DEP0031796DA - Verfahren zur Wachsgewinnung aus Flachsabfallen. - Google Patents

Verfahren zur Wachsgewinnung aus Flachsabfallen.

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DEP0031796DA
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DE
Germany
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wax
production
old
flax
extraction
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Walter Simmler
Original Assignee
Simmler, Walter, Bobingen bei Augsburg
Publication date

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Description

Anlage Hr. 1 war Patentanmeldung dee Jiiuir SIV. LEl, (15b) BOBISGFN1 Heeiafeldetrasee β, über "Verfs&rea sur Saehsgewlnnung aus Flach »abfällen1*.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Gewinnung von 5*§hsea aus Flaehsabftllen, insbesondere Flaehsetaub, welch«« ale Grundstoff vielseitig« Verwendung in der ^achsverarbeitenden Industrie heben kann. Ebenso können die zelluloseartigen Rückstände Ib der Zelluloeeindustrie weiter verwendet »erden. Sollten von den Fohwechaen bestimmte Eigenschaften gefordert «erden, so könne α diese durch. Zusltse und Verf ahreneaodif ikitionen erreicht «erden.
Je nach Behendlung der abgeernteten Flachspflanze haftet der Flachsfaser eine verechleden grosae Menge «aehslhnilcher Stoffe an, welche die FasergeSchnelligkeit bedinge». Flachsabfllle vie Flachsstaube, welche bei der endgültigen Verarbeitung der Flachsfaser in Spinnereien, etc., erhalten «erden, «urden als Ausgangsstoffe zur v:aehsgewianuBg verwendet. Das Verfahr«» wird durch nachstehendes Beispiel erläutert.
Flecheabfelle, insbesondere Flechsstnube, wurden iaj PüUr»· «erk alt einer mehrfachen Waseersenge iwisehen 30 C bis Lampftempera türen ausgelaugt, ua die Faser aufluschlieasen, eine vorläufige Beinigung %a ersElelea uad ue «asserlösliche Stoffe, rle ^aserzucker uad Salze, zu entfernen. AuβlaugungβzeIt und -temperatur, die die Kigenschaften des zu erhaltenden F.ohwachses beeinflueeea, können den Anforderungen angefasst «erden. 'Die vom lasser befreiten Flacheabfälle (Staube) wurden alt organischen Lösung»mittein, wie Kohlenwasestof fecund daraus suf gebaut ei, Verbindungen (Benzine, Alkohole, etc.), erseaöpfead extrahiert, !!arena der Extraktion wurden *ur Entfernung von Chleropavll und verwandtes Farbstoffen Chlor und ähnlich «irkende Bleichmittel zugeführt. Ua dem zu erhaltenden fohwacha eine bestiaute Härte zu verleihen, «urden seist anorganische Salze und Oxyde, beispielsweise Bariumsulfat, Aluminiumoxid, i'agnesiusaoxyd, Kieselgur, etc., zugesetzt, deren cheaische Beschaffenheit und !.'enge die jeweils gewünschten Härtegrade bestimmten. Auen andere nicht aufgeführte Verbindungen sind brauchbar. Bas Hehvaehe wurde durch "inengen des Extrakte erhalten oder daraus ausgefällt und dnn-eh uageschmolzen.
BIe chemische Analyse dieser Flachsvaehse ergab, dsss in Flacl&sabfKllen (tteuben), je nach Ursprung, Faserbehandlung, und Verffthreneaodlflkstlones, bis *u 221? Poh«8Chs# verschiedener Eigenschaften enthalten sind. Biese Fohwschse bestehen la Wesentlichen aus Gemischen von Cerotinsäureestern alt Cerylalkoholen und Hexakoeanol, neben Ceresin. Die nach der Extraktion alt organischen Lösungsmitteln verbliebenen Bäckstände, Flachsabfälle (Stnube), die von wsseerlösuchen Steffen und solchen die während der Extraktion in Lösung gingen befreit sind, bestehen hauptsächlich aus zelluloseartigen Substanzen, «eiche vielseitiger Weiterverarbeitung zugeführt «erden können.

Claims (3)

Seite 2 der Anlag« Nr. 1 «ar Peteafciinaeldung dee falter S!"«*»lLERf (ISb) BOBIKOFK, Hoehf«ldatreeee 8, über "Verfahren zur Wachsgewinnung sw s Flaehaabfillen". Pat« ntmaep rüehe:
1. Verfahren zur Gewinnung von Rokwaehaea, dadurch gekennzeichnet, dues Flaefaaabffille, in abe Bonder β Plaeheataube, durch Peh^ndlung alt ι.eeeer und Dampf aufgeechloseen, danach getrocknet und alt Kohlenweeeer«toff«ii oder öar^ue aufgebauten Löeungsaitteln wie Alkoholen, Benzinen, etc., ereohöpfend «xtrahlert werden und nut dem erh-Itenen Extrakt Konwi-ct.!-e durch inengen oder AuafMilen abgeachl»d#n werden.
2. Verfahren nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,dnss durch Zusätze »norfe:niHchfei Verbindungen, wie Salze und Oxyde, während das Extrahlerene, baatlmate Härtegrade 1« Rdhwaohs erzielt werden.
3. Verfahren nsch Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass während des Extrahlerans Bleichmittel wie Chlor, etc., zugeführt werden*

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