DEP0031533DA - In sich geschlossene Raupenkette - Google Patents

In sich geschlossene Raupenkette

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Publication number
DEP0031533DA
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DE
Germany
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sleeve
chain
chain links
caterpillar
flexible
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Philip Henry Johnson
Leonard William Tripp
Original Assignee
Roadless Traction Limited, Hounslow, Middlesex
Publication date

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Description

Az. ρ 31 533 11/63 d D Roadless Traction Limited,
Hounslow, Middlesex (England)
Patentansprüc h e
Priorität der britischen Patentanmeldung Nr. 32 373 vom 8. Dezember 1947
"Raupenkette"
Die Erfindung betrifft Raupenkette jener Baaart, bei welcher innere und äussere Kettenglieder durch Drehbolzen verbunden sind, wobei die Ausdrücke "innere" und "äussere" kettenglieder so zu verstehen sind, dass die drehbar angelenkten Teile der erstgenannten zwischen den drehbar angelenkten Teile der letzteren m.-geordnet sind. Die Erfindung bezieht sich im besonderen auf einseitig blockierende Raupenketten, bei denen die Kettenglieder mit imschlagflächen ausgerüstet sind, die beim gegenseitigen Eingriff so wirken, dass beim Aufliegen der Raupenkette auf dem Boden ein Hochbiegen der Kette nicht stattfinden kann.
Abgleich im Betriebe die Gelenkbolzen von den hohen Beanspruchungen entlastet sind, die in den Gelenken üblicher Bauart auftreten, tritt doch sowohl am Gelenkbolzen als auch in den Bolzenbohrungen sowohl der inneren als aich der äusseren Gelenke eine Abnutzung ein und zwar infolge der Tatsache, dass ein Teil der Vertikalbelastung in Kombination mit der Treübkraft des Zahnrades von dem Gelenkbolzen aufgenommen und durch ihn aEtf die Gelenke übertragen wird. Wenn auch in den Gelenken keine Bewegung stattfindet, wenn die vorgenannten Kräfte wirksam werden, was an sich die Gefahr der Abnutzung und des Bruches herabsetzt, so tritt doch Beanspruchung in den Gelenken infolge der Belastung auf, die sich aus dem Gewicht der Kettenelemente selbst ergibt und dieses
ist der Grund für die Abnutzung.
Zusätzlich zu der Abnutzung in den Bolzengelenken zeigt sich, dass im Laufe der Zeit auch die Anschlagflächen sich abnutzen, was wohl zum Teil dadurch bedingt ist, aass die Kettenglieder in die blockierte Stellung unter den ungedämpften Gewichtskräften einfallen, die einen Stoss bezw. ungedämpften Schlag ÄBiütag auf die Anschlagflächen ausüben.
Die Erfindung bezweckt, so weit wie möglich, diese Machteile und insbesonders die in den Gelenken und Anschlagflächen auftretenden Abnutzungen zu vermeiden.
Gemäss der Erfindung ist die Eaupenkette dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkverbindung zwischen den benachbarten Kettengliedern durch eine nachgiebige Büchse bezw. Büchsen entlastet wird, die zwischen Gelenkbolzen und den einander benachbarten Kettengliedern eingeschaltet sind.
Die Innenbohrung der nachgiebigen Büchse ist mit dem Gelenkbolzen fest vereinigt oder in anderer Weise gegen Relativbewegung gegenüber dem Gelenkbolzen gesichert und der Aussenmantel der Büchse in gleicher Weise gegenüber den inneren Gelenken angeordnet, wobei der Gelenkbolzen selbst in den äusseren Gelenken gegen Bewegung gesiche rt ist. Infolge der Nachgiebigkeit des Büchsenmaterials wird ein gewisses Ecken zwischen den Kettengliedern ermöglicht, ohne dass eine metallische Berührung zwischen Gelenkbolzen und den inneren Kettengliedern stattfindet, während zugleich der elastische Widerstand des nachgiebigen Materials ein Mittel darstellt, die in den Anschlagflächen auftretenden Schläge zu dämpfen, wenn die Kettenglieder in ihre blockierte ^teilung einfallen.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel besteht die nachgiebige Büchse aus einem inneren Futter.:aus Gummi oder ähnlichem nachgiebigen Material und einer äusseren Büchse aus Metall, wobei beide Büchsen z. B. durch Vulkanisierung oder andere Mittel fest miteinander vereinigt sind. Die äussere Metallbüchse wird in den inneren Kettengliedern gelagert, wodurch der Gelenkbolzen und die inneren Kettenglieder eine nachgiebige Einheit bilden. Babei wird der Gelenkbolzen gegen jede Bewegung in^den äusseren Kettengliedern gesichert u. zw. mit Hilfe von auf den letzteren angebrachten Verriegelungaplatten, sodass jede Gelenkbewegung zwischen den Kettengliedern durch tordierende Deformation innerhalb des nachgiebigen Materials selbst herbeigeführt wird. Die Holle, die mit den Triebzahnrädern zusammenarbeitet, kann auf der äusseren Büchse oder direkt auf dem Ge3aikbolzen drehbar angeordnet sein. Im letzteren inalle wird die nachgiebige Büchse in zwei Teilen ausgeführt, die beiderseits der 1^oIIe mit den inneren Kettengliedern verbunden sind.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Hier zeigens
]?ig. 1 eine Aufsicht auf zwei benachbarte Kettenglieder mit Teilschnitt in verblockter Horizontallage.
Fig. 2 eine Seitenaisieht der gleichen Einrichtung.
Pig. 3 eine Aufsicht mit Teilschnitt auf eine andere Ausführung.
Gemäss Fig. 1 und 2 ist ein inneres Kettenglied 1 mit einem äusseren Kettenglied 2 durch einen Gelenkbolzen verbunden. Das innere Kettenglied 1 trägt beiderseits
Anschläge 4, die mit Gegennocken 5 der äusseren Kettenglieder zusammenwirken. Das äussere Kettenglied 2 ist seinerseits mit Anschlägen 6 ausgestattet, die mit entsprechenden Gegennocken 7 des inneren Kettengliedes zusammenwirken. Beide Kettenglieder 1 und 2 besitzen Augen bezw. -^ager zur Aufnahme des Gelenkbolzens 3» wobei die Augen 8 der inneren Kettenglieder eine grössere Bohrung aufweisen, als die Augen 9 der äusseren Kettenglieder. In dem. uelenk ^st zwischen jedem Paar von einander gegenüber liegenden Augen 8 der inneren -kettenglieder eine Metallbüchse IO eingesetzt, die ein mit ihr fest vereinigtes Putter 11 aus Gummi enthält. Der innere Umfang des Gummifutters 11 ist seinerseits dicht und undrehbar mit dem Gelenkbolzen 3 verbunden, sodass indirekt zwischen dem Kettenglied 1 und dem (Jelenkbolzen 3 eine nachgiebige bezw. biegsame Einheit entstanden ist. Der Gelenkbolzen 3 wird gegen jegliche Bewegung im äusseren Kettenglied dadurch gesichert, dass auf letzterem Sperrplatten 12 befestigt sind, die in die entsprechenden geschlitzten ^nden der ^elenkbolzen 3 eingreifen. Δχηβ Rolle 13, die den Eingriff des treibenden Zahnrades vermittelt, ist drehbar auf der Metallbüchse 10 in der Mitte zwischen den einander g^eriiber liegenden Augen 8 des inneren Kettengliedes angeordnet.
Die Anordnung der Schuhe 14» mit denen die Raupenkette auf dem Boden aufliegt, ist in Pig. 2 gezeigt.
In Pig. 3 ist in jedem der Augen 8 des inneren Kettengliedes eine Metallbüchse 10 a mit einem Gummifutter 11 a gezeigt, und die Rolle 13 ist in diesem Falle auf dem Gelenkbolzen 3 selbst drehbar gelagert. Mit dem Gelenkbolzen 3 fest verbunden ist beiderseits der Rolle 13 je eine Metallbüchse 15 angeordnet, die ihrerseits mit der Gummifutterbüchse 11 a dicht verbunden ist. Die
Büchsen 15 weisen am äusseren Ende Schlitze auf, in welche die Sperrplatten 12 eingreifen.
Es ist an sich bekannt, in Raupenketten herkömmlicher Bauart, Büchsen aas nachgiebigem Material, welche den Gelenkbolzen umhüllen, aufzuwenden. Indessen wurde gefunden, dass diese Büchsen infolge Überbelastung und übertriebener Winkelbeanspruchung eine sehr kurze Lebensdauer haben. Diese schädlichen Faktoren, welche die Lebensdauer der Büchsen beeinträchtigen, werden durch die beschriebene Erfindung vermieden, Diese ist an die dargestellten Ausführungsbeispiele nicht gebunden, die vielmehr in der verschiedenartigsten Weise abgeändert werden kann.

Claims (8)

Patentansprüche
1. In sich geschlossene Raupenkette, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkbewegung zwischen den Kettengliedern von einer nachgiebigen Büchse aufgenommen wird, die zwischen G-elenkbolzen und einem oder jedem der benachbarten Kettenglieder eingeschaltet ist.
2. Raupenkette, bei welcher die Innenbohrung einer
in siLch nachgiebigen Büchse mit dem GelMkbolzen^Test vereinigt und der äussere Mantel einer in sich nachgiebigen Büchse dicht mit den inneren Kettengliedern ^ * verbunden ist, wobei der G-elenkbolzen unbeweglich in den äusseren kettengliedern^befestigt ist.
3. Saupenkette nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
bei welcher die in sich nachgiebige Büchse aus einer äusseren Metallbüchse^und einem inneren Futter/aus nachgiebigem Material besteht, das mit der äusseren Metallbüchse/fest vereinigt ist.
4. Raupenkette nach einem der Ansprüche 1-3, bei welcher die in sich nachgiebige Büchse eine Futterbüchse aus Gummi ψ enthält.
5. Raupenkette nach Anspruch 3 oder 4, bei welcher eine mit dem treibenden Zahnrad in Eingriff zu bringende Rolle/drehbar auf der äusseren Metallbüchse^ange ordnet ist.
6. Raupenkette nach einem der Ansprüche 1-4, bei welcher eine mit dem treibenden Zahnrad in Eingriff zu bringende Rolle^drehbar auf dem Gelnkbolzen selbst gelagert und die in sich nachgiebige Büchse aus zwei beiderseits der Solle angeordneten Teilen/besteht.
7. Raupenkette nach Anspruch 6, bei welcher jeder Teil der in sich nachgiebigen Büchse eine metallische Innenhülse^enthält, welche fest mit dem Gelnkbolzen vereinigt ist.
8. Raupenkette wie beschrieben und dargestellt.

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