DEP0034615DA - Gekrümmtes Seitendach für Wagenkasten, insbesondere von großräumigen Kraftfahrzeugen - Google Patents
Gekrümmtes Seitendach für Wagenkasten, insbesondere von großräumigen KraftfahrzeugenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung und weitere Ausgestaltung von Seitendächern für Wagenkasten, insbesondere von großräumigen Kraftfahrzeugen, wie Omnibusse, Allwetterwagen, Möbel- o.dgl. Transportwagen, dessen Seitendachflächen von einem inneren und äusseren Längsträger begrenzt, und diese Träger mit winkelig gegeneinander stehenden Flanschen zur Befestigung der Dachrandflächen versehen sind.
Die Erfindung besteht darin, dass die Flanschen gegenüber den oberen äußeren Längsträger-Kanten oder den Kanten von die Träger verbindenden Dachspriegeln, insbesondere bis auf die mittlere Träger- oder Spriegelhöhe zurückversetzt sind, um wahlweise entweder eine Dachaußen- oder Innenverkleidung oder eine sogenannte Dachrandscheibe am gleichen Dachgerippe befestigen zu können.
Dies bedeutet für die Serienherstellung, sowohl von Fahrzeugen mit einem sogenannten wetterfesten und innen verkleideten Dach, als auch von solchen mit Glasdach, eine erhebliche Vereinfachung und Verbilligung, weil, wie bereits erwähnt, für beide Fahrzeug-Gattungen das gleiche Wagenkastengerippe verwendet werden kann. Dies ermöglicht auch eine rasche und einfache Umstellung der Serienfabrikation von der einen auf die andere Wagen-Gattung, bzw. kann auch Änderungswünschen der Abnehmer ohne Zeitverlust und Unkosten noch kurz vor der endgültigen Fertigstellung des Fahrzeuges Rechnung getragen werden. Für die Fertigstellung der All-
wetter-Fahrzeuge sind keine teuren Zier- und Deckleisten aus Holz oder Metall, und keine großen Mengen Futterhölzer und Abdeckungsmaterial mehr notwendig. Dennoch ist das Dach nach der Erfindung dicht gegen Staub und Regenwasser. Auch fällt das neue Dach wesentlich leichter aus als die bisherigen Ausführungen. Die Erfindung hält außerdem die eingesetzten Dachrandscheiben spannungsfrei, sodass auch bei stärksten Erschütterungen während der Fahrt keine Bruchgefahr besteht.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar beziehen sich die Abbildungen 1 bis 4 auf ein Allwetter-Dach und die Abbildungen 5 bis 8 auf ein Glasdach. Im einzelnen zeigen:
Abb. 1 den Dachabschnitt eines Omnibus-Wagenkasten-Gerippes im Aufriss mit einem Allwetterdach;
Abb. 2 einen Querschnitt durch das Dach nach der Linie II - II von Abbildung 1;
Abb. 3 einen Schnitt durch einen Dachspriegel, nach der Linie III - III von Abbildung 2;
Abb. 4 die Innenansicht eines Seitendach-Abschnittes, entsprechend dem Kreisabschnitt IV von Abbildung 1;
Abb. 5 einen weiteren Aufriss des Seitendaches nach Abbildung 1, mit eingesetzten Dachrandscheiben;
Abb. 6 einen Querschnitt durch das Seitendach nach der Linie VI - VI von Abbildung 5;
Abb. 7 einen Schnitt durch einen Dachspriegel nach der Linie VII - VII von Abbildung 6;
Abb. 8 die Innenansicht eines Seitendach-Abschnittes entsprechend dem Kreisabschnitt VIII von Abbildung 1.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Abbildungen 1 bis 4 besteht das Seitendach-Gerippe für Omnibusse aus einem höher und mehr gegen die Dachmitte zu gelegenen Längsträger 1 mit einem rechteckigen Rohr-Querschnitt, und einem zweiten, über den Fenstern verlaufenden und die Wagenkasten-Seitenwand oben begrenzenden, niedriger gelegenen Längsträger 2, der aus zwei Schalenhälften ebenfalls zu einem geschlossenen Querschnitt zusammengesetzt ist. Die beiden Träger 1, 2 sind durch gekrümmte Spriegel 3 miteinander verbunden.
Diese sind insbesondere im Abstand der Fensterteilung angeordnet und mit größeren Eckrundungen 3' versehen. Die Spriegel 3 haben ebenfalls einen hohlen und insbesondere rechteckigen Querschnitt, und sind z.B. nach Abbildung 3 aus zwei Profilhälften zusammengesetzt.
Wesentlich ist nun, dass insbesondere die oberen Profillaschen 2' des Längsträgers 2 gegenüber der oberen äußeren Randkante dieses Profils zurückversetzt liegen. Außerdem liegen diese Laschen 2' ganz oder angenähert rechtwinkelig zu einer Lasche 1' am oberen Längsträger 1, die gegenüber der äußeren oberen Randkante dieses Trägers ebenfalls bis zu dessen mittlerer Höher zurückversetzt liegt. Es wird die Lasche 1' durch den Schenkel eines am Träger 1 befestigten Winkelstückes gebildet. Es ist dieses Winkelstück dann entbehrlich, wenn das Trägerprofil 1 nach dem Beispiel des Trägers 2 ebenfalls aus zwei mit ausladenden Laschen versehenen Profilhälften zusammengesetzt ist.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Abbildungen 1 bis 4 wird die äußere Dachfläche durch eine auf das Gerippe 1, 2 und 3 aufgelegte und z.B. durch Punkt-Schweißen befestigte Blechtafel 4 gebildet. Auf der Gerippe-Innenseite sind in die durch die Längsträger 1, 2 und Spriegel 3 geschaffenen Felder Tafeln 5 aus Kunststoff, Sperrholz o.dgl. eingesetzt. Es können diese Tafeln durch Schrauben befestigt sein, doch genügt in der Regel die durch die Wölbung der Tafeln entstandene Spannung allein, sodass eine besondere Befestigung überhaupt nicht notwendig ist.
Die vorher erwähnte zurückversetzte Anordnung der Flanschen 1', 2' ermöglicht es nun, anstelle der Omnibus-Verkleidung ein Glasdach vorzusehen, wie das Ausführungsbeispiel nach den Abbildungen 5 bis 8 zeigt. In diesem Fall bleibt der Gerippe-Aufbau der gleiche wie für das Ausführungsbeispiel nach den Abbildungen 1 bis 4. Die gekrümmten Dachrandscheiben 6 sind in ein insbesondere endloses Gummiprofil 7 (Abb. 6) eingebettet, das mit einem äußeren Randeinschnitt für den Eingriff der Randflansche 1', 2' und 3' versehen ist. Durch die zurückversetzten Flanschen liegen die Ränder des Gummi-
profiles bündig mit den Träger- und Spriegelflächen und dichten wasser- und staubdicht ab. Auch verhindern sie ein Klappern der Scheiben und ebenso ist eine Bruchgefahr durch Randspannungen vermieden. Schließlich ist an der Außenseite des Trägers 2 noch eine Dachrinne 8 vorgesehen.
Claims (5)
1.) Gekrümmtes Seitendach für Wagenkasten, insbesondere von großräumigen Kraftfahrzeugen, wie Omnibusse, Allwetterwagen, Möbel- o.dgl. Transportwagen, dessen Seitendachflächen von einem inneren und äußeren, durch Spriegel miteinander verbundene Längsträger begrenzt, und die Längsträger mit winkelig gegeneinander stehenden Flanschen zur Befestigung der Dachflächen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Flansche gegenüber den oberen bzw. äußeren Längsträger- und Spriegelkanten, bis auf etwa Trägermitte zurückversetzt sind, um wahlweise entweder eine Dachaußen- oder Innenverkleidung oder eine Dachrandscheibe am gleichen Dachgerippe befestigen zu können.
2.) Dach nach Abbildung 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Anordnung eines Omnibusdaches eine äußere Dachverkleidung, insbesondere eine Blechtafel, auf der Außenseite der Längsträger und Spriegel, insbesondere durch Punkt-Schweißen befestigt ist, während eine innere Verkleidung, insbesondere eine Kunst- oder Sperrholzplatte an der Innen- bzw. Unterseite der Träger- und Spriegelflansche befestigt ist.
3.) Dach nach den Abbildungen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Verkleidung ohne besondere Befestigungsmittel, nur durch die durch ihre Krümmung hervorgerufene Spannung gehalten, in die zugehörigen Gerippefelder eingesetzt ist.
4.) Dach nach Abbildung 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Anordnung eines Glasdaches die Dachrandscheiben in ein vorzugsweise endloses Gummiprofil eingebettet sind, das mit einem äußeren Einschnitt für den Eingriff der Dachgerippe-Flanschen versehen ist.
5.) Dach nach den Abbildungen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteflanschen der Dachflächen oder Dachverkleidung entweder abragender Teil der Träger- und Spriegelprofile selbst sind oder von an diesem befestigten
Profilschienen gebildet wird.
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