DEP0034322DA - Vorrichtung an Streckwerken von Spinnmaschinen zur Herstellung von Noppengarnen - Google Patents
Vorrichtung an Streckwerken von Spinnmaschinen zur Herstellung von NoppengarnenInfo
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Description
HHifloh H a t f Klyolüaelm—Tecik. Dettlngorstrasss 71 >
Vorriohtunf an^treqkwerken γος
rxlehtung an Streckwerken
von Spinnmaschinen»-&
durch wiederholte kurzzeitige Verkleinerung dee Verzuges.
zu erzielende Wirkung let es/notwendig, daas die In dem 3am versohle denen Abstand voneinander haben und
daas der gleiche Koppenabstand er nt nach einer mÖs^Liohat groesen £aralän_*e wiederkehrtp>3ei den bekannten Vorrioh·»
tungen zur Erzeugung solcher Hoppen fflrd durch ©ine mechanische Steuervorrichtung, die aus einer Hocken- oder
einer kurvenscheibe besteht, die Kupplung zwischen dea Hinter- und Mittelzylinder dea Streokwerkebnd dem zu deren Antrieb dienenden Zahnradgetriebe kurzzeitig aufgehoben und Hinter- und littelzylinder während dieser Zelt
mit einem anderen, schneller laufenden Getriebe verbunden, so dass die ideferang des Hinter- and Mittelzylinders vorübergehend vergrussert wird* Dadurch, dass bei
der bekannten Vorrichtung zwei Getriebe fUr den Antrieb von Hinter- und Mittelzylinder vorgesehen sein müssen,
ist ein vorhultniemaseig grosser Aufwand erforderlich·
iJemass der Erfindung üSädie Vorrichtung zur kurzzelti* gen Verkleinerung deejferzegee zwecke Erzeugung von Neppen i ^ durch wel«
one die Lieferung tee Vorderzylinders vorübergehend unterbrochen wird· Hierdurch ergibt sioh gegenüber den bekannten Vorrichtungen eine wesentliche VerelnXaohung,
die Unterbrechung der Bewegung des Vordereylinders
Dlpl.-Ing. Walten Scherrmann, Patentanwalt, Eßlingen (Neckar)
mit erheblich einfacheren Kitteln durchführbar 1st mim dl· kurzzeitige Umschaltung von Hinter- und Mittelzylinder von
der normalen Drehzahl auf eise höhere Drehzahl. Bei der stau Vorrichtung genügt es9 wenn der Vorderzylinder alt seinen An»
triebemltteln durch eine ein- und ausechaitbare Kupplung ver« bande» let« die durch eia von a$r Machine angetriebene a Stem*
ermlttel .z.B. ein· Schaltscheibe» eine Rechenscheibe *&*τ dergleichen vorzugsweise in verschiedenen ZeitabstSnden au*-*oad
eingeschaltet wird* Damit entfallt das Erfordernis* eic «··&·- tos ®β^1>ρ$1ί®%ε eine höhere Ant riebegesc händig kelt vor»«-
SGheüjfivmJiaeh faal verschieden lange Seppen Had verschieden gross· Hoppenabetände erzeuge» zu kßnnen, Iut es »weckmisel^
verschiedene auswechselbar· Steuermittel, also e.B. verschl·«- dene Schaltscheiben oder Kockensoheiben, vorzusehen.
^tfto jSS weiterer Erfindung 1st der VorderBylinder mit eein«n Antrlebsmittelft durch ein· elektroasagnetlsch· Kopplung verbunden, dl· durch ein· Sehalteohelb· gesteuert wird» alt d«r
si· s· B* Qber Schleifringe und Kohlebürsten la elektrischer Verbindung steht· PIe Verwendung einer elektromagnetischen
Kapplwg 1st im vorliegenden Fall besonders vorteilhaft, well dies« einen wesentlich jerinseren Versohleiss unu damit ein·
erheblich linger· Lebensdauer hat, ale die mechanisch betätigten ^uptlungseinrichtunken bei den bekannten Vorrichtungen zur Erzeugung von Koppen· Ha die auf den Vorderzylinder
zu übertragende Leistung aar verhältnismäKSis paring 1st and die Kupplung nur für etwa IPS bemessen au sein braucht, 1st
die elektromagnetische Kupplung gerade für den vorliegenden Zweck besonders ;eei;^et. 2wecii»»ssis i^clAfden c;netkörper und dl· basnet spulen enthaltende der ele^troraz snetischen Kupplung an Smm Umfange verzahnt »ad stellt damit sIeich»·itig ds« Antriebsrad für den Vorderzylinder dar.
Hierdurch ergibt sieh ein besonders einfacher tmd gedrungener Aufbau für dl· Antriebe- und Kupj,laa>;emittel für den Vordersylinder. Aus de» gleichen arunde ist «s zv;eciaa,losig( die
Dipl -Ing Walter Schenrmann, Patentanwalt, Eßlingen (Neckar)
vorgenannte ^Uiplun^eh Ifte mit dem die Örehbewsgong eof den
Rlntürzylinder übertragenden Ritzel feet zu verbinden ate* vor·
Ku^swels* mit lbsi «as einem Stück herasuatellen· IKjLe auf dl·*· λ el se ausgebildet· Kupplungsh lfte läuft zweckmMssig auf der
Vorderzylinderachse löse ua*
Statt der elektromagnetischen Kupplung kann Jedoch auch ein· mechanisch betätigte Kopplung, jb.B. eine Zahnkupplung, vorgesehen sein.» die von einer Hocken- oder Kurveascheibe gesteuert wird, die von der faschine angetrieben wird and die
der Kupplung über ein Gestänge verbanders ist«
darjgsatellt· Es zeigenj
tische Kupplung, die ait den Antriebsrädern zu elnea einheitlichen lanzen vereinigt 1st, teilweise in einer
Seitenansicht und teilweise in eine» aefcftl&len Schnitt»
Abb· 2 eine für ein Hochverzugastreclcverk besti unt« elektromagnetische itupi,lung mit den Antriebsachsen für den
Hinter- und den Mittelstylinder, teilweise in Ansicht und teilweise in eine« ββα·1*1«η Schnitt,
A%s· 3 die elektrische Steuereinrichtung mit §mx Schaltoefe·!··» Ini f'ix sw ei elektromagnetische Kappl^ngen in schemati-"
sober Dareteilung,
Abb. 4 die Kittel βατ Steuer«ng einer mechanisch betätigten i^xpiilang und diese selbst in einer Seitenansicht, und
Abb* 5 dieselben Mittel und öle met ßiechanisoh betätigten iiupplungen in einer Vorderansicht.
Die auf UBT Achse t des Vorderzylinders (Abb·Ij angebrachte eleJctromairnetisehe Kapplang besteht aus eine« den M&gnetkSs*-
per 2 and die ^agnetspulen 5 enthaltenden H afte, die auf der Achse t lose umlaufen feann· Me andere Kui>plun^shälfte, die
aas der Ankersohelbe 4 besteht, 1st mit der Vorder«νlinderachse t dnrch den Kell 5 feet verbunden» Bis Idee &&f der
Dipl.-Ing. Walter Scherrmann, Patentanwalt, Eßlingen (Neckar)
Achse 1 sitzende Kupplongshälfte bildet ein einheitliches Ganzes mit dem Ritzel 6« Ausserdem ist der Umfang des Ma,jaetkörpers 2
verzahnt, so dass er gleichzeitig ein Antriebsrad 7 darstellt* Ober das Had 7 wird die Antriebsbewegung auf die Kupplung und veß
dieser Über die auf der Vorderzylinderachse 1 aufgekeilte Ankerscheibe 4 auf den Vorderzylinder übertragen« Das Ritzel 6 über«
trägt die Drehbewegung über das Bockrad, den Numaernwechsel und den Hinterzylinderweohsel auf den Hinter zylinder.
Die Magnet spulen 3 stehen mit Schleifringen 3 in Verbindung, die aussen auf dem lagnetkSrper 2 angebracht sind· Zum Schutz der
Magnetspulen 3 1st seitlich auf den SJagnetkörper 2 eine Scheibe 9 aufgeschraubt· Auf den Sohlelfringen 8 schleifen Kohlebürsten
10, die mit einer von der Maschine angetriebenen Schaltscheibe, durch welche die elektromagnetische Kupplung gesteuert wird,leitend
verbunden sind·
Die In Abb* 1 dargestellte Anordnung ist für normale Streckwerke bestirnt· Ba bei Hoehverzugsstreekwerken kein besonderes Ritzel
für den Vorderzylinder vorgesehen ist, sondern die Zähne in die Vorderzylinderachse eingefräst sind, miss für Hochverzugs st reel>werke
eine etwas andersartige Anordnung getroffen werden (Abb.2)· In diesem Falle 1st es nicht möglich, die beiden Räder 6 und 7
mit der elektromagnetischen Kupplung zu vereinigen, und diese behalten daher Ihre bei den Hochverzugsstreckwerken übliche Anordnung und Ausbildung· Die wiederum aus dem Magnetkörper 2 mit den
Magnetspulen 3 und den Schleifringen 8 und der Ankerscheibe 4 bestehende Magnetkupplung 1st zwischen den Stanzen ti und 12 angeordnet.
Pas in die Vor der zylinderachse 1 eingefräste Ritzel und das auf der Vordereylinderachse 1 sitzende Antriebsrad für den
Vorderzylinder sind nicht gezeichnet* Zwischen den Stanzen 11 u. 12 ist auch die Achse 13 des Hinterzylinders gelagert, die Ihren
Antrieb vonAem linterzylinderweohsel 14 erhält. Die Hinterzylinderachse 13 überträgt Ihre Drehbewegung über die Zahnräder 15 und
16 und ein zwischen diesen angeordnetes, s Doppelzahnrad auf die Mittelzylinderacb.se 17·
Die Steuerung der elektromagnetischen Kupplung erfolgt, wie in Abs· 3 dargestellt ist, von einer von der Maschine angetriebenen
Schaltscheibe 18 aus, die z.B. auf der Welle des Hube^nters für die Ringbank oder selbständig auf dem Antriebsgestell der
Dipl -Ing Walter Scherrmann, Patentanwalt, Eßlingen (Neckar)
faschine an^orüßet sein kam»* Sie ^c halt scheibe 18, die aus Isoliermaterial 2.3· Pressstoff besteht, »eist an ihre© Uatfo&g
oineit Schleifring 19 aui» der durch 1 oilerZwischenstücke 20 ia verschieden breite kontakt se^wan te 21 unterteilt ist· AuX dem
Schleifring 19 schleiftn £ehlsbür:5t6ii 22, dl« alt den Kohlebürsten 10 a» der 2fc;itetkupplung in leitender Verbindung stehen·
Die irkungsweise der Kinriehtuung 1st tollendes
'olange die Kohlebürsten 22 an der: Segmenten 2t en lie gen, let über die t-ohleb-Iröten 10, die auf den Schleifringen der elektromagnetischen Kupplung schleifen, der Stromkreis zur Erregung
der iiö,5netspulsn 3 je ichlo; sen. InCol^oäössen lejt sich der lia^netkörper 2 fest .-^egen die Ankerecheibe 4 da« diese wird
iuiigeno.nmeu und der Vorderzylinder angetrieben« Wenn dagegen die Kohlebürsten 22 auf ein iaollerewlschenstUck 20 zwischen
den Segmenten 21 der CchÄlteoheibe 18 gelangen, wird der Stro*~ kreis iiutörbrochön und die Verbindung awiaohen amn beiden Hälften der Ma&netfcu^plting aufgehoben· Hierdurch wird auch der A»·
trieb des Vorderzylindörs ab^tsohiiltet. Da die Isolier^visch·»- stücke 20 nur sehr kurz nlnd, ist auch die Abschaltung der Magnetkupplung und des Antriebes des Vor&erjsylindere nur %wu& kar»—
zeltig und vorübergehund« Sie ;enUgt jedoch, um durch die hierdurch eintretend©f entsprechend kureaeitige Verkleinerung des
Versüßest in det ,gesponnenen 3arn eine Koppe za. erzeu^n. Die verschiedenen UIn^a der Kontaktse^oeiite 21 entsprechen offensichtlich den verschiedenen Abst jaden zmLschtn den einseinen
%φ$$&άψ ■■. Jurerid die liänge der Zwischenstücke 20 für die 3rösse
der No η pen aiass.sebeud 1st· Um in dieser Hin icht .-nderunsen eintreten zu lassen, können die Soheltschelben 21 bezüglich d«r
nach Bedarf ausgewechselt werden«
In den Abbildungen 4 und 5 ist eine Vorrichtung dargestellt« bei der sjifctelle elektrischer Steuerungatrittel und einer Magnetkopf la&g mechanische >t»ueraiiSi:mitt©l und vixm mechanisch betätigte ^upplang vorgesehen εInd. Die von der Maschine Über die
t.ette 23 und das fvettonrad 24 angetriebene Nockenscheibe 25
Dlpl.-lng. Walter Scherrmann, Patentanwalt, Eßlingen (Neckar)
weist zahlreiche Hocken 26 auf, die wiederum in verschiedenen
voneinander sytseordnet sind* Auf eine? auf dem Antrieb· der Maschine gelagerten welle 2? sitzt ein Hebel 28» der
eine las» 29 trugt· Aa den laden der "/eile 2? befinden sieh Ars» 30, die on ihr a freien finde gabelförmig ausgebildet sind·
Sie G beienden tragen fübrungalclaueR 5I9 die in ©ine Ringnut 52 in der Kai»· 55 der auf der Vordereyliuderachse 1 achslal %
weglichen Kttp^langehälfte 54 eingreifen, Me Kupp langst Hf te bildet zus&ma&m. mit der Kupplungshalfte 55/die auf der Achae 1
fest angebracht ist, eine mechanisch Ijetltlgte
eine Kocke 26 auf die Hase 29 trifft, wird die eil· 27 über tier* He1Oe 1 2S derart gedreht, dass 4er ürm 30 mit Hilfe der
iTührun-ssa^uen 5t die oowesliche Xupplur^s^ 1!:"^€ 34 entgegen der -irfcaag der Feder 36 aaseer Eingriff adt der featea Kupp·
lungehiUrte 35 bringt. Sobslä die Bocke 26 über die Nase 2f ninwegge^litten 1st, bewegt sich die K&pplungsliülfte 54 unter
der lr<ung der Feder % nieder in die Arbsltslage eurüok« AttOh la die se ή /alle «jfwaen al SQ nur kurziseiti^e Onterbrechon^en de«
Antriebes des Vorderaylindere und damit von dessen i4.eferung auetande. Sea Abstände der Nooken 26 entspricht wiederuaa der
Abstand der Koppen Ib den en Sani α···«·
Claims (1)
- Dipl -Ing. Walter Scherrmann, Patentanwalt, EBIIngen (Neckar)ί a t β η t e η s ρ r Ü c h et·} Vorrichtims an -treokwerJcen"- dor oh Ie herholt« «orsstlti«·Se Verkleinere^ des Verpagee* i ke*maeiehnei; durch ^sar ^OT'iberjehenden Onterbrechun^ der liieferung des Vorderayllrtders·2·) Vorriohtims naoh /iiic]5ruch. 1, dadurch gekennaelohaet» dass der Vordarzvlinder mit seinen ü»trieb»altt«ln durch el«· elm* and öusöohaltbnre Kupplung verbiindeii ist» die durch @in von der "JaacM.»© aK/jetriebenen oteuenalttel ( Sclialt· scheibe» Moekenaeheib© oder dergl·) vorzugevmise in ve**· schiedenen 2ö Italiaf Inden aus- und ejjn^eseh; ltet wird·3·) Vorriditanc n&ch -Ämspruoli 2f dadurch ^ekeunseichnet, dassverschiedene^auswechselbare iteaemiittel zur "Krzeugungverschiedeii grosser fiopi*®3 and verschieden graeeer penalist/iiido vorgesehen sind·4·) Vorrichtung nach Anepruch 2»^ekeniiseiehnet duroli eis«ele troaasnetisolie Kupplung» die durch eine Schaltscheibe 3ö steuert wird» iait der sie a* B* über Schleif ringe undKohlebürsten verbunden 1st·5·) Vorrichtung xiaoli Anspruch 4* dadurch jeRenn«eiohnet, dass die r>ohalt80}ieib« mehrere versohioden langeraeute6·) Vorrichtung nach Anspruch 4t dadurch ^ekennzeichnet» daaa der den Magnetkör^er nut; die Isagnetspulen enthaltende feil der e IeK tropiagne tische η Kur, plan g an ßoinem ümf / n^e versähet 1st and gleichseitig das Antriebsrad fUr Qmn Vorderzylindür ar st«11t.7») Vorrichtung nach /'jasprucb. 6, dadturch gekennzeichnet, dass der 4jleiehjBeitlj das Antriebsrad f r öen Vorderzylinder darstellende Teil der eleirtrcNaagjaetiselteiiDipl.-lng. Walter Scherrmann, Patentanwalt, Eßllngen (Neckar)mit de« die i>reb."berae£UBg auf den Htßter«ylinder übertrag*§nde« RItTOl fest verbunden 1st and Yorsugstae te« mit Ihm aas elftes Stück besteht·3») Vorrichtung nach Aneprueh 7» dadurch gekennzeichnet,dass der die Zahnräder enthaltende Seil der elektromagnetischen Kupplung auf der Vorderssy linde rachse Ids« uat-lattft.9·) Vorrlchtunr; nach Anspruch 2, gekennzeichnet, durch ein· GMKsha&lsch betvitl^te Kupplung, s.B· eine Zahnkupplung, die von einer Kocicen- QdvT Kurvenscheibe gesteuert wlr&9mit der &ίψ über ein 3esti»^e verbunden ist·10·) Vorrichtung nach Anspruch $y dadurch gekennzeichnet,äik&B die l-up.limßsh Mften unter dem Hreelc einer Feder in Eintritt raLteimmder stehen, dmx beim Aoaechalten f upplan^ durch das Gestänge au über«Index» ist«
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