DE951940C - Gehaeuse fuer Rundfunk- oder Fernsehempfangsgeraete - Google Patents

Gehaeuse fuer Rundfunk- oder Fernsehempfangsgeraete

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DE951940C
DE951940C DEW9104A DEW0009104A DE951940C DE 951940 C DE951940 C DE 951940C DE W9104 A DEW9104 A DE W9104A DE W0009104 A DEW0009104 A DE W0009104A DE 951940 C DE951940 C DE 951940C
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DE
Germany
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housing
housing according
radio
frames
wood
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Expired
Application number
DEW9104A
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English (en)
Inventor
Johannes Wuendsch
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Individual
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/08Constructional details, e.g. cabinet

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

  • Gehäuse für Rundfunk- oder Fernsehempfangsgeräte Gehäuse für Rundfunk- oder Fernsehempfangsgeräte werden üblich entweder aus Holz oder aus Preßstoff hergestellt.
  • Holzgehäuse sind in der Herstellung wegen der erforderlichen manuellen Facharbeit teuer; sie werden nach dem Zusammenbau noch von Hand furniert, gewässert, gebeizt und mehrfach poliert. Durch diese Fertigbehandlung der bereits starr verleimten Rohgehäuse entstehen mechanische Spannungen, die nach einiger Gebrauchsdauer zum Verzug, zu Politurrissen führen können. Die während der erwähnten Fertigbehandlung unvermeidlichen langen Trocknungs- und Standzeiten bedingen bedeutende Lager- und Manipulationskosten. Aus klanglichen und ästhetischen Gründen wird jedoch Holzgehäusen der Vorzug gegeben.
  • Preßs.toffgehäuse lassen sich zwar billiger herstellen, sind wegen ihrer Dünnwandigkeit aber zerbrechlich; außerdem neigen sie im Gebrauch ebenfalls zum Verzug durch Wärmeeinwirkung. Preßstoffgehäuse bedürfen tiefer und daher teurer Preßformen. Es liegt nahe,, ei Preßstoffgehäusen wesientliche, Teile des mechanischen Geräteaufbaues beim Preßvorgang mit einzupressen. Dies ist ab,eir unter Berücksichtigung der Preßrich.tung bislang allenfalls nur vorn, innen möglich; der Aufbau ist aber dann nur schwer und nur von innen zugänglich, so, daß dieses Verfahren bisher keine Bedeutung gewinnen konnte.
  • Fast ausschließlich ist daher bei beidem Gehäusearten eine eigene Montageplatte - Chassis. - für den Geräteaufbau angeordnet, die gewöhnlich am Gehäuseboden befestigt wird.
  • Es ist auch bekannt, Gehäuse aus lotsen Platten zusammenzusetzen, wobei die Platten durch ein besonderes inneres Stützgerüst zusammgeha.lben werden. Dieses Gerüst erfordert nicht nur einen erheblichen Aufwand; es lassen sich derart auch nur geometrisch einfache Gehäuseformlen. erstellen, die in ihrer kantigen Art dem ästhetischen Empfinden nicht entsprechen..
  • Es ist ferner ein Gehäuse für Rundfunkgeräte bekannt, das aus zwei gegenüberliegenden Seitenblenden aus P.reßstoff und einem Mittelteil aus Metall besteht. Die Herstellung dieses Gehäuses bereitet dieselben schon erwähnten Schwierigkeiten wie die üblichen einteiligen Gehäuse. Zudem bringt ein dreiteiliges Gehäuse im zerlegten Zustand keinerlei Raumgewinn.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Gehäuse mit holzähnlichem Charakter zu schaffen, das. die Nachteile der beschriebenen Gehäusearten vermeidet und darüber hinaus durch weitgehende Zerlegbarkeit Versandverbilligung und wirtschaftlichen Geräteeinbau ohne besondere Montageplatte ermöglicht. Dies wird bei einem Gehäuse, aus zusammengesetzten Fertigteilen erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß es aus zwei gegenüberliegenden, aus Preßstoff hergestellten Blendenrahmen und aus plattenförmigen Gehäusefertigseiten aus Holz oder holzähnlichem Werkstoff besteht und daß sämtliche Gehäuseteile so, ausgebildet sind, daß sie leicht zusammensetzbar sind und zusammengesetzt, ohne weitere, Oberflächenbehandlung und ohne besonderes Stützgerüst, das Gehäuse bilden.
  • Das neue Gehäuse nach der Erfindung besteht aus zwei gegenüberliegenden flachen Blendenrahmen aus Preßstoff, die links und rechts, oben und unten oder vorn und hinten angeordnet sein können und mit den notwendigen Nuten, Falzen und. Schraubenlöchern versehen sind. Bei z. B. seitlicher Anordnung der Blendenrahmen wird die Vorderwand normal als stoffverkleidete Schallwand ausgeführt, die Rückseite kann aus gelochter Hartpappe bestehen. Die übrigen Gehäuseseiten werden durch polierte Holzplatten gebildet, die wegen ihrer einfachen Flächenform aus bereits vorher im ganzen furnierten und maschinell polierten großen Platten geschnitten, abgelängt bzw. gestanzt sind. Da nur die beiden Blendenrahmen aus Preßstoff bestehen, wird der Eindruck eines Holzgehäuses erweckt und auch die gleichen günstigenKlangeigenschaften erzielt. Der Zusammenbau erfolgt auf einfachste Weise durch Verschraubung und ohne weitere Fertigb@eh.andlu:ng ; :die Gefahr des Verzuges und der Rissebildung ist vermieden; es lassen sich moderne, abgerundete Gehäuseformen erstellen.
  • Eine Mehrfachausnutzung der Preßfa:rmen für die Blendenrahmen wird dadurch möglich, daß bei gleichbleibenden. Abmessungen der Blendenrahmen durch Maßänderung anderer Gehäuseteile verschliedene Gehäusegrößen für verschiedene Apparatetypen hergestellt werden können..
  • Es kann, wie bislang üblich, eine eigene Montageplatte! für den Geräteeinbau angeordnet werden. Wie jedoch bereits erwähnt, besteht durch, das Gehäuse nach der Erfindung die Möglichkeit, den Geräteeinbau wesentlich zu vereinfachen und zu verbilligen. Zu diesem Zweck wird eine der Blendenrahmen oder auch beide als Montageplatte für die Konstruktions- und Schaltelemente des Gerätes durchgebildet, wobei bei der Herstellung der flachen Blendenrahmen wegen der günstigen Preßrichtung mit billigem Werkzeug von beiden. Seiten Aufnahmen und Durchbrüche für die einzelnen Bauteile des Gerätes - oder auch die Bauteile selbst - in dem einen und gleichen Arbeitsgang mit eingepreßt werden können. Die Verwendung einer eigenen Montageplatte erübrigt sich nunmehr ganz; Blendenrahmen und Gerät stellen eine handliche, allseitig leicht zugängliche Baueinheit dar. Auch die, bekannten neuzeitlichsten Fertigungsmethoden, insbesondere die der »gedruckten Schaltungen«, eingelegten Folien usw. können dabei mit Erfolg, oft in einem einzigen Arbeitsgang -dem Blendenpreßvorgang-angewendet t werden.
  • Die Zeichnung zeigt als Beispiel ein Gehäuse mit seitlicher Anordnung der Blendenrahmen - links und rechts. Fig. II zeigt die Gesamtansicht des montierten Gehäuses, das gegenüber den gebräuchlichen keinen äußerlichen: Unterschied aufweist, aber die ganze Vorderwand 3 für den Lautsprecher zur Verfügung hat. Fig. I zeigt das Gehäuse zerlegt. r und a sind die Preßstoffblendenrahmen. r ist :ein einfacher Blendenrahmen mit Nuten usw., abgedeckt durch die Holzplatte 7. Der Blendenrahmen a, wieder mit den nötigen Nuten usw., ist als Montageplatte ausgeführt, die durch die-für die Bedienungsachsen des Gerätes gelochte - Holzplatte 8 abgedeckt ist. Dabei verdecken die Bedienungsknöpfe die Befestigungsschrauben in B. Die in Fig. I nicht mitgezeichnete Vorderwand ist wie üblich. mit Stoff bespannt und trägt auch die Skala, die noch durch die Leiste 9 gehalten wird. Grundplatte 5 und die Deckplatte 6 bestehen aus Holz. Durch die Verschraubung der Blendenrahmen mit der Grund- und der Deckplatte sowie mit der Vorderwand - Rahmenfläche q. -bleibt die Stabilität des Gehäuses gewährleistet. Die Schaltelemente des: Gerätes werden. nach Abzug der Bedienungsknöpfe und der Platte 8 bei Instandsetzungen leicht zugänglich, ohne, daß der Apparat aus der Gebrauchslage gebracht werden muß. Die Platten 6, 7 und 8 können auch aus holzähnlichem Hartpapier bestehen; die sichtbare Fläche der Blendenrahmen r und a kann preßfurniert sein.
  • In Abweichung vom Beispiel der Zeichnung können die Blendenrahmen. mit gleichem Vorteil auch oben. und unten öder vorn und hinten angeordnet werden.
  • Zusammenfassend entwickelt sonach der Erfindungsgedanke ein äußerst billiges, aus maschinell hergestellten Fertigteilen - Fertigseiten -zusammengesetztes, selbsttragendes, zerlegbares Gehäuse mit holzähnlichem Charakter, guten Klangeigenschaften und guter Stabilität. Die Gefahr des Verzuges und der Rissebildung ist weitgehend vermieden. Tiefe und teure Preßformen werden, nicht mehr benötigt. Eine Mehrfachausnutzung der flachen Rahmenpreßformen für verschiedene Gehäusegrößen ist möglich. Etwa beschädigte Gehäuseteile können leicht ausgetauscht weirden. Durch entsprechende Ausbildung der Blen,denrahmen wird eine besondere Montageplatte für den Geräteaufbau. erspart. Schließlich ergeben sich bei Lagerung, Transport oder Export der noch nicht montierten Gehäuse bzw. Apparate wegen des geringen Raumbedarfs Ersparn!isse,, unter Umständen auch Einfuhrerleichterungen als Vorfabrikat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gehäuse mit holzähnlichem Charakter für Rundfunk- und Fernsehgeräte aus zusammengesetzten Fertigteilen, dadurch gekennzeichnet, daß es aus zwei gegenüberliegenden, aus Preßstoff hergestellten Blendenrahmen und aus plattenförmigen Gehäusefertigseiten aus Holz oder holzähnli.ch:em Werkstoff besteht und daß sämtliche Gehäuseteile so ausgebildet sind, daß sie leicht zusammensetzbar sind und zusammengesetzt, ohne weitere Oberflächenbehandlung und ohne besonderes Stützgerüst das Gehäuse bilden. a. Gehäuse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß es allseitig zerlegbar ist. 3. Gehäuse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßstoffblendenrahmen furniert sind. q.. Gehäuse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichbleibenden Abmessungen der Blendenrahmen durch Maßänderungen der übrigen Gehäuseteile verschiedene Gehäusegrößen herstellbar sind. 5. Gehäuse nach Anspruch i und. 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder beide Preßstoffblendenrahmen uoll als Wände ausgeführt sind, die nach außen mit Abdeckplatten (7, 8) bedeckt sein können,. 6. Gehäuse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder beide Preßstoffblendenrahmen als Montageplattem. für die Bauteile und Schaltelemente des Gerätes durchgebildet sind, wobei diese Elemente oder deren Aufnahmen mit eingepreßt sind. 7. Gehäuse nach Anspruch 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseteile unter Zugabe eines, elastisch bleibenden Füllstoffes zusammengefügt sind. In Betracht gezogene Druckschriften.: Deutsche Patentschriften Nr. 537 209, 715 o88; USA.-Patentschrift Nr. 2 5oi 689; Radio Mentor, 1948, S. 95.
DEW9104A 1952-07-23 1952-07-23 Gehaeuse fuer Rundfunk- oder Fernsehempfangsgeraete Expired DE951940C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1139557B (de) * 1961-12-13 1962-11-15 Telefunken Patent Verfahren zur Herstellung von Gehaeusen fuer Rundfunk- oder Fernsehgeraete

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE537209C (de) * 1930-06-01 1931-10-30 Lorenz Akt Ges C Verfahren zur Herstellung der Aufbaugerueste fuer Geraete der drahtlosen Nachrichtentechnik
DE715088C (de) * 1937-08-11 1941-12-13 Philips Patentverwaltung Kasten bzw. Kastenteil, z.B. fuer Radiogeraete
US2501689A (en) * 1945-04-14 1950-03-28 Westinghouse Electric Corp Radio cabinet

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