DE537209C - Verfahren zur Herstellung der Aufbaugerueste fuer Geraete der drahtlosen Nachrichtentechnik - Google Patents
Verfahren zur Herstellung der Aufbaugerueste fuer Geraete der drahtlosen NachrichtentechnikInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/02—Transmitters
- H04B1/03—Constructional details, e.g. casings, housings
- H04B1/034—Portable transmitters
Landscapes
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Description
Es sind bisher verschiedene Herstellungsverfahren für drahtlose Geräte verwendet worden,
die alle den Nachteil besitzen, daß keine besonders leichten Konstruktionen, wie sie
beispielsweise für Geräte, die auf Flugzeugen Verwendung finden sollen, möglich sind. Das
einfachste Verfahren der bisherigen Art besteht bekanntlich darin, das Gerät auf einer Frontplatte
und einer dazugehörigen Montageplatte,
ίο die zugleich den Boden des Gerätes bildet,
aufzubauen. Ein derartiger Aufbau besitzt vor allen Dingen den fabrikatorischen Nachteil,
daß die sämtlichen Einzelteile nacheinander montiert werden müssen. Ein anderer Vorschlag
geht dahin, das Gerät aus einzelnen Elementen aufzubauen, die selbst durch ein Gerüst aus vierkantigem Metallmaterial aufgebaut
sind. Dieses Herstellungsverfahren besitzt in fabrikatorischer Hinsicht viele Vorteile,
jedoch werden die Geräte für den obengenannten Verwendungszweck zu schwer.
Die gestellte Aufgabe, leichte Geräte zu bauen, wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
daß das zur Erzielung der erforderlichen Festigkeit des Gerätes dienende Gerüst aus Hohlstäben,
die vorzugsweise aus Isolierpreßmaterial bestehen, von ganz oder nahezu quadratischem
Querschnitt aufgebaut wird und an den Verbindungspunkten der einzelnen Stäbe Winkelstücke
Verwendung finden, die im Innern der Hohlstäbe angeordnet sind. Hierdurch ergibt
sich ein an den Kanten glatter Aufbau, so daß
beliebige Montageplatten, Abdeckplatten usw. leicht angebracht werden können.
Der beispielsweise Aufbau eines Gerätes, das gemäß der Erfindung hergestellt wurde, ergibt
sich aus den beiliegenden Abbildungen. In Abb.i ist das vollständige Gerüst des Gerätes dargestellt.
Es wird noch darauf hingewiesen, daß in dieser Abbildung die Hohlstäbe in ihrer Dicke
etwas übertrieben gezeichnet werden, da auch die Winkelverbindungen aus der Abbildung hervorgehen
sollen. Die Hohlstäbe sind in der Abbildung mit H bezeichnet. Vorzugsweise findet,
wie schon angegeben, für dieselben eines der bekannten Isolierpreßmaterialien Verwendung, das
eine außerordentliche Festigkeit besitzt. An den Zusammenstoßpunkten verschiedener Hohlstäbe,
beispielsweise der Ecke E1, ist ein Winkelstück verwendet, das drei senkrecht aufeinanderstehende
Arme besitzt. Die Arme besitzen eine Dicke, die genau dem inneren Durchmesser des
Hohlstabes entspricht. Es ist leicht einzusehen, daß sich hierdurch eine äußerst einfache Montage
ergibt, da die zugeschnittenen Hohlstäbe lediglich auf die Arme der Winkelstücke aufgeschoben
werden müssen und hierdurch schon die rechten Winkel von selbst eingehalten werden.
An der Ecke E2 ist ein Winkelstück in Form eines
T-Stückes angebracht. Die Ecke E3 wird aus einem Winkelstück zusammengesetzt, das vier
Arme besitzt. Es können also, wie sich aus der Abbildung entnehmen läßt, beliebige Winkelstücke
Verwendung finden, um einen beliebigen
Aufbau des Gerüstes für das Gerät zu erhalten, ganz unabhängig davon, an welcher Stelle
Zwischenstreben eingebaut werden sollen.
Damit das Gerät den notwendigen Zusanamenhalt besitzt, werden die Hohlstäbe an den
Winkelstücken durch ein oder zwei Schrauben befestigt, so daß sich sehr einfach ein fester
Gesamtaufbau ergibt.
Gemäß der weiteren Erfindung wird für
ίο sämtliche notwendigen Verbindungen ein einheitliches
Winkelstück verwendet, das sechs in drei aufeinander senkrechten Achsen liegende
Arme besitzt. Dieses Normalwinkelstück, aus dem die sämtlichen, im allgemeinen vorkommenden
Verbindungen hergestellt werden können, ist in der Abb. 2 dargestellt. Wird beispielsweise
ein Stück benötigt, wie es in der Abb. 1 mit E3
"bezeichnet ist, so werden von diesem Stück die Arme ^1, A2 abgeschnitten und die übrigen
vier Arme zum Aufbau der Ecke E3 verwendet. Das Normalwinkelstück selbst wird nach irgendeinem
bekannten Gieß- oder auch Spritzgußverfahren hergestellt. In Abb. 2 ist der Deutlichkeit
halber auch noch ein Stück eines Hohlstabes H dargestellt.
Der in Abb. 3 dargestellte Schnitt durch ein Normalwinkelstück unterscheidet sich von dem
in Abb. 2 dargestellten Winkelstück dadurch, daß an den Stoßstellen, d. h. an denjenigen Stellen,
an denen zwei Hohlstäbe aufeinanderstoßen, die Arme um die Wandstärke des verwendeten
Stabmaterials verstärkt sind. Diese Stelle ist mit S bezeichnet. Die Arme A3, At besitzen
an der Stelle S eine Verstärkung, damit die Hohlstäbe H1 und H2, derenWandstärken schematisch
dargestellt sind, genau an dieser Stelle zusammenstoßen und sich außen eine glatte Fläche
ergibt, auf der die Montageplatten usw. befestigt werden können.
Ein nach dem erfindungsgemäßen Grundsatz aufgebautes Gerät besitzt den Vorteil, daß es
einerseits die gestellte Aufgabe, ein leichtes Gerüst zu besitzen, erfüllt, andererseits fabrikatorische
Vorteile durch die serienmäßige Herstellung der einzelnen verwendeten Teile erzielt
werden können und insbesondere hohe Montagekosten vermieden sind.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung der Aufbaugerüste für Geräte der drahtlosen Nachrichtentechnik,
gekennzeichnet durch die Verwendung von Hohlstäben, vorzugsweise aus Isolierpreßmaterial, von ganz oder nahezu
quadratischem Querschnitt, welche an den Stoßstellen durch in die Hohlstäbe eingeführte
Winkelstücke miteinander verbunden werden.
2. Herstellungsverfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelstücke aus einem Normalkörper hergestellt werden, der sechs in aufeinander senkrechten
Achsen liegende Arme besitzt, von dem die für die Verbindung überflüssigen Arme abgeschnitten
werden.
3. Winkelstücke zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Stoßstellen das Material in Stärke der Wandung des verwendeten Stabmaterials verdickt ist.
Hierzu i Blatt Zeichnungen
den:
Ergänzungsblatt
zur Patentschrift 537 209 Klasse 21a4 Gruppe 75.
Ton dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben wor-
Carl Vrany in Berlin-Lichterfelde-Ost und
Heinrich Zodtner in Birkenwerder.
8BlLtN. GEDRUCKT IN DES RElCHSbRUCKfiREI
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE537209T | 1930-06-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE537209C true DE537209C (de) | 1931-10-30 |
Family
ID=6557630
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930537209D Expired DE537209C (de) | 1930-06-01 | 1930-06-01 | Verfahren zur Herstellung der Aufbaugerueste fuer Geraete der drahtlosen Nachrichtentechnik |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE537209C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE951940C (de) * | 1952-07-23 | 1956-11-08 | Johannes Wuendsch | Gehaeuse fuer Rundfunk- oder Fernsehempfangsgeraete |
| DE1223907B (de) * | 1964-07-02 | 1966-09-01 | Philips Patentverwaltung | Gehaeuse fuer ein Geraet der elektrischen Nachrichtentechnik mit einem metallischen Stuetzrahmen und Verfahren zu seiner Herstellung |
| US3295281A (en) * | 1962-04-04 | 1967-01-03 | Daniel R Dixon | Building block construction with spacer and method of fabricating the block |
-
1930
- 1930-06-01 DE DE1930537209D patent/DE537209C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE951940C (de) * | 1952-07-23 | 1956-11-08 | Johannes Wuendsch | Gehaeuse fuer Rundfunk- oder Fernsehempfangsgeraete |
| US3295281A (en) * | 1962-04-04 | 1967-01-03 | Daniel R Dixon | Building block construction with spacer and method of fabricating the block |
| DE1223907B (de) * | 1964-07-02 | 1966-09-01 | Philips Patentverwaltung | Gehaeuse fuer ein Geraet der elektrischen Nachrichtentechnik mit einem metallischen Stuetzrahmen und Verfahren zu seiner Herstellung |
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