DEP0032785DA - Schieber für Reißverschlüsse mit Verschlußleisten - Google Patents
Schieber für Reißverschlüsse mit VerschlußleistenInfo
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Description
Dr. Ing. E. HOFFMANN PA 3 5 ? 3 6 BlEÄii)
PATENTANWALT
MÜNCHEN 22
WIDENMAYEKSTRASSE 34
TELEFON 20093
TELEFON 20093
Hermann Wende, Herrliberg (Schweiz)
Schieber für Reissverschlüsae^eoono
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Schieber für Verschlüsse aus Gummi oder sonstigem
elastischem Material, in denen zwei bandförmige Elemente Gegenprofile aufweisen, die geeignet sind, ineinander
einzugreifen.
Im Besonderen bezieht sich, die Erfindung auf solche Verschlüsse der vorgenannten Art, in denen das
eine Element, das in das andere eintreten kann, im Querschnitt ein Hakenprofil zeigt, das in der Folge erläutert
und hier als "Ankerprofil11 bezeichnet wird, während das andere Element, das hier "Zangenprofil11 genannt
wird, zu Haken umgestülpte Ränder aufweist, die das genannte Ankerprofil umfassen können. Die vorliegende
Erfindung betrifft auch Verschlüsse analoger Typen, in· denen sowohl die Zangen als auch die Anker eine doppelte,
drei- oder mehrfache Reihe von Haken besitzen.
Die Betätigung der Verschlüsse, d.h. ihr
Oeffnen und Schliessen erfolgt bisher durch einen - gewöhnlich aus Metallblech hergestellten - Schieber, dessen Form
genau dem Umriss der beiden Profile entspricht.
Aus den mit solchen bekannten Verschlüssen vorgenommenen Versuchen geht hervor, dass dieselben
nicht zufriedenstellend arbeiten, was insbesondere auf die unzweckinässige Ausgestaltung der Schieber zurückzuführen
ist.
Bei grossdimensionierten Verschlüssen, nach denen gewöhnlich keine Nachfrage besteht oder die nur in
ganz besonderen Fällen verlangt werden, bewirkt der Schieber, welcher der genauen Form der Profile folgt,
was eine grundlegende Bedingung zum Funktionieren des Verschlusses bildet, eine bedeutende Reibung auf den
ausgedehnten Kontaktflächen und dadurch einen übermässig hohen Verschleiss, der zur Zerstörung des Verschlusses
führt.
Bei kleineren Verschlüssen dagegen, entsprechend den im Handel befindlichen Metallverschlüssen, ist es
nicht möglich, ■ einen Schieber zu konstruieren, der genau dem Verlauf der beiden Profilbänder folgt, denn, um eine
genügende Steifheit des Schiebers zu erzielen, muss er aus Blech von einer nicht zu unterschreitenden Stärke
hergestellt werden.
Es warden auch schon Schieber hergestellt, deren Form dem Umriss der beiden Profile nicht genau
folgt, insbesondere nicht in Bezug auf die Haken. Dabei erfolgt das Schliessen des Verschlusses nicht im Schieber
selbst, sondern in der Bewegungsrichtung des Schiebers gesehen hinter ihm in einer gewiesen Entfernung.
Wird ein Gummireissverschluss, der mit einem solchen Schieber versehen ist, Querbeanspruchungen ausgesetzt,
so ist das Schliessen, das ausserhalb des Schiebers erfolgen soll, nicht durchführbar, da diese
QuerZugkräfte das Anker- aus dem Zangenprofil wieder herausziehen, bevor noch das Zangenprofil bei Wiederannahme
seiner Form die Haken des Ankerprofils umklammern konnte.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Schieber, der für Verschlüsse der in Rede stehenden
Art geeignet ist und der gestattet, die vorgenannten Uebelstände zu vermeiden, sodass ein sicheres Funktionieren
des Verschlusses während des Schliessvorganges gewährleistet ist,· auch wenn auf den Verschluss seitliche Zugkräfte
einwirken. Der Schieber gemäss der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, dass er aus zwei aneinander anschliessenden
Teilen besteht, die voneinander unterschiedliche Funktionen ausführen und zwar einem ersten aus zwei
Führungen für die beiden vorgenannten Profile bestehenden, während des Schliessvorganges das Zangenprofil öffnenden,
offen haltenden and ihm das Ankerprofil annähernden, gegenüberstellenden and während des Oeffrmngsvorganges die entgegengesetzte
Verschiebung bewirkenden Teil and einen zweiten, an den ersten Teil als Fortsatz anschliesseaden Teil,
der an der Stelle beginnt, an welcher öie Führung des Ankerprofils endet und der sich längs einer gewissen Strecke
auf der Seite des Schiebers fortsetzt und damit beim Fortschreiten des Schiebers das Schliessen dadurch bewirkt,
dass er auf das Zangenprofil von aussen her drückt und es mit dem entsprechenden Teil des Ankerprofils zum Einhaken
bringt, bevor die Profile aus dem Schieber austreten, somitoJUr das Einhaken der beiden Profile im Innern des Schiebers
erfolgt.
In der (te^rJ.lifegtJTrehs-i* Zeichnung sind einige beispielsweise Ausführungsforinen der Erfindung dargestellt.
Es zeigi-St:
Fig. 1 den Querschnitt eines Reissverschlusses, für den die vorliegende Erfindung Verwendung finden soll.
Fig. 2 gibt perspektivisch eine Ansicht eines Schiebers in einer ersten Ausführungsform wieder,
Fig. 3 ein Längsschnitt in der Mitte desselben Schiebers mit Seitenansicht,
Fig. 4 den Gummireissverschlusa im Grundriss,
Pig. 5, 6, .7, 8, 9j 10 und 11 Querschnitte nach den Schnittlinien T-V, VI-VI, VII-VII, VIII-VIII,
IX-IX, X-X und XI-XI in Pi£. 4,
Fig. 12 eine Variante der Fig. 1,
Fig. 13 eine zweite Ausführungsform eines Schiebers,
Fig. 14 einen Querschnitt nach der Linie XII-XII
in Fig. 13,
Fig. 15 - 20 Schnitte nach den Linien XIII-XIII, XIV-XIV, XV-XV, XVI-XVI, XVII-XVII, XVIII-XVIII in Fig. 13,
Fig. 21 in vergrössertem Masstabe den mittleren Teil der Fig. 18, mit dem Ankerprofil in seiner entsprechenden
Stellung.
In der Zeichnung ist mit (A) das Anker- und mit (Z) das Zangenprofil bezeichnet. Die beiden Profile sind
in der Fig. 1 in der von ihnen bei geschlossenem Verschluss eingenommenen gegenseitigen Stellung dargestellt.
Fig. 2 zeigt eine perspektivische Sicht des Schiebers der vorliegenden Erfindung in einer ersten Ausführungsform.
Der Schieber ist hier in seiner Gesamtheit mit (S) bezeichnet und besteht zur Hauptsache aus einer
Doppelhülse, die aussen etwa eine zylindrische Form besitzt, zwei Krempen 1, I1 aufwaist, die das Zangenprofil umgreifen,
während die innere Seite, von besonderem Querschnitt, eine Rille 2 aufweist, die das Ankerprofil umschlissst
Diese Form wurde aus besonderen, in der Folge noch näher zu erläuternden Gründen gewählt. Die Tiefe der Rille 2
ist von einem zum anderen Querschnitt des Schiebers hin verschieden, d.h. sie hat einen konischen Verlauf (siehe
insbesondere Fig. 3).
Die Querschnitte der Rille (2) zeigen in der Nähe der Enden des Schiebers die in den Fig. 8 und 9 angegebenen
Formen.
Ein besonders wichtiges Merkmal des Schiebers geinäss der vorliegenden Erfindung ist, dass die Rille 2
nicht auf der ganzen Länge des Schiebers verläuft, sondern dass sie auf jener Seite, an der der Schieber das Schliessen
deB Verschlusses bewirkt, unterbrochen ist, während die äussere Hülse an dem entsprechenden Ende einen Fortsatz
trägt, der z.B. aus den beiden Flügeln 3, 3' gebildet sein kann, deren Zweck darin besteht, das Einhaken der Verschlussränder
zu gewährleisten.
Die Wirkungsweise des Schiebers beim Schliessen des Verschlusses ist folgende: Während der Schieber in der
in Fig. 4 mit P bezeichneten Richtung gezogen wird, übt er drei Wirkungen in zwei Phasen au3 und zwar:
a) in der ersten Phase leitet die Rille 2, in welche das Ankerprofil A eingeführt ist, dieses Profil, ohne es
praktisch zu deformieren und nähert es an das Zangenprofil Z an,
b) gleichzeitig wird.mittels der Aassenflache der Rille 2 das Zangenprofil Z von innen aus auf die Flanken
geschoben, wobei seine Arme soweit offen gelassen werden, damit sich das Ankerprofil A eben noch in das (deformierte)
Zangenprofil Z hineinlegen kann,
c) in der zweiten Phase drückt der Schieber vermittels seines Fortsatzes - d.i. im vorliegenden Beispiel
mittels der Flügel 3. 3' (Fig. 2) - von aussen gegen das Zangenprofil Z, sobald das Ankerprofil A aus der Rille
2 heraustritt und seine Haken schon alle in einer solchen Stellung sind, dass sie sich mit jenen des Zangenprofils
Z einhaken können, so dass fortschreitend die definitive Schliessung im Innern des Schiebers vor sich
geht.
In Fig. 3 ist derjenige Teil des Schiebers, in dem die erste Phase des Schliessvorganges mit der Verschiebung
der geleiteten Profile geschieht, mit B, und mit C jener Teil bezeichnet, in welchem die zweite Phase
erfolgt, d.h. wo der Druck auf das Zangenprofil Z ausgeübt wird, der das gegenseitige Einhaken bewirkt.
Beim Oeffnen des Verschlusses spielt sich der geschilderte Vorgang im entgegengesetzten Sinn uiid
in entgegengesetzter Reihenfolge ab.
Zur besseren Erläuterung und Verständlichkeit der Tragweite der von diesem Schiebertyp herbeigeführten
Neuerung dienen die Fig. 5 bis 11.
Infolge der Elastizität, die das Verschlussmaterial, und insbesondere das Zangenprofil Z besitzt,
wird die Deformierung des letzteren, die durch den Schieber S und speziell durch die Rille 2 bewirkt wird,
die Tendenz zeigen, nach und nach abgeschwächt sich auch auf die vom Schieber etwas abgelegenen Querschnittslinien (VII-VII, VI-VI) zu übertragen. Tatsächlich zeigt
Fig. 5 die beiden undeformierten Profile in einem gewissen Abstand voneinander. In den folgenden Fig. 6 und 7
sieht man die bei der gegenseitigen Annäherung der Profile zunehmende Deformierung des Zang,enprof ils Z. Dieselbe
Erscheinung würde auch auf der entgegengesetzten Seite des Schiebers, nach dem Querschnitt IX-IX auftreten,
falls sich der Schieber auf den in Fig. 3 mit B bezeichneten Teil beschränken würde, also bei Wegfall des Teiles C.
Es würde sich dann das Zangenprofil Z ausserhalb des (auf den Teil B beschränkten) Schiebers schliessen und dabei
das Ankerprofil A umfassen. Mit einem nur auf den Teil B beschränkten Schieber würden die Profile sich
ineinander verhaken, solange der Verschluss keinen Querbeanspruchungen ausgesetzt ist, während das Schliessen
nicht erfolgen könnte, sobald seitliche Zugkräfte auf den Verschluss einwirken, die das Ankerprofil A aus
dem Zangenprofil Z ausserhalb des Schiebers herausziehen.
Dies ist jedoch, beim Schieber laat der vorliegenden Erfindung nicht möglich, da im aweiten Teil C
(Pig. 3) des Schiebers die Flügel 3, 3' das Zangenprofil Z dazu zwingen, sieh nach und nch zu schliessen, bevor
es noch den Schieber verlassen hat, d.i. sobald das Ankerprofil A nach dem Verlassen der Rille 2 sich in
einer ein sicheres Ineinanderhaken gewährleistenden Stellung befindet.
Der Schieber gemäss der vorliegenden Erfindung hat noch andere bemerkenswerte Eigenschaften. In erster
Linie kann er aus einem Peinblech oder aus anderem plattenförmigen! Material hergestellt werden, das einfach über
sich selbst umgebogen wird; des '.'»eiteren, wie insbesondere aus den Zeichnungen Fig. 8 und Fi^. 9 au ersehen ist, beschränkt
sich der Kontakt zwischen der Aussenwand der Rille 2 und der Innenfläche des Zangenprofils Z auf einen Punkt,
d.h. bei Verschiebung des Schiebers auf eine Linie, so dass nur eine auf einer äusserst geringen Oberfläche stattfindende
Reibung vorhanden ist, und damit eine merkliche Abnützung nicht vorhanden ist.
In den .Fig. 13 - 21 ist eine weitere Ausführungsform eines Schiebers dargestellt, der sich besonders einfach
herstellen lässt.
Analog dem ersten Ausführungsbeispiel sind wiederum zwei Zonen B und C vorhanden, die zwei verschiedene
aufeinanderfolgende Punktionen durchführen, und zwar führt in der Zone B der Schieber die beiden Profile A und Z und
lässt sie jene Relativbewegung ausführen, welche dem gegenseitigen Ineinandergreifen und Auseinanderlösen entspricht,
während die zweite Zone C in der Schliessphase zur Wirkung kommt und mittels der zwei Röllchen 4 und 4'
auf das Profil Z einen Druck ausübt, welcher das perfekte Ineinanderhaken auch dann bewirkt, wenn Querzugkräf'te auf
den Verschluss einwirken, bevor der Schieber noch die entsprechende Strecke des Verschlusses verlassen hat.
Wie die Fig. 13 - 20 zeigen, besteht der Schieber aus einem konischen Stutzen, der in der Hauptsache
aus zwei C-förmig umgebogenen Blechstücken 5 un3 5', die auf einer Seite vollständig getrennt sind, gebildet ist,
wobei ein Schlitz freigelassen ist, durch den ein Streifen tritt, der das Zangenprofil Z trägt. Auf der entgegengesetzten
Seite sind die Blechstückchen mittels eines Oornes 6 verbunden, in dem eine Rille 7 verläuft, in die das andere
Profil des Gleitverschlupses, d.i. due ^rJrerprof31 A eingeführt ist.
Ee ist zu bemerken, das?; die Verbindung1 zwischen den beiden Blechstückchen 5 und 5' mit dem "Dorn 6 sich
auf eine gewisse Strecke in der Nahe des der Zone C entgegengesetzten Endes des Schiebers beschränkt, wehre nc; gegen die
Zone C der Dorn vorspringt (siehe Pig. 17 und 18), ..'usaerden verläuft die Rille 7 so, dass sie sich nach und nach der
Mittellinie des Schiebers annähert (vergl. Pij. 18 mit den
drei vorangehenden Figuren). In derselben Rille sind ein Längsschlitz 8 (vergl. Fig. 15 - 17) und Seitenflügelchen
9, 9' vorgesehen, deren Form eine "besondere Bedeutung hat, wie in der Folge erklärt werden soll.
Dasjenige Element des Schiebers, dem die grösste Bedeutung zuzumessen ist, ist der Dorn 6, dessen .Rücken
10 dazu dient, nach und nach das Zangenprofil Z zu offnen, indem er auf dessen Flanken ttr^ einwirkt, während die
Rille 7 das Ankerprofil führt und in das Zangenprofil einführt, sobald der Schieber im Sinne des Schliessens bewegt
wird und aus demselben herauszieht, wenn der Schieber im Sinne des Oeffnens bewegt wird.
Wie aus Fig. 21 hervorgeht, ist die Form der umgebogenen Flügelchen 9 und 9' derart gewählt worden, dass
sie auf die Flanken der beiden Höhlungen 12 und 12' des Ankerprofils wirken, ohne dabei die Kanten 13, 13' der Haken
dieses Profiles zu berühren; auf diese Weise kann das Ankerprofil in geeigneter Weise geleitet werden, ohne dass
sich die Ränder der Haken abnützen, und dadurch bald unbrauchbar wurden.
Aus den Fig. 14 und 21 ist auch ersichtlich, dass der Schieber geinass der vorliegenden Erfindung zwei
kleine Hollen 4, 4' aufweist, welche den Verschluss beim Austritt des Schiebers zwingen, einen verengten Querschnitt
zu durchlaufen, d.h. sie drücken ihn zusammen und erzielen
hierdurch das perfekte Schliessen auch beim Wirken von '^uer Zugkräften.
Die vorliegende Erfindung wurde hier zwar mit besonderer Bezugnahme auf zwei vorzugsweise Ausführungsformen beschrieben, doch sind selbstverständlich verschiedene
konstruktive Aenderungen möglich, ohne dass der Erfindungsgedanke verlassen wird.
So können beispielsweise die flügelartigen Fortsätze des Schiebers anders ausgeführt werden. Sie können
auch aus einer Einschnürung bestehen, die an den Durch gangsquerschnitten für den Schieber in der Austrittszone
in irgendeiner Art angebracht wird.
Ebenso kann ein Schieber, dessen Wirkungsweise auf demselben Prinzip, jwiein der vorliegenden Erfindung
beschrieben, beruht,
sowohl das Ankerprofil A wie auch das Zangenprofil Z eine mehrfache Reihe von Haken aufweist, wie z.B. die
Doppelserie von Haken in Pig. 12.
Claims (11)
1. Schieber für ^Verschlüsse/i ■
!©äw4&^*dsßj31«Ä^^ oder «@%ro*i@#iw«sres anderem
elastischem Material e*e*g«e*MW*ii*|' wobei einer der beiden zu vereinigenden Ränder ein Ankerprofil (A) und der
andere ein Zangenprofil (Z) mit hakenförmig umgekrempelten Rändern zum Einhaken des Ankerprofils aufweist, dadurch
gekennzeichnet, dass er aus zwei aneinander anschlieseenden Teilen besteht, die voneinander unterschiedliche Funktionen
ausführen, und zwar einem ersten aus zwei Führungen für die beiden vorgenannten Profile bestehenden, während des Schliess
vorgangs das Zangenprofil öffnenden, offen haltenden und ihm das Ankerprofil (A) annähernden, gegenüberstellenden
und während des Oeffnungsvorganges die entgegengesetzte Verschiebung bewirkenden Teil und einenizweiten, an den ersten
Teil als Fortsatz anschliessenden Teil, der an der Stelle beginnt, an welcher die Führung des Ankerprofils endet und
der sich längs einer gewissen Strecke auf der Seite des Schiebers fortsetzt, und damit beim Fortschreiten des Schiebers
das Schlieösen dadurch bewirkt, dass er auf das Zangenprofil (Z) von aussen her drückt^ und es mit dem entsprechenden
Teil des Ankerprofils (A) zum Einhaken bringt, bevor die Profile aus dem Schieber austreten, somit das Einhaken
der beiden Profile im Innern des Schiebers erfolgt.
2. Schieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen der beiden Profile im ersten Teil
des Schiebers aus einer Doppelhülse bestehen, die eine konisch verlaufende innere Rille (2) zur Führung des Ankerprofils
(A) und zwei zylindrisch geformte Krempen (l, 1') aufweist, die zur Führung des Zangenprofils (Z) dienen,
wobei die Form des Schiebers von der äusseren Form der beiden genannten Profile, insbesondere in Bezug auf die Haltehaken
abweicht, so dass das Ankerprofil keinerlei Esformierung erfährt, während das Zangenprofil längs des genannten
ersten Teils des Schiebers stets mehr oder weniger geöffnet bleibt.
3. Schieber nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die konische Rille (2), die das Zangenprofil
(Z) öffnet, so ausgebildet ist, dass das Zangenprofil während des Verschiebens nur längs zwei Linien am Schieber anliegt,
so dass der Kontakt nur in einer jeweilig beschränkten Zone erfolgt und somit die Reibung und der Verschleiss
klein sind.
4· Schieber gemäss Ansprüchen 1, 2 und 3> dadurch gekennzeichnet, dass der das Schliessen des Verschlusses
im Innern des Schiebers gewährleistende Fortsatz aus zwei Flügeln (3, 3') besteht, deren Abstand geringer als die
innere Breite der aus den Krempen (l, I1) bestehenden Haupthülse ist.
5. Schieber gemäas Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der das Schliessen des Verschlusses im
Innern des Schiebers sichernde Portsatz über eine stufenar'tige Einschnürung an die beiden Krempen (l, 1') der Haupthülse
anschliesst.
6. Schieber gemäss Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass anstelle der flügelartigen Fortsätze
kleine Rollen vorgesehen sind, die das Gleiten des Schiebers fördern und die Reibung vermindern.
7. Schieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Teil des Schiebers aus einer konisch geformten
Hülse besteht, die im wesentlichen aas zwei u-förmig umgebogenen Blechstückchen besteht, welche auf der
einen Seite vollkommen voneinander getrennt sind und einen Schlitz freilassen, durch den das Glied tritt, welches das
Zangenprofil trägt, während auf der entgegengesetzten Seite diese Blechstückchen durch einen Dorn verbunden sind, durch
den eine Rille 7 verläuft, in die das andere Glied des Gleitverschlusses, das das Ankerprofil trägt, eingeführt ist.
8. Schieber gemäss Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die im Dorn verlaufende Rille derartig
geformt ist, dass sie bei ihrer Annäherung zum zweiten Teil des Schiebers sich an die Achse der HUlse annähert.
9. Schieber gemäss Ansprüchen 1, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rille zwei Seitenflügelchen besitzt,
die auf die Planken der Haken des Ankerprofils wirken, ohne dabei die Ränder der Haken selbst zu berühren.
10. Schieber gemäss Ansprüchen 1, 7, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Dorn mit den Blechstücken nur längs
einer kurzen Strecke verbunden ist, und zwar am Ende derselben, während er im Inneren der Hülse auf seiner übrigen
Länge in die Hül3e hineinragt.
11. Schieber gemäss Ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass er so ausgebildet ist, dass er zum
Schliessen und Oeffnen von doppelten Ankerprofilen (A1) und doppelten Zangenprofilen (Z') (siehe Fig. 12) oder
drei oder auch mehrfachen solchen Profilen Verwendung finden kann.
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