DEP0034440DA - Gehäuse für Rundfunkempfänger, Fernsehempfänger o. dgl. - Google Patents

Gehäuse für Rundfunkempfänger, Fernsehempfänger o. dgl.

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DEP0034440DA
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DE
Germany
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housing
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housing parts
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Inventor
Willy Kuhn
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Description

Die bekannten Gehäuse für Rundfunkempfänger, Fernsehempfänger o. dgl. sind derart
ausgebildet, dass sie eine ausgesprochene Rückseite aufweisen, die der Wand des Zimmers o. dgl. in dem der Apparat aufgestellt ist, d. h. die bekannten Gehäuse sind wandgebunden. Diese Ausführung hat verschiedene Nachteile. Es ist nicht möglich, einen solchen Apparat abseits der Zimmerwand z. B. mitten im Zimmer auf einem Tisch aufzustellen, ohne dass die im Verhältnis zu den übrigen Seiten des Apparates primitive und meist unschöne Rückseite des Apparates auch sichtbar wird. Ausserdem ist das Innere der bekannten Apparate nur zugänglich, wenn die Rückwand durch Abschrauben entfernt und das im Gehäuse befestigte Chassis, dass die meisten Teile des Apparates, jedoch nicht imnmer alle Teile trägt, nach Lösen der Befestigungsschrauben us dem Gehäuse herausgezogen wird. Bei diesem Lösen und Herausnehmen des Chassis treten leicht Beschädigungen auf. Außerdem muss oft mit Winkelschraubenzieher gearbeitet werden. Der Lautsprecher ist oft am Gehäuse und nicht am Chassis befestigt, sodass es, wenn Reparaturen am Lautsprecher erforderlich sind, notwendig ist, diesen noch besonders vom Inneren des Gehäuses zu lösen und herauszunehmen.
Alle diese Nachteile werden durch die erfindungsgemässe Ausbildung eines Gehäuses für Rundfunkempfänger, Fernsehempfänger o. dgl. vermieden. Gemäss der Erfindung besteht das Gehäuse aus zwei im wesentlichen symmetrischen Gehäuseteilen, die in der Symmetrieebene miteinander verbunden sind. Diese Verbindung kann mittels einer Leiste, die zweckmässig als Zierleiste ausgebildet wird, bewerkstelligt werden. Beispielsweise kann dies in der Weise geschehen, dass die beiden Gehäuseteile je einen Flansch aufweisen, und dass die Flansche durch die Leiste zusammengeklemmt werden.
Eine solche Ausbildung eines Gehäuses hat nicht nur den Vorteil, dass der Apparat an jeder beliebigen Stelle aufgestellt werden kann und doch, von allen Seiten betrachtet, ein entsprechendes Aussehen hat, sondern auch den Vorteil, dass ein sehr einfacher Zusammenbau des Apparates und ein einfaches Auseinandernehmen gewährleistet ist. Die beiden Gehäuseteile brauchen einfach von beiden Seiten um das Chassis geschoben und miteinander verbunden werden. Beim Oeffnen des Apparates können nach Abnahme der verbindenden Leiste die beiden Gehäuseteile wieder auseinandergezogen werden, wodurch das Chassis vollkommen freisteht. Irgendwelche Beschädigungen von Teilen durch die Herstellung oder das Lösen von Verschraubungen sind nicht möglich.
Vorzugsweise bilden die beiden Gehäuseteile zusammen ein Gehäuse, das eine bauchige Form aufweist. Dadurch werden die akustischen Eigenschaften des Gehäuses verbessert. Ferner werden die Gehäuseteile und vorzugsweise auch die Leiste aus Plexi-Glas hergestellt. Dieses wird zweckmässig nicht in einer durchsichtigen, sondern nur in einer durchscheinenden Form benutzt, so dass das im Inneren des Gehäuses angeordnete Chassis mit den auf ihm aufgebauten Teilen nicht sichtbar ist. Die Benutzung von Plexi-Glas hat den Vorteil, dass sich mit ihm beliebige Formen, insbesondere auch bauchige Formen, auf einfache Weise herstellen lassen und dass, wie Versuche ergeben haben, ein aus Plexi-Glas bestehendes Gehäuse die Klangschönheit fördert.
Die die beiden Gehäuseteile zusammenhaltende Leiste kann als Hohlkörper aus einem durchsichtigen oder durchscheinenden Material, beispielsweise auch aus Plexi-Glas, ausgebildet sein und eine Beleuchtungseinrichtung umschliessen, beispielsweise in der Form, dass die als Hohlkörper ausgebildete Leiste eine oder mehrere Soffiten enthält.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen:
Abb. 1 und 2 schaubildliche Darstellungen zweier verschiedener Ausführungen,
Abb. 3 bis 5 quer zur Symmetrieebene der beiden Gehäuseteile gelegte Teilschnitte, aus denen die Verbindung der beiden Gehäuseteile durch die Leiste ersichtlich ist und wobei die
Abb. 4 und 5 Ausführungsformen mit einer Soffite zeigen.
Das Gehäuse eines Rundfunkempfängers, Fernsehempfängers o. dgl. gemäss der Erfindung besteht aus zwei im wesentlichen symmetrischen Teilen 1 und 2, die miteinander durch eine Leiste 3 verbunden sind.
Die Ausführungsform gemäss Abb. 1 weist eine mehr bauchige Form auf als die gemäss Abb. 2. Eine bauchige Form wird bevorzugt.
An dem einen Teil des Gehäuses, in den dargestellten Beispielen an den Teilen 2, sind ein Fenster 4 mit einer Skala, eine Lautsprecheröffnung und ein oder mehrere Bedienungsknöpfe 6 vorgesehen. Bei dem zum Gehäuseteil 2 symmetrischen Gehäuseteil 1 können das Skalenfenster 4 und die Lautsprecheröffnung 5 sowie die Bedienungsknöpfe 6 in gleicher Weise vorgesehen sein, so dass der Apparat von zwei Seiten aus bedienbar ist. Dies hat beispielsweise besondere Vorteile, wenn der Apparat auf einem niedrigen Tisch aufgestellt ist und auf einander entgegengesetzten Seiten des Tisches Sessel stehen, von denen aus dort sitzende Personen den Apparat bedienen wollen. Andererseits ist es aber auch möglich, dass bei dem einen Gehäuseteil, im dargestellten Beispiel beim Gehäuseteil 1, das Skalenfenster 4 und die Lautsprecheröffnung 5 lediglich so weit angedeutet ist, als es die Herstellung symmetrischer Teile erfordert. Beispielsweise können das Skalenfenster 4 und die Lautsprecheröffnung 5 durch eine mit dem betreffenden Gehäuseteil aus einem Stück bestehende undurchsichtige Platte abgedeckt sein, die bei dem anderen Gehäuseteil abweichend ausgebildet ist. Z. B. kann dann bei dem zweiten Gehäuseteil die von der Herstellung her die Lautsprecheröffnung 5 abdeckende Platte ausgeschnitten sein und die die Skala 4 abdeckende Platte ebenfalls ausgeschnitten oder durchsichtig ausgebildet sein. Es ist natürlich auch möglich, dass auf zwei entgegengesetzten Seiten Lautsprecheröffnungen en sind, jedoch nur auf einer Seite eine Skala.
Die Verbindung der beiden Gehäuseteile 1 und 2 geschieht, wie schon erwähnt, durch eine leiste 3. Zu diesem Zweck sind die Gehäuseteile 1 und 2 in der Symmetrieebene vorzugsweise mit Flanschen 7 versehen, die durch die Leiste 3 zusammengehalten werden.
Bei der Ausführungsform gemäss Abb. 3 ist eine im Querschnitt kreisförmige Leiste 3a vorgesehen. Die Ausführungsform gemäss Abb. 4 zeigt eine Leiste 3b, die einen ovalen Querschnitt hat und im Inneren Klemmschenkel 8 aufweist, die durch entsprechendes Biegen der Enden der leiste 3b gebildet sein können. Bei der Ausführungs- form gemäss Abb. 5 sind die Klemmschenkel 8 der im Querschnitt im wesentlichen rechteckigen Leiste 3c ebenfalls durch die Enden der Leiste gebildet, sowohl bei der Ausführungsform gemäss Abb. 4 als auch bei der Ausführungsform gemäss Abb. 5 ist innerhalb des von der Leiste 3b bzw. 3c umschlossenen freien Raum eine Soffite 9 vorgesehen, die auch aus mehreren Teilen bestehen kann.
Das Gehäuse gemäss der Erfindung könnte, wenn auch Plexi-Glas bevorzugt wird, auch aus anderen verformbaren Massen, insbesondere Press- und Spritzgussmassen, hergestellt werden.

Claims (7)

1.) Gehäuse für Rundfunkempfänger, Fernsehempfänger o. dgl., gekennzeichnet durch zwei im wesentlichen symmetrische Gehäuseteile (1, 2), die in der Symmetrieebene miteinander verbunden sind.
2.) Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuseteile (1, 2) mittels einer Leiste (3), vorzugsweise einer Zierleiste, miteinander verbunden sind.
3.) Gehäuse nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuseteile (1, 2) je einen Flansch (7) aufweisen und dass die Flansche (7) durch die Leiste (3) zusammengeklemmt werden.
4.) Gehäuse nach Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuseteile (1, 2) zusammen eine bauchige Gehäuseform ergeben.
5.) Gehäuse nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseteile (1, 2) und vorzugsweise auch die Leiste (3) aus Plexi-Glas bestehen.
6.) Gehäuse nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (3) als Hohlkörper aus einem durchsichtigen oder durchscheinenden Material ausgebildet ist und eine Beleuchtungseinrichtung umschliesst.
7.) Gehäuse nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die als Hohlkörper ausgebildete und aus einem durchsichtigen oder durchscheinenden Material bestehende Leiste (3) eine oder mehrere Soffiten (9) enthält.

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