleichtern, können den Zubringerförderern 2 verschiebbare verhältnismässig kurze Bänder 10 - wie Abbildungen 1 und 2 zeigen - vorgeschaltet sein, die das Material je nach seiner Art auf die Bandstrasse 7 bzw. 9 oder 8 fördern.
Die Hauptförderbrücke 1 ist an ihren Enden mit in der Hori-
zontalen und in der Vertikalen schwenkbaren Verteilerbändern bzw. Abwurfbändern versehen. Auf der Haldenseite ist nur ein Band 11 vorgesehen, während auf der Kohlenfördersohlenseite zwei schwenkbare, heb- und senkbare Abwurfbänder 12 und 13 angeordnet sind. Das Abwurfband 11 ist verhältnismässig lang ausgebildet. Dies hat den Vorteil, dass auch bei stillstehender Brücke die Abraummassen gleichmässig in dem ausgekohlten Tagebau verteilt und an jeden gewünschten Punkt abgeworfen werden können. Bei der dargestellten Ausführungsform liegen die beiden Bänder 12 und 13 senkrecht übereinander und haben eine gemeinsame senkrechte Schwenkachse. Die beiden Abwurfbänder 12 und 13, von denen eins beispielsweise zum Abwurf der Kohlen, das andere zum Abwurf von Ton dienen kann, können auch in jeder anderen zweckmässigen Form ausgebildet sein. Sie können z.B. bei genügender Breite der Brücke nebeneinander oder auch in unterschiedlichen Höhen an der Brücke befestigt sein.
Die Hauptförderbrücke 1 kann auf Gleisen oder Raupenfahrwerken laufen. Da die Brücke im allgemeinen mit langen Standpausen arbeitet und nur alle 8 bis 14 Tage über eine bestimmte Strecke fahren muss, genügen selbst bei sehr langen Abbaustrossen von mehreren km Länge verhältnismässig kurze Gleisroste, die nach dem Bedarf rückliegenden Gleisrosten entnommen und der Brückenfahrbahn vorgelegt werden. Ausserdem ist der Vorteil gegeben, dass die Laufrollendrücke gegenüber den bisherigen Ausführungen in grösserer Höhe zugelassen werden können, da die Brücke im allgemeinen nur einmal über das ausgelegte Gleis fährt. Beim Neuanschnitt wird die Rück-
breite so gross, daß das Fördergleis auf einen nicht befahrenen Streifen zu liegen kommt.
Die Ausführungsform der in Abbildung 4 dargestellten Anlage unterscheidet sich im wesentlichen von derjenigen nach Abbildung 1 nur dadurch, dass nur vier Zubringerförderbrücken 2 vorgesehen sind, und dass anstelle von zwei im Hochschnitt arbeitenden Schaufelradbaggern noch zwei im Tiefschnitt arbeitende Eimerkettenbagger 4 vorgesehen sind. Eine derartige Anordnung kann z.B. bei grösseren Abtragshöhen eines gleichartigen Materials von Vorteil sein.
Die Abbildung 5 zeigt, wie zwei aneinander angrenzende Bänder 15 und 16 je nach der Laufrichtung durch ein dazwischengeschaltetes Schwenkband 14 miteinander verbunden werden können. Bei der in ausgezogener Linienführung dargestellten Ausführungsform fördern die Bänder in Pfeilrichtung, bei der in unterbrochener Linienführung dargestellten Stellung des Schwenkbandes fördern die Bänder entgegengesetzt. Das Schwenkband ist um die Achse 17 gelagert, über die gleichzeitig der Antrieb des Schwenkbandes erfolgen kann. Selbstverständlich kann das Schwenkband auch in jeder anderen Form ausgebildet werden.
Die Bänder 15 und 16 können aber auch jedes für sich in entgegengesetzter Richtung fördern. Dabei kann das Schwenkband 14 ruhen. Dies wird z.B. an der Stelle eintreten, von der der eine Teil der Bandstrasse 7, 9 zum Fördern von Abraum zur Halde und der andere Teil zum Fördern von Kohle zur Kohlenfördersohle verwendet wird.
Claims (12)
1.) Förderbrücke, dadurch gekennzeichnet, dass die Brücke zumindest über einen Teil ihrer Länge zwei oder mehrere nebeneinander liegende Bandstrassen trägt, die vorzugsweise aus mehreren hintereinander liegenden Förderbändern gebildet werden.
2.) Förderbrücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brücke (1) auf dem der Abraumseite zugewendeten Teil ein bzw. mehrere hintereinander liegende Bänder (9) und auf dem anderen Brückenteil mindestens zwei nebeneinander liegende Bänderstrassen (7, 8) trägt, die vorzugsweise aus mehreren hintereinander liegenden Bänder gebildet sind.
3.) Förderbrücke nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die hintereinander liegenden Bänder (15, 16) einer Bandstrasse durch zwischengeschaltete schwenkbare Bänder (14) untereinander verbunden sind, deren Antrieb vorzugsweise über ihre Schwenk- bzw. Drehachse (17) erfolgt.
4.) Förderbrücke nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderbrücke mit den Gewinnungsgeräten (3, 4) durch mehrere seitlich an der Brücke angeordneten und auf diese arbeitenden Zwischenförderbrücken (2) verbunden ist.
5.) Förderbrücke nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenförderbrücken (2) an ihrem abbauseitigen Ende mit praktisch in der Ebene liegenden Förderern (2a) versehen sind.
6.) Förderbrücke nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zubringerförderer auf der Brücke vorzugsweise in einer Kugelabstützung gelagert und auf der anderen Seite in zwei Punkten vorzugsweise aquf einem schwenkbaren Unterwagen eines Fahrwerkes (6) abgestützt sind.
7.) Förderbrücke nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die abbauseitige Abstützung vorzugsweise in einer Schlittenführung verschiebbar und verschwenkbar auf dem Fahrwerk (6) gelagert ist.
8.) Förderbrücke nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung der Zwischenförderbrücke um ein an der Brücke angeordnetes Konsol (5) mit Kugelpunkt derart ausgebildet ist, dass die Zubringerbrücke um etwa 180° schwenkbar ist.
9.) Förderbrücke nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass den Zwischenförderbrücken brückenseitig verschiebbare kurze Verbindungsförderer (10) vorgeschaltet sind, die eine wahlweise Verbindung mit einem oder mehreren der nebeneinander liegenden Bänderstrassen ermöglichen.
10.) Förderbrücke nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an einem oder beiden Brückenenden an einer oder mehreren Bänderstrassen vorzugsweise in der Horizontalen und/oder Vertikalen schwenkbare Auslegerförderer (11-13) angeschlossen sind.
11.) Förderbrücke nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass auf der der Abraumverstürzung gegenüber liegen-
den Seite zwei nebeneinander liegende, unabhängig voneinander schwenkbare Verteilerbänder (Abwurfbänder) mit koaxialen Schwenkachsen angeordnet sind.
12.) Förderbrücke nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass auf der der Abraumverstürzung gegenüberliegenden Seite zwei übereinander liegende, unabhängig voneinander schwenkbare Verteilerbänder (Abwurfbänder) mit nebeneinander liegenden vertikalen Schwenkachse angeordnet sind.
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