DE660334C - Dampferzeuger - Google Patents

Dampferzeuger

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DE660334C
DE660334C DESCH108683D DESC108683D DE660334C DE 660334 C DE660334 C DE 660334C DE SCH108683 D DESCH108683 D DE SCH108683D DE SC108683 D DESC108683 D DE SC108683D DE 660334 C DE660334 C DE 660334C
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DE
Germany
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pipe
steam generator
boiler room
coils
jacket
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Expired
Application number
DESCH108683D
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English (en)
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Martin Schmidt
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B21/00Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically
    • F22B21/22Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from water tubes of form other than straight or substantially straight

Description

  • Dampferzeuger Die Erfindung bezieht sich auf Dampferzeuger aus Rohrschlangen, welche den Mantel .eines langgestreckten Heizraumes bilden, und besteht darin, daß die Rohrschlangen in zwei oder mehr Gruppen unterteilt sind, die aus Steig- und Fallrohren bestehen, welche zu geschlossenen Umlaufgliedern vereinigt und von zwei einander gegenüberliegenden Seiten des Heizraumes an fein gemeinsames, etwa in der Längsrichtung des langgestreckten Heizraumes verlaufendes unteres Speiserohr angeschlossen sind.
  • Bei einer Anordnung gemäß der Erfindung passen sich die Verdampferrohre besonders gut den Raumverhältnissen des langgestreckten Heizraumes an. Ferner ist ein Heizraum, der aus Rohrschlangen gemäß der Erfindung gebildet ist, insbesondere für Beheizung mit öl, Gas oder Kohlenstaub. geeignet, weil die Ausstrahlungsverluste nach Möglichkeit beseitigt sind. Weiter bietet das Anschließeneiner größeren Anzahl von Rohrschlangen keine Schwierigkeiten, insbesondere dann, wenn die unteren Enden der Steig- und Fallrohre durch Rohrbogen verbunden sind und diese Rohrbogen gemäß einer Ausführungsform der Erfindung an das gemeinsame untere Speiserohr durch Über strömkanäle angeschlossen sind.
  • In dem Heizraummantel läßt sich eine große Heizfläche aus verhältnismäßig engen, dicht aufeinanderliegenden, nicht zu langen Rohren unterbringen, die durch Strahlung beheizt werden. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird nur ein Teil der Rohre für die Bildung des Heizraummantels benutzt, während die Rohre des anderen Teiles an dem Heizraummantel hochgeführt und zu berührungsbeheizten Rohrschlangen im oberen Teil des Heizraumes ausgestaltet sind. Bei dieser Anordnung ergeben sich strahlungsbeheizte und berührungsbeheizte Rohrstränge, die keinen zu hohen Strömungswiderstand besitzen.
  • Auf der Zeichnung zeigt Fig. i einen senkrechten Längsschnitt durch ein Ausführungsbeispiel des neuen Dampferzeugers, und zwar nach Linie 1-I der Fig. 2; Fig. 2 ist ein senkrechter Querschnitt nach Linie 11-1I der Fig. z; ferner zeigt in größerem Maßstabe, teilweise im Schnitt, Fig.3 den Anschluß eines. Verdampferrohres an den oberen Sammler, Fig. 4 den Anschluß an den unteren Sammler und Fig. j eine linke Seitenansicht zu Fig. 4; Fig. 6 zeigt in einem senkrechten Querschnitt ein anderes Ausführungsbeispiel des neun Dampferzeugers.
  • Der Dampferzeuger nach den Fig. i und 2 hat einen Brennraum mit rechteckiger Grundfläche. Das untere Sammelrohr der Rohrschlangen, dem das Speisewasser zugeführt wird, ist mit io bezeichnet. Der Dampferzeuger wird durch :einen an der Schmalseite des Dampferzeugers angeordneten ölbrenner i i beheizt. Der Mantel des Brenn-,. raumes wird durch Rohrschlangen gebildet;`--, die von entgegengesetzten Seiten an e` A' Sammelrohr io angeschlossen sind. Die Ro1ixz'4 schlangen der einen Seite sind mit 13 bezeichnet. Sie sind zunächst mit einem Anschlußschenkel 12 vom Sammelrohr i o ein Stück hochgeführt, laufen dann in einer schraubenförmigen Windung um den Brennraum herum und gehen oben in eine quer durch den Heizzug hin und her geführte Schlange 1 4. über, deren oberes Ende mit einem Fallrohr 15 verbunden ist, das sich mit seinem unteren Ende an den Rohrschenkel 12 des Verdampferrohres anschließt. Der Rohrstrang 12, 13, 14, 15 bildet somit ein in sich geschlossenes Umlaufglied. Mit 16, 17, 18, 19 sind die Rohrstränge der auf der anderen Seite des Sammelrohres angeschlossenen Umlaufglieder bezeichnet, und zwar die als Rohrschlange 17 ausgebildeten Verdampferrohre mit den sich anschließenden Windungen 18 sowie den Fallrohren i9. Die Rohrschlangen 13, 17 bilden einen geschlossenen Mantel des Brennraumes, der im wesentlichen strahlungsbeheizt ist. An das obere Ende dieses Mantels schließen sich die berührungsbeheizten Windungen 14, 18 an, zwischen denen die Heizgase hindurch in einen senkrechten Heizzug 2o strömen, an dessen unterem Ende sie in einen senkrechten Heizzug 2 i übertreten. In dem Heizzug 2o liegt ein L'berhitzer 22. In dem Heizzug 21 sind übereinander ein Speisewasservorwärmer 23 und ein Luftvorwärmer 24 angeordnet.
  • Die Umlaufglieder der Verdampfungsheizfläche, die, wie bereits .erwähnt, unten an das Sammelrohr i o angeschlossen sind, stehen oben mit .einem ringförmigen Dampfsammelrohr 25 in Verbindung. Zu diesem Zweck ist an jedes Umlaufglied .ein zum Sammelring 2 5 führendes Dampfableitungsrohr 26 längsweise angeschlossen (Fig.3). Das obere Ende der Rohrschlange 1 ¢ steht mit diesem Dampfableirtmgsrohr durch schräge Schlitze 27 in Verbindung. Aus dein durch das Rohr 14 strömenden Dampf-Wasser-Gemisch kann somit der Dampf frei zum Dampfsammelrohr 25 abströmen, während das von Dampf befreite Wasser zum Fallrohr 15 weiterfließt. Am unteren Ende ist das Umlaufglied mit einem vom Fallrohr 15 zum Rohrschenkel 12 der Verdampferschlange führenden Röhrbogen -28 (Fig. 4. und 5) an das Sammelrohr io angeschlossen, und zwar führen ein oder mehrere Überströmkanäl.e 29 vom Sammelrohr io zum Rohrbogen 28. Der Rohrbogen verläuft mehr oder weniger in Längsrichtung des Sammelrohres i o, so daß das am Ende des Sammelroteres eingespeiste Wasser im Sinne der in den Umlaufgliedern herrschenden Strömungs-A,xichtung in die Umlaufglieder übertreten "kann.
  • ,@;#Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel .;gx' jedes Verdampferrohr der mehrgängigen Rohrschlange mit .einem Fallrohr zu einem Umlaufglied vereinigt. Es ist aber auch angängig, für zwei oder mehr Verdampferrohre ein -gemeinsames Fallrohr vorzusehen.
  • Erfindungsgemäß können zusätzlich zu Verdampferrohren, die den Brennraum mantelartig umschließen, noch Verdampferrohre angeordnet werden, die aus einem am Brennraummantel hochgeführten, im wesentlichen geraden Teil und sich anschließenden, im Zuge der Heizgase liegenden, also berührungsbeheizten Windungen bestehen. Vorteilhaft werden bei beiden Rohrgruppen die Verdampferrohre mit ihren Fallrohren zuUmlaufgliedern vereinigt. Einen Dampferzeuger mit derartigen Rohrgruppen, im übrigen von der Bauart des Dampferzeugers der Fig. i und 2, veranschaulicht die Fig. 6.
  • Der Mantel des Brennraumes wird wieder durch Rohrschlangen gebildet, die von entgegengesetzten Seiten an das untere Sammelrohr 3o angeschlossen sind. Die Rohrschlangen sind zunächst mit einem Anschlußschenkel 31 vom Sammelrohr 3o ein Stück hochgeführt. laufen dann in einer schraubenförmigen Windung 32 um den Brennraum herum und sind durch einen oberen Rohrbogen 33 mit dem Fallrohr 34., das an seinem unteren Ende in den Rohrschenkel 31 übergeht, zu einem geschlossenen Umlaufglied verbunden. An jedes Umlaufglied ist ein zum oberen Sammelring 35 führendes Dampfableitungsrohr 36 längsweise angeschlossen. Die Verbindung des Dampfableätungsrohres mit dem Sammelring 35 und der Anschluß des unteren Endes des Umlaufgliedes an das untere Sammelrohr 30 ist so ausgebildet, wie dies für den Dampferzeuger der Fig. i und 2 beschrieben worden ist. Zwischen den Mantelrohrumlaufgliederii sind noch zusätzliche Umlaufglieder an die Sammelrohre angeschlossen. Ein Verdampferrohr eines solchen zusätzlichen Umlaufgliedes besteht aus einem innen am Brennraummantel hochgeführten, im wesentlichen geraden Rohr 37 und sich am oberen Ende des Rohres 37 anschließenden, durch den Heizzug hin und her geführten Rohrwindungen 38. Die Rohrwindungen sind mit dem oberen Ende eines Fallrohres 39 verbunden, das an seinem unteren Ende in das Rohr 37 übergeht. An jedes Umlaufglied 37, 38, 39 ist ein zum Sammelring 35 führendes DampfableitungsrOhr ¢o längsweise angeschlossen. Unten steht das Umlaufglied in der beschriebenen Weise mit dem Sammelrohr 3o in Verbindung. Da sich in jedem Umläufglied ein für sich geschlossener Umlauf vollzieht, so sind auch dann keine Umlaufstörungen zu befürchten, wenn die an gemeinsame Sammler ange-_ schlossenen Verdampferrohre verschiedenen Strömungswiderstand aufweisen und verschicden beheizt sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dampferzeuger mit den Mantel eines langgestreckten Heizraumes bildenden Rohrschlangen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrschlangen in zwei oder mehr Gruppen unterteilt sind, welche aus Steig-und Fallrohren bestehen, die zugeschlossenen Umlaufgliedern vereinigt und von zwei einander gegenüberliegenden Seiten des Heizraumes an ein gemeinsames, .etwa in der Längsrichtung des langgestreckten Heizraumes verlaufendes unteres Speiserohr angeschlossen sind.
  2. 2. Dampferzeuger nach Anspruch i, bei welchem .die unteren Enden der Steig- und Fallrohre durch Rohrbogen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrbogen (28) an das Speiserohr (io bzw. 3o) durch überströmkänäle (29) angeschlossen sind.
  3. 3. Dampferzeuger nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß von den Rohrschlangengruppen ein Teil als dicht aufeinanderliegende, den Mantel des Heizraumes begrenzende Rohrwindungen (32) ausgebildet ist, während die Rohre (37) des anderen Teiles an dem Heizraunimantel hochgeführt und zu berührungsbeheizten Rohrschlangen (38) im oberen Teil des Heizraumes ausgestaltet sind (Fig. 6).
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