DEP0033445DA - Reifenfüllflasche mit Ölabscheider für Kraftwagen- druckluftbremsen. - Google Patents

Reifenfüllflasche mit Ölabscheider für Kraftwagen- druckluftbremsen.

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Publication number
DEP0033445DA
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DE
Germany
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oil
tire
tire filling
drain
vehicle air
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Ernst Dr.phil. Möller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Knorr Bremse AG
Original Assignee
Knorr Bremse AG
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf die Ausbildung der mit einem Ölabscheider kombinierten Reifenfüllflaschen bei Kraftwagendruckluftbremsen. Bei diesen Geräten konnte bisher das abgeschiedene Öl nur durch das besondere Abnehmen einer Verschraubung, mit welcher der Ölsammelbehälter aus seinen Sitz gepresst wird, abgelassen werden. Abgesehen von der damit verbundenen Unannehmlichkeit des Lösens der Sammelflasche von ihrem Sitz beseht der grundsätzliche Nachteil, dieser Entleerungsart darin, dass sie als Einzelhandlung vorgenommen werden muss und daher im Fahrbetrieb meistens vergessen wird. Dadurch steigt aber der Ölspiegel im Sammelraum so stark an, dass das Öl schliesslich unter Überflutung des Filters und damit Unwirksammachen des Ölabscheiders in die Leitung zum Luftbehälter und weiter in das Bremssystem gelangt. Es is Aufgabe der Erfindung, diese schwerwiegende Gefahr sicher auszuschalten, und zwar wird dies erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass eine Reifenfüllflasche mit Ölabscheider so ausgebildet wird, dass durch das Öffnen des Reifenfüllanschlusses an derselben zwangsläufig auch eine Abflussöffnung des Ölsammelraumes aufgesteuert wird. Durch diese jedesmalige zwangsläufige Entleerung des Ölsammenlraumes beim Reifenfüllen ist ein Vergessen des Ölablassens mit seinen nachteiligen Folgen sicher vermieden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Längsschnitt dargestellt. Die dort gezeigte Reifenfüllflasche besteht aus einem Teil 1, welcher einen Anschluss 3 für die nichtdargestellte, vom Kompressor herführende Druckleitung besitzt. Ausserdem weist der Teil 1 einen Anschluss 5 für die Luftableitung zum Druckbehälter sowie eine Sitz für ein gegen die Kraft einer Feder 7 zu hebendes Ventil 9 auf. Letzteres Ventil bildet den Anschluss des Reifenfüllrohres 11, welches eine Eintrittsbohrung 13 enthält und an dessen Umfang ein Ölfilter 15 gehalten ist. Ausserdem sind Rohr 11 und Filter 15 konzentrisch von einem flaschenförmigen Ölsammelraum 17 umgeben, wobei diese Sammelflasche mittels einer, in ein Gewinde 18 des Rohres 11 eingreifenden Verschraubung 19 unter Zwischenlage von Dichtungsmitteln an den Gehäuseteil 1 angepresst wird. Auf das Gewinde 18 des Reifenfüllanschlusses ist ausserdem ein den letzteren bei Nichtgebrauch verschliessendes Schraubenglied 21 aufgesetzt. Zur Erreichung des erfindungsgemäss angestrebten Zieles weist nun das Rohr 11 in seinem den Reifenfüllanschluss bildenden unteren Teil eine Längsnut 23 auf, welche sich einerseits in den Ölsammelraum und andererseits in das von der Mutter 21 überdeckte Gebiet erstreckt. Wie die Zeichnung zeigt, ist bei geschlossenem Reifenfüllanschluss auch die Nut 23 mittels des Schraubengliedes 21 und unter Zwischenlage einer entsprechenden Dichtung nach aussen abgeschlossen.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende:
Durch den Anschluss 3 wird der Reifenfüllflasche mit Öl durchsetzte Druckluft vom Kompressor geliefert. Diese Luft nimmt den durch Pfeile gekennzeichneten Weg, gibt im Filter 15 ihren Ölgehalt ab, und verlässt über das Druckventil 9 und den Anschluss 5 das Gerät, um gereinigt zum Vorratsbehälter zu gelangen. Das abgeschiedene Öl sammelt sich in der Flasche 17 und füllt diese allmählich auf.
Bei den bisher bekannten Reifenfüllflaschen ohne die erfindungsgemässe Nut 23 musste nun zum Ablassen des Öles immer erst die Verschraubung 19 gelöst werden, damit das Öl durch den Ringspalt 25 abfliessen konnte, wobei sich gleichzeitig auch die Flasche 17 von ihrem Sitz am Gehäuse 1 löste. Wurde dies, wie es meistens im Fahrbetrieb der Fall ist, zum richtigen Zeitpunkt vergessen, so lief das weiteransteigende Öl schliesslich durch die Öffnung 13 in das Rohr 11, füllte dasselbe und gelangte über das Ventil 9 und den Anschluss 5 in das Bremssystem. Der Abscheider war damit bis auf weiteres unwirksam. Ein Abnehmen der Verschlußschraube 21 zum Reifenfüllen brachte dabei auch nur eine Entleerung des Rohres 11 mit sich, während das Öl in dem durch die Schraube 19 verschlossenen Behälter bis in Höhe der Öffnung 13 stehen blieb, so dass der Überflutungszustand schnell wieder hergestellt war.
Dem gegenüber ist es bei der gezeigten Reifenfülleinrichtung überhaupt nicht mehr nötig, die Verschlußschraube 19 zwecks Ölablassens zu betätigen, sondern sobald das Glied 21 beim Reifenfüllen abgenommen wird, wird zwangsläufig damit das untere Ende der Nut 23 freigegeben und das in der Flasche 17 angesammelte Öl kann abfliessen. Es ist ohne weiteres einzusehen, dass durch den mit jedem Reifenfüllen erzwungenen Ölablass der Flüssigkeitsspiegel 17 niemals so hoch ansteigen kann, dass die für die bekannten Einrichtungen geschilderten Verhältnisse eintreten.
Der nach Abnahme des Gliedes 21 auf das Gewinde 18 aufzuschraubende Reifenfüllschlauch wird zwecks Vermeidung unnötigen Luftverlustes zweckmässig so ausgebildet, dass bei Ansetzen dieses Schlauches die Nut 23 mindestens stark gedrosselt oder aber völlig abgesperrt wird. Die Gefahr eines zur frühen Ansetzens des Schlauches und damit Absperrens des Ölablasses besteht dabei nicht, weil der Bedienende durch das beim Öffnen der Verschraubung 21 aus der Nut 23 gegebenenfalls hervorquellende Öl eindeutig an die Notwendigkeit eines Ölablassens erinnert wird und mit Sicherheit wartet, bis die Entleerung völlig durchgeführt ist.

Claims (3)

1) Reifenfüllflasche mit Ölabscheider für Kraftwagendruckluftbremsen, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe so ausgebildet ist, dass durch das Öffnen des Reifenfüllabschlusses an derselben zwangsläufig auch eine Abflussöffnung des Ölsammelraumes aufgesteuert wird.
2) Reifenfüllflasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das vom Ölsammelraum (17) umgebene Reifenfüllrohr (11) an seinem Umfang einen Ölablass (23) für den Sammelraum aufweist und dieser Ablass mit dem Öffnen des Verschlussgliedes (21) des Reifenfüllrohres freigegeben wird.
3) Reifenfüllflasche nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ölablass (23) beim Ansetzen des Reifenfüllschlauches an das Reifenfüllrohr (11) mindestens teilweise wieder geschlossen wird.

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