DEP0033566DA - Teilkammerkessel mit Naturumlauf - Google Patents
Teilkammerkessel mit NaturumlaufInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Teilkammerkessel, bei dem die Austritts- und Eintrittskammern der in Sektionen zusammengefassten Wasserrohre über eine Obertrommel miteinander in Verbindung stehen und ein selbsttätiger Wasserumlauf stattfindet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen für Hochdruckbetrieb geeigneten Dampfkessel für kleine Leistungen mit selbsttätiger Wasserumwälzung zu schaffen, der einen möglichst geringen Materialaufwand und eine kleine Grundfläche erfordert.
Abgesehen von liegenden Kesseln, die eine grosse Grundfläche erfordern und im wesentlichen auch nur für grössere Leistungen ind Frage kommen, sind stehende Dampfkessel bekannt, die im wesentlichen aus einem Aussenmantel mit eingebauter Feuerbüchse bestehen und bei denen die Feuerbüchsen verschiedenartige Heizflächeneinbauten tragen. Solche Kessel sind für Drücke über etwa 12 atü wegen der erforderlichen Blechstärken nicht geeignet, da diese und die ganze Bauart einen zu hohen Materialaufwand erfordern. Andere stehende Kessel sind zwar für Hochdruckbe-
trieb geeignet, haben aber keine selbsttätige Wasserumwälzung.
Durch die Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass bei einem Teilkammerkessel, bei dem in an sich bekannter Weise Wasserrohre zu Sektionen zusammengefasst sind, deren Austritts- und Eintrittskammern mit einer Obertrommel in Verbindung stehen, die Wasserrohre so gestaltet und angeordnet werden, dass sie in Windungen unter ständigem Anstieg von den Eintrittskammern zu den Austrittskammern verlaufen. Vorzugsweise wird die Anordnung so getroffen, dass die Wasserrohre S-förmig verlaufen. Bei grösseren Kesseln kann der Verlauf der Wasserrohre auch in Form zweier oder mehrerer sich aneinander anschließender S-Bogen erfolgen. Es ist aber auch möglich, dass die Windungen der Wasserrohre irgend eine andere Form aufweisen, bei der die Rohre unter ständigem Anstieg von den Eintrittskammern zu den Austrittskammern verlaufen. Zweckmässig wird in jedem Falle die Form so sein, dass die Wasserrohre von der einen Seite des Kessels zur gegenüberliegenden Seite verlaufen. Durch diese Anordnung und Form der Wasserrohre wird auf kleinem Raum eine grosse beheizte Fläche untergebracht.
Ueberhitzer und Vorwärmer können in üblicher Weise vorgesehen sein.
Eine solche Bauart des Kessels erfordert einen verhältnismässig geringen Materialaufwand, ermöglicht einen selbsttätigen Wasserumlauf und eine besonders gute Ausnützung des Brennstoffes und hat den weiteren Vorzug, dass der Kessel nur geringe Grundfläche benötigt.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise
dargestellt. Es zeigen:
Abb. 1 einen senkrechten Querschnitt des Kessels und
Abb. 2 eine Seitenansicht von der Seite der Austrittskammer aus gesehen.
Die Wasserrohre a des Teilkammerkessels sind zu Sektionen zusammengefasst, innerhalb deren die Rohre übereinander angeordnet sind und die selbst parallel nebeneinander liegen. Die Wasserrohre a jeder Sektion haben unten eine gemeinsame Eintrittskammer b und oben, auf der anderen Seite des Kessels, eine gemeinsame Austrittskammer c. Von den Eintrittskammern b zu den Austrittskammern c verlaufen die Wasserrohre a ständig ansteigend und im dargestellten Beispiel S-förmig.
Ausserdem führen von den Austrittskammer c Leitungen d in den Dampfraum einer Obertrommel e und von deren Wasserraum Leitungen f zu den Eintrittskammern b.
Das aus den einzelnen Sektionen zusammengebaute Rohrsystem ist in einer gemauerten Kammer 1 untergebracht, in der auch die Feuerung g angeordnet ist. Eintrittskammern b, Austrittskammern c, die Obertrommel e und die Verbindungsleitungen d und f liegen ausserhalb der Beheizung. In den freien Raum innerhalb der Windungen der Wasserrohre a können ein Ueberhitzer h und am Rauchgasaustritt i kann ein Vorwärmer k eingebaut sein.
Claims (3)
1.) Teilkammerkessel mit Naturumlauf, bei dem die Austritts- und Eintrittskammern der in Sektionen zusammengefassten Wasserrohre mit einer Obertrommel in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserrohre (a) in Windungen unter ständigem Anstieg von den Eintrittskammern zu den Austrittskammern verlaufen.
2.) Teilkammerkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserrohre (a) S-förmig verlaufen.
3.) Teilkammerkessel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserrohre (a) in Form zweier oder mehrerer sich aneinander anschliessender S-Bogen verlaufen.
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