DEP0034420DA - Bergeaustrag für Stegkettenförderer. - Google Patents
Bergeaustrag für Stegkettenförderer.Info
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Description
Es besteht bekanntlich das Bedürfnis, Stegkettenförderer im Streb nicht nur zur Förderung der Kohle, sondern in der Versatzschicht auch zur Förderung der Berge zu verwenden. In flacher Lagerung, bei der das geförderte Gut nicht von selber rutscht, ergeben sich Schwierigkeiten aus der Eigenart des Fördermittels heraus. Es lässt nämlich weder das Abnehmen des Versatzgutes mit der Schaufel, noch die Aufgabe des Versatzgutes in Schleudermaschinen zu, wie es bei anderen Fördermitteln üblich ist; denn bekanntlich muss an der Austragsstelle die Kette aus der Rinne herausgehoben und über eine Einrichtung geführt werden, die meist am Hangenden in einfacher Art befestigt ist, um die Rinne für die Schaufelarbeit frei zu machen. Wenn aber bei flacher Lagerung die Kette aus der Rinne angehoben wird, unterbleibt an dieser Stelle der Weitertransport des Fördergutes und es könnte auf der Länge des Fördermittelstranges nur mit einer einzigen Austragsstelle gearbeitet werden.
Um die Vorteile eines Stegkettenförderers, der in flacher Lagerung als Kraftzförderer arbeitet, auch in einem solchen Abbaubetrieb ausnutzen zu können, wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, durch ein jeweils auf den unverändert durchgehenden Unterbau aufgesetztes Schütt auf der Länge des Stranges beliebig viele Austragsstellen zu schaffen. Die Kette gleitet in der hochgeführten Förderrinne über das Schütt hinweg, wobei sie das Fördergut durch einen Ausschnitt im Rinnenboden dem Schütt zuführt. Diese Anordnung hat den besonderen Vorzug, dass sie auch bei solchen Förderrinnenprofilen verwendet werden kann, bei denen die Kette, sowohl im Unter- als auch im Obertrum zwangsgeführt ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht die das Austrittsschütt überbrückende Rinne aus je zwei Schräg gestellten Obertrumrinnen und der sogenannten Passrinne. Hierbei können die schrägge-
stellten Obertrumrinnen einendig durch Scharniere mit den Untertrumrinnen verbunden sein, während sie am anderen Ende auf je einen auf der Untertrumrinne befestigten Bock aufgelegt sind. Die Passrinne wird von einem Bock getragen, der auf den entsprechenden Untertrumrinnen ruht und gegebenenfalls mit dem Schütt zu eine einheitlichen Ganzen vereinigt ist.
In der Zeichnung ist in perspektivischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes gezeigt.
Von einem Stegkettenförderer sind die Schüsse I - V dargestellt. Die Rinne I ist teilweise aufgeschnitten und lässt erkennen, dass sie aus zwei spiegelbildlich gleichen Trögen 1 und 2 besteht, die mit ihren Böden unter Wahrung eines gewissen Zwischenraumes miteinander verbunden sind. Die Verbindung zwischen Obertrog und Untertrog wird zweckmässigerweise lösbar gestaltet. Die Seitenteile 3 sowohl des Obertroges als auch des Untertroges sind so gestaltet, dass die Kette 4 sowohl im Ober- als auch im Untertrum zwangsgeführt ist.
Ein solcher Stegkettenförderer kann in flacher Lagerung zur Bergeförderung nicht verwendet werden, da ein Austragen der Berge durch die Kette behindert wird, die infolge der Zwangsführung nicht angehoben werden kann; aber selbst wenn im Bereiche der Austragsstelle auf die Zwangsführung verzichtet und die Kette hochgehoben würde, wäre die Verwendung nicht möglich, weil das Fördergut nur an einer einzigen Stelle abgegeben werden könnte; denn das Fördergut ist an der Austragsstelle der Fördereinwirkung der Kette bzw. deren Stegen entzogen.
Um die Austragsstelle gleichmässig mit Fördergut zu speisen und einen Teil des Fördergutes weiteren nachfolgenden Austragsstellen im Zuge des Stranges zuzuführen, ist auf dem unverändert durchgehenden, aus einzelnen Schüssen bestehenden Unterbau ein Schütt 5 ausgesetzt. Die Förderrinne ist hochgeführt und die Kette gleitet somit über das Schütt 5 hinweg und gibt einen Teil des Fördergutes durch den Ausschnitt 6 in der Förderrinne an das Schütt ab.
Im gewählten Ausführungsbeispiel wird hierzu jeweils bei den Schüssen II, III und IV der Obertrog 2 abgenommen, sodass über die Austragsstelle hinweg lediglich der Unterbau unverändert durchgeht. Auf den Untertrögen II und IV sind die Obertrumrinnen 7 schräg aufgestellt.
Am einen Ende, bei 8, sind sie gelenkig mit dem Untertrog verbunden. Am anderen Ende sind sie auf je einen Bock 9 aufgelegt, der der Höhe nach der Höhe des Schüttes bzw. der Passrinne 13 entspricht. Die Passrinne 13 wird ihrerseits von einem Bock 11 getragen, der auf der Untertrumrinne ruht.
Die Böcke 9 und 11 können in einfacher Weise an den Untertrumrinnen bzw. Trögen befestigt werden, in dem man sie in die Schussverbindung dieser Tröge einsteckt, wie bei 12 angedeutet. Es kann ferner der Bock 11 mit dem Schütt 5 zu einem einheitlichen Ganzen gestaltet sein, sodass beide Teile in einem Arbeitsgang aufgesetzt werden können.
Die Tröge der schräg ansteigenden Obertrumrinnen 7 können normale Tröge sein. Wenn die zu überbrückende Höhendifferenz, die durch die Höhe des Bockes 11 gegeben ist, verhältnismässig gross ist, wird eine Passrinne entsprechend grösserer Länge verwendet. Im allgemeinen wird es zweckmässig sein, die Höhe des Austrages nicht zu niedrig zu wählen, damit sich kein Stau des Gutes im Schüttauslass ergibt. In jedem Falle aber kann die Höhe des Schüttes derjeweiligen Flözmächtigkeit angepasst werden.
Bei grosser Höhendifferenz im mächtigen Flözen kann die zu starke Neigung der Auf- bzw. Ablaufrinnen dadurch gemindert werden, dass auch die Obertröge der Nachbarstösse I bzw. V mehr oder minder stark abgewinkelt werden. Dasselbe wird erreicht durch Unterklotzen der Verbindungsstellen I/II und IV/V, wodurch die Tröge des Untertrums an den betreffenden Stelle zueinander abgewinkelt werden, was einer Verringerung des Neigungswinkels gleichkommt.
Die Passrinne 13 ist ausschliesslich mit seitlichen Führungen 14 für die Ketten 4 versehen, sodass die Zwangsführung der Kette im Bereich des Schüttes aufgehoben ist. Dies hat den Zweck, ein selbsttätiges Anheben der Kette zu gestatten, wenn sich einmal eine grösseres Bergestück in dem Rinnenausschnitt 6 verklemmt haben sollte.
Austragsvorrichtungen der beschriebenen Art werden in der erforderlichen Zahl, beispielsweise in Abständen von 10 mtr. je nach der Versatzleistung des einzelnen Hauers je Schicht, in den Förderer eingebaut.
Um zu vermeiden, dass an der ersten Austragsstelle das gesamte Gut dem Schütt zugeleitet wird, ist der Ausschnitt 6 in dieser Rinne verhältnismässig klein zu wählen. Der Ausschnitt 6 vergrössert sich jeweils in der nachfolgenden Austragsstelle und nimmt an der letzten schliesslich die gesamte Breite und Länge der Passrinne ein.
Der Förderer kann mit derartigen Austragsstellen, sowohl für aufbereitetes, als auch für nicht aufbereitete Gut verwendet werden. Wird nicht aufbereitetes Versatzgut gefördert, so müssen die groben Berge, die etwa 100 mm und mehr Durchmesser haben, vor den Austragsstellen von Hand abgenommen und den ausgekohlten Raum geworfen werden,wie dies auch bei anderen Fördermitteln üblich ist. Das Feingut mit Durchmessern von weniger als 100 mm wird jeweils zu einem gewissen Anteil an jeder Abgabestelle ausgetragen, wobei, wie beschrieben, die Bergeabgabe an den einzelnen Austragsstellen durch verschiedene Grösse der Bodenausschnitte 6 reguliert wird.
Wen der Förderer beim Übergang von Versatzschicht zu Förderschicht der Kohleförderung dienen soll, wird die Austragsvorrichtung entfernt, was mit wenigen Handgriffen möglich ist, da die Unterstützungsböcke mit Dübeln an den Untertrumrinnen oder Trögen befestigt sind, die lediglich herausgezogen werden brauchen, worauf die Teile abgehoben werden können. Die schräg gestellten Rinnentröge 7 klappen in ihre normale Lage zurück und werden im Untertrumtrog befestigt. An der Stelle des Schüttes bzw. der Passrinne wird ein bereitgehaltener normaler Obertrog aufgesetzt. Der Förderer wird so mit wenigen Handgriffen wieder in seine für die Kohlegewinnung und Förderung geeignete Form gebracht, in der er mit Gewinnungsmaschine beispielsweise der Schrämmaschine befahren und auch im Ganzen gerückt werden kann.
Es ist selbstverständlich, dass die Rinnen- und Trogausbildung sowohl des gesamten Stranges als auch im Bereiche der Austragsstelle vom dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiel abweichen kann und dass es ferner möglich ist, andere Verbindungen zwischen den einzelnen Teilen vorzusehen, ohne dass durch derartige Abwandlungen vom Grundgedanken der Erfindung abgewichen würde.
Claims (6)
1. Bergeaustrag für einen in flacher Lagerung verwendeten Stegkettenförderer, insbesondere mit einer im Ober- und Untertrum zwangsgeführten Kette, gekennzeichnet durch ein auf dem unverändert durchgehenden Unterbau aufgesetzte Schütt /5/, über das die Kette in der hochgeführten Förderrinne hinweggeleitet und das Fördergut durch einen Ausschnitt /6/ im Rinnenboden dem Schütt zuführt.
2. Bergeaustrag nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die das Austragsschütt /5/ überbrückende Rinne aus je zwei schräggestellten Obertrumrinnen /7/ und einer waagerecht auf das Schütt aufgelegten Obertrumrinne /Passrinne/ /13/ zusammengesetzt ist.
3. Bergeaustrag nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass die schräggestellten Obertrumrinnen /7/ einendig durch Scharniere /8/ mit den Untertrumrinnen verbunden und am anderen Ende auf je einen, auf der Untertrumrinne befestigten Bock /9/ aufgesetzt sind.
4. Bergeaustrag nach Anspruch 3 gekennzeichnet durch einen gegebenenfalls mit dem Schütt /5/ zu einem Ganzen vereinigten, auf der Untertrumrinne ruhenden Bock /11/ als Träger für die Passrinne.
5. Bergeaustrag nach Anspruch 2 - 3 dadurch gekennzeichnet, dass die Kette /4/ in der Passrinne /13/ ausschliesslich seitlich geführt ist.
6. Bergeaustrag nach Anspruch 2 - 3 dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse der Austragsöffnung /6/ in der Passrinne in Anpassung an die jeweils an der Austragsstelle abzugebenden Fördergutmenge gewählt wird.
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