DEP0031643DA - Wellenbereichschalter für sehr hohe Frequenzen. - Google Patents
Wellenbereichschalter für sehr hohe Frequenzen.Info
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schalten von Wellenbereichen bei symmetrisch aufgebauten Schwingungskreisen sehr hohe Frequenzen (20-300 MKz).
Das Schalten von Wellenbereichen bei sehr hohen Frequenzen bereitet erhebliche Schwierigkeiten.
Bei tiefen Frequenzen sind Karussel- oder Rastenschalter gebräuchlich. Die Kontaktgabe rtiger alter findet bei wiederholtem Schalten nicht an der gleichen Stelle statt. Bei tieferen Frequenzen ist die Tatsache unwesentlich. Bei den hier in Frage kommenden sehr hohen Frequenzen tritt jedoch eine Frequenzverwerfung ein. Es müsste deshalb, um die gebräuchlichen Schalter auch bei diesen Frequenzen verwenden zu können, Einrichtungen getroffen werden, die eine Kontaktgabe an stets der gleichen Stelle gewährleisten. Solche Einrichtungen bedingen aber einen unverhältnismäßig großen Aufwand.
Man hat deshalb bei sehr hohen Frequenzen, statt des Karusselschalters, sogenannte Revolverschalter benutzt, bei denen die ganzen Spulensätze gedreht werden. Eine derartige Einrichtung ist aber umständlich, kostspielig und trotzdem nicht fehlerfrei.
Die Erfindung vermeidet nun alle diese Nachteile in einfacher Weise dadurch, dass die Enden der Spulen innerhalb der parallel zueinander aufgebauten Spulenketten der symmetrischen Schwingungskreise, die vom Kondensatoranschluss an, in ihrem Wert ansteigen, mittels von einer Nockenwelle bedienter Federbleche miteinander Kontakt machen, die Teile der Induktivität des Schwingungskreises elektrisch kurz schliessen. Die Spulenketten können dabei entweder auf einer Ebene liegen, wobei dann die Nockenwelle unterhalb dieser Ebene verläuft, oder aber auf zwei parallelen Kreisscheiben befestigt sein, durch deren Mittelpunkt die Nockenwelle geführt ist.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise schematisch Ausführungsformen der Erfindung.
In dieser Zeichnung ist
Figur 1 eine Schaltungsanordnung, für die die Einrichtung der Erfindung in Frage kommt.
Figur 2 eine Ansicht einer Spulenanordnung auf zwei parallelen Kreisscheiben.
Figur 3 ein Draufblick auf eine Spulenanordnung auf einer Ebene.
In dieser Zeichnung entsprechen sich die Spulen 2a und 2b, 3a und 3b, 4a und 4b. Sie sind in einem symmetrischen Schwingungskreis an die Röhre 5 angeschaltet, deren Kapazität durch den Drehkondensator dargestellt ist. Am röhrenfernen Ende 7 des Schwingungskreises ist die Spulenanordnung mit ihrem Wellenwiderstand ohmisch abgeschlossen. In Figur 3 sind die Spulen 2a und 2b bzw. 3a und 3b, 4a und 4b auf ihren Leisten 8a und 8b dargestellt. Eines ihrer Enden ist jeweils mit dem Federblech 10 bzw. dem Kontakt 9 elektrisch verbunden. Durch Drehen der Nockenwelle 11 wird die Nocke 12 das Federblech 10 an den Kontakt 9 pressen, wodurch die Spulenenden auch bei Wiederholung stets an der gleichen Stelle miteinander Kontakt machen. Hierdurch wird (Figur 1) ein Teil des Schwingungskreises kurzgeschlossen, so dass die Frequenz des Kreises sich erhöht.
In Figur 2 sind die Spulen auf Kreisflächen 13 angeordnet, durch deren Mittelpunkt die Nockenwelle 11 verläuft. Die Federbleche 10 liegen bei dieser Ausführung parallel der Welle 11 und die Nocken 12 bestätigen die Kontakte zwischen 9 und 10.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Schalten von Wellenbereichen insbesondere bei symmetrisch aufgebauten Schwingungskreisen für sehr hohe Frequenzen (20-300 MHz), dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Spulen innerhalb der parallel zueinander aufgebauten Spulenketten der symmetrischen Schwingungskreise, die vom Kondensatoranschluss aus in ihren Werten ansteigen, mittels durch eine Nockenwelle bedienter Federbleche miteinander Kontakt machen und Teile der Induktivität des Schwingungskreises elektrisch kurz schliessen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulenketten und die sie bedienenen Federblechsätze parallel zueinander in einer Ebene aufgebaut sind, unterhalb deren die Nockenwelle verläuft.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulenketten auf parallel zueinander aufgebauten Kreisringen befestigt sind, durch deren Mitte die Nockenwalze läuft, während die von ihr bedienten Federsätze ringförmig um die Nockenwelle aufgebaut sind.
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